Zeitpunkt komisch, Entscheidung richtig?

Die Nachricht verbreitet sich momentan wie ein Lauffeuer: Der FCSP hat sich heute morgen von Trainer Markus Kauczinski und Sportchef Uwe Stöver getrennt. Diese Entscheidung wurde gestern Abend von Präsidium und Aufsichtsrat getroffen. Das ist heftig, aber nur konsequent, wenngleich der Zeitpunkt sehr unglücklich erscheint.

Grundsätzlich sind solche Entlassungen nur damit zu erklären, dass die sportlichen Ziele verfehlt wurden oder ihr Erreichen massiv in Zweifel gezogen wird. Das ist, betrachtet man die Zielsetzung die vor der Saison klar formuliert wurde (Top Sechs), absolut nicht der Fall. Daher scheint es an anderer Stelle zu haken. Die vom FCSP heute Vormittag herausgegebene Pressemitteilung ist da nur bedingt hilfreich, da die Entlassungen wie üblich mit der „sportlichen Entwicklung der letzten Wochen“ erklärt wurde. Vor diesem Hintergrund erscheint es verwunderlich, dass nicht nur Markus Kauczinski, sondern auch Uwe Stöver freigestellt wurde. Dieser wird in der Pressemitteilung wie folgt zitiert: „(…) allerdings gab es in der weiteren Vorgehensweise und Ausrichtung unterschiedliche Auffassungen. (…)“.
So erschient es auch denkbar (die morgige Pressekonferenz um 15.00 könnte weitere Aufschlüsse geben), dass Präsidium und Aufsichtsrat sehr wohl mit einer Trainer-Entlassung reagiert hätten auf die letzten Wochen, der Sportchef dies jedoch verweigert hat.

Das sind jedoch nur wilde Spekulationen meinerseits. „Schuster bleib bei deinen Leisten“ ruft mein Gewissen gerade. Schauen wir uns also einmal das Wirken von den nun entlassenen Kauczinski und Stöver beim FCSP an.

Ja, seit der Winterpause kam da nicht mehr wirklich was bei uns rum. Nach der ärgerlichen Niederlage in Darmstadt, wo der FCSP durchaus besser war, sich jedoch zwei simple und daher besonders ärgerliche Gegentore fing, folgte ein völlig unverdientes 3-2 zuhause gegen Union und die deutliche Niederlage in Köln. Nach der Heimniederlage gegen Aue drohte die Stimmung bereits wieder zu kippen, aber die Siege gegen Ingolstadt und in Paderborn sorgten für ein tabellarisches Hoch.
Spielerisch wusste der FCSP jedoch kein einziges Mal zu überzeugen. Entweder versuchte der FCSP erst gar nicht, bei eigenem Ballbesitz flach aufzubauen (siehe Spitzenspiele vs. Union, Köln und Paderborn) oder er schaffte es nicht, sein eigenes Spiel durchzudrücken (grausiges Angriffspressing vs. Aue). Und aus dieser Entwicklung heraus ist auch der absolute Nullpunkt, die in der Höhe vollkommen verdiente Derbyniederlage zu erklären. Wie sollte ein Team mutig agieren, wenn diesem in den drei vorherigen Spitzenspielen nicht ansatzweise erfolgreicher eigener Fußball zugetraut wurde?!
Nein, das Derby konnte unter diesen Voraussetzungen eigentlich nur verloren gehen.

Was folgte war die Niederlage gegen Sandhausen, die irgendwie noch in der Rubrik „Derby-Nachwehen“ eingeordnet werden konnte. Es wurde viel Arbeit in der folgenden Länderspielpause angekündigt und es kamen zumindest im Ansatz merkbare Änderungen dabei heraus. Im Heimspiel gegen Duisburg agierte der FCSP zum ersten Mal in der Rückrunde dominant und drückte dem gegnerischen Team sein Spiel auf. Gut, der MSV Duisburg hatte sicherlich nicht viel Interesse an eigenem Ballbesitz. Doch man muss festhalten, dass der FCSP gegen einen tiefstehenden Gegner durchaus zu gefallen wusste und sich Chancen aus dem Spiel erarbeitet, die nicht, wie sonst üblich, aus eigenem Umschaltspiel resultierten. Ein 0-0 der besseren Sorte also.
Was folgte liest sich wie eine Kapitulation: 50 Minuten Überzahl bei eigener Führung resultieren in einer 1-2 Niederlage. Was bei diesem Spielverlauf jedoch missachtet wird, ist das maximale Risiko mit dem Kiel in der zweiten Halbzeit agierte. Was wäre also passiert, wenn Kiel dieses All-in verloren hätte, welches absolut im Bereich des Möglichen war? Wären dann Trainer und Sportchef noch im Amt?

Nicht mehr länger beim FC St.Pauli – Uwe Stöver und Markus Kauczinski
© Stefan Groenveld

Das alles wirkte in der Hinrunde noch ganz anders. Ich möchte an dieser Stelle jedoch betonen, dass der FCSP spielerisch auch in der Hinrunde nur sehr selten überzeugen konnte. Klar, wir haben Magdeburg mit 4-1 nach Hause geschickt, aber erinnert ihr Euch noch an die erste Halbzeit und daran, wie deutlich überlegen Magdeburg war und wir uns glücklich mit einem 1-1 in die Pause retteten? Oder die Heimsiege gegen Paderborn und Sandhausen, die uns beide eigentlich klar überlegen waren?
Nein, der FCSP wusste auch in der Hinrunde nur selten mit dominantem Fußball zu gefallen. Doch muss sich jeder fragen, was vom Trainer erwartet wurde. Von einem Trainer der direkt zu Beginn seiner Amtszeit klar formulierte, dass der FCSP eine Umschaltmannschaft sei (und dies sicher auch in seiner Bewerbung so formulierte und damit dann die Führungsgremien beim FCSP überzeugte).
Und dann kommst Du in einen Verein, der mit dem fußballerischen Konzept „Zusammen-Zünden-Vorbereiten“ nichts Anderes formuliert als den Plan vom perfekten Umschaltfußball (ja, mir ist durchaus klar, dass es noch viele andere Ebenen gibt und dieses Konzept auch Ballbesitzfußball einschließen kann. Trotzdem hat dieses Konzept einen Fokus auf das moderne Umschaltspiel).
Was also wurde vom Trainer erwartet? Sicherlich wurde eine Weiterentwicklung des Teams erwartet und zwar im spielerischen Bereich. Das wurde auch genauso vom Trainer höchstpersönlich in der Sommervorbereitung formuliert. Und daran muss sich dieser dann eben auch messen lassen.

Und ganz ehrlich, der FCSP wirkt seit der Winterpause mutlos. Das ist echt enttäuschend als Zuschauer, da einen das Gefühl überkommt, dass es mit mehr Mut durchaus besser laufen könnte. Und diese scheinbare Mutlosigkeit ist womöglich auch auf Kauczinski zurückzuführen, zumindest ist es nicht das erste Mal, dass einem Team unter Kauczinski Leitung Mutlosigkeit vorgeworfen wird (wie z.B. in der Relegation gegen den hsv).
Und die, vom MillernTon dreist geklaute Formulierung „Einstellung schlägt Aufstellung“ zum Ende der letzten Saison, scheint nun nicht mehr zu greifen.

Warum ist das so?
Was läuft da falsch im Team seit der Winterpause?
Als Fan bekommt man vieles immer nur recht bruchstückhaft mit. Mehrere Aussagen in Boulevard-Medien passen aber durchaus ins Bild der letzten Wochen: Alex Meier ist anscheinend unzufrieden mit der Einstellung des restlichen Teams, Johannes Flum schlug nach dem Sandhausen-Spiel in die gleiche Kerbe und stellte die Charakterfrage an das Team. Es scheint also nicht zu passen im Team. Teilweise wurden in der Rückrunde aber auch falsche Entscheidungen seitens des Trainers getroffen (siehe die für das Trainerteam anscheinend überraschende Doppel-Sechs des hsv im Derby oder das missglückte Anlaufen gegen Aue).
Aber es ist natürlich auch nicht alles schlecht, nur weil die Ergebnisse der Rückrunde nicht so gut waren. Sami Allagui hat es im MillernTon erzählt, wie sich das Team zu Saisonbeginn auf ein 4-1-4-1 geeinigt hat und dann, nachdem die Ergebnisse nicht stimmten wieder auf ein 4-2-3-1 umgestellt haben. Diesen Bock hat das Team unter der Leitung von Kauczinski umgestoßen. Und da ich ein Fan von Statistik bin, möchte ich an dieser Stelle auch mal eine Lanze für Markus Kauczinski brechen. Er ist nämlich ein Trainer, der aus seinen Teams scheinbar das maximale an Leistung rausholt.

Nun, wenn ein Trainer das maximale aus dem Kader rausholt, das Team aber die Erwartungen nicht erfüllt, dann schlägt das Pendel klar in Richtung der sportlichen Leitung aus.
Ist der Kader nicht gut genug, um die Erwartungen zu erfüllen? Das vermag ich nicht zu beantworten. Die sportliche Leitung eines Fußballvereins wird grundsätzlich etwas differenzierter bewertet als ein Trainer. Obwohl die Leistungen auf dem Platz eigentlich von Beiden maßgeblich beeinflusst werden. Von der sportlichen Leitung, indem Transfers getätigt werden und vom Trainer, der mit vorhandenem Spielermaterial das Bestmögliche rausholen muss.

Schauen wir uns also die Transfers in der Zeit von Uwe Stöver an:
Mit Diamantakos, Knoll und Veerman wurden sicher keine Flitzpiepen verpflichtet. Auf die Ausfälle von Ziereis und Veerman wurde mit Meier und Hoogma reagiert, zusätzlich drücken einige Spieler aus dem NLZ hoch (welches natürlich nicht allein der Verdienst der sportlichen Leitung ist, da die Konzepte von NLZ’s erst nach Jahren greifen, wenn man nicht bereits Millionen in Jugendspieler investieren möchte und kann).
Gerade der Transfer von Knoll wurde zurecht von vielen als wirklich gut befunden, da der FCSP einen Spieler in den Kader bekam, der die zuvor mangelnde kämpferische Einstellung wie kaum ein anderer verkörpert.
Und zusätzlich wurden Verträge mit wichtigen Spielern verlängert (Avevor, Buchtmann, Ziereis, Himmelmann, Zehir, Buballa). Und doch bleibt bei mir irgendwie das Gefühl, dass es irgendwie noch besser gehen könnte. Woran liegt das? Vielleicht ist eine Erklärung, dass in der ganzen Kaderzusammenstellung kein wirklich roter Faden zu erkennen ist, außer, dass versucht wrd soviele Spielertypen wie möglich zu haben. Ein Konzept, basierend auf einer Grundidee von eigenem Fußball ist, zumindest aus meiner Sicht, nicht zu erkennen. Und bei mir persönlich liegt es sicherlich auch daran, dass er meinem Bruder und mir im Übersteiger-Interview mal die Nachteile von Ballbesitz-Fußball nur basiert auf Ballbesitz-Statistiken erklären wollte.
Das hat sich leider nachhaltig negativ bei mir eingebrannt.

Der Fokus auf Umschaltfußball in der zweiten Liga, so wie ihn auch der FCSP diese Saison häufig spielt, ist nie schön. Doch teilweise heiligt der Erfolg diese Mittel. Ich rege mich mit Vorliebe über den Fußball von Darmstadt 98 in ihrem Aufstiegsjahr auf. Und das obwohl der FCSP es inzwischen keinen Deut besser macht.
Während andere Teams einer Idee von Fußball nachjagen und mit allerlei Offensiv-Konzepten versuchen die gegnerischen Teams zu knacken (ich richte einen neidvollen Blick nach Kiel, Paderborn, Heidenheim und sogar nach Aue), hat es beim FCSP primär einen Fokus auf den Ergebnissen und weniger auf der Spielweise gegeben. Hierbei wurde immer mehr reagiert als agiert. Der FCSP versuchte immer zuerst das Spiel des gegnerischen Teams zu stören, bevor das eigene Spiel in den Vordergrund rückte.

Das ist nicht schön. Überhaupt nicht.
Doch der Erfolg gab diesem Ansatz lange recht. Und solange so etwas erfolgreich ist, sollte es auch nicht geändert werden. Das Problem bei Ergebnisfußball tritt halt dann auf, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Oder anders formuliert: Ich glaube, dass eine offensive und mutige Spielweise einen Trainer auch bei schlechteren Ergebnissen länger im Amt hält.

Nun sind aber beide, weder Sportchef noch Trainer, länger im Amt. Andreas Rettig wird bis Saisonende den Posten von Uwe Stöver übernehmen. Dass dieser Posten nun bis Saisonende kommissarisch besetzt wird, ist mehr als unglücklich. Denn welches Team der zweiten Liga hatte denn in den letzten Jahren bereits Anfang April Planungssicherheit für die zweite Liga? Dieser Planungsvorsprung wurde nun aufgegeben, um sich auf die Suche nach einem neuen Sportchef zu machen. Sicher wird auch Andreas Rettig die anfallenden Aufgaben erledigen. Aber jeder Sportchef hat auch seine eigenen Philosophie und sein eigenes Verständnis bezüglich der langfristigen Planungen und Kaderzusammensetzung. Da ist es einfach schlecht, wenn dieser Posten in so einer wichtigen Phase nicht mit einer Person besetzt ist, die diesen Job auch langfristig machen soll.
Umso mehr drängt sich die Frage auf, warum in dieser Phase auch Uwe Stöver seinen Posten räumen musste, wenn es wirklich nur die „sportliche Entwicklung der letzten Woche“ war, die zu der Entscheidung geführt hat. Ich möchte hier anfügen, dass ich hiermit nicht sagen will, dass ich persönlich Uwe Stöver als bestmögliche Besetzung dieses Postens erachte. Nur ist der Zeitpunkt der Entlassung einfach unglücklich und könnte sich massiv negativ auf die nächste Saison auswirken, selbst wenn sich der bestmögliche Sportchef zum Sommer finden sollte. Grundsätzlich muss auch die Frage beantwortet werden, warum bis Dienstagabend gewartet wird, wenn es diese Entscheidung aufgrund der sportlichen Leistung gefällt wird und das letzte Spiel am Samstag war?

Neuer Trainer des FCSP ist jedenfalls Jos Luhukay.
Die Laufzeit seines Vertrages ist bisher nicht bekannt. Ich denke es ist nicht einfach in der kurzen Zeit einen neuen Trainer für den FCSP zu finden. Die Zusammenarbeit von Luhukay und Rettig in Augsburg ist da sicher auch hilfreich bei der Entscheidungsfindung gewesen. Ob das nun der richtige Trainer für den FCSP ist, kann natürlich nur gemutmaßt werden. Jedenfalls wird er nicht zur Generation „Laptop-Trainer“ gezählt, von denen sicher auch ein paar auf dem Markt gewesen wären.
Ehrlich gesagt habe ich im Laufe des Tages bei Twitter nicht sonderlich viel Positives aufschnappen können. Das war aber damals bei Ewald Lienen auch nicht der Fall. Daher sollten wir erst einmal abwarten, was 1. Die morgige Pressekonferenz bringt und 2. Die nächsten Spiele unter Luhukay dann bringen werden.
Ein Sieg gegen Bielefeld könnte da bereits wieder, aufgrund des Schneckenrennens im oberen Drittel, ungeahnte Hoffnungen wecken. Ob diese Wechsel aber reichen, um dem Team wieder den nötigen Biss mitzugeben, darf durchaus infrage gestellt werden.

//Tim

11 thoughts on “Zeitpunkt komisch, Entscheidung richtig?

  1. Max says:

    Spricht nicht für den jetzigen Zeitpunkt, auch Stöver zu entlassen, wenn man mit seiner Arbeit nicht übereinstimmt, gerade die längerfristige Kaderplanung? Jetzt hat man immerhin noch die Möglichkeit, vor dem Sommer jemand neues zu finden, der dann gleich die neue Saison mitplanen kann. Wenn man bis zum Sommer gewartet hätte, dann wäre dieser Vorteil ja garantiert verspielt gewesen…

    Antworten
    1. Tim says:

      Das stimmt vollkommen.
      Ich habe halt Sorge, dass sich die Suche nach einem neuen Sportchef durchaus bis zum Sommer oder schlimmstensfalls noch länger ziehen. Und dann ist das eher nachteilig

      Antworten
  2. his dudeness says:

    Generell tue ich mich schwer den Sportdirektor und Trainer gleichzeitig zu entlassen, noch schwieriger ist es dann aber wenn man sogar schon einen neuen Trainer vor dem Sportdirektor ernennt.

    Nun holt/sucht man jemanden der seine Ideen umsetzen möchte, einen Kader planen möchte und setzt ihm gleichzeitig einen Trainer vor die Nase der nicht unbedingt seine Wunschlösung ist?

    Für mich sollte die Position des Sportdirektors immer zuerst besetzt werden. Unabhängig davon sehe ich MK nicht so kritisch wie das einige (getan haben). Er hat zunächst versucht spielerische Fortschritte reinzubringen, hat das meiner Meinung nach auch Phasenweise geschafft aber die Ergebnisse waren leider nicht entsprechend. Daraufhin ist er auf die alt bekannte Spielweise zurückgekommen und hat die Spieler das machen lassen was sie können. Für mich fehlt es im Kader an Spieler, die taktisch gut geschult sind und auch mit dem Ball umgehen können.

    Meier, Allagui und auch Veerman sind eben auch keine Spieler die mir im Gegenpressing als positivbeispiele auffallen…

    Antworten
  3. jens says:

    Finde mich in Deinen Ausführungen wieder. War es bei mir eher eine undifferenzierte Gemengelage, ohne diese zu sortieren, so hast Du m.E. wunderbar einiges sortiert und aufgezeigt. Vielen Dank für die Aufarbeitung!

    MK wurde von Stöver geholt. Er ist sozusagen sein Wunschtrainer. Wenn sich aber das Team perspektivisch nicht in die Richtung entwickelt wie es gewollt ist, aber trotzdem Punkte gesammelt werden, dann sieht das oberflächig gut aus, ist aber trotzdem mittel- bis langfristig blöd!
    Für eine perspektische Entwicklung wichtige Spieler wie Dudziak und Neudecker gehen, einer der feinsten Fußballer die wir haben sitzt mit Allagui auf der Bank und auch hier scheint ein Abgang wahrscheinlich. Dazu Meiers vermeintliche Unzufriedenheit.
    Schade um MK und Stöver, aber es scheint nicht gepasst zu haben.
    Stehe hinter der Entscheidung, bedauere Rettigs Abgang und hoffe auf einen guten neuen Sportchef.
    bin gespannt

    Antworten
    1. Tim says:

      Ja, die Entscheidung hat sicher ihre Gründe und viele in der Fanszene haben Verständnis dafür. Mir scheint nur der Zeitpunkt unglücklich gewählt. Warum jetzt, mitten im letzten Viertel der Saison? Warum nicht in der Länderspielpause direkt nach den beiden 0-4 Klatschen? Warum jetzt, wo doch zumindest einige spielerische Ansätze zu erkennen waren?

      Antworten
      1. Jens says:

        These: Weil Stöver sich vehement für MK eingesetzt hat, aber der Auftritt in Kiel viele Befürchtungen der Offiziellen dann doch bestätigt hat.
        Denn es ist ja nicht so, dass alles schlecht ist…

        Antworten
        1. jens says:

          Nachtrag:
          @Im letzten Viertel der Saison: Grundsätzlich empfinde ich den Zeitpunkt als sehr gut. So kann der Trainer sich für die neue Saison einen Eindruck verschaffen, hat nix zu verlieren und schlimmstenfalls geht es sogar noch hoch 🙂
          Sportdirektorverlust ist allerdings zum jetzigen Zeitpunk sehr bitter… 🙁

          Antworten
        2. Tim says:

          Die These (die auch bereits im Blog-Beitrag steht) aufgestellt wurde, hat Oke soeben in der PK bestätigt.

          Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.