Verein am Wochenende 43/2019

Ich sag mal so: Es gab schon bessere Wochenenden:
0:1, 1:0, 1:4, 1:1, 2:3, 1:5, 4:0, 4:1, 22:34, 21:34.
Beginnen wir mit einem Blick auf die Profis:

Reicht dann auch zu dem Thema. Mittwoch die Adler weghauen, fertig.

Besser machte es immerhin die 1.Frauen, die bei Jahn Delmenhorst 1:0 gewann.
Das Tor des Tages vor offiziell 80 Zusehenden erzielte Ann-Sophie Greifenberg in der 65. Minute.
Hinter den überlegen vorneweg marschierenden Teams SV Henstedt-Ulzburg und Hannover 96 liegt man damit jetzt auf Rang drei, knapp vor den Nachbarinnen, die ein Spiel weniger haben.

Gegen eben jene, also den HSV, geht es am kommenden Wochenende, Anstoß in der Feldarena ist um 13.00h.

Bereits Samstag gastierte die U23 bei Weiche Flensburg.
Wie schon beim wichtigen Erfolg gegen den HSC Hannover letzte Woche kamen Henk Veerman und Philipp Ziereis wieder zum Einsatz, dieses Mal spielten beide auch über 90 Minuten durch.
Die Niederlage konnten allerdings beide nicht verhindern, bereits nach 38 Minuten war das Spiel mit dem 3:0 entschieden. Jakub Bednarczyk verkürzte kurz vor der Pause noch auf 3:1, am Ende stand es dann 4:1 für Flensburg.

Weiter geht es auch hier mit dem Derby, bereits am Dienstag um 18.30h gastiert die U23 des HSV in Norderstedt, wie immer zuschauerunfreundlich für die Gästefans parallel zu einem Heimspiel der Profimannschaft angesetzt.
Alle hin da, trotzdem oder eben erst recht.
(Und wer für die Planungssicherheit schon den nächsten Wochenendtermin haben will: Noch ein Heimspiel, Sonntag um 14.00h gegen BSV S/W Rehden.)

Die U19 empfing am Samstag den überraschend guten 1.FC Union Berlin, der nach einer Viertelstunde dann auch durch Laurenz Dehl mit einem eher glücklichen Abschluss im Wegrutschen in Führung ging.
Braun-Weiß antwortete aber mit einem Traumtor, Sidnei Djalo erzielte volley nach 24 Minuten den Ausgleich.
Bei diesem Spielstand sollte es bleiben, auch wenn Union kurz vor Schluß noch eine rote Karte kassierte.
Den Platz im gesicherten Mittelfeld ausbauen könnte man kommenden Samstag, um 12.00h geht es zu Holstein Kiel.

Etwas mehr Erfolg hatte die U17 in Aussicht, die bereits vorher am Königskinderweg den FC Energie Cottbus empfing. Nach 16 Minuten stand es durch einen Doppelschlag von Luis Peter Fichtner 2:0, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen.
Doch in der 42. und 48.Minute schlug Cottbus zurück – dezimierte sich in der 64.Minute dann aber mit einer Gelb-Roten Karte selber.
In der letzten Spielminute gab es dann auch für Braun-Weiß eine Ampelkarte – wäre vielleicht nicht so schlimm gewesen, wenn es sie nicht für ein Foulspiel im eigenen Strafraum gegeben hätte und der daraus resultierende Elfmeter das 2:3 bedeutete.
Cottbus zieht damit in der Tabelle an uns vorbei, mit zwölf Punkten aus zehn Spielen belegen die Kiezkicker zwar nur Platz 10, haben aber zum ersten Abstiegsplatz (Chemnitzer FC) noch sechs Punkte Luft.
Nächsten Samstag (11.00h) geht es zu Dynamo Dresden.

Die 5.Herren („El cuarto auténtico“) gastierte am Freitagabend im zweitgrößten Stadion Hamburgs, dem Billtalstadion.
Okayokay, die offiziell 30.000 Plätze dürften im Echtfall sicher nicht genutzt werden können und auch am Freitag… ähm… war nicht ganz ausverkauft. Ich fuhr nach Juniors Training noch dorthin, weil mir der Ground bisher noch fehlte, war so zum Beginn der zweiten Hälfte da (Halbzeitstand 1:1, Tor zum Ausgleich kurz vor der Pause durch Florian Cronen) und konnte immerhin Bernie und Vincent noch freudig begrüßen.
Viel mehr Freude gab es dann aber nicht. Am Ende stand es tatsächlich 5:1 für Bergedorf und neben einer kaputten Nase und diversen härteren bis versteckten Fouls gegen Braun-Weiß (allesamt nicht oder zumindest nicht mit Karte geahndet) gab es dann noch einmal glatt Rot – die war dann allerdings für uns und wohl auch vertretbar. Wäre nur schön gewesen, wenn man die Linie an beide Teams angelegt hätte.
Mit 18 Punkten aus 12 Spielen macht man es sich jetzt im Mittelfeld langsam gemütlich, weiter geht es am kommenden Sonntag recht spät (18.30h) in der Feldarena gegen Reinbek II.

Die 6.Herren spielte bei der Zwoten vom SV West-Eimsbüttel an der Vogt-Kölln-Straße, es berichtet Dennis:
Am 14. Spieltag ging es für die Sechste in den Nordosten Hamburgs, zum SV West-Eimsbüttel, einem Team aus dem unterem Drittel der Tabelle.
Die Partie begann zunächst eher zurückhaltend und verlief in den ersten knapp 10 Minuten hauptsächlich im Mittelfeld. Doch mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich Sankt Pauli immer mehr Spielanteile und wurde auch immer aktiver vorm gegnerischen Tor. Auf das 1 zu 0 mussten wir dann aber noch bis zur 22. Minute warten. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld landete bei Lucas, der heute ein sehr starkes Spiel machte, und mit zwei, drei schnellen Schritten war er auch an seinem Gegenspieler vorbei und konnte den Ball ohne große Not ins lange Eck schieben.
Apropos lange Bälle, die waren zumindest in der ersten Halbzeit äußerst beliebt. Immer wieder wurde versucht mit einem Pass aus der eigenen Hälfte Angriffe einzuleiten, was mit Ausnahme vom ersten Tor wenig erfolgversprechend war. Und gerade als ich mich beschweren wollte gab es wieder einen dieser Bälle, diesmal links auf Nick, der daraufhin ins Zentrum zieht und auch ohne große Bedrängnis auf 2 zu 0 erhöhen kann.
Bis dahin hatte die Sechste das Spiel weitestgehend im Griff und ließ nicht viel zu. Wespe, der Spitzname das Heimteams (wo kommt eigentlich das „p“ her?), konnte nur durch einige Standards gefährlich werden. Sich selbst erarbeitete man noch einige Chancen, verpasste es aber den Spielstand noch weiter zu erhöhen.
(Anm. Maik zu „Wespe“: Mein Sohn spielt da ja in der D-Jugend, daher sollte ich das eigentlich aufklären können – so richtig weiß es aber niemand. Laut Wikipedia geht das auf einen Journalisten zurück, der in den 30ern statt von den „Eimsbüttelern aus dem Westen“ von den „Eimsbütteler Wespen“ sprach – die gestreiften Trikots könnten da aber vielleicht dann auch mit reingespielt haben.)
Nach der Pause kam dann West-Eimsbüttel zunächst besser aus der Kabine und setzte Sankt Pauli doch gehörig unter Druck. Diese Phase dauerte aber nur wenige Minuten an und kurz darauf lief es dann auch wieder wie in der ersten Halbzeit, die Sechste mit mehr Ballbesitz und den besseren Chancen.
Es dauerte dann aber bis zur 57. Minute bis zum nächsten Tor, und wieder war es Nick der den nächsten Treffer für Sankt Pauli verbuchen konnte. Lucas wollte dem dann auch nicht nachstehen und erzielte neun Minuten später das 4:0, was dann auch der Endstand des Spiels war. Sankt Pauli hatte zwar noch einige Möglichkeiten den Spielstand weiter zu erhöhen, der inzwischen eingewechselte Habib konnte zwei sehr gute Chancen leider nicht verwerten, aber wichtig war auch im 2. Spiel hintereinander die Null zu halten.
Einen kleinen Aufreger gab es dann auch noch kurz vor Schluss: Bei einem Angriff der Hausherren kam der Angreifer an der Grundlinie zu Fall als Daniel vor ihm den Ball aufnahm. Es wurden daraufhin ein paar freundliche Worte ausgetauscht und währenddessen gab es auch einen Stupser in Daniels Leistengegend was dann die Gemüter noch mal ein wenig erhitzte. Die Situation wurde aber relativ schnell vom insgesamt guten Schiedsrichter aufgelöst und beide Spieler wurden mit einer gelben Karte bedacht.
Durch diese drei Punkte rutscht die Sechste auf den 3. Platz vor und lässt gutes erhoffen für das nächste Wochenende. Da kommt der Tabellenzweite Groß-Borstel zum Topspiel an die Feldarena und mit einem Sieg könnte man dann auch den Abstand in der Tabelle auf einen Punkt verringern. Wer also nach dem Derby gegen Pinneberg unserer ersten Frauen noch Zeit hat kann sich im Anschluss gerne noch diesen Knaller anschauen. // Dennis

Die 7.Herren konnte in der Kreisklasse 3 einen 4:1-Sieg bei Eilbek III einfahren, für besondere Begeisterung sorgte ein verwandelter Elfmeter:

Handball

Die Herbstpause ist zumindest für die Oberliga-Teams wieder vorbei.
Mit vier Siegen aus fünf Spielen ging es für die 1.Damen am Sonntag selbstbewusst zu „HL Buchholz 08-Rosengarten II“ (ich denke mir die Namen echt nicht aus), welche aus sechs Spielen auch schon vier Siege davongetragen hatten.
In der „Rosengarten Sporthalle“ gab es dann aber nichts zu holen, nach 19:12 zur Halbzeit hieß es am Ende 34:22 für die Gastgeberinnen.
Weiter geht es am kommenden Samstag dann wieder in der „Buda“, Anwurf gegen den TSV Ellerbek ist um 20.00h.

Die 1.Männer durfte schon am Samstag ran, auch hier gab es mit 34:21 (15:11) bei der HSG Eider Harde nichts zu holen.
Zwei Siege aus fünf Spielen, diese Bilanz lässt sich jetzt mit zwei Heimspielen innerhalb von nur drei Tagen ausbauen: Schon am Donnerstag (Feiertag!) wirft man um 20.30h gegen die DHK Flensborg an, am Samstag (18.00h) geht es im Spiel vor dem Spiel der Damen gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter, THW Kiel II.

// Maik

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