Der FC St. Pauli feiert einen verdienten wie besonderen Erfolg gegen den VfB Stuttgart. Verdient, weil der FCSP gegen den Ball stabil blieb und besonders, weil er Widrigkeiten trotzte.
(Titelfoto: Stefan Groenveld)
Es ist noch lange nicht vorbei. Der FC St. Pauli lebt und gibt – wer das Spiel gesehen, wird das zu 100 Prozent bestätigen – alles, wirklich alles, um in der Bundesliga zu bleiben (Grüße an alle, die in den letzten Tagen/Wochen/Monaten das Gegenteil behaupteten). Das führte zu einem Spiel des FC St. Pauli, an dessen Ende erleichterte, glückliche und stolze Gesichter blieben. Was für ein Fußball-Nachmittag!
Die Aufstellung
Aber vor dem Stolz und der Erleichterung gab es erstmal schlechte Nachrichten: Eine Stunde vor Anpfiff bekamen der ohnehin schon spärlich vorhandene Mut und die Hoffnung, dass der FC St. Pauli gegen den VfB Stuttgart etwas Zählbares holen könnte, einen massiven Dämpfer. Denn Hauke Wahl und Eric Smith schafften es nicht in den Kader. Zudem fielen mit Joel Fujita und Mathias Pereira Lage zwei weitere wichtige Spieler kurzfristig aus (Blessin äußerte vor allem bei Fujita die Hoffnung, dass dieser kommende Woche wieder spielen kann). Entsprechend stellte sich die Startelf fast ganz von alleine auf. Im Vergleich zum Spiel gegen Leverkusen standen Adam Dźwigała, Manos Saliakas und Jackson Irvine neu in der Startelf. Im Kader waren mit Taichi Hara, Jannik Robatsch, Nick Schmidt, Fin Stevens und Romeo Aigbekaen gleich fünf Spieler, die in dieser Saison (vier sogar noch nie) keine einzige Bundesligaminute auf dem Platz standen.
Fujita und Pereira Lage fallen kurzfristig aus
Eigentlich hätte man nach Bekanntgabe der Aufstellungen vielleicht doch etwas positiver gestimmt sein können. Denn das letzte Mal, dass der FC St. Pauli personell so dermaßen ramponiert in ein Bundesligaspiel ging, war gegen… Stuttgart. Kurz vor Weihnachten 2024 reiste der FCSP auf letzter Rille zum VfB und gewann dort überraschend mit 1:0. Ein gutes Omen also.
Der VfB Stuttgart veränderte seine Startelf im Vergleich zum Pokalspiel gegen Holstein Kiel auf zwei Positionen: Ermedin Demirović stand anstelle von Jamie Leweling in der Anfangsformation und Finn Jeltsch ersetzte Jeff Chabot in der Innenverteidigung. Eine qualitative Schwächung der Startelf bedeuteten diese Wechsel nicht. Durch die Hereinnahme von Demirović rückte Undav eine Position nach hinten, agierte im Zehnerraum.

FCSP: Vasilj – Dźwigała, Andō, Mets – Saliakas, Sands, Irvine, Pyrka – Sinani, Rasmussen – Kaars
VfB: Nübel – Vagnoman, Jeltsch, Hendricks, Mittelstädt – Karazor, Stiller – Undav, El Kahnnouss, Führich – Demirović
St. Pauli kontrolliert die Halbräume – und damit das Spiel
Das Ballbesitzspiel des VfB Stuttgart ist eines, mit dem der FC St. Pauli in den letzten drei Aufeinandertreffen große Probleme hatte. Die Stuttgarter zeigen im Spiel mit dem Ball eine ausgeprägte Asymmetrie der Formation. Aus dem nominellen 4-2-3-1 entwickelt sich eine Art 3-2-4-1. Die Asymmetrie entsteht dadurch, dass der VfB-Rechtsverteidiger sehr viel offensiver positioniert ist als der Linksverteidiger. Am Millerntor stand Rechtsverteidiger Vagnoman konsequent auf einer Höhe mit Mittelstürmer Demirović. Auf der gegenüberliegenden Seite des Spielfelds war es aber nicht Linksverteidiger Mittelstädt, sondern Linksaußen Chris Führich, der diese Höhe besetzte. Mittelstädt blieb oft tiefer, schob auch immer wieder in den defensiven Halbraum rein.
Mets geht auf Dauer-Tuchfühlung mit Undav
Die Asymmetrie allein ist es nicht, was dem FC St. Pauli Probleme in den letzten Spielen gegen den VfB bereitet hatte. Vielmehr war es das Verhalten der beiden verbliebenen Offensivspieler auf dem Platz: Am Samstag waren es Deniz Undav und Bilal El Khannouss, die in den offensiven Halbräumen herumtanzten. Beide suchten mit steten Bewegungen immer den Raum schräg hinter den beiden Sechsern (Irvine und Sands), möglichst weit weg von der letzten Linie des FC St. Pauli. Genau in diese Räume möchte der VfB Stuttgart seine Pässe spielen, oft schon aus den Innenverteidiger-Positionen heraus. Von dort wird entweder direkt der Weg zum gegnerischen Tor gesucht oder aber das Spiel wird auf eine Außenbahn verlagert, um dort die temporeichen Spieler in direkte Duelle zu bringen. Das klappte am Samstag nur sehr selten.
Denn der FC St. Pauli zeigte sich sehr gut eingestellt auf das Stuttgarter Aufbauspiel. Die beiden „Halbraumzehner“ Undav und El Khannouss wurden eng von Dźwigała und Mets bewacht, beide Innenverteidiger folgten ihren Gegenspielern teilweise bis tief in die Stuttgarter Hälfte. Karol Mets erklärte später den Grund, warum er Undav so krass auf den Füßen stand: „Er ist ein sehr kreativer Spieler. Wenn er im Halbraum aufdrehen kann, dann spielt er „Killer-Pässe“. Wir mussten da ein Auge drauf haben und ihn so gut es ging kaltstellen.“ Gleiches tat Dźwigała mit seinem Gegenspieler El Khannouss und Alexander Blessin war nach Abpfiff voll des Lobes: „Wir wussten, dass sie da in den Räumen warten und es schwierig wird, wenn wir ihnen den Raum lassen. Karol und Adam haben es hervorragend gemacht und dabei geholfen, sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.“
Viele gute Ballgewinne für den FC St. Pauli
Dadurch, dass der FC St. Pauli diese Räume schloss, der VfB Stuttgart aber ein (zu Recht, wie ich finde) sehr selbstbewusstes Team ist, welches trotzdem versucht, diese Räume zu bespielen, konnte der FCSP viele Bälle gewinnen. Und auch wenn es aufgrund der starken Teamleistung eher unangebracht ist, einzelne Spieler herauszupicken, so möchte ich einen ganz besonders hervorheben: James Sands hat laut FotMob sieben Stuttgarter Pässe abgefangen. Um einordnen zu können, wie überragend diese Zahl ist: Alle anderen eingesetzten Spieler (von beiden Teams) haben zusammen nur zwölf Pässe abgefangen, mehr als ein Drittel aller abgefangenen Pässe im gesamten Spiel gingen also alleine auf das Konto von „Jimmy“ Sands. Wow.
Aus diesen Ballgewinnen machte der FC St. Pauli viel. Mehr als in vielen anderen Spielen in dieser Saison. Blessin zeigte sich nach Abpfiff vor allem mit der Positionierung seines Teams zufrieden, betonte, dass man aufgrund der engen Staffelung gute Umschaltmomente generieren konnte. Auffällig war auch, dass die beiden Außenverteidiger, Pyrka und Saliakas, mehrmals Pässe auf der Außenbahn abfingen oder sehr schnell am Gegenspieler dran waren und diesen entscheidend stören konnten. Und wenn der VfB Stuttgart dann doch mal einen langen Ball über den kompakten Block namens FC St. Pauli spielte, dann war da immer noch Tomoya Andō. Der spielte so sicher und abgezockt, lief Gegner ab, gewann Kopfballduelle und organisierte sogar Mitspieler, als hätte er nicht erst seinen fünften Einsatz auf Bundesliganiveau absolviert. Es war schon in den letzten Spielen klar ersichtlich, dass Andō den FC St. Pauli besser macht. Gegen den VfB Stuttgart aber spielte er auf einem derart hohem Niveau, das ist doch einfach Wahnsinn. Wahnsinn, weil die Entwicklung so schnell geht und er dabei eine Selbstverständlichkeit an den Tag legt, als sei das Spiel gegen eine Top-Offensive der Bundesliga für ihn ein Spaziergang.

Hochverdiente Führung
So entwickelte sich ein Fußballspiel, mit dem vor Anpfiff sicher nur wenige gerechnet hatten: Probleme gegen den Ball bekam der FC St. Pauli nur dann, wenn es den Stuttgartern dann doch gelang, ihre Außenbahnspieler mit Tempo an den Ball zu bringen. Aus dem Zentrum heraus erspielte sich der VfB hingegen keinerlei Torgelegenheiten. Es war der FC St. Pauli, der sich die besseren Gelegenheiten erspielte. Der VfB Stuttgart kam in der ersten Hälfte nur zu mageren zwei Abschlüssen (beide Male nahe am Tor und aus sehr spitzem Winkel), der FCSP zu neun. Und je länger die ersten 45 Minuten dauerten, umso zwingender wurden die Gelegenheiten.
Es war dann der achte von diesen neun Schüssen, der den Weg ins Stuttgarter Tor fand. Der FC St. Pauli kombinierte sich nach einem eigenen Einwurf auf der linken Seite durch, Irvine legte per Hacke zu Pyrka, der zusammen mit Rasmussen links frei durch war. Pyrka brachte den Ball flach an den Elfmeterpunkt, wo Sinani, eng bewacht von einem Gegenspieler, den Ball durch die Beine weiterlaufen ließ, der dadurch zum völlig blanken Saliakas gelangte. Der war von seiner rechten Seite bis in den Strafraum eingelaufen, Blessin dürfte sich ob dieser Bewegung sehr gefreut haben, und Manos ließ den Ball perfekt über den Schlappen rutschen, sodass jener rechts im Stuttgarter Tor einschlug. Ein toller Treffer.
Der FC St. Pauli zeigte also erneut, wie auch in Leverkusen und Augsburg, eine extrem gute Anfangsphase und ging, wie auch in Augsburg, in Führung. Und dieses Mal fing sich das Team nicht den Gegentreffer zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause, das Momentum blieb auf Seiten des FCSP. Es wäre auch echt völlig unverdient gewesen. Denn vom „Angstgegner“ VfB Stuttgart war so gut wie nichts zu sehen.
Stuttgart ballsicherer, aber weiterhin ungefährlich
Der VfB Stuttgart reagierte in der Pause, brachte Jamie Leweling anstelle von El Khannouss und damit noch etwas mehr Tempo und Dribbelstärke ins Spiel. Fast wäre der Start in die zweite Hälfte aus Stuttgarter Sicht gelungen, doch Dźwigała klärte eine Hereingabe mit etwas Glück an den Pfosten und nicht ins FCSP-Tor. VfB-Trainer Hoeneß erklärte nach Abpfiff, dass er mit dem Spiel seines Teams in der zweiten Hälfte zufriedener gewesen sei als mit jenem in den ersten 45 Minuten. Allerdings lief es offensiv bis in die Nachspielzeit ähnlich bescheiden. Neben dem Pfostentreffer durch Dźwigała kamen die Gäste im zweiten Abschnitt bis zur 90. Minute nur zu zwei eigenen Abschlüssen. Macht insgesamt vier Abschlüsse des VfB Stuttgart in 90 Minuten – und diese Zahl ist eigentlich alles, was man wissen muss, um zu erkennen, wie verdammt gut der FCSP verteidigte.
Denn auch wenn Hoeneß einen besseren VfB in der zweiten Hälfte sah, so hatte er eigentlich nur mehr Ballbesitz. Im Vergleich zur ersten Hälfte brach das Team sogar etwas seltener gefährlich über die Außenbahn durch. Alexander Blessin erklärte nach Abpfiff, dass das auch damit zusammenhing, dass Saliakas und Pyrka etwas müder wurden und in Pressingsituationen öfter in der Kette verblieben, sodass der VfB seltener in ihre Rücken spielte.
Führich spielt Faustball im eigenen Strafraum
Das Spiel des VfB war also auch in der zweiten Halbzeit chancenarm. Aber die Gäste wurden in der zweiten Hälfte ballsicherer und entsprechend kam der FC St. Pauli nicht mehr so gut in Umschaltsituationen. Offensivspieler Chris Führich erzeugte zum Beispiel nur in einem Strafraum Gefahr, nämlich im eigenen: Nach einem FCSP-Freistoß schien die Situation eigentlich geklärt, Führich wollte den Ball rechts aus dem Strafraum spielen, war nicht unter Bedrängnis. Aber Ball und Arm zogen sich magisch an. Führich mag die Hand nicht absichtlich zum Ball geführt haben, aber sie traf ihn trotzdem entscheidend. Schiedsrichter Brand entschied zunächst auf Freistoß, wurde dann aber vom VAR darauf aufmerksam gemacht, dass das Vergehen innerhalb des Strafraums stattfand. Sinani schnappte sich den Ball (Irvine vermittelte in dieser Szene kurz zwischen Sinani und Kaars, der den Elfmeter auch gerne geschossen hätte) und verwandelte sicher zum 2:0.
Wenige Minuten nach diesem zweiten Treffer machte Tomoya Andō einen für ihn ungewöhnlichen Fehler, als er einen Stuttgarter Pass abfing, diesen dann aber direkt in die Füße eines Gegenspielers legte. Kurz danach lupfte Undav den Ball etwas zu weit, sodass der nicht im, sondern auf dem FCSP-Tor landete. Bis zur 80. Minute sollte das der erste und letzte VfB-Abschluss nach Wiederanpfiff gewesen sein. Zwischendrin hatte Sands noch eine gute Kopfballgelegenheit, die aber ein sehr schmerzhaftes Ende nahm. Weil der Ball knapp am Tor vorbeiging, seine Nase aber nicht am Kopf von Gegenspieler Hendricks.
Schiefnasen-Jimmy und Humpel-Jacko sorgen für Stabilität
So war der personell eh extrem angeschlagene FC St. Pauli ab dieser 63. Minute noch ramponierter als ohnehin schon. Sands konnte erst nach gestoppter Blutung wieder das Feld betreten. Nach Abpfiff wollte er aufgrund der stark geschwollenen und krummen Nase keine Interviews geben, aus der Nähe in der Mixed Zone machte diese einen gebrochenen Eindruck. Neben ihm auf der Doppelsechs humpelte Jackson Irvine über das Feld, deutlich sichtbar immer dann, wenn der Ball gerade mal nicht im Spiel war. Da es, abgesehen von Nick Schmidt, im Kader sowohl an Spielern für die „Halbraumzehner“-, als auch für Sechser-Position fehlte, erklärte Blessin nach Abpfiff, dass er geplant hatte den angenehm ballsicheren Matti Rasmussen nach hinten zu ziehen und Lars Ritzka(!) für die Position vorne links zu bringen (oder Saliakas hätte vorgeschoben), hätte Irvine oder Sands ausgewechselt werden müssen.
Der FC St. Pauli spielte, in Ermangelung an Alternativen, die Partie mit Schiefnasen-Jimmy und Humpel-Jacko (das ist überhaupt nicht böse oder gehässig gemeint) weiter. Und spätestens ab diesem Moment konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich der Nachteil aufgrund der vielen Ausfälle längst in eine Stärke umgewandelt hatte. Hoeneß attestierte dem FC St. Pauli nach Abpfiff eine Wagenburgmentalität. Blessin erklärte, dass man sich aufgrund der vielen Ausfälle bereits vor der Partie gesagt habe: „Was sollen wir jetzt lamentieren? Wir müssen es so annehmen.“ Man habe dann im Spiel gemerkt, dass das Team enger zusammengerückt und ein Funke auf das Stadion übergesprungen sei, jede Grätsche wurde gefeiert, was das Spiel des FCSP noch weiter bestärkt habe.

Leweling schafft den Anschluss
Obwohl der FC St. Pauli erst in der 90. Minute überhaupt das erste Mal wechselte, gab es auch tief in der zweiten Hälfte keine Anzeichen dafür, dass er in der Defensivarbeit nachlässiger wurde. Wie schnell das Team nach Ballverlusten immer wieder hinter den Ball kam, sich zu seinem kompakten 5-4-1 zusammenfand, war beeindruckend und für den VfB Stuttgart ganz sicher auch zermürbend. Vielmehr hätte der FCSP vielleicht sogar noch das dritte Tor erzielen können, zum Beispiel scheiterte Kaars mit einem Abschluss am Gesicht von VfB-Torhüter Nübel. Als sich unter die Anspannung ganz langsam das wohlige Gefühl von „Wir schaffen das! Wir bringen das über die Zeit!“ mischte, wurde dieser Gedanke schnell bestraft. Denn mit Beginn der Nachspielzeit erzielte Leweling sehenswert den Anschlusstreffer. Die FCSP-Spieler monierten vergeblich ein Handspiel von Arevalo.
So war noch einige Minuten Zittern angesagt, auch weil ein Treffer von Saliakas nicht zählte, da der Ball vorher von Ritzka aus dem Toraus wieder ins Spielfeld gebracht wurde. Schade eigentlich, denn die Bude von Saliakas war ein hammermäßiges Geschoss und hätte deshalb eine Wertung als Tor durchaus verdient gehabt.
Der Treffer zählte nicht und auch auf der Gegenseite passierte nichts mehr. Es wäre wohl das maximale Drama gewesen, das Gefühl großer Ungerechtigkeit wäre präsent gewesen, wenn der VfB doch noch zum Ausgleich gekommen wäre. Das wäre wohl ein heftigerer Niederschlag gewesen, als die Treffer der Münchener und Dortmunder in der Nachspielzeit zusammen.
Lebenszeichen und Rückenwind
Aber nein, dieses Mal nicht. Der FC St. Pauli brachte die knappe Führung über die Zeit und feiert somit einen verdienten Sieg gegen den VfB Stuttgart. Dieses Mal belohnte sich der FC St. Pauli für eine gute Leistung und gewinnt endlich wieder ein Bundesliga-Spiel. Dieser Erfolg darf durchaus als besonders bezeichnet werden. Nicht nur, weil der FCSP gegen eines der Top-Teams der Bundesliga gewinnen konnte, sondern weil er dabei sämtlichen personellen Widrigkeiten trotzte. Nach vielen Wochen, in denen es für gute Leistungen nichts oder nur wenig Zählbares gab, ist dieser Erfolg ein fettes Lebenszeichen im Abstiegskampf. Und dieses war bitter nötig, weil auch die Konkurrenz punktete. Damit dieses Lebenszeichen mehr ist als ein kurzes Aufflimmern im Kampf um den Klassenerhalt, müssen nun weitere Ergebnisse folgen. Denn auch wenn sich dieser Erfolg wirklich total großartig anfühlt und das Team sämtlichen Respekt verdient hat: Der FC St. Pauli steht weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Allerdings mit nun deutlich mehr Rückenwind.
Immer weiter vor!
// Tim
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Moin, was für ein geiles Spiel von unserer Mannschaft mit super Unterstützung des Publikums.
Was hatte ich letztens geschrieben:
„ Es steht ja immer wieder der Satz „Spiele werden im Kopf entschieden“ im Raum. Vielleicht ein Ansatzpunkt im Trainingsbereich, den Hebel im Kopf anzusetzen…
Einfach Glaube und Hoffnung entfachen.“
Hat erfolgreich geklappt. Mannschaftliche Geschlossenheit, der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und die „berüchtigte“ underdogmentalität können tatsächlich Berge versetzen (Hoffnung entfachen). Einfach weitermachen, so kann es die Mannschaft schaffen
Auch von mir grüße an die, die mich für komplett Wirr gehalten haben weil ich eben nicht Schwarz gemalt habe. Ich bin auf der Couch ausgerastet vor freude.
Bitte gegen Leverkusen wieder so einen Kampf. Stadion und Mannschaft waren der Wahnsinn selbst am TV war es zu spüren.
Klassenkampf!
Immer weiter vor!
🤎🤍
„We are back, we are back“ schreit Blessin im Kreis nach dem Spiel. Da war nicht nur das Team gemeint. Es war auch an den Kicker und die Bild gerichtet. So zeigt ein Trainer Reaktion
Und es bezieht sich auch auf das Spielglück. Die Leistungen gegen München und Dortmund waren auch schon sehr gut. Es fehlte leider das Glück und dem letzten Funken an Konzentration.
Weiter so bei den Pillen
Holy Shit!! Zum Glück scheint meine Einschätzung über die Mannschaft und den Trainer falsch. Steinigt mich digital unter diesem Kommentar dafür 🙂
Hoffentlich bleibt Jackson nach den 90 Minuten ohne Schäden. Jetzt noch die beiden Ws überholen und Platz 15 erobern. 🏴☠️
ENDLICH! ein positives Ende, gut gespielt haben wir oft genug, gegen Leverkusen klappte mir noch in der 1.Hz der Unterkiefer runter, so geil war das gespielt.
Und Augsburg zu verlieren war absurd.
Fortune is back!
Wobei der 3er gestern nix mit Glück zu tun hatte, viele verlorenen Spiele davor aber mit Unglück!
Unabhängig von seinen 2 Toren: Wie kann man Saliakas nur auf der Bank lassen? Wer sonst kann so geile Flanken von rechts?
Hoffentlich füllt sich der Kader gegen Leverkusen, spielen wir nur annähernd wie in den ersten 45 Minuten im Pokal, punkten wir!!!