Seit März 2026 ist Patrick Mushatsi-Kareba Geschäftsleiter Vermarktung & Vertrieb beim FC St. Pauli. Wir sprachen mit ihm über seinen Werdegang und seine Herausforderungen beim FCSP.
Wir sprachen mit Patrick Mushatsi-Kareba, seit März 2026 neuer Geschäftsleiter Vermarktung & Vertrieb beim FC St. Pauli. Neben seinem persönlichen Werdegang geht es natürlich um seinen neue Job und die Frage, ob man als derjenige in diesem Verein, der fürs Geld verdienen verantwortlich ist, eigentlich sonderlich beliebt sein kann.
Als Themen ging es neben möglichen neuen Potentialen bei der Stadionnutzung unter anderem auch um das Westfield-Center und Rap La Rue.
Vielen Dank für Deine Zeit, Patrick – und viel Erfolg in Deinem Job!
(Und bevor die Frage aufgrund des Artikelbildes aufkommt: Nein, Patrick war nicht Fotoscheu und hat sich dem auch nicht verweigert, wir haben nur mal wieder vergessen, eins zu machen.)
Forza St. Pauli!
// Sven & Maik
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danke für die sehr interessante MT
Interessante Vita, ich finde Patrick spricht sehr gut und legt an den richtigen Punkten den Finger in die Wunde.
Ich hätte mir präzisere Fragen gewünscht, die schoben Inhalte eher ins Allgemeine.
Interessant auch dass die Idee des Fanshops im Westfield nicht seine war. Das Gerede dazu hatte dies anders zum Inhalt.
Das zeigt umso mehr das Problem in den alten Strukturen (ich wedele da gerne mit vielen nicht verkauften Produkten der unzähligen absurden Kollektionen). Erst recht wenn man hört dass ihm die Probleme dieser Shoppingmall unbekannt blieben.
Hier möchte ich erwähnen dass es neben den unhaltbaren Zuständen im Bau mit Grossbänden, toten Schwarzarbeitern, positiven Klagen der BewohnerInnen und krassen Baumängeln bis heute krasse Probleme gibt (Heizungen/Lüftungen müssen Mieter selber einbauen, die Hotels werden bis auf weiteres nicht eröffnet werden, das Altersheim ist insolvent, Umsätze dieses Jahr sehr schlecht bisher) und alle Behörden aktiv wegschauen.
Wo ich aber dagegen reden will, ist diese unsägliche Entscheidung diese Castingshow ins Stadion zu lassen. Das auf der Ebene Rap=Homophob zu bereden ist Unsinn.
Dieser Dunstkreis aus Möchtegerns, OK und Unsympaten hätte aus vielen anderen Gründen nicht im Stadion sein sollen. Hier hätte es geholfen mit Leuten aus Läden und Clubs zu reden die zu dem Personenkreis eine sehr eindeutige Meinung haben. Auch wurden Leute aus Verein und Fanszene vor den Kopf gestoßen. Die Vermietung wurde nicht so betreut und beobachtet wie es notwendig und angebracht gewesen wäre. Dazu fehlten mir Nchfragen.
Vor dem Frankfurt Hintergrund (sehr ungute Vermischung mittlerweile im Verein von OK, Rotlicht, Grauzone und rechtsoffenen Figuren) habe ich da Bauchschmerzen was zukünftige Veranstaltungen und Vermietungen betrifft. Gerade im Logenbereich haben wir da gerade halbwegs die ganz untragbaren Mieter und Situationen herausbekommen – außer die Eintracht war zu Gast und Eckerlin hing im Baalsaal ab.
Mich würde wirklich mal interessieren wie Patrick auf diese Person schaut.
Und weitere Baustellen im Verein aka Konzern wie Personalzufriedenheit und Fluktuation, Ausbau/Neubau, Gewinne im Merch, aktuelle PR Kampagnen etc. habt ihr gar nicht erst angesprochen. Schade