Adventskalender 2018 – Tag 7

Hintergründe zum Adventskalender und eine Übersicht der Türchen findet Ihr hier auf dieser Seite.
Eure Lösung schreibt Ihr bitte hier in die Kommentare, die Freischaltung der Kommentare erfolgt allerdings zusammen mit der Auflösung erst jeweils am Nachmittag.
(Titelfoto mit freundlicher Genehmigung von und großem Dank an Stefan Groenveld.)

Der heute gesuchte Verein wird in knapp 5 Jahren einhundert Jahre alt. Bereits in den Sechzigerjahren spielte der Verein im bezahlten Fußball und konnte dieses Kunststück in den Siebzigerjahren wiederholen. Der Verein ist seit jeher für seine hervorragende Arbeit im Jugendbereich bekannt. Der prominenteste Spieler, der je bei diesem Verein ausgebildet wurde, hat für den Verein Ende der Siebzigerjahre über 60 mal gespielt und wurde dann einfach zu gut für eben jenen Verein und wechselte zwangsläufig in eine höhere Liga. Natürlich hat der Spieler auch einen Vater und der war maßgeblich an der Ausbildung und Entwicklung seines Sohnes beteiligt. Auch für den gesuchten Verein hat er Herausragendes geleistet. Die einstige Spielstätte des gesuchten Vereins war nicht unbedingt durch den offiziellen Namen bekannt, vielmehr durch seinen Spitznamen, der eine Reminiszenz auf die Stimmung ist, die jahrzehntelang in diesem Stadion vorherrschte.

Auflösung

8 Antworten, davon 6 richtige.😊 Neben dem 1. FC Phönix Lübeck (schon ziemlich dicht dran) muss leider auch RW Essen als falsch gewertet werden.

Bei dem heute gesuchten Verein handelt es sich um keinen geringeren als den HSV Barmbek-Uhlenhorst. Ja das mit dem “HSV” ist irritierend. Auch für mich, habe ich doch selbst für diesen Verein über 10 Jahre lang die Buffer geschnürt. Is’ halt so.

Gründungsjahr ist 1923 und 1963 spielte der Verein erstmalig in der damals zweitklassigen Regionalliga Nord – goldene Zeiten! Dieses Kunststück gelang noch ein weiteres Mal. In der Saison 1974/1975 spielte man dann erstmalig in der 2. Bundesliga Nord, stieg aber umgehend als Letzter wieder ab. Gesuchter Sohn und Vater sind selbstverständlich Andreas und Bernd Brehme. Erster einfach nur “Andi” genannt, letzterer in Barmbek einfach nur “Vadder Brehme”. Die traditionelle Spielstädte der Blau-Gelben war bis zum Jahr 2015 der Wilhelm-Rupprecht-Platz, der Jahrzehnte lang einfach nur “Barmbeker Anfield” genannt wurde. Die Nähe der Fantraversen zum Rasen und ein oftmals, für Amateurverhältnisse, grandioser Support machten diesen Spitznamen mehr als plausibel. Wer sich ein bisschen mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei der Artikel der 11 Freunde ans Herz gelegt.

// Michael