Bayer Leverkusen vs. FC St. Pauli 4:0 – Das war… ganz schön schlecht

Bayer Leverkusen vs. FC St. Pauli 4:0 – Das war… ganz schön schlecht

Der FC St. Pauli bietet gegen Bayer Leverkusen nichts an, verliert hochverdient und muss sich sogar bei den Leverkusenern bedanken, dass er nicht viel höher verloren hat.
(Titelfoto: Christof Koepsel/Getty Ima
ges/via OneFootball)

Joa, das war mal richtig schlecht, was der FC St. Pauli am Samstag in Leverkusen zeigte. In keiner Phase des Spiels war das Team ernsthaft torgefährlich. In keiner Phase des Spiels war das Team defensiv stabil. In keiner Phase war die Energie auf dem Platz, die gegen Stuttgart den Sieg brachte. In keiner Phase war das Team konkurrenzfähig. Am Ende steht eine krachende 0:4-Niederlage – und es lag nur an den Leverkusenern, die bereits früh das Spiel nur noch verwalteten, dass es nicht alles noch viel desaströser für den FC St. Pauli wurde.

Die Aufstellung

Wie erwartet gab es keine personellen Veränderungen in der Startelf des FC St. Pauli. Viele Optionen hatte Alexander Blessin ja auch nicht. Mathias Pereira Lage (das konnte ebenfalls erwartet werden) wurde nicht rechtzeitig fit, dafür kehrte aber Joel Fujita zurück in den Kader, Nick Schmidt räumte dafür seinen Platz. Immerhin: Nach Abpfiff erklärte der FCSP-Cheftrainer, dass für kommende Woche mit der Rückkehr von Pereira Lage, Eric Smith und vielleicht auch Hauke Wahl gerechnet werden kann.

Aufseiten von Bayer Leverkusen gab es fünf Veränderungen: Robert Andrich, Ernest Poku, Lucas Vázquez, Exequiel Palacios und Ibrahim Maza kamen anstelle von Loïc Badé, Arthur, Equi Fernández, Jonas Hofmann und Malik Tillman in die Startelf. An der Grundformation der Leverkusener, einem 3-4-2-1, änderten diese vielen Wechsel nicht.

Schneller Rückstand, dann fällt alles zusammen

Es könnte an dieser Stelle nun die 3-2-5-Struktur des FC St. Pauli im Spielaufbau beschrieben werden. Und das 5-2-3 gegen den Ball, das sich in tieferen Phasen in ein 5-4-1 verwandelte. Es könnte über die Leverkusener Aufbaustruktur geschrieben werden. Wie und wann Grimaldo seine Position hinten links auflöste, wer diese einnahm und welche Rollen Palacios und Maza dabei einnahmen. Aber wenn die Grundlage, um ein Fußballspiel zu bestreiten auf einer Seite komplett fehlt, dann ist all das egal. Entsprechend lohnt es sich bei dieser Partie überhaupt nicht, einen tieferen Blick auf taktische Dinge und auf den Spielverlauf zu legen. Ich bin schlecht gelaunt, enttäuscht und patzig: Genau so wenig Energie, wie der FC St. Pauli auf dem Platz zeigte, packe ich in diesen Spielbericht.

„Wir haben in keinster Weise die Energie auf den Platz gebracht, die vonnöten ist, um hier etwas zu holen“, erklärte Alexander Blessin im Anschluss an ein Spiel, das es so hoffentlich nur ganz selten noch einmal vom FC St. Pauli zu sehen gibt. Das Team ließ von Anfang an jegliche Bereitschaft vermissen, um es an diesem Samstag mit Bayer Leverkusen – fast bin ich geneigt zu schreiben: überhaupt mit irgendeinem Team der ersten und zweiten Liga – aufzunehmen.

No Energy, No Party

Dem Spiel des FC St. Pauli fehlte es nicht nur an Energie, es war auch durchsetzt von Fehlern. Es könnten hier jetzt exemplarisch einzelne Szenen herausgepickt werden. Das wäre aber ungerecht, denn so könnte der Eindruck entstehen, dass nur einzelne Spieler an diesem Samstag nicht auf der Höhe waren. Das traf aber leider auf alle FCSP-Spieler zu. Nur ganz kurz blitzte so etwas wie Gegenwehr auf, kurz vor der Halbzeit war das. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 2:0 für Leverkusen und das Spiel war schon verloren.

Verloren, weil sich der FC St. Pauli zwei Gegentore fing, die so einfach nicht fallen dürfen. Das erste war ärgerlich, prallte es schließlich von der Latte ans Hinterbein von Vasilj. Doch es kann und darf nicht als Pech bezeichnet werden, wenn das Team Standardsituationen unzureichend verteidigt. So eine Situation führte nämlich auch zum 0:3 und es war bezeichnend, dass Leverkusen-Angreifer Patrik Schick bereits vor Anpfiff offen am Sky-Mikro erklärte, dass man sich für die Partie ganz besonders auf Standardsituationen vorbereitet habe, weil man sich dort etwas ausrechne. Hat unter gütiger Mithilfe des FC St. Pauli geklappt …

Nur wenige Momente nach dem 0:1 fing sich der FC St. Pauli direkt das 0:2. Und dabei waren alle Elemente des schlechten Spiels des FCSP in einer Szene zu erkennen. Ein brutaler Fehlpass im Aufbauspiel, total behäbige Rückwärtsbewegungen nach Ballverlust (hab ich mich darüber aufgeregt, ey!), schlechte Abstimmung in der Restverteidigung, Aus-den-Augen-verlieren des Gegenspielers und zu all dem dann auch noch etwas Pech beim Abwehren des Torschusses. Wer so etwas anbietet, hat sich einen Gegentreffer redlich verdient.

Schlecht war die erste, bodenlos die zweite Halbzeit

Rückblickend betrachtet war es fast schon ein Segen, dass der FC St. Pauli bereits früh mit 0:2 hinten lag. Denn Bayer Leverkusen ist am Mittwoch in der Champions League in Piräus gefordert, schaltete nach der frühen Führung merklich ein paar Gänge zurück. Leider war das Team aber noch mit genug Power unterwegs, um den Bemühungen des FCSP entgegenzutreten. Die zweite Hälfte war einfach scheiße, da dürfen wir nichts beschönigen und ich habe noch viel weniger Bock, darüber zu schreiben, als schon über die erste Hälfte. Nur so viel: Es schmerzt sehr, aber der Aussage von Robert Andrich nach dem Pokalspiel ist leider zuzustimmen. Der FC St. Pauli hatte einfach nicht die Qualität, um den Leverkusenern gefährlich zu werden.

Solche Spiele tun weh, richtig, richtig doll. Es macht keinen Spaß, sie vor dem Fernseher zu verfolgen und ich habe größten Respekt vor den vielen Menschen im Gästeblock, die ihr „Duell“ auf den Rängen auf jeden Fall gewonnen haben. Allein diese Performance hätte es verdient, dass der FC St. Pauli mehr Energie auf den Platz bringt. Doch die gab es nicht. Am Ende muss leider festgestellt werden, dass der FCSP mit dem 0:4 noch recht gut bedient gewesen ist. Nicht, weil Leverkusen Chancen in Hülle und Fülle vergab. Aber dem Team von Trainer Kasper Hjulmand gelang es mit deutlich zurückgefahrenem Aufwand, in der zweiten Hälfte noch zwei Treffer zu erzielen. Der FC St. Pauli hat in dieser Phase sogar noch viel weniger auf den Platz gebracht, als im ersten Abschnitt. Für zwei weitere Treffer hat es trotzdem gereicht.

Zwölf Endspiele noch

Dieses Spiel war ein Totalausfall. Es geht hier nicht um einzelne Situationen, in denen der FCSP nicht das notwendige Level erreichte, spielentscheidende Fehler machte. Es erinnerte schmerzlich an die Hinrunde, als man am Millerntor mit 0:4 gegen Mönchengladbach unterging.
Klar, der FC St. Pauli kann nicht alles gewinnen. Klar, der FCSP hat in dieser Saison mehr Schwierigkeiten als im Vorjahr. Aber am Samstag in Leverkusen wurde nichts angeboten, was in Form von Punkten hätte belohnt werden können. Auch wenn eingepreist werden muss, dass in der Bundesliga Spiele verloren gehen, dass nicht immer das Leistungslimit erreicht werden kann, besonders unter den aktuellen personellen Umständen, mit denen der FCSP klarkommen muss: So eine Leistung ist nicht akzeptabel.

Es ist, wie es ist. Für die Niederlage in Leverkusen gibt es neben einem um vier Treffer schlechteren Torverhältnis auch „nur“ null Punkte, die Leistung wird nicht mit Minuspunkten bewertet. Somit ist es nur eine von 13 verpassten Chancen auf Punkte, die der FC St. Pauli vertan hat. Zwölf bleiben noch. Und direkt die nächste ist eine von größter Wichtigkeit: Mit einem Sieg gegen Werder Bremen kommendes Wochenende kann der FC St. Pauli die direkten Abstiegsplätze verlassen. Der Blick geht nur noch nach vorne.

Immer weiter vor!
// Tim

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22 thoughts on “Bayer Leverkusen vs. FC St. Pauli 4:0 – Das war… ganz schön schlecht

  1. und wieder reißt diese Mannschaft alles, was sie sich mühevoll mit den Händen aufgebaut hat mit dem Arsch wieder um.
    Mir fällt nichts mehr ein. Nur noch Frust.

  2. Das war Gladbach 2.0, gibt es ein Fußballvirus, das sich in alle Spielerköpfe gleichzeitig verbreitet?
    Diese kollektiven Ausfälle sind unerklärlich, wie ein Mannschaftsübergreifender Burnout.
    Hoffentlich gibt es gegen Bremen eine Reaktion…

  3. Ich will keine „Reaktion“. Ich will, dass nicht mehr auf solche Spiele reagiert werden muss. Und ich würde gern verstehen, wie so etwas entsteht.

  4. Einerseits.

    Andererseits: EEEFFCSANKT PAULI, NANA NANA NANA NANANAA. Wenn es nicht reicht, dann steigen wir ab. Vielleicht gewinnen wir aber noch ein paar Spiele und steigen nicht ab. Und dann bitte mit dem Lächeln der letzten 20 Minuten im Block gestern im Gesicht. Die einzige Möglichkeit.

    1. Ja genau so.
      Beim Pokal hatte ich nur einen Sitzplatz neben dem Stehblock bekommen und das war viel frustrierender als gestern. Kaum einer hat mit gesungenen, viel Geld für den Platz ausgegeben und hinter mir saß auf den extra markierten 3 Reihen Team Green.
      die letzte halbe Stunde gestern war wirklich besonders und schön zu erleben was für eine positive Energie dort herrschte. hoffentlich ist was auf die Mannschaft übergeschwappt und sie nehmen davon was mit. Dann kann es nur was werden gegen Werder

      1. Das stimmt.
        Ich saß mit meinen Kindern auf den Plätzen in der Nähe des Gästebereichs und wir sahen die Fans mit ihren Trommeln. Die letzten 20 Minuten waren fantastisch, ebenso wie die Verabschiedung der Mannschaft. Meine Tochter kam heraus und sagte, dass sie öfter zu Auswärtsspielen gehen möchte. Großer Respekt für die organisierten Fans, sie haben dafür gesorgt, dass zumindest ein Teil derjenigen, die heute dort waren, besser gelaunt sind als diejenigen, die das Spiel im Fernsehen gesehen haben. Spieler kommen und gehen, Trainer und Spielzeiten auch, aber die Mannschaft und die Fans bleiben, und was man gestern von den Fans gesehen hat, ist definitiv Weltklasse.

      2. Ja, Pokal war eher so mittel, alles in allem. So lange wir das Team nicht abmelden und auflösen: Weiter, immer weiter! Wer kann, singt bitte mit oder versucht es wenigstens einmal, trust me: Das verändert eine ganze Menge. Es geht eh nur zusammen, jetzt erst recht.

  5. Wohw, das erste Mal in der Saison, dass ich die Leistung vorsichtiger zusammengefasst hätte als Tim. Damit sollte eindeutig sein, wie schlecht das war.

    Ich muss Alex Aussagen im Interview aber etwas widersprechen und hoffe, dass er das Spiel nicht „schnell abhakt“. Da muss schon ein Gedanke darauf verschwendet werden, was da falsch gelaufen ist, dass man so anämisch und unkonzentriert aufgetreten ist? Müssen wir über die medizinische Abteilung reden? Wahnsinn, wer da sich dauernd alles verletzt ist und wie lange diese Ausfälle sind. Die Mannschaft schien zudem komplett mental ausgelaugt. Schade, dass wir im Team nicht mehr aggressive leader haben, die Selbstaufgabe mitten im Spiel war einfach schade.

  6. Ich finde es absurd, wie abhängig die Mannschaft von Irvine als Leader ist. Wenn der, wie gestern, nicht die Kraft hat, die Rolle auszufüllen, dann bleibt kaum jemand übrig. Die neuen Spieler mögen besser in das System passen, aber es wurde versäumt, auf die mentale Komponente zu achten. Typen wie Treu oder Eggestein wären jetzt Gold wert. Von Hartl ganz zu schweigen.

  7. Ja, solche Spiele sind frustrierend und anstrengend. Auch für die Spieler.
    So ist Fussball. Das trifft auch andere, die deutlich mehr Geld haben.
    Dass es geht, zeigte das Spiel gegen Stuttgart. Deshalb ist es richtig und wichtig, das jetzt schnell abzuhaken.

    Für mich war der Support vor Ort die einzig richtige Maßnahme. Was für eine Power. Auch nach dem Schlusspfiff. Die Capos haben das kurz und knapp erklärt, alle waren angezündet.

    Vielleicht gibt das ein wenig Kraft für die kommenden Spiele.

    1. Neee, wir müssen schon verstehen, warum die Mannschaft so unkonzentriert zu Werke gegangen ist. Intensität hat nichts mit Kaderwerten zu tun, sondern was mit Charakter. Die Mannschaft kann ja offenbar, sah man gegen Stuttgart. Aber die 10 Extraprozent haben gestern gefehlt und alle waren bei maximal 90%.

      Das darf man nie und nimmer in dieser Saisonphase unter den Teppich kehren und unbetrachtet stehen lassen. Die Gründe müssen erforscht und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden und wenn es so simple Dinge sind wie Spieler n aus der Jugend Spielzeit zu geben, weil die erste Mannschaft mental gerade zu geschafft ist.

      1. Toni, abhaken bedeutet nicht, irgendetwas unter den Teppich zu kehren.
        Und das würde ein Profiteam auch nie machen.

        1. Detlef, „abhaken“ bedeutet etwas als beendet oder erledigt zu betrachten. Es schnell abzuhaken heißt für mich, es rapide hinter sich zu lassen. Meine Meinung dazu oben. Wenn du das anders meintest, dann sähe ich „abhaken“ an dieser Stelle als etwas irreführend.

          1. Ach Toni, ich meine es so, wie ich es verstehe. Wenn dich das in die Irre führt, dann ist das so. Das ist nicht mein Problem, sondern deins.

            1. Wenn du so verstanden werden willst, wie du es meintest, dann musst du auch die richtigen Worte nutzen 😉

              Das ist klar dein Problem, nicht meins – du bist der Urheber der Worte.

              1. Toni, mal ein Vorschlag für die Nerven.

                Was hältst du davon, wenn wir uns gegenseitig nicht mehr antworten.

                Dann langweilen wir die anderen nicht und sind entspannter
                😎

                1. Digga, ich hab kein Problem damit, wenn du mir antwortest. Man muss halt nur mal zugeben können, wenn man im Unrecht ist oder zumindest wie hier, einfach unsauber formuliert. Wenn ich meine Fehlbarkeit zugeben kann, kannst du das auch.

                  1. Toni, ich muss überhaupt nichts.
                    Mein Vorschlag ist einfach, sich in Ruhe zu lassen. Geht das für dich?

  8. Vor dem Spiel gegen Stuttgart hatte ich geschrieben „ich hoffe, Alex sagt ihnen, dass es nicht zu erwarten ist, das wir gegen Stuttgart gewinnen – das ist unsere Chance!“ (o.ä.). Es ist wichtig, vor solchen Spielen gegen deutlich überlegene Mannschaften, die Spieler zu entlasten(!), ihnen zu sagen, geht raus und spielt…! Und macht euch keinen Kopf, wenn wir verlieren, ist es das Normale. Dann kam eine übermenschliche Leistung und auch die hätte sehr leicht nicht reichen können, man stelle sich nur mal vor, nicht wir, sondern Stuttgart hätte den Elfmeter gekriegt…
    Jetzt hieß es, „den Schwung mitnehmen“, dagegen ist nichts zu sagen, wenn gleichzeitig vor zu viel Euphorie gewarnt worden wäre (was wir nicht wissen), denn an der allgemeinen Euphorie ist die Mannschaft nach dem verheerenden Doppelschlag in 90 Sekunden regelrecht erstickt. Es ist eben nicht normal, das wir gegen eine Mannschaft wie Leverkusen gewinnen. Punkt. Mit den Toren zeigte Leverkusen eine Qualität, die wir leider nicht haben: präzise Flanken auf Topsoba und Schick, die beide einen Kopf größer sind als unsere 3 Innenverteidiger – das ist nicht zu verteidigen. (warum hat Karol nicht gespielt?)
    Was nun? Ganz schnell abhaken? Hmm…lieber mal einen Blick auf die Handballer werfen. „Ich bin nicht der Chef“, sagte Trainer Alfred Gislason im Sportstudio, „ich arbeite für die Mannschaft“. Nach der Niederlage in der Vorrunde hat er eine Mannschaftssitzung einberufen in der er die Schuld dafür auf sich genommen hat, und jeder seine Kritik frei äußern konnte. Sie haben eine andere Kultur und damit eine bessere Teambildung, während der Fussball gerne noch mit Druck auf innere Kritiker arbeitet (Dapo). Vielleicht mal einen Blick auf die „Handarbeiter“ werfen, da kann man sich das eine oder andere abschauen…und wenn der FC St. Pauli der erste Club wäre, der mehr auf kollektive Arbeit und Teambildung setzt, anstatt auf Disziplinierung und Druck, das hätte doch was…

  9. Dass die Null bei uns so oft an der falschen Stelle steht ist besorgniserregend…
    Und die wenigen Male, die wir getroffen haben, waren Elfmeter.
    Insgesamt muss man vielleicht kreativer sein und z.B Smith (sofern er fit ist) offensiver positioniert.
    Und eventuell kann man Abschlüsse ja doch üben.
    ¡Venceremos!

  10. In Leverkusen kannst du als FC St. Pauli verlieren. Es ist sehr wahrscheinlich. Und auch mal höher als mit 1-2 Toren. Das ist auch keineswegs ein Drama.
    Schlimm war das „wie“. Wir verteidigten fürchterlich. Gefährliche Räume nicht zugestellt bekommen, Flanken, Ecken, da war so viel echt schlecht. Und nach vorne ging halt wie so oft gar nichts. Aus meiner Sicht hatte das nur teils mit Qualität zu tun. Es war die Einstellung, die nicht stimmte. Es schien, als hätten wir das Spiel von Beginn an abgeschenkt. Und das sollte einfach nicht sein. Wir haben die Energie nicht auf den Platz gebracht, sagt der Trainer. Leverkusen hatte Bock auf Fußball. Aha. Na denn… Ich würde gerne mal nach so einem Spiel in einem Interview mal hören – „Ich habe die Mannschaft nicht gut genug eingestellt bekommen.“ In der Konferenz wurde ihm diesbezüglich durch die Fragen auch die Tür dafür geöffnet. Durchgehen wollte Blessin aber nicht. Das ärgert dann genauso, wie das Spiel selbst.
    Nächste Woche ist do or die. Bin gespannt.

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