Viel Ballbesitz, defensiv (eigentlich) stabil – aber der FC St. Pauli zeigte gegen Borussia Mönchengladbach leider eindrucksvoll, wie schwach die eigene Offensive ist.
(Titelfoto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images/via OneFootball)
Dieses Spiel hat kein anderes Ergebnis als ein 0:0 verdient. Borussia Mönchengladbach hat fußballerisch fast die gesamten 90 Minuten lang offensiv nichts angeboten außer lange Bälle auf den eigenen Mittelstürmer. Und der FC St. Pauli? Hat viel versucht, hatte viel Ballbesitz, hat aber erneut große Probleme offenbart, sich Torchancen zu erspielen. So gewann am Freitagabend das spielerisch zwar deutlich limitiertere Team, das dann aber seine Chancen nutzte.
Die Aufstellung
Auf die Ausfälle von Manos Saliakas und James Sands reagierte der FC St. Pauli erwartungsgemäß mit der Hereinnahme von Adam Dźwigała und Lars Ritzka. Dźwigała spielte rechts in der Innenverteidigung, Hauke Wahl besetzte die zentrale Innenverteidiger-Position, Eric Smith rückte vor ins defensive Mittelfeld. Die freie Saliakas-Position nahm Arek Pyrka ein, der von der linken auf die rechte Außenbahn rückte, Ritzka spielte auf der linken Schienenposition. Ebenfalls erwartet werden konnte die Kader-Rückkehr von Matti Rasmussen, David Nemeth und Andréas Hountondji. Letztgenannter feierte sogar noch sein Comeback auf dem Rasen, blieb aber, wie auch alle anderen FCSP-Spieler, offensiv blass.
Eine Überraschung gab es aufseiten von Borussia Mönchengladbach, denn Franck Honorat stand nicht in der Startelf. Stattdessen begannen die Fohlen mit dem Duo Hugo Bolin und Wael Mohya auf den offensiven Außenbahnen. Zudem kehrte Yannik Engelhardt nach Gelbsperre zurück in die Startelf, ersetzte dort den Rot-gesperrten Rocco Reitz. Mönchengladbach agierte in einem asymmetrischen 3-4-2-1, der FC St. Pauli im gewohnten 5-2-3.

BMG: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Engelhardt, Stöger, Castrop – Mohya, Bolin – Tabaković
FCSP: Vasilj – Pyrka, Dźwigała, Wahl, Andō, Ritzka – Smith, Irvine – Fujita, Sinani, Pereira Lage
Lange Bälle der Fohlen, Ideenlosigkeit vom FC St. Pauli
In den ersten 15-20 Minuten der Partie konnten Ansätze des Vorhabens von Borussia Mönchengladbach bei Ballbesitz beobachtet werden. Das Spiel der Fohlen war gewohnt asymmetrisch: Auf der rechten Seite schob Scally weit mit nach vorne, sodass Mohya in den offensiven rechten Halbraum auswich. Auf der linken Seite sah man diese Bewegungen nicht vom Außenverteidiger, der stattdessen etwas tiefer blieb, sodass Bolin den „Außenposten“ des Gladbacher Spiels markierte. Gefahr erzeugte das Team von Eugen Polanski aus diesen Situationen des geordneten und flachen Spielaufbaus nicht. Es ist mehr eine Chronisten-Pflicht, dass kurz beschrieben wird, wie Mönchengladbach sich im flachen Aufbau formierte. Denn nach der Anfangsphase war davon dann schlicht nichts mehr zu sehen.
St. Pauli braucht etwas, wird dann aber (zumeist) aktiv genug
Für den FC St. Pauli war klar, dass man Borussia Mönchengladbach nicht zu viel Raum schenken darf. Während es in Spielen gegen andere Teams durchaus ratsam ist, sich auch mal tiefer reinzustellen und die gegnerische Angriffswelle im eigenen Drittel ausgleiten zu lassen, ist das Spiel der Fohlen nicht sicher und stabil genug, wenn es Druck vom Gegner gibt. Die nun drei absolvierten Spiele gegen den FC St. Pauli haben gezeigt: Wenn Mönchengladbach aktiv unter Druck gesetzt wird, dann fällt das Vorhaben des kontrollierten, flachen Spielaufbaus wie ein Kartenhaus zusammen.
Genau das machte der FC St. Pauli mit einer Verzögerung von rund 15-20 Minuten, wenngleich es zwei Szenen gab, in denen er dann doch zu passiv agierte (was dann direkt mit je einem Gegentreffer bestraft wurde). „Wir waren in den ersten 15 Minuten nicht gut drin“, erklärte Alexander Blessin entsprechend auch nach Abpfiff, ergänzte dann aber, dass man im Anschluss besser reingefunden habe, aktiver geworden sei. Dieses Mehr an Aktivität äußerte sich ziemlich direkt darin, dass der FC St. Pauli sofort das Heft des Handelns übernehmen konnte – und in Form der Großchance durch Fujita in der 27. Minute durchaus in Führung hätte gehen können. Doch Fujita entschied sich dazu, die scharfe Hereingabe von Ritzka mit dem rechten Fuß auf das Tor zu bringen, der linke wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen. Dass diese Szene dann aber die einzig wirklich nennenswerte Chance des FCSP im gesamten Spiel gewesen ist, ist leider eine Wahrheit, der man sich stellen muss.
Gladbach bestraft passive Momente
Das Gladbacher Offensivspiel lag zum Zeitpunkt der Fujita-Chance eigentlich bereits komplett in Trümmern. Durch die deutlich aktivere Verteidigungsweise des FC St. Pauli (= höheres Anlaufen, mutigeres Vorwärtsverteidigen auf den Außen- und Halbpositionen) brachte das Heimteam nicht viel mehr als lange Bälle zustande. Sagenhafte 42 gab es davon laut FotMob allein in der ersten Hälfte zu sehen, 81 waren es insgesamt. Hohe Bälle auf Stürmer Tabaković waren nach einem Viertel der Spielzeit bis zum Abpfiff das einzige Offensivrezept, das Borussia Mönchengladbach präsentierte. Dass sie mit dieser dürftigen und einfallslosen Vorstellung zu drei Punkten gekommen sind, ist extrem ärgerlich und einzig der „Verdienst“ des FC St. Pauli.
Denn auch wenn es dem Team von Alexander Blessin gelang, nun insgesamt wesentlich aktiver gegen den Ball zu arbeiten, so gab es eben Momente, in denen das nicht der Fall gewesen ist. So zum Beispiel, als Eric Smith rund 25 Meter vor dem eigenen Tor einen Ball ergattern wollte, sich aber nicht versicherte, ob da nicht vielleicht ein Gegenspieler hinter ihm ist. Smith nahm das Bein zu hoch, Mönchengladbach bekam richtigerweise einen Freistoß zugesprochen. Und Kevin Stöger versenkte diesen leider traumhaft im Knick. So kam Borussia Mönchengladbach nach 37 Spielminuten zur Führung und konnte selbst sicher auch keine Argumente dafür finden, warum diese nun verdient gewesen ist. Aus dem Spiel heraus kam Mönchengladbach jedenfalls in den ersten 45 Minuten auf einen xG-Wert von 0,03 (ein Abschluss von Stöger in der 21. Minute). Allen anderen Abschlüssen – und das waren auch nur vier – ging eine Standardsituation voraus. Defensiv hatte der FC St. Pauli also eigentlich alles im Griff. Eigentlich.

(Dean Mouhtaropoulos/Getty Images/via OneFootball)
St. Pauli dominiert, erzeugt aber keine Torgefahr
Am Spiel änderte der Treffer leider eine ganze Menge. Denn Mönchengladbach wurde nun gegen den Ball sehr passiv. In der zweiten Halbzeit bekamen die Fohlen gerade noch so mehr als 100 erfolgreiche Pässe zusammen. Der Ballbesitzanteil des Heimteams sank auf unter 30 Prozent. Viel zu passiv also eigentlich, um ein Fußballspiel in der Bundesliga zu gewinnen. Eigentlich.
Die Passivität der Gladbacher wurde aber nicht bestraft. Stattdessen zeigte das Team von Polanski dem FC St. Pauli, wie man mit gegnerischer Passivität umzugehen hat: Mehrfach hatte der FC St. Pauli auf der eigenen linken Seite einen Gladbacher Angriff eigentlich (yay, da ist wieder das „eigentlich“…) bereits unterbunden. Doch die Spieler verpassten es, entscheidend nachzusetzen. Fast schon kitschig offensichtlich wurde diese Passivität dann, als Hauke Wahl einen Ball bereits im Toraus wähnte (und auch Andō die Abwehrarbeit bereits einstellte), Gladbachs Scally dieses kollektive Abschalten aber für einen Rückpass auf Honorat nutzte. Der kurz zuvor eingewechselte Offensivspieler brachte zwar nicht mehr als einen halbgaren Abschluss zustande, doch Dźwigała fälschte den Schuss noch entscheidend ab, sodass Vasilj diesen nicht mehr abwehren konnte. Was für ein Scheiß-Tor.
Handballspiel ohne Torabschlüsse
Das 0:2 fiel nach 62 Spielminuten. Im Anschluss wäre eigentlich noch genug Zeit gewesen, um schwache Gladbacher nochmal in Verlegenheit zu bringen. Eigentlich. Doch der FC St. Pauli fand trotz drückender Feldüberlegenheit keine Lösungen im letzten Drittel. Bezeichnend oft ruderten Spieler wie Sinani, Smith oder Fujita rund 30 Meter vor dem Gladbacher Tor mit den Armen, hilflos nach Anspielstationen näher am Gladbacher Tor suchend. Die Fohlen mögen sich dafür feiern, dass sie stabil standen im zweiten Abschnitt. Der FC St. Pauli brachte aber auch das Kunststück fertig, diese klare Feldüberlegenheit nicht zu nutzen. Er schaffte es in fast schon bemitleidenswerter Weise, eine Art Handballspiel ohne Torabschlüsse zu erzeugen.
Auch die Einwechslungen, unter anderem kamen Kaars und Hountondji nach 67 Minuten in die Partie, änderten nichts am Offensivspiel des FC St. Pauli. Das Team agierte im letzten Drittel weiter völlig einfallslos, lief sich immer und immer wieder fest. Der FCSP hatte zwar eigentlich sogar die Räume direkt vor dem Gladbacher Strafraum unter Kontrolle, doch das Spiel war viel zu statisch. Es fehlte an Abstimmung, Ideen und Mut, um sich zwingende Torchancen zu erspielen. 64 Prozent gewonnene Zweikämpfe, 254 erfolgreiche Pässe in der Gladbacher Hälfte, 19 Ballkontakte im Fohlen-Strafraum – das sind eigentlich Zahlen, die klar für Torgefahr sprechen. Eigentlich. Es sprangen aber nur drei Abschlüsse heraus (xG: 0,18). Keiner davon gefährlich, nicht einer auf das Tor von Mönchengladbach (natürlich kam auch Irvine wieder zu seiner Chance, die durfte nicht fehlen – leider genauso wenig, wie die Tatsache, dass dieser Abschluss nicht einmal den Weg in Richtung gegnerisches Tor findet).
Puuh, das ist wirklich dürftig gewesen, vor allem, da Borussia Mönchengladbach bisher die drittmeisten Schüsse aller Bundesligateams zugelassen hat. Der FC St. Pauli hat leider eindrucksvoll bewiesen, warum er nach der Anzahl an Treffern und den xG-Werten die schwächste Offensive der Bundesliga stellt.
So wird es nicht reichen
Umso ärgerlicher ist es, dass es an diesem Freitagabend nicht gelang, zumindest die Null zu halten, so wie es gegen Frankfurt gelang. Wobei: Während das 0:0 gegen Frankfurt noch als Erfolg zu werten ist, weil man eine Partie dann einfach torlos beendet, wenn vorne der Ball einfach nicht den Weg ins Tor finden mag, so ist es gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf genau das eben nicht. Da war viel mehr drin für den FC St. Pauli als ein 0:0. Aber nichtmal das gab es. Diese Partie hat nicht Borussia Mönchengladbach gewonnen, der FC St. Pauli hat sie verloren.
Das tut weh und frustriert, aber das muss es auch, denn für so eine Leistung wird es in den verbliebenen acht Partien für den FCSP vermutlich genauso viele Punkte geben wie Tore in Mönchengladbach.
Das Gute ist, dass der FC St. Pauli seit der Winterpause bereits mehrfach gezeigt hat, dass es ihm gelingt, solche Spiele schnell aus den Kleidern zu schütteln. Spiele, in denen nichts geht für den FCSP, das kennen wir schon aus dieser Saison. Sind scheiße, aber gehören leider aktuell dazu. Aber wir kennen eben auch die Reaktion darauf: Auf das enttäuschende 0:0 im Derby folgte der überzeugende Punktgewinn gegen Leipzig. Auf das 0:3 im Pokal folgte das 2:1 gegen Stuttgart. Auf das 0:4 in Leverkusen das 2:1 gegen Werder. Nun wird dann eben der SC Freiburg kommenden Sonntag erfahren, wie es ist, gegen einen angefressenen FC St. Pauli spielen zu müssen. Allerdings muss sich bis dahin dringend etwas tun, um der eigenen Offensive wieder mehr Power zu verleihen.
Immer weiter vor!
// Tim
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254 erfolgreiche Pässe? Erstaunlich!
Ich habe ein Fehlpass Festival sondergleichen gesehen.
Super langsam, super Ideenlos, Super boring
Schon wieder Gladbach…
Wie oft ich gestern Abend „Schieß doch“ gerufen habe. 🥴 Weiter gehts. Nächstes Spiel kommen wieder bessere Offensivaktionen.
Forza 🤎🤍
Guter Bericht. Große Enttäuschung. Ich muss das heute aber loswerden und hoffe, dass es mir dann besser geht:
Hinten ungewohnte Unsicherheiten, im Mittelfeld ohne Ideen und höchst fehlerhaft selbst im Kurzpassspiel, vorn kein Zug zum Tor, kein Kopfballgewinn, kein Schuss aus der Distanz, 1 Chance und er macht sich einen Knoten in die Beine.
Fazit: Es kann nur noch wieder besser werden. Das Fehlen von Manos hat sich negativ ausgewirkt. Hoppie, da muss man enttäuscht sein. Und Hauke sich so anfängerhaft zu einem überflüssigen Bodycheck hinreißen läßt, anstatt unten ballorientiert die Grätsche anzusetzen ist nicht nachvollziehbar.
Jetzt gehts mir besser….
Das einzige, was mich heute aufmuntert ist, dass Blessin tobt. Hat man ja ein wenig Hoffnung, dass beim nächsten Spiel im Kader Veränderungen vorgenommen werden.
Moin, wie gewohnt ein fachlich fundierter Bericht, der aber auch Frust und große Enttäuschung offenbart – berechtigt. Leider konnte ich während des Spiel keinen matchplan entdecken, wollte man ein 0:0 erreichen oder gewinnen bzw. Tore erzielen? Oder etwa planlos rumbolzen ohne Stürmer? Ich hatte leider den Eindruck, das Letzteres unser Spiel am besten beschreibt. Ich habe vieles nicht verstanden, aber am wenigsten, warum in der Pause beim Stande von 1:0 für BMG kein(e) Stürmer eingewechselt wurden – hat man auf der Trainerbank wirklich so wenig Vertrauen in die eigene Mannschaft (warum wurde Hara in der Winterpause verpflichtet?). Sollte sich hinsichtlich Offensive/Tore schießen in den nächsten Spielen nichts ändern, sehe leider wenig positiv in die Zukunft.
Mir geht es jetzt nicht viel besser
Der Transfer von Hara ist absolut merkwürdig. Was war hier die Idee, wer hat das wieso abgesegnet? Momentan wirkt das Offensivscouting rein nach dem Prinzip „Hoffnung“.
Der Auswärtsmatchplan lautet schon lange hinten die Null halten, das Spiel offen halten. Ein 0:0 ist auswärts als Erfolg zu werten. Das Problem ist halt, dass ein Gegentor den Plan komplett zerschießt, weil der Plan B meistens nicht funktioniert. Die Ausnahme war das 1:1 in Köln. Gestern war es lange wirklich wie beim Handball, ausser, dass nicht aufs Tor geschossen wurde. Bei mindestens 2 Aktionen hätte ich mir einen mutigen Volleyabschluss gewünscht; das waren Oppie und Pyrka. Stattdessen wurde der Ball blind in die Mitte gespielt, wo nichts passierte.
Na ja, kein Grund die Hoffnung aufzugeben.
Forza und Aux Armes
Alles, was mir in den letzten Spielen Hoffnung gegeben hat ( Weitschüsse, Kopfbälle, giftiges Attackieren), fehlte diesmal.
Smith hat regelmäßig richtig teure Lässigkeiten drin, und von der Bank kommt…nix.
Wieso kann Ex-Stürmer Blessin Fujita nicht ein Minimum an Torgefahr einkaufen? grrrr
Aber bei der unerklärlichen Inkonstanz könnte gegen Freiburg trotzdem etwas gehen. Man muss aber bewusst als Underdog reingehen!
¡Venceremos!
Die 1. Halbzeit war bis zum Sonntagsschuss stabil, ich hatte die anfängliche Defensive zunächst als Teil des Matchplans gesehent und mich gewundert, das Alex B. das später als „Probleme“ wertete, denn die Mannschaft hat schon mehrfach gezeigt, das sie sich aus einer soliden Defensive heraus nach Ballgewinn schnell bis vor das Tor kombinieren kann. der Sonntagsschuss wendete das Blatt und Gladbach warf uns den Ball vor die Füße…tja…und aus dem Ballbesitz heraus konnten die Jungs dann auf erschreckende Weise nichts Zählbares kreieren. Ich habe nicht gezählt wie viele Pässe Ritzka vorüberziehen ließ ohne zu reagieren, bis er endlich einmal auf die Grundlinie durchging und sofort gab es eine 100 – prozentige Chance, die Fujita unbedingt mit seinem starken (rechten) Fuß spielen wollte…man sieht diese (Fehl-)Reaktion umgekehrt bei Linksfüßen auch, obwohl – mal angenommen – die Flanke mit dem schwächeren Rechten einfach nur ins kurze Eck geschoben werden könnte. Beidfüßigkeit – wir hatten das Thema schon. Ohne hier jetzt die Situationen im Einzelnen aufzuzählen, bleibt: es fehlt vorne wirklich an ALLEM. Und da an einer wirkungsvollen Aktion aus dem Ballbesitz heraus immer 3 Spieler von einander wissen müssen, wie sie „ticken“ – 1 muss die Lücke ziehen, 1 muss kapieren, das der Ball nicht auf den laufenden Spieler (wie oft spielen wir den Laufenden sinnlos hinterher…!), sondern in den frei werdenden Raum gespielt werden muss, und ein 3. muss rechtzeitig einlaufen…von daher glaube ich, das diese Fähigkeiten in dieser Saison nicht mehr wachsen werden, zumal wir vorne ständig mit 3 Verlegenheits – „Stürmern“ spielen.
Ein Wort noch zum 2. Tor: Ando läuft aus, anstatt Hauke zu Hilfe zu eilen, ganz offensichtlich eine falsche Wahrnehmung, aber hätte er die Flanke verhindern können? Eher unwahrscheinlich, denn es ist wieder einmal der Rückraum der ungedeckt bleibt, so frei im Raum darf ein Angreifer nicht stehen.
Es wird eng…