Der FC St. Pauli holt einen Punkt bei Union Berlin, verliert aber Kapitän und Co-Trainer für das Spiel gegen Bayern. Ostermontagsgrüße sendet die Lage.
Gewöhnt Euch nicht dran, eine Lage am Feiertag wird weiterhin die absolute Ausnahme bleiben. Aber besondere Ereignisse verdienen besondere Würdigungen. Den Satz hatte ich eigentlich für einen Auswärtssieg an der Alten Försterei vorformuliert, aber mit dem einen Punkt muss es jetzt eben auch gehen.
FC St. Pauli
1:1 bei Union Berlin
Da Tim mit dem Spielbericht noch etwas braucht, mach ich das halt schnell.
Haha, kleiner Scherz… die Sicht aus dem Gästeblock an der Alten Försterei erlaubt in aller Regel keine Analysen – selbst wenn man dies fachlich könnte, woran es bei mir ja auch bei besserer Sicht schon scheitert. (Tims Spielbericht folgt am heutigen Abend.)
Also beschränke ich mich auf das Offensichtliche: Mathias Pereira Lage wurde auf der defensiven linken Seite als Verteidiger aufgeboten – was wohl viele überrascht haben dürfte und für Louis Oppie in seiner Heimatstadt sicher auch kein Grund zur Freude war. Wie Lage nach dem Spiel sagte (MOPO), hatte er diese Rolle vor Jahren schon mal bei Angers und Brest ausgeübt, auch da als Vertretung für verletzungsbedingte Ausfälle. Außerdem wurde er auf dieser Position in einem Test in der Länderspielpause gegen die U23 getestet. Und auch abgesehen von seinem sehr sehenswerten Treffer füllte er die Rolle gut aus.
Gelb-Rot für Jackson Irvine
In der 85. Minute gab es die erste Gelbe Karte der Partie – für Jackson Irvine.
In Minute 90+3 gab es die zweite Gelbe Karte der Partie – erneut für Jackson Irvine.
Beide Karten gehen absolut in Ordnung, die zweite aus meiner Sicht sogar glasklar und alternativlos. Bitter für Irvine und St. Pauli, der Kapitän fehlt damit gegen Bayern.
Rot für Peter Németh
Naturgemäß schwerer zu beurteilen ist der Platzverweis gegen Peter Németh. Der ärgerte sich wohl über die Unioner Bank, die vehement den Platzverweis für Irvine forderte – und ließ sich so in der Emotion selbst zu „Gestiken“ hinreißen, wie Alexander Blessin nach Spielschluss dem Abendblatt (€) sagte. Aus dem Gästeblock heraus hab ich da nichts sehen können, die TV-Bilder lassen da eher eine Gelbe Karte möglich erscheinen – aber was da zusätzlich noch verbal an unaufgefordertem Feedback von Németh eingereicht wurde oder vielleicht vor dem Umschalten der Kamera passierte, weiß ich natürlich nicht.
Tobias Welz
Und damit zur Schiedsrichterleistung. Ich könnte über die Leistung von Schiedsrichter Tobias Welz viel schreiben, es wäre aber sehr kleinteilig und unterm Strich waren da keine gravierenden Fehlentscheidungen dabei. Es gab sehr viele 50/50-Szenen, die in (in meiner Wahrnehmung aus dem Gästeblock heraus) in übergroßer Zahl für Union und damit eben gegen uns ausgelegt wurden. Insbesondere das permanente Hinfallen des doch eigentlich körperlich so robusten Andrej Ilić wurde viel zu häufig mit einem Pfiff belohnt, während es andersrum eine eher großzügige Linie bei Fouls an der braun-weißen Offensive gab.
Was es aber auch festzuhalten gilt: Dies war nicht spielentscheidend. Es sorgte aber halt auch nicht für einen angenehmen Ruhepuls.
„Scheiß IMK“
Erneut gab es gemeinsame Statements gegen die Innenministier*innenkonferenz (IMK) und ihre Beschlüsse. Konsequenterweise schloss Union an den „Scheiß IMK!“-Wechselgesang ein „Scheiß St. Pauli!“ an. Kein Grund sich zu rühmen, das hat auch der VfL Osnabrück vor einiger Zeit schon ganz ähnlich gemacht und der Gästeblock ließ das souverän an sich abprallen.
Nebenbei gibt es bei Union gerade intern Ärger mit dem Verein aufgrund der Einschränkungen, die an der Alten Försterei für die Gästefans gelten, hierzu hing auch ein gut sichtbares Banner an der Waldseite. Unter anderem sind Megaphone im Gästeblock verboten. Bei allen Dissonanzen zwischen verschiedenen Fanszenen ist es dann jedoch schön zu beobachten, dass hier gemeinsam agiert und vielleicht sogar auch mal ganz pragmatisch geholfen wird.
Weitere Links
- Highlights: Sportschau
- Bericht und Fotos: fcstpauli.com
- Stimmen zum Spiel: fcstpauli.com
Lage der Liga
Samstag
- Bayer 04 Leverkusen – VfL Wolfsburg 6:3 (2:3) // Sportschau-Highlights
Ganz wildes Spiel. Und als es zwischendurch 1:3 stand, sah es nach der Wiederauferstehung der Wölfe am Ostersamstag aus. Für Diskussionen aber sorgten hier die Schiedsrichter-Entscheidungen, insbesondere der Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:1 der Gastgeber. Warum der VAR hier nicht eingriff oder zumindest eine Review empfahl… tja, weiß ich nicht.
Sechs Gegentore kann man dann aber insgesamt auch nicht dem Schiedsrichter anlasten, auch wenn dieser Strafstoß wohl eher eine Fehlentscheidung war. - SC Freiburg – Bayern München 2:3 (0:0) // Sportschau-Highlights
Großer Ärger bei den Gastgebern über die lange Nachspielzeit (acht Minuten angezeigt, das 2:3 fiel bei 98m33s, allerdings hatte Daniel Siebert auch eine weitere Minute noch in der Nachspielzeit angezeigt). Bitter natürlich, wenn man bis in die 81. Minute mit 2:0 geführt hatte. - Werder Bremen – RaBa Leipzig 1:2 (0:1) // Sportschau-Highlights
Die Rückkehr von Ole Werner ins Weserstadion endete mit drei Punkten für die Gäste, da Werders Anschlusstreffer in 90+4 für eine Aufholjagd zu spät kam. Während Werder damit weiter auf die Abstiegsränge schaut, schauten die aktive Fanszene von Rasenball auf die Uhr und verließ vorzeitig das Stadion, um den Zug zu kriegen (Quelle: RB-Fans.de, Punkt 7). Wohlgemerkt bei einem Spiel am Samstag um 15.30h, welches keine nennenswerten Verzögerungen hatte. - Borussia Mönchengladbach – 1. FC Heidenheim 2:2 (1:1) // Sportschau-Highlights
- TSG Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:1) // Sportschau-Highlights
- Hamburger SV – FC Augsburg 1:1 (0:1) // Sportschau-Highlights
- VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 0:2 (0:0) // Sportschau-Highlights
Ganze fünf(!) Torschüsse gab der BVB im gesamten Spiel ab – zwei davon in der Nachspielzeit, beide waren drin. Nach dem zweiten Treffer waren dann Stuttgarter Fans im Innenraum, die sich offenbar insbesondere vom Torjubel beim ersten Treffer durch Adeyemi provoziert fühlten, unter anderem flog dann auch ein Stuhl auf den Rasen, den man sich vermutlich irgendwo im Innenraum gegriffen hatte. Der war weit weg davon, irgendjemanden zu treffen – sonderlich hilfreich sind aber auch solche Szenen in der aktuellen Sicherheitsdiskussion eher nicht.
Sonntag
- Union Berlin – FC St. Pauli 1:1 (0:1) // Sportschau-Highlights
- Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln 2:2 (0:0) // Sportschau-Highlights
Die Tabelle
Noch sechs Spiele, für den FC St. Pauli ist es weiterhin der Relegationsplatz.
Während des Spieltags war es am Samstagnachmittag kurzfristig in der Live-Tabelle auch mal der direkte Abstiegsplatz, am Sonntag bei eigener Führung dann Platz 15. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es wohl bis Saisonende sehr eng bleiben wird. Mit einem möglichen „Do or Die“-Endspiel gegen Wolfsburg am 34. Spieltag.
Der 1. FSV Mainz 05 hat sich als Vierter der Rückrundentabelle wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet, Borussia Mönchengladbach einen ähnlichen Befreiungsschlag gegen Heidenheim verpasst.
Der 1. FC Köln ist aktuell zwei Punkte vor uns, Werder Bremen drei Punkte. Dafür konnten wir den Vorsprung auf den VfL Wolfsburg um einen Punkt auf vier Punkte erhöhen.
FC St. Pauli von 1910 e. V.
Regionalliga Nord
So richtig gut verlief das Wochenende für die spielfreie U23 nicht gerade, obwohl nur zwei Spiele stattfanden. Es hätte aber auch noch schlimmer ausgehen können.
Eintracht Norderstedt führte zur Halbzeitpause und auch noch in der 83. Minute gegen Werder II mit 2:0. Dann aber traf Yildirim zum Anschluss und in 90+4 erzielten die Bremer tatsächlich noch das 2:2. Mit jetzt 23 Punkten liegt Norderstedt auf jenem Platz, der voraussichtlich am Saisonende für den Klassenerhalt nötig ist und hat vier Punkte Vorsprung auf den FCSP. Allerdings haben die Segeberger nun auch schon zwei Spiele mehr ausgetragen.
Aus der Reichweite der U23 wohl verabschiedet hat sich hingegen der FSV Schöningen, der gegen Hannover 96 II einen 3:1-Erfolg einfuhr und nun zehn Punkte mehr als der FCSP hat. Heute um 15.30h spielt der HSC Hannover noch ein Nachholspiel gegen Weiche Flensburg und könnte die fünf Punkte Vorsprung auf die Kiezkicker dabei noch ausbauen.
Hamburger Pokal
Heute, 17.00h, Berner Heerweg 190.
Unter der Leitung von Schiedsrichterin Jana Teipelke wird SC Condor die 1. Frauen des FC St. Pauli empfangen. Nach dem deutlichen Erfolg gegen Concordia dürfte es beim Tabellenzweiten der Oberliga eine deutlich schwierigere Aufgabe werden. Aber wer den Pokal gewinnen will, muss bekanntlich alle Spiele gewinnen und als klassenhöheres Team nimmt man die Favoritenstellung sicher auch an.
Für alle, die es nicht zum Spiel schaffen, streamt der HFV heute alle vier Halbfinals (Männer und Frauen) nacheinander ab 10.45h live.
Im zweiten Halbfinale der Frauen empfängt Oberliga-Tabellenführer Walddörfer SV um 19.00h den Regionalligisten und Titelverteidiger SC Victoria.
Döntjes
2. Liga: Dynamo gegen Hertha
Samstagabend, Topspiel der 2. Liga. Dynamo zeigte eine große Regenponcho-Ansammlung im Heimbereich, die ein beeindruckendes Gesamtbild abgab. Doch dann eskalierte alles. Fans im Innenraum, hin und her fliegende Pyrotechnik, Polizei im Innenraum, wilde Jagdszenen, 20 Minuten Unterbrechung.
Und sportlich eine ebenso wilde zweite Halbzeit. Rote Karte für Hertha nach Foul an Robert Wagner, später dann ein VAR-Strafstoß für Dynamo, verschossen – und Hertha gewinnt noch durch ein Kopfball-Eigentor (Highlights).
Dynamo Dresden schrieb noch in der Nacht eine Stellungnahme und sprach von „Massivem Schaden für den Verein“. Die Vertreter*innen der IMK kamen hingegen vor Lachen wahrscheinlich nur schwer in den Schlaf.
RefCam: Deutschland gegen Ghana
Schiedsrichter Stuart Atwell war beim Länderspiel Deutschlands gegen Ghana mit einer RefCam ausgestattet. Spannende Einblicke, wenn man sich das in der Realgeschwindigkeit in der Bewegung und eben nicht immer mit dem allerbesten Blickwinkel und entspannt auf dem Sofa sitzend anschaut. Dies relativiert hoffentlich auch manch überzeugtes „Das muss der doch sehen!“-Statement, auch wenn die reale Sicht in aller Regel schon etwas klarer ist, als jetzt in der verwackelten Kamera. Auch die Kommunikation mit den Spielern ist spannend mit anzuhören, wobei Atwell offensichtlich schon eher zur ruhigeren Fraktion gehört.
Einzig schade, dass man die Kommunikation seiner Assistenten nicht mitbekommt. // YouTube
Out of soccer: Handball – Will denn niemand aufsteigen?
Man kennt es aus dem Fußball: Regionalligisten verzichten auf den Aufstieg in die 3. Liga, Oberligisten verzichten auf den Aufstieg in die Regionalliga. Grund in beiden Fällen die hohen wirtschaftlichen Herausforderungen und die teils dafür verlangte Infrastruktur. Zugegeben, weder bei der 2. Liga noch beim Aufstieg in die 1. Liga sind irgendwelche freiwilligen Verzichtserklärungen bekannt.
So ähnlich ist es jetzt auch beim Handball, nur halt eine Liga höher angesetzt. Während die HBL immer noch das Ziel aller Träume ist, haben mehrere Vereine auf die Chance verzichtet, in die 2. Liga aufzusteigen, ähnlich verhält es sich beim Aufstieg in die 3. Ligen. // Kicker.de
Zu guter Letzt
Stell dir vor du trittst in Bueno Aires im Spiel zwischen Racing und Independiente zu einem Elfmeter an – und danach stürmen nahezu alle gegnerischen Spieler auf dich zu und gratulieren zur Ausführung. // reddit
Racing Club’s Adrián Martinez misses a panenka in the Avellaneda derby, after which the Independiente players go up to him to congratulate him
by u/WarriorkingNL in soccer
Forza St. Pauli!
// Maik
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„…schaute die aktive Fanszene von Rasenball auf die Uhr und verließ vorzeitig das Stadion, um den Zug zu kriegen.“
SOOO Bock, in Leipzig den Klassenerhalt zu sichern und diesen dann noch ne Stunde nach Abpfiff diesen im Stadion zu feiern! Was für Trottel, ey.
Ansonsten: Nachher alle an den Berner Heerweg, es ist Feiertag, es gibt keine Ausreden und Pokal ist eh geil! Also Hintern hoch und hin da!
Moin, ich habe nur die 1.Halbzeit im TV gesehen und kann dir schreiben, dass du auch bei noch so schlechter Sicht aus dem Gästeblock kein Fußballspiel verpasst hast. Ich bin auf die Analyse von Tim gespannt, musste selbst aber trotz unserer Führung den Fernseher in der Pause ausschalten, weil ich das Rumgebolze von beiden Seiten auf dem Platz nicht mehr ertragen habe. Das hatte aus meiner guten Sicht wirklich Nichts aber auch garnis mit Bundesligafußball zu tun: planlos, konzeptlos, technisch voller Fehler – zusammengefasst: hoch und weit und hinundher mit vielen individuellen Unzulänglichkeiten. Ich bin echt sauer und frage mich ernsthaft, was machen die eigentlich im Training?
Danke Maik, sehr lesenswerte Lage.
Kurz mal zu den Nachspielzeiten und den Bayern. Wie oft haben die schwer nachzuvollziehenden langen Extrazeiten den Bayern schon geholfen. Gibt es da eine Statistik. Ist es ein Bayernbonus? Ist die Dauer korrekt oder nur gefühlt unangemessen?
Also zumindest die Verlängerung von acht auf neun Minuten kann ich durch das Tor nachvollziehen.
Bei den acht Minuten kann ich nur wiedergeben, dass da wohl von den Freiburgern (und insbesondere von Atubolu) kräftig an der Uhr gedreht worden war. Mit den Wechseln und drei Toren in der zweiten Halbzeit find ich da acht Minuten schon in der Linie der bisherigen Saison – hab das Spiel aber natürlich auch nicht in voller Länge gesehen.
Grundsätzliche Vermutung: Gegner geben gegen Bayern immer alles – und zahlen dann vielleicht in den Schlussphasen auch manchmal bei nachlassenden Kräften den tribut dafür.
Die Tatsache, dass St. Pauli bereits in der 90. + 3. das 2:1 kassiert hat, unterstützt diese These.
Ich kann mir außerdem vorstellen, dass die Mindsets „Bloß keinen Treffer mehr bekommen“ und „Wir machen noch ein Tor, NATÜRLICH gewinnen wir“ einen großen Unterschied machen, vor allem in der Nachspielzeit. Die Bayern wissen mit Ansage der Nachspielzeit einfach, wie viel Zeit noch bleibt und zack: Tor. 🤷🏻♀️
Leider habt ihr beiden wohl recht. Es ist trotzdem so frustrierend und wenig transparent. Deshalb Nettospielzeit wie beim Handball.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo nach dem Spiel gegen Union die ganze schlechte Laune her kommt (nicht von Maik, sondern so generell).
Vor dem Soiel hörte ich von allen Seiten: „An der alten Försterei holen wir eh nichts.“
Jetzt haben wir was geholt und dann ist es laut einiger doch zu wenig.
Mein Gott! Wir können hier den Klassenerhalt in der ersten Fucking Bundesliga gewinnen und haben nichts, aber auch gar nichts zu verlieren.
Wenn alles normal laufen würde, müssten wir nach Kaderwert, Voraussetzungen, etc. auf Platz 17 oder 18 stehen. Wir stehen aber auf Platz 16. Vier Punkte vor Wolfsburg.
Das heißt jeder bei uns arbeitet eine ganze Schippe besser als Anderswo.
In Wolfsburg konnte man sich leisten den Heiland Dieter Hecking für die letzten paar Spieltage zu verpflichten.
4 Spiele, 1 Punkt..
Meanwhile auf St. Pauli: 4 Spiele, 2 Punktr.
Jo, ist nicht viel. Aber vergrößert den Abstand, statt ihn zu verringern.
Ist halt Abstiegskampf in der Ersten Bundesliga. Das ist genau das wovon wir im Frühjahr 23 geträumt haben, während wir den Aufstiegs- und oder Meisterschaftsrasen in unsere spießigen Vorgärten gepflanzt haben.
Und ich raffe es gerade nicht, wie man nach diesem Spieltag schlechte Laune haben kann.
Klar, wäre es cool gewesen, wenn wir das 1:0 hätten halten können. Klar, wäre es cool gewesen, wenn Köln in Frankfurt nicht zurück gekommen wäre. …
Aber wir rudern gerade darauf zu diesen Relegationsplatz endgültig zu gewinnen und das hätten wir Ende des letzten Jahres alle unterschrieben.
Wolfsburg müsste in 5 Spielen ein Spiel mehr gewinnen wie wir, um überhaupt noch die Chance auf ein Endspiel am Millerntor zu bekommen.
Die haben in der Rückrunde nicht ein einziges Spiel gewonnen. Drei unentschieden in 11 Spielen. Das war es.
Und spätestens seit gestern wissen sie, dass egal wie hoch sie zwischendurch mal führen: Sie verkackens hinten raus immer noch.
Ich finde in dieser Situation ist der Punkt gegen Union Gold wert.
Zum einen, weil Wolfsburg nun nicht mehr das Endspiel am Millerntor reicht, um an uns vorbei zuziehen. Und zum anderen weil dieser Punktgewinn der Abschluss eines richtig beschissenen Wochenendes in Wolfsburg ist.
Ja, sorry, ich weiß. Ist mal wieder Therapie-Stunde in der Millernton-Kommentarspalte, musste aber einfach mal raus.
LIEBE!!!
Danke. Auch hier finden sich schon wieder Kommentare die vermutlich zu viel Champions League schauen. Oder zu wenig Spiele von Union Berlin (wobei das eigentlich nicht sein kann ;-)).
Im Clubheim war der Jubel beim 0:1 auf jeden Fall gigantisch.
Danke! In der Kommentarspalte auf Youtube von der PK nach dem Spiel gegen Union ist es wieder furchtbar. Ich verstehe nicht wie man so gegen den Verein sein kann und bei allem was zu nörgeln findet. Vorallem die Oke, Blessin und Bornemann raus rufe. Unfassbar wirklich!
Glaube. LIEBE. Hoffnung
🤎🤍
Ja, Mario! Zum einen GENAUUUU SO!
Dazu finde ich es nach wie vor sehr erstaunlich, mit welcher Nonchalance hier und anderswo klare und ich schätze auch mindestens technisch überlegen herausgespielte Siege gegen den Tabellenneunten gefordert werden, konstatiert wird, gegen einen anderen Gegner als eben diesen könne man ja gar nicht gewinnen und überhaupt: Blessin raus, Vorstand raus, alle raus, alle keine Ahnung. Von diesem Selbstbewusstsein, tja, weiß ich nicht, wünsch ich mir davon etwas mehr und anderen etwas weniger? Oder den Nörgelnden einmal mitfahren im Auswärtsblock bei solchen und Spielen wie in Hoffenheim und Leverkusen? Oder eben nicht, weil da jede positive Stimme und Stimmung zählt? Alleeez, allleeez, alleez FC Saankt Paulee! Weiter, immer weiter!
Boah ey, diese geballte Power vom Gästeblock nach der Niederlage in Leverkusen.
Und danach: Heimsieg und Auswärtssieg in Hoffenheim.
Genau so geht Abstiegskampf.
Nach gestern dann also Heimsiege gegen die Bayern und Köln. Mindestens!!
Danke Mario…ich liebe deine Kommentare sehr.
Und auch dieser ist wieder hier so passend.
Beste Worte zum Montag.
Denn du bist mit deinen Gedanken zu unserem magischen FC nicht allein.
St. Pauli ist die einzige Möglichkeit.
Und Danke Maik fürs heutige Fleißigsein 😉