Lage am Millerntor – 23. März 2026

Lage am Millerntor – 23. März 2026

Der FC St. Pauli verliert gegen den SC Freiburg, die 1. Frauen verliert gegen SpVg Aurich und die U23 holt einen Punkt bei Weiche Flensburg. Schlecht gelaunt: Die Lage am Montag.

Redax

Kurze Meldung vorab in eigener Sache:
Die Aufnahme der Redax wird voraussichtlich erst morgen erfolgen.

FC St. Pauli

1:2 gegen den SC Freiburg

Meeh… doof.
Eine sehr starke Anfangsphase, in der St. Pauli sich lange nicht belohnt, um dann nach 24 Minuten doch aus dem Gewühl nach Ecke in Führung zu gehen.
Danach eine zweite Halbzeit, in der nichts mehr ging, und in der zu allem Überfluss dann auch noch Nikola Vasilj patzt. Eine Niederlage, die nicht unverdient ist und doch so unnötig war. Und ja, zwei Tore durch „ausgerechnet“ Igor Matanović, klar…
Ausführlicher ausgebreitet im Spielbericht von Tim, der zeitnah folgen dürfte.

Busempfang

Dabei hatte es doch eigentlich so schön angefangen, als das Team stimmungsvoll, feurig und farbenfroh auf der Budapester Straße empfangen wurde. (YouTube)

Busempfang des Teams durch die Fans des FC St. Pauli vor dem Spiel gegen den SC Freiburg. Pyrotechnik und braun-weiß-rote Fahnen. // (c) Stefan Groenveld
Busempfang des Teams vor dem Spiel.
// (c) Stefan Groenveld
Anstoßzeiten

Während des Spiels gab es dann von beiden Fankurven abgestimmte Banner zum Spieltermin am Sonntag um 17.30h. Zugegeben, für den Sonntag ist in erster Linie die Europapokalteilnahme des SC Freiburg verantwortlich und man müsste da eher die UEFA für den Donnerstag verantwortlich machen. Aber die anderen beiden Spiele am Sonntag waren 41 und 163 Autokilometer (Stadion zu Stadion) auseinander, da hätte also überhaupt nichts gegen eine Ansetzung um 15.30h für unser Spiel gesprochen. Davon, dass die DFL irgendwann mal verkündet hatte, bei den Ansetzungen auch die Faninteressen zu berücksichtigen, schon eine „bemerkenswerte“ Wahl.

Unter anderem führte dies auch zu einer Besonderheit bei der Pressekonferenz, denn Freiburgs Trainer Julian Schuster blieb dieser (zunächst) fern, um noch rechtzeitig den Flieger gen Heimat zu erreichen. Dachte man – bis er dann mit etwas Verspätung doch noch auftauchte, weil zwar das Team zurück musste, er aufgrund der heutigen Trainertagung in Düsseldorf aber doch noch Zeit hatte, da er in Hamburg blieb. (Und er sagte dann auch noch ein paar freundliche Dinge über den FCSP allgemein.)

Florian Badstübner

Unterm Strich: solide Leistung.
Ja, absolut kein Heimschiedsrichter.
Ja, eine der drei bis vier Situationen im Vorfeld des zweiten Gegentores hätte man pfeifen können. Auch klar: Wenn da so viele kleinteilige 50/50-Situationen aneinandergereiht passieren, sollte man irgendwann eine pfeifen, allein schon aus taktischen Gründen – und die Szene gegen Irvine hätte sich perfekt dafür angeboten. Und ja, wenn der FCSP da einen Freistoß erhält, beruhigt sich alles etwas und wir kassieren (höchstwahrscheinlich) nicht eine halbe Minute später das Gegentor.
Aber: Solch einzelne Fehler passieren und es entsteht nicht aus der Szene direkt der Konter, sondern der Ball wird nochmal ganz gemütlich über den Torwart zurückgespielt. Zeit genug, es ab dann sauber zu verteidigen.

Der kicker bewertet Badstübners Leistung übrigens mit einer glatten 2 und schreibt auch, dass es aufgrund der großzügigen „klaren Linie richtig war, in der Entstehung des zweiten Freiburger Tores die strittige Szene laufen zu lassen“. Wie oben erwähnt: Im Vakuum der einzelnen Szenen mag dies so sein, in der Summe hätte ich persönlich dann doch aus rein spieltaktischer Erwägung heraus gepfiffen – aber dies kann man halt offensichtlich auch anders sehen.

Becherwürfe

Wie Einzelne dann aber auf die Idee kommen, mit Bechern während des laufenden Spiels auf das Feld in Richtung Freiburger Spieler zu werfen – da fehlt mir sehr viel mehr Verständnis als bei Badstübners ausbleibendem Pfiff.
Gleiches gilt für Würfe nach den Gegentoren in Richtung der Freiburger Spieler, zumal Matanović demonstrativ nicht jubelte.

Nikola Vasilj

Ebenfalls klar, dass wir über diese Szenen eh nicht mehr sprechen würden, wenn Nikola Vasilj „einfach“ den Ball festgehalten hätte. Auch hier gilt: Fehler passieren. Und sowohl im Falle eines gepfiffenen Freistoßes als auch im Fall eines in der Szene gehaltenen Balles ist beides natürlich keine Garantie dafür, dass man das Spiel danach ohne weiteres Gegentor beendet hätte.
Vasilj redete da nach dem Spiel auch nicht drumherum: „Second goal was my goal. […] That’s a goalkeeper’s life.“

Alexander Blessin

Unser Trainer sah die Leistung des Schiedsrichters ganz offensichtlich anders als ich. Doch er durchlief in den Minuten nach Abpfiff verschiedene Phasen der Aufregung.
Der erste Satz am DAZN-Mikro auf die Frage, was nach guter erster Halbzeit in der zweiten denn nicht mehr so gestimmt hätte, lautete: „Dass wir nicht gegen elf Mann gespielt haben, sondern gegen zwölf.“ Ein paar Minuten später bei SKY kam dann zumindest erst mal ein sportlicher Satz, ehe Badstübners Entscheidungen dann als „dubios“ bezeichnet wurden, aber zumindest auch in Teilen die Schuld beim FCSP gesucht wurde.
In der Pressekonferenz klang es dann nochmal schon etwas aufgeräumter und bei der Beschwerde über„zwei 50/50-Szenen und dann die Szene mit Jacko“ vor dem zweiten Tor – naja, siehe oben, da gehe ich schon mit und kann das in der Emotion nach Abpfiff dann auch verstehen. Eine spezielle Aussage bei DAZN gegenüber Badstübner bezeichnete er dann auf der PK selbst als „nicht so clever“.

Unterm Strich liefert er damit natürlich wieder Zitatkacheln, die medial verwendet werden – und die werden eher nicht die differenzierteren Zitate aus der Pressekonferenz enthalten. Man fordert immer authentische Sportler und Offizielle, die nicht nur die glatt geleckten Antworten aus dem 08/15-Medien-Baukasten abgeben. Dies liefert Blessin in aller Regel, auch die Pressekonferenzen vor Spielen sind immer erfrischend und unterhaltsam, seine Antworten immer offen und ehrlich und nie langweilig – und wenn er eine Frage aus spieltaktischen Gründen mal nicht beantworten will, dann sagt er das auch genau so.
Insofern werde ich ihm seine emotionalen Aussagen zu Schiedsrichter-Entscheidungen nach Abpfiff auch nicht vorwerfen, auch wenn ich es inhaltlich teils anders sehe. Dass er aber in der Lage ist, dies dann ein paar Minuten später zumindest schon mal zu reflektieren und auch für die Öffentlichkeit abzuschwächen, spricht ja durchaus für ihn – und dass da dann auch mal etwas rausrutscht, was vielleicht nicht so „clever“ war, sagte er ja selbst.

Weitere Links

Termine

Es steht die Terminierung der letzten drei noch offenen Spieltage an:

  • 31. Spieltag (Wochenende 25. April): 1. FC Heidenheim – FCSP
    Sowohl der Freitag als auch die beiden Anstoßzeiten am Samstag sind möglich, wobei die Argumentation für das „Topspiel“ wohl eng werden könnte. Der Sonntag ist quasi ausgeschlossen, da dort die Partien von Stuttgart (gegen Werder) und Freiburg (in Dortmund) stattfinden werden, da diese zuvor am Donnerstag (23. April) im DFB-Pokal aufeinandertreffen.
  • 32. Spieltag (Wochenende 2. Mai): FCSP – 1. FSV Mainz 05
    Hier ist der Sonntag gesetzt, Mainz könnte (ein Weiterkommen gegen Straßburg vorausgesetzt) am Donnerstag davor und danach im Conference League-Halbfinale stehen. Da die Spiele jetzt terminiert werden, muss dies dabei natürlich bereits angenommen werden.
  • 33. Spieltag (Wochenende 9. Mai): RaBa Leipzig – FCSP
    Aus dem gleichen Grund dürfte auch hier der Sonntag ausgeschlossen sein, da die Spiele der Europapokalteilnehmer Mainz (gegen Union) und Freiburg (beim HSV) auf den Sonntag gelegt werden dürften.

Lage der Liga

Personalien

Der BVB hat gestern das Ende der Zusammenarbeit mit Sebastian Kehl bekannt gegeben, der seit 2018 als „Leiter der Lizenzspielerabteilung“ und seit 2022 als Sportdirektor bei der Dortmundern tätig war.
Der 1. FC Köln hingegen hat sich im späteren Verlauf des Tages dann von Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer René Wagner.
Nichts Neues hingegen beim 1. FC Heidenheim: Frank Schmidt wird auch bei einem eventuellen Abstieg in die 2. Liga weiterhin Trainer an der Brenz bleiben, wie er selbst am Wochenende unaufgeregt erklärte.

Freitag
  • RaBa Leipzig – TSG Hoffenheim 5:0 (4:0) // Sportschau-Highlights
    Mich persönlich beruhigen solche Spiele ja immer. Die erden nämlich dahingehend, wenn bei uns auch mal ein Spiel so richtig in die Hose geht – denn es passiert eben auch anderen.
Samstag
  • VfL Wolfsburg – Werder Bremen 0:1 (0:0) // Sportschau-Highlights
    Für die Vorfälle vorm/am Gästeblock verweise ich auf die Döntjes. Sportlich ein immens wichtiger Sieg für die Gäste, gesichert durch einen leicht abgefälschten Schuss durch Justin Njinmah in der 68. Minute an den Innenpfosten. 1,06:0,38 xG weisen auf einen eher glücklichen Auswärtssieg hin – bekanntlich interessiert dies die Tabelle aber überhaupt nicht.
  • 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach 3:3 (2:2) // Sportschau-Highlights
    Wenn es nach sieben Minuten schon 2:1 steht, weiß man, dass einen wohl ein wildes Spiel erwartet. Führung Gladbach, Ausgleich, Führung Köln, Ausgleich, Führung Gladbach, Ausgleich. Und wie es sich für ein Derby gehört, gab es auch noch einen Platzverweis.
    Auch hier gab es leider Polizeigewalt und im Anschluss eine Stellungnahme der Fanhilfe. Leider kommuniziert man Aktuelles nur auf Twitter, daher keine Verlinkung. Auch hier wird aber von „massiver Polizeigewalt“ gesprochen, die sich nach dem Spiel auf dem Weg von der S-Bahn zu den Autos ereignet hätte, ohne Anlass.
  • 1. FC Heidenheim – Bayer 04 Leverkusen 3:3 (0:2) // Sportschau-Highlights
  • Bayern München – Union Berlin 4:0 (2:0) // Sportschau-Highlights
  • Borussia Dortmund – Hamburger SV 3:2 (0:2) // Sportschau-Highlights
    Mit dem aufgrund einer Abseitsposition einkassierten Strafstoß kam der BVB auf vier Elfmeter. Am Ende wurden dann eben „nur“ drei auch ausgeführt und zwei verwandelt.
Sonntag
Die Tabelle

So ein bisschen fühlt es sich an wie letzte Woche: Schön ist das nicht, aber es hätte schlimmer kommen können.
Es bleibt bei drei Punkten Vorsprung auf Wolfsburg und damit den direkten Abstiegsplatz. Den Platz für den direkten Klassenerhalt hätte man mit einem Heimsieg erreichen können – so sind es jetzt zwei Punkte Rückstand auf den 1. FC Köln.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Regionalliga Nord (m/w)

1. Frauen unterliegt Aurich unglücklich 1:2

Boah, ärgerlich und unglücklich. Die 1. Frauen hielt gegen ein starkes Team der Tabellenführerinnen der SpVg Aurich sehr gut mit, glich einen Rückstand per Kopfball nach Ecke aus (Annie Kingman, 55. Minute), und war selbst kurz vorm Führungstreffer, kassierte dann aber im Gegenzug das 1:2.
Detailbericht des Teams folgt.
Der TSV Barmke gewann gegen Victoria (2:0), Werder II unterlag Holstein Kiel (0:3). Wenn man mal davon ausgeht, dass Wolfsburg II aus der 2. Liga absteigen wird, müsste man wohl auf Rang 9 einlaufen, um die Klasse zu halten – und dort liegt aktuell Victoria, mit einem Punkt mehr.

Pokal-Halbfinale

Am 1. April muss man zunächst einmal die Hürde Concordia aus dem Weg räumen. Etwas überraschend hat das Team aus Marienthal das Heimrecht getauscht, Anstoß ist also um 19.00h in der FeldArena. Sollte dies gegen das zwei Ligen tiefer spielende Team gelingen, entscheidet sich übermorgen (25.3.), ob man im Halbfinale bei Landesliga Eilbek II oder der Oberligist SC Condor antreten muss.
Das zweite Halbfinale bestreiten der Oberliga-Tabellenführer Walddörfer SV und der Regionalligist Victoria.

U23 holt einen Punkt bei Weiche Flensburg

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.
Ein Strafstoß von Adem Podrimaj brachte die U23 bei Weiche Flensburg in der 39. Minute in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte aber kamen die Gastgeber zum Ausgleich, der auch nach 90 Minuten noch Bestand hatte, 1:1 (1:1).
In der Tabelle bleibt somit die Rote Laterne bei Braun-Weiß. Der Rückstand auf den Klassenerhalt beträgt aktuell sechs Punkte – nach bisher 16 Punkten in 25 Spielen hat man dafür jetzt noch neun Spiele Zeit.

DFB-Nachwuchsligen

Ein deutliches 5:0 (1:0) fuhr die U19 am Samstag am Brummerskamp gegen Rot-Weiß Erfurt ein. Die Pausenführung durch Jack Wardius (16.) wurde nach Wiederbeginn durch Marces-Lion Amaniampong (2x), Jannes Georgiadi und Noah Palapies ausgebaut.

Döntjes

Polizeieinsatz in Wolfsburg

Extrem wichtiges Spiel im Abstiegskampf, finale Saisonphase, überschaubare Entfernung, gefühltes Heimspiel. Sicher ein Highlightspiel für viele Werder-Fans, welches leider dann (mal wieder) in Wolfsburg vor Ort in einer bösen Überraschung endete. Die Fanszene verzichtete nach Vorfällen vor dem Gästeblock auf den organisierten Support.
Medial beeilte sich die Polizei in Zusammenarbeit mit dem VfL Wolfsburg, noch während des Spiels die Deutungshoheit zu behalten. Der Presse wurde mitgeteilt, dass die Schuld für die Eskalation bei den Gästefans liege, die Ordner angegriffen hätten, nachdem ein Werder-Fan versucht habe, „einen nicht zugelassenen Gegenstand in das Stadion zu bringen“. Gut… was kann das sein? Ein Messer? Eine Pistole? Eine Leiter? Eine Atombombe? Eine Powerbank?

Wie die Grün-Weiße Hilfe später in der 11FREUNDE zu Protokoll gab, stellte es sich allerdings etwas anders dar:

„An der Darstellung sieht man, wie die Polizei bis hart an die Grenze zur Lüge geht und die Tatsachen so entstellt, dass ein völlig falscher Eindruck entsteht. Wer das hört, denkt doch, dass da ein Gewalttäter einen gefährlichen Gegenstand heimlich in das Stadion zu schmuggeln versucht hätte. Vielmehr war es so, dass ein junger Fan mit einer gewöhnlichen und grundsätzlich genehmigten Fahnenstange in der Hand das Drehkreuz passiert hat. Von den Ordnern angesprochen wurde er dabei nicht. Erst, als er sich bereits Richtung Treppe zum Gästeblock bewegt hat, hat ihn plötzlich ein weiterer Ordner ziemlich rabiat gegen eine Plexiglas-Abtrennung gedrückt. Daraufhin haben mehrere Werder-Fans die Ordner aufgefordert, das zu unterlassen. Offenbar drehte sich der Konflikt nicht etwa um die Art des Gegenstandes, sondern um die Anzahl der im Block befindlichen Fahnenstangen.“

Marie Burmeister, Grün-Weiße Hilfe, in der 11FREUNDE

Die Grün-Weiße Hilfe selbst hatte bereits während des Spiels ein Statement veröffentlicht, welches medial leider nicht so viel Erwähnung fand. Hier wurde der laufende Polizeieinsatz kritisiert und von „massiver Polizeigewalt“ gesprochen.

RW Ahlen – Wattenscheid 09

LR Ahlen heisst nun schon seit einiger Zeit Rot-Weiss Ahlen, aktuell spielt man in der Oberliga Westfalen. Dort wurde gestern bim Spiel gegen die nicht gerade in Freundschaft verbundene Fanszene von Wattenscheid 09 zunächst das Bestehen einer zehnjährigen Freundschaft mit PEC Zwolle gehuldigt, ehe dann aufgrund eines Böllerwurfes in der Nähe des Schiedsrichter-Assistenten ein Spielabbruch erfolgte.
Im weiteren Verlauf gab es wohl einen Platzsturm und den Versuch den Gästeblock anzugreifen, auch außerhalb des Stadions kam es noch zu Gewalt. // WAZ.de // Faszination Fankurve

2. Liga-Watch

Abgesehen von ein bisschen Pyro und damit insbesondere in Hälfte zwei einiger Nachspielzeit sowie einigen von Hass geprägten Botschaften in beide Richtungen, war das Niedersachsenderby dann doch eher ereignisarm, Hannover 96 gewann gegen Braunschweig am Freitag mit 1:0.
Im Spitzenspiel zwischen Schalke 04 und Darmstadt 98 trennte man sich 1:1-Unentschieden, sodass die 2. Liga nun sowohl im Auf- (fünf) als auch im Abstiegskampf (neun) jede Menge Teams beschäftigt. Lediglich die Fans von Hertha, Kaiserslautern, Karlsruhe und Nürnberg sind einigermaßen sicher, nächste Saison weiter in der 2. Liga zu spielen – und vielleicht gucken die schon mal nach, wo Verl liegt.

3. Liga-Watch

Der SC Verl hat nämlich gute Chancen, in die 2. Liga aufzusteigen, aktuell liegt man auf dem Relegationsrang. Allerdings ist das Aufstiegsrennen in der 3. Liga nochmal deutlich spannender als in der 2. Liga. Der VfL Osnabrück steht mit 61 Punkten ziemlich souverän an der Spitze, von Platz 2 (Rot-Weiss Essen, 55 P.) bis Platz 6 (Hansa, 53 P.) sind es aber nur zwei Punkte und Verl, Duisburg und Cottbus liegen eben auch noch dazwischen.

Die meiste Aufregung am Wochenende aber gab es in Mannheim. Der SV Waldhof drehte dort den Halbzeitrückstand gegen den stark abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue noch in einen 2:1-Sieg – und zwar am Ende durch einen Treffer von Terrence Boyd in der 90. Minute. Die TV-Bilder zeigen allerdings recht deutlich, dass der Ball die Linie nicht komplett überschritten hatte – mangels VAR aber zählte der Treffer. Ärgerlich natürlich insbesondere für Aues Trainer Christian „Adlerauge“ Dabrowski, der auch aus 80 Metern und flach von der Trainerbank aus klar gesehen hatte, dass der Ball nicht drin war. Logisch. // Highlights

Zu guter Letzt

Zur Info: Im Spiel zwischen Olympique Marseille und Lille OSC gab es gestern keine Rote Karte. // reddit

Greenwood gets bodychecked by Haraldsson during OM – LOSC
by u/TheRedDogue in soccer

Forza St. Pauli!
// Maik

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6 thoughts on “Lage am Millerntor – 23. März 2026

  1. 32. Spieltag (Wochenende 2. Mai): FCSP – 1. FSV Mainz 05
    Hier ist der Sonntag gesetzt, Mainz könnte (ein Weiterkommen gegen Straßburg vorausgesetzt) am Donnerstag davor und danach im Conference League-Halbfinale stehen.

    An dem Wochenende ist laut meines Kalenders (muss also nichts heißen) auch FCSP1FRN – SV Hastenbeck angesetzt. Wird dieses Spiel dann verlegt?

    Ansonsten: Kopf hoch, noch ist nichts passiert.

  2. Note 2? Die (eine) strittige Szene?

    Der Kicker muss dringend mal den Unterschied zwischen Singular und Plural lernen.

    Das waren 4 (vier!) 50:50 Szenen, wobei ich als objektiver Beobachter von der Gegengerade aus das letzte Foul eher als 70:30-Szene einordnen würde.Da kann man durchaus mal pfeifen, lange Leine hin, lange Leine her.

    Und das Gegentor geht meiner Meinung nach zu 100% auf die Szenen davor.

    Klar, wir erwarten immer das Fußballprofis kalt wie Eis sein sollen, aber die Konfusion beim Gegentor resultierte klar aus der Unruhe, die 30 Sekunden zuvor entstanden ist.

    Wer will es ihnen verdenken? Ich hab jetzt noch Puls!

    Was eine Scheiße! Nach der ersten Halbzeit wäre da mehr drin gewesen.

      1. Ich verstehe den Punkt. Und ja: Wir hätten das ein oder andere Mal das Foul ziehen müssen.

        Nichtsdestotrotz: Viel solche Dinger hintereinander und der Schiri reagiert einen Scheiß. Das ist schon bemerkenswert.

        1. Wenn ich weiß, dass der Schiri eine Katastrophe ist, wenn er nicht Aytekin heißt, dann ist es müßig da den Fehler zu suchen. Der Schiri und seine Fehler sind eine einzukalkulierende Konstante. Die Wahrheit ist, der Matchplan ab Minute 50 war Zeitspiel und Verwalten, nach Rückstand hat man Trainerseitig vermieden mehr Offensivgewalt einzuwechseln und war selbst nach dem geschenkten Abseitstor nicht in der Lage scharf im Spiel zu bleiben. Man hat hier kollektiv das Handtuch geworfen. Das hat was mit fehlender Mentalität/Charakter zu tun, weil es eben immer wieder passiert. Blessin ist on fire, Jackson ist on fire, mit Abstrichen auch Sinani, aber der Rest? Nimmts hin, kein Bock mal jemandem am Trikot zu ziehen, lieber mit 3 Mann Suzukis Parallellauf am Strafraum beobachten.

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