Lage am Millerntor – 11. Mai 2026

Lage am Millerntor – 11. Mai 2026

Der FC St. Pauli verliert in Leipzig, die Blindenfußballer auch, die U23 steigt ab. Immerhin die 1. Frauen holt einen Punkt – und im Ausland ist einiges los. Die Lage am Montag.

FC St. Pauli

1:2-Niederlage bei RaBa Leipzig

Tja nun, die Niederlage war so zu erwarten gewesen. Mit einem Tor Unterschied fiel sie niedriger aus als von vielen befürchtet, mit zwei Gegentoren nach Ecke umso ärgerlicher.
Warum sie trotzdem zumindest in Teilen Anlass zur Hoffnung gibt, lest Ihr im Artikel von Tim.

Weitere Links:

Lage der Liga

Freitag
Samstag
  • RaBa Leipzig – FC St. Pauli 2:1 (1:0) // Sportschau-Highlights
  • VfB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen 3:1 (2:1) // Sportschau-Highlights
  • TSG Hoffenheim – Werder Bremen 1:0 (1:0) // Sportschau-Highlights
  • FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach 3:1 (2:0) // Sportschau-Highlights
  • VfL Wolfsburg – Bayern München 0:1 (0:0) // Sportschau-Highlights
    Okay, das erhoffte Scheibenschießen blieb aus, die Bayern schossen den FCSP nicht zurück vor die Wölfe. Zumindest aber erledigten sie ihre Hausaufgaben dahingehend, dass sie gewannen und der FCSP somit punktgleich mit dem VfL in den letzten Spieltag geht.
Sonntag
  • Hamburger SV – SC Freiburg 3:2 (1:1) // Sportschau-Highlights
  • 1. FC Köln – 1. FC Heidenheim 1:3 (1:2) // Sportschau-Highlights
    Tja, auf Ergebnisse anderer schauen ist selten hilfreich, wenn man sich selbst nicht hilft. Der 1. FC Heidenheim hat aus den letzten sieben Spielen starke zwölf Punkte geholt und kann nun am kommenden Sonntag mit einem Sieg gegen Mainz (und in Abhängigkeit von unserem Spiel gegen Wolfsburg) noch den Relegationsplatz erreichen.
  • 1. FSV Mainz 05 – Union Berlin 1:3 (0:1) // Sportschau-Highlights
Die Tabelle

Der FC St. Pauli ist pünktlich zum Saisonfinale auf Rang 18 angekommen. Trotzdem kann man am letzten Spieltag noch ein großes Comeback feiern, muss dazu „nur“ gegen Wolfsburg höher gewinnen, als Heidenheim es gegen Mainz schafft.
Zugegeben… die Ausgangslage hatte man sich bis zuletzt deutlich einfacher erhofft.
Vielleicht ist es für den FCSP ja jetzt aber auch mal ein Vorteil, dass die Zeiten der Rechnerei vorbei sind, und nur noch ein offenes Visier hilft.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Blindenfußball

Der zweite Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga fand am Wochenende in Leipzig statt. Für den FC St. Pauli stand nach dem erfolgreichen Auftakt gegen den FC Ingolstadt (8:0) am Samstag mit dem mehrfachen Deutschen Meister Blista Marburg eine deutlich größere Herausforderung an. „Herausforderung“ ist ohnehin ein gutes Stichwort, denn solch eine war der Spieltag in Gänze für alle Teams. Lok Leipzig hatte sich kurzfristig bereiterklärt, als Spielort einzuspringen, weil es von den an der Bundesliga teilnehmenden Teams leider einen Bewerber zu wenig für die Vereinsspieltage gab. Allerdings war dort der neu geplante Kunstrasenplatz nicht rechtzeitig fertig geworden, sodass leider nur in der Franz-Josef-Wernze-Halle gespielt werden konnte. Und eine Halle mit der entsprechenden hallenden Akustik… naja, „herausfordernd“ halt, für alle Beteiligten.

Am Ende eines sehr intensiven Spiels stand ein Tor für Marburg nach einer Einzelleistung von Taime Kuttig und somit eine 0:1-Niederlage für den FC St. Pauli. War die Partie in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen, vielleicht mit leichten Vorteilen für Marburg, war St. Pauli nach dem Rückstand spielbestimmend und scheiterte mehrfach an Torhüter Sebastian Themel.
Während Marburg und Borussia Dortmund somit jeweils zwölf Punkte nach vier Spielen haben, hat der FCSP erst zwei Spiele ausgetragen und dabei drei Punkte geholt.
Weiter geht es Ende Mai mit dem Spieltag in Dortmund, wo St. Pauli auf Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf treffen wird.

Regionalliga Nord (m/w)

U23 steigt aus der Regionalliga ab

Eintracht Norderstedt konnte am Samstag bei Weiche Flensburg mit einem 2:2 nicht gewinnen und ließ der U23 so eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Die konnte aber jene nicht nutzen und spielte gegen den HSV II nur 1:1 (1:0). Nikky Goguadze hatte das Team in der 41. Minute vor etwa 350 Zuschauenden in Führung gebracht, doch der HSV war insgesamt das deutlich bessere Team mit einem großen Chancenplus – und eine dieser Gelegenheiten nutzte er dann kurz nach Wiederbeginn zum Ausgleich.

Die U23 wird also in der kommenden Saison erstmals seit 2010/11 wieder in der Oberliga Hamburg spielen, auch Altona 93 steht als Absteiger fest. Wie genau sich das Team dann neu aufstellen wird, wo gespielt wird, wie das mit der neuen U21-Reserverunde zusammenpasst – das wird die nächsten Wochen hier sicher noch Thema werden. // fcstpauli.com

1. Frauen holt einen Punkt beim ATS Buntentor

Die 1. Frauen hat in den letzten Wochen alles dafür getan, dass es nicht zu drei Abstiegen für die obersten Fußballteams des FCSP kommt. Gestern beim ATS Buntentor in Bremen blieb der endgültige Befreiungsschlag zwar aus, mit dem Punkt kann man aber leben. Der Führungstreffer durch Neele Nordhausen nach einer Stunde hätte den Klassenerhalt bedeuten können, so man dieses Ergebnis über die Zeit gebracht hätte. Doch postwendend fiel der Ausgleich zum 1:1, gleichzeitig das Endergebnis.
Zwei Spieltage vor Schluss braucht man nun aus den verbleibenden Spielen bei HSV II und gegen TSV Barmke noch einen Punkt, da viele andere Teams im Keller auch noch gegeneinander spielen.
Der detailliertere Bericht des Teams folgt. // Instagram

DFB-Nachwuchsligen

Die U19 reiste Samstag zum Schlusslicht Eintracht Braunschweig und kehrte mit einem deutlichen 7:2-Auswärtssieg zurück. Allerdings war dafür mehr Arbeit nötig, als das Ergebnis zunächst vermuten lässt – denn zur Halbzeit stand es nur 1:1. Die Tore wurden breit gestreut, Ediz Eroglu traf als einziger doppelt. Die weiteren Treffer erzielten Elias Höcker, Victor Schmidtner, Ajdin Ibrahimovic und Noah Palapies, außerdem half ein Eigentor.

Ebenfalls am Samstag trat die U17 bei Rot-Weiß Erfurt an, hatte mit einer 1:3-Niederlage allerdings weniger Erfolg. Nachdem man kurz vor der Pause den Anschlusstreffer zum 1:2 gemacht hatte, blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Ein Platzverweis brachte die U17 dann aber in Unterzahl und erst in der Nachspielzeit fiel der Treffer zum Endstand.

Handball

Der eventuelle Wiederaufstieg der 1. Männer in die Regionalliga hängt noch an den Entscheidungsspielen gegen den Zweiten der Oberliga Schleswig-Holstein. Diese ist seit Samstag beendet und damit steht der Gegner fest. Es geht gegen die HSG Holsteinische Schweiz, die im Heimspiel gegen den MTV Herzhorn etwas überraschend mit 29:30 unterlag. Für den Fall eines Heimsieges hätte es sonst heute ein Entscheidungsspiel gegen das punktgleiche Team des TSV Weddingstedt gegeben – welches jetzt ersatzlos entfällt.
Stattdessen wurden die Aufstiegsspiele gegen den FCSP bereits angesetzt:

  • Donnerstag, 14. Mai, 19.00h: FCSP – HSG Holsteinische Schweiz (BudaHölle)
  • Samstag, 16. Mai, 17.30h: HSG Holsteinische Schweiz – FCSP (Hans-Heinrich-Sievert-Halle, Eutin)

Rugby

Letzter Spieltag der 2. Bundesliga Nord/Ost, der FC St. Pauli traf an der Saarlandstraße auf die SG Rugbyunion Hohen Neuendorf. Nachdem man das Hinspiel beim Tabellenletzten noch knapp gewonnen hatte, gab es nun einen deutlichen 71:10-Sieg.
Das Team beendet die Liga somit auf dem 4. Platz (von sieben Teams) und dürfte gut gelaunt auf die kommende Spielzeit blicken.

Döntjes

Tschüss, Schiedsrichter!

Mit Patrick Ittrich und Deniz Aytekin hören zwei der erfahrensten (und beliebtesten) Schiedsrichter der Bundesliga in diesem Sommer auf. Auch Frank Willenborg und Tobias Welz verlassen die große Bühne, allerdings unter weit geringerer medialer Beachtung.
Ittrich gab jetzt dem Abendblatt (€) ein größeres Interview, Aytekin sprach mit dem kicker (€). Bei beiden mag ich natürlich voreingenommen sein, aber ich habe sie wirklich sehr gerne gelesen und kann die Wertschätzung, die beide für die Schiedsrichterei äußern, nur voll und ganz bestätigen.

„Ich kann nur sagen, auch wenn es mal unangenehm war, ich würde es immer wieder machen, die Schiedsrichterei hat mir so viel gegeben und mich so viel gelehrt, vor allem den Umgang mit Menschen. Es war eine echte Lebensschule. Aber ich sehe, dass es heutzutage für junge Leute in der Kombination mit Social Media teilweise noch schwieriger ist. Sie müssen die Beschimpfungen auf den Plätzen ertragen und danach im Netz. Dennoch hoffe ich, dass für die meisten die positiven Aspekte der Schiedsrichterei überwiegen.“ 

Deniz Aytekin im kicker (€)

Prager Derby eskaliert komplett

Es ist nicht so, dass ich die Meisterrunde in der 1. Liga Tschechiens intensiv verfolge. Am Wochenende dürften aber die Meisten mitbekommen haben, dass dort irgendwas los war.
Titelverteidiger Slavia Prag konnte bereits vier Spieltage vor Schluss die erneute Meisterschaft eintüten, dafür brauchte es im Heimspiel gegen Verfolger und Stadtrivalen Sparta einen Sieg. Einen zweifachen Rückstand drehte man zu einer 3:2-Führung, musste nun die Führung in der zehnminütigen Nachspielzeit nur noch über die Zeit bringen. Die Fans feierten bereits teilweise direkt am Spielfeldrand – und etwa vier Minuten vor Ende der Nachspielzeit stürmte dann plötzlich alles auf den Rasen, inklusive massiver Pyrotechnik. Pyrotechnik wurde in den Gästeblock geworfen, auch Spieler der Gäste wurden auf dem Rasen mit Pyrotechnik angegriffen. Der später folgende Spielabbruch war alternativlos, der Ausgang des Spiels wird nun vom Sportgericht entschieden.
// YouTube

Old Firm durch Fallrückzieher entschieden

Die Hearts of Midlothian sind Tabellenführer und können für den ersten schottischen Meister seit 1985(!) sorgen, der nicht Rangers oder Celtic heißt.
Am Wochenende spielte man aber nur Unentschieden in Motherwell und öffnete so die Tür wieder für Celtic, das mit einem Sieg im Old Firm bis auf einen Punkt an die Hearts heranrücken konnte – und am letzten Spieltag noch im Celtic Park direkt auf das Team aus Edinburgh trifft. Auch wenn man sich als St. Pauli-Fan aus Gründen vielleicht nicht mehr so für Celtic interessiert: Das Tor von Daizen Maeda zum 3:1 ist ein wahre Schönheit. // YouTube

Feuerwehrmann Pierre-Emerick Aubameyang

Olympique Marseille hinkt aktuell den eigenen Ansprüchen etwas hinterher und droht die Qualifikation für den Europapokal zu verpassen. Die Vereinsführung hatte sich daher zu Beginn der letzten Woche dafür entschieden, das Team auf dem Traininsgelände… naja… zu „versammeln“. Auch über Nacht, also eher in Form einer Einkasernierung.
Den hochbezahlten Stars gefiel dies wohl eher so semi, Wortführer Pierre-Emerick Aubameyang drehte am Donnerstag dann frei und gab sein direktes und nonverbales Feedback an Teammanager Bouabdellah Tahri in Form des Inhalts eines Feuerlöschers. Damit soll er sowohl dessen Bett als auch weitere Gegenstände und Tahri selbst besprüht haben. Wie Medien aus Aubameyangs Umfeld gehört haben wollen, war dies „zur Auflockerung der angespannten Situation“ gedacht.
Hahaha… haha… ha… tja, fand Tahri selbst wohl gar nicht so lustig, Aubameyang wurde für das gestrige Spiel bei Le Havre suspendiert. Immerhin gelang OM ohne Aubameyang ein 1:0-Sieg, der Europapokal ist weiter erreichbar.

Play-offs in England

AFC Rochdale

Ihr erinnert Euch an das Drama von AFC Rochdale am letzten Spieltag der National League (5. Liga) in England, als man gegen York City spät in Führung ging und bereits den Aufstieg feierte, die Gäste aber eben noch später zurückschlugen? Manchmal weiß man ja nicht, welche Wege der Fußballgott so vorgesehen hat, Rochdales Weg jedenfalls führte über die Play-offs noch ins Aufstiegs-Finale in Wembley, wo man auf Boreham Wood traf, die mit einem Treffer aus der ungewöhnlichen Kategorie „Brustkorb angeschossen und dann per Bogenlampe in den Winkel“ in Führung gingen und danach auch noch weitere beste Gelegenheiten liegen ließen, in der 69. aber auf 2:0 erhöhten.
Thema durch? Nein, nicht mit Rochdale. Anschlusstreffer, noch sechs Minuten Nachspielzeit, 5m55s sind rum, eine letzte Flanke – und der Rücken eines Verteidigers sorgt für die Verlängerung… // YouTube

Stockport County

Noch nicht ganz in Wembley angekommen sind die Aufstiegsspiele von League One (3. Liga) in die Championship (2. Liga). Samstag fand das Halbfinal-Hinspiel zwischen FC Stevenage und Stockport County statt. Die Gäste gewannen sehr spät mit 1:0 – und das Tor dürfte wohl als Gesamtkunstwerk inklusive Entstehungsgeschichte in die Archive von Arnd Zeigler wandern. // YouTube

Zu guter Letzt

Wenn am kommenden Samstag tief in der Nachspielzeit unbedingt noch ein Tor benötigt wird, sehe ich Hauke Wahl bereits vor meinem inneren Auge eine exakte Kopie dieses Tores von Clatous Chama produzieren. // YouTube

Forza St. Pauli!
// Maik

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20 thoughts on “Lage am Millerntor – 11. Mai 2026

    1. Klar, unsere Achtung vor der Liga, wenn wir Wolfsburg nicht mit in den Abgrund ziehen. Oder wir könnten Heidenheim den Abend so richtig verderben, wenn wir einfach verlieren 🤷🏼‍♂️

    2. Echt? „freuen“ ist in meiner Gefühlswelt gerade nicht so präsent, eher sowas wie Ohnmacht, Fassungslosigkeit, Zweifel, auch Trauer, Ärger und sogar Wut kommen vor.
      Eigentlich war bei unserem Verein doch total klar, dass genau dieses Szenario, über das schon seit Monaten schwadroniert wird, eintrifft, trotzdem erwischt es mich irgendwie überraschend, iwie dachte ich wir wären schon weiter, wtf…

      1. Naja, ich habe eine andere Perspektive darauf.

        Da ich im rheinhessischen Exil lebe, bin ich deutlich häufiger bei Auswärtsspielen als am Millerntor.

        Reise und Tickets zu organisieren ist nicht immer ganz so einfach.

        Eigentlich versuchen wir es als Fanclub zumindest einmal im Jahr zusammen ein Heimspiel zu schauen, aber auch das hat diese Saison noch nicht funktioniert.

        Anfang April haben wir dann entschieden, dass wir unabhängig von den Tickets nach Hamburg fahren, alles buchen und zur Not halt in der Kneipe gucken.

        Wir hatten viel Glück und haben alle sogar Tickets bekommen.

        By the way: Bisher haben wir unsere Heimspiele alle gewonnen wenn wir alle zusammen im Stadion waren.

        Wie heißt es so schön in dem Lied „es ist mehr als Fußball“ und die Aussicht darauf einen Haufen Leute zu treffen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe, ist Grund genug zur Freude.

        Was den drohenden Abstieg angeht:

        Seit dem Heidenheim-Spiel bereite ich mich mental auf das Worst-Case-Szenario vor. Aber klar: Wenn der Abpfiff kommt und wir dann runter gehen, dann trifft mich natürlich wieder die Eisenfaust. Ich weiß noch ganz genau, wie ich vor einigen Jahren durch eine Mehrzweckhalle in der Nähe von Schalke geschlichen bin, weil wir am vorletzten Spieltag unerwartet mit 2:0 führten, bevor ein Herr Terodde zum Elfmeterpunkt ging und den letzten aufkeimenden Hoffnungsschimmer mit einem Vorschlaghammer zertrümmerte.

        Und diesmal wird es noch schlimmer. Auch noch schlimmer als der letzte Abstieg. Einfach weil ich dieses Mal die Hoffnung hatte, dass wir endlich in dieser Liga etablieren können.

        Aber ganz ehrlich: Diese Gefühle gehören für mich zu dem Hobby FC St. Pauli genauso dazu, wie freudentaumelnd bei einer Zweitligameisterschaft durch den Regen zu tanzen.

        Am Ende sind es doch genau diese Erlebnisse, die einen emotional noch stärker an den Verein binden.

        Und darum: Egal wie es wird, ich freu mich drauf.

        Wut empfinde ich keine. Ich bin dankbar, diese zwei Erstliga-Saisons erleben zu dürfen. Klar war ich extrem enttäuscht, als ich die Spiele gegen Heidenheim und Mainz gesehen habe. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass jeder im Verein sein bestes dafür gegeben hat, diese Klasse zu halten.

        Klar wurden Fehler gemacht, die mache ich in meinem Job auch. Aber wütend wäre ich nur, wenn es jemandem egal wäre und den Eindruck habe ich nicht.

        1. Das bisschen Wut richtet sich auch gar nicht gegen Spieler oder Vereinsinterne, eher gegen sowas wie die finanzielle Ungerechtigkeit, Verletzungspech, Vorstadtvereine die sich mal eben mit Nationalspielern a la Vušković verstärken können oder auch VAR Fehlentscheidungen in wichtigen Spielen.
          Ich komme auch gut mit der 2. Liga klar, zumal ich wirklich glaube, dass wir uns als Verein weiterentwickelt haben und nach einem Neuaufbau recht schnell wieder um den Aufstieg mitspielen würden.
          Aber egal, wenn ihr Samstag alle im Stadion seid werden wir ja wohl gewinnen, Hauptsache es reicht dann in der Höhe um die folgenden zwei Spiele zu wuppen…

  1. Alles oder nichts! Das Millerntor wird sowas von feurig am Samstag. Solche Spiele am Millerntor waren immer besonders.Ich seh Ceesay schon mit seinem Doppelpack in der 78. und 81 Minute vor der Südkurve Jubeln 🤌🏼
    Für immer mit dir 🤎🤍

    1. Genau so nämlich!!

      Und wenn dann RJJ in der 119. Minute das 3:0 macht, während in Heidenheim beim Spielstand von 2:0 schon längst abgepfiffen wurde, explodiert sogar die Haupttribüne.

      1. Viel viel Spaß am Millerntor. Genießt dieses Feuerwerk und schreit uns zum Sieg. Gebet der Mannschaft die letzten Prozent um das Ding irgendwie zu Gewinnen. Ab Anpfiff bis zur 119. Minute. Immer weiter vor!

        1. Ich kann den Wunsch nachvollziehen, glaube aber nicht daran.
          In den letzten Jahren zumindest war es immer so, dass Schiedsrichter bei ihrem letzten Profispiel ein eher unbedeutendes Spiel erhalten haben – und dies meist auch auf eigenen Wunsch hin. Niemand will im letzten Spiel nochmal irgendeine Eskalation erleben oder womöglich mit einem folgenschweren Fehler die Karriere beenden.
          Aber mal schauen, vielleicht weicht der DFB ja auch von diesem Prozedere ab oder Aytekin äußert sogar den Wunsch…

          1. Das mit dem Wunsch kann ich mir tatsächlich vorstellen, er kommt ja gerne zu uns, weil er da gefühlt auch ne Menge Wertschätzung erfährt. Und da Thomas Müller nicht mehr bei den Bayern spielt, gibts keinen Grund, sich den Meister zu wünschen.
            Ich schätze ihn auch nicht so ein, dass er einen Sommerkick als letztes Spiel pfeifen will, dazu ist ihm die Schiedsrichterei zu wichtig. Naja, Wunschdenken mit gedrückten Daumen.

          2. Hoffentlich hat Aytekin bock Schiris (vorzugsweise VARs 😉 auszubilden und geht nicht aufs Expertensofa. Leute seiner Qualität, auch im Umgang mit Spielern, findet man nicht allzu oft.
            Ich war immer erleichtert ihn als Spielleiter zu haben, schade…

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