MillernTon-Adventskalender: Tür Nr. 11

Hintergründe zum Adventskalender und eine Übersicht der Türchen findet Ihr hier auf dieser Seite.
Eure Lösung schreibt Ihr bitte in die Kommentare zu diesem Artikel, die Freischaltung erfolgt allerdings zusammen mit der Auflösung erst jeweils am Nachmittag, um allen anderen auch weiterhin ein fröhliches Mitraten zu ermöglichen.
Wir bieten Euch in diesem Kalender zwei Schwierigkeitsstufen an. Für Adventskalenderprofis mit einschlägigen Erfahrungen im Rätseln und Singen, sollte normalerweise schon die rein textliche Beschreibung ausreichen, um auf Gesang und Original zu kommen.
Da einige Beschreibungen sehr St.Pauli-spezifisch sind oder auch generell die Lösung vielleicht nicht so einfach ist, verlinken wir zusätzlich am Ende eine Audio-Datei des Fangesangs – in mal besserer und mal schlechterer Qualität.
Schreibt gerne bei Eurer Lösung dazu, wie Ihr drauf gekommen seid und ob Ihr die akustische Hilfestellung in Anspruch nehmen musstet.

Tür Nr. 11:

Das Original dürfte hier nun wirklich niemand gekannt haben, es sei denn schon 1970 wäre man eifriger Bibelleser und gleichzeitig Rocksteady-Liebhaber gewesen.
(Nachtrag: Okayokay, kennen doch mehr als ich dachte, insbesondere Grüße in den Zoo.)

1978 allerdings kam dann eine Deutsche Band und nahm den Song neu auf – und er kam in Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar Großbritannien auf die 1 der Charts, selbst in die US-Charts schaffte er es mit Platz 30. 

Drei Verse aus der Bibel werden hier wiederholt, Thema ist größtenteils die Versklavung der Hebräer. 

Ach ja, die Stadionversion. Einer der wenigen Gesänge, die je nach Gegner angepasst werden können. Und in der wir tatsächlich mal davon singen, einen Titel zu holen.

Hier gehts zum Gesang

// Maik

Auflösung:

The Melodians – Rivers of Babylon 

Die “Melodians” veröffentlichten das Lied 1970 nahezu unter Ausschluß der Öffentlichkeit, lediglich in Großbritannien kam man immerhin auf Platz 41 der Singlecharts. Aber inzwischen ist es auch hierzulande bekannter, was man auch an den vielen Kommentaren hier sieht.

Frank Farian nahm den Ball dann 1978 wieder auf und ließ Boney M. damit rauskommen – und das Lied ging durch die Decke. 

Flächendeckend bekannt in Deutschland ist es auch spätestens seit dem Freiburger Hohngesang auf Mo Idrissou, der bekanntlich Champions League spielt… auf PS3, die ganze Nacht.  
(Und wer es wissen will: Es gibt dazu natürlich auch eine Deutsche Version, von Bruce Low, Grüße an Heinz Kamke.)

Am heutigen Tag gelten demnach auch zwei Lösungen (Boney M. und The Melodians).

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