Plus/Minus-Statistik des FC St. Pauli

Plus/Minus-Statistik des FC St. Pauli

Ich habe mich mal einem Projekt gewidmet, das ich eigentlich schon lange ins Auge gefasst hatte: Den Kader des FC St. Pauli mit einer „Plus/Minus-Statistik“ zu versehen. Das Ergebnis ist erwartbar, aber es gibt doch durchaus einige interessante Personalien.

Statistiken im Fußball: Das Problem

Wenn Guido Burgstaller trifft, dann wird ein Tor mehr in seiner Statistik geführt. Wenn Daniel-Kofi Kyereh ihm den Ball perfekt serviert, dann wird ihm ein Assist gut geschrieben. Aber was ist mit Sebastian Ohlsson, der durch seinen Lauf in die Tiefe einen Gegenspieler gebunden hat und Omar Marmoush, der den Laufweg Burgstallers kreuzte und so überhaupt erst Guidos lästigen Gegenspieler abschüttelte? Und was ist mit Finn Ole Becker, der sich gegen zwei Spieler durchsetzte und damit überhaupt die Überzahl schaffte. Oder mit James Lawrence, der den Ball vorher gewann?
Fußball ist zu komplex, um den Wert von Spielern für das Team allein auf einzelne Statistiken zu reduzieren. Fußball ist ein Teamsport und obgleich es durchaus Sinn ergibt die Leistungen einzelner Spieler zu begutachten, so muss doch manchmal das „große Ganze“ betrachtet werden, um den Wert einzelner Spieler zu erkennen.

Denn in welche Statistik soll der Laufweg von Ohlsson oder Marmoush eingehen? Es ist nämlich so, dass die meisten Statistiken im Fußball auf Ballaktionen basieren. Aber wenn nur einer von 11 FCSP-Spielern zur Zeit eine Aktion am Ball durchführen kann, wie sollen die Aktionen der Mitspieler zu der Zeit statistisch gefasst und bewertet werden? Sicher ist: Wer darauf eine Antwort findet und die richtigen Schlüsse zieht, wird das Spiel revolutionieren. So weit sind wir aber noch nicht. Vorerst müssen wir kleinere Brötchen backen, Annäherungen basteln, um ballferne Aktionen besser zu bewerten. Eine davon ist die Plus/Minus-Statistik.

Welchen Anteil hat jeder einzelne dieser Spieler am just erzielten Tor? Schwer, wenn nicht gar unmöglich zu beantworten.
(c) Peter Boehmer

Plus/Minus-Statistik – Was ist das nun wieder für ein Hexenwerk?

Was eint alle erfolgreichen Fußballer? Sie haben Erfolg. Dieser Erfolg drückt sich in Toren und Punkten aus (später hole ich zu dieser Frage noch etwas mehr aus). Kombiniert man diesen einfachen Grundsatz mit der Definition, dass ein Fußball-Team so gut ist, wie ihr schwächstes Glied, dann wird man schnell dazu kommen, dass nicht nur der Torschütze einen Anteil am Tor hat sondern auch alle anderen Mitspieler.
Diese Erkenntnis ist zum Beispiel im Eishockey schon lange in eine Statistik gegossen worden, die sogenannte Plus/Minus-Statistik. Deren Berechnung ist simple as fuck: Ein Tor des eigenen Teams geht mit +1, ein Tor des gegnerischen Teams mit -1 in die Statistik ein. Jedes Tor wird also jedem Spieler auf dem Spielfeld, egal ob mit oder ohne Ballaktion, zugerechnet.
Diese Statistik findet im Fußball eher wenig Anwendung. Im Eishockey oder anderen Sportarten mit weniger Feldspielern und mehr Wechseln ist sie jedoch hoch angesehen und auch fester Bestandteil der Berichterstattung. Das liegt daran, dass weniger Spieler auf dem Feld zu haben auch bedeutet, dass ein einzelner Spieler einen größeren Anteil an Toren zukommt. Und es liegt auch daran, dass Fußball ein „low-scoring Game“ ist, im Vergleich zu Eishockey und noch mehr im Vergleich zu Handball, Basketball, etc. fallen einfach deutlich weniger Tore, die eine solche Statistik füttern.

Entsprechend ist die Aussagekraft einer Plus/Minus-Statistik im Fußball geringer einzuschätzen als in anderen Team-Sportarten. Aber sie ist sicher nicht völlig wertlos (wie die Aussagekraft erhöht werden kann, dazu kommen wir später). Auch diese Statistik gibt, wie so viele weitere Statistiken auch, einen Fingerzeig auf die Leistungen.

Die Plus/Minus-Werte der FCSP-Spieler

Ich habe mir einmal den Kader des FC St. Pauli zur Brust genommen und nachgeschaut wer wann genau auf dem Platz stand und die Tore und Gegentore, die in dieser Zeit fielen, notiert. Das habe ich dann auf „pro 90 Minuten“ normiert und fertig ist die Tabelle. Klingt einfach, war aber gar nicht mal so wenig Arbeit. Ich habe lange überlegt, ob ich eine Art Gewichtung einfüge (zum Beispiel für einen Abwehrspieler jedes Tor einfach und jedes Gegentor 1,5fach gewichten), aber das würde dem Grundsatz, dass alle Spieler defensiv arbeiten konträr gegenüber stehen, daher habe ich davon (vorerst) die Finger gelassen.

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Nicht in der Wertung sind Spieler des FCSP, die gar keine oder zu wenig Spielzeit haben (Grenze liegt bei 270 Minuten (= 3 Spiele)). Zusätzlich findet ihr in der Tabelle eine Spalte, welche die Punkte pro Spiel ausweist. Da sind die Spielergebnisse über 90 Minuten berücksichtigt (auch wenn ein Spieler nur teilweise auf dem Platz stand).
Das Ergebnis:

SpielerSpielzeit_minToreGegentoreTore_90Gegentore_90Pkt. p. SpielPlus/Minus_90
FC St. Pauli198036401.641.821.27-0.18
Eric Smith278852.591.623.000.97
Dejan Stojanović72019132.381.632.380.75
Omar Marmoush69217132.211.692.220.52
Guido Burgstaller78918142.051.601.820.46
Leart Paqarada128127221.901.551.440.35
Philipp Ziereis130128231.941.591.590.35
Adam Dźwigała299762.111.801.570.30
Rico Benatelli111221211.701.701.070.00
Daniel-Kofi Kyereh175232341.641.751.27-0.10
Rodrigo Zalazar169730321.591.701.27-0.11
Finn Ole Becker145328301.731.861.33-0.12
James Lawrence75713151.551.781.40-0.24
Sebastian Ohlsson166227331.461.791.26-0.33
Daniel Buballa136221261.391.720.88-0.33
Igor Matanović369681.461.951.50-0.49
Afeez Aremu308571.462.051.78-0.58
Robin Himmelmann90013191.301.900.70-0.60
Luca Zander418581.081.721.45-0.65
Christopher Avevor4346101.242.071.00-0.83
Kevin Lankford4297111.472.310.33-0.84
Marvin Knoll72710171.242.110.69-0.87
Maximilian Dittgen90712211.192.081.19-0.89
Svend Brodersen360481.002.000.50-1.00
Simon Makienok7939181.022.040.73-1.02
Lukas Daschner4029142.023.130.80-1.12
zu wenig Spielzeit
Tore Reginiussen29103.1003.003.10
Jannes Wieckhoff190441.901.901.330
Boris Tashchy188331.441.440.330
Leon Flach110201.6401.331.64

Was sagt uns die Tabelle?

Der FC St. Pauli hat insgesamt einen Plus/Minus-Wert von -0.18 und pro Spiel 1.64 Tore erzielt und 1.82 Gegentore bekommen. Diese Werte können als eine Art Durchschnitt genutzt werden. Würde man dieser Statistik maximale Aussagekraft zugestehen, müsste das Ergebnis lauten: Alle Spieler, die unter dem Durchschnitt liegen, haben den FCSP nicht besser gemacht, während alle darüber eben jenes getan haben.
So weit gehe ich in der Bewertung nicht, aber es gibt ziemlich interessante Ergebnisse:

Spitzenreiter der Plus/Minus-Statistik ist Eric Smith. Der hat es zwar mit 278 Spielminuten nur ganz knapp überhaupt in die Wertung geschafft und bereits ein Spiel mit schlechtem Ergebnis wird ihn seine Spitzenposition kosten, allerdings braucht es keine Statistik um den Wert von Smith auf dem Platz zu erkennen.
Klar ist auch, dass die aktuelle Siegesserie voll durchschlägt in den Daten. Die elf Spieler, die zuletzt 3x in Folge von Beginn an spielten, befinden sich unter den 13 besten Spielern der Statistik.
Allerdings, bevor wir nun genervt den Blick abwenden, sind genau die beiden Spieler interessant, die nicht zur aktuellen Startelf gehören: Adam Dźwigała und Rico Benatelli. Bei Dźwigała ist die Spielzeit mit 299 Minuten haarscharf an der unteren Grenze. Während er auf dem Platz stand hat der FCSP sieben Tore erzielt und sechs gefangen. Beide Werte sind relativ hoch im Vergleich zum Durchschnitt. Bei Rico Benatelli sind beide Werte etwas besser als der Durchschnitt: Der FCSP hat mit ihm auf dem Platz jeweils leicht mehr Tore erzielt und weniger gefangen. Das ist schon bemerkenswert, da Benatelli aktuell nicht Teil der ersten Elf ist, aber in der ergebnistechnisch schwachen Hinrunde häufig spielte, diese Werte aber trotzdem stabil halten konnte. Ein Fingerzeig.

Auch in der Plus/Minus-Statistik ist Rico Benatelli einer der Spieler, die vorne liegen.
(c) Peter Boehmer

Ebenfalls bemerkenswert sind die Werte von Philipp Ziereis, der auch große Teile der Hinrunde spielte, aber gerade in Sachen Gegentore deutlich über dem Durchschnitt liegt. Am wenigsten Gegentore fängt sich der FCSP, wenn, und ich muss zugeben, dass mich das sehr überrascht hat, Leart Paqarada auf dem Platz steht. Zugegeben, die 1.55 Gegentore pro 90 Minuten, die sich der FCSP mit ihm auf dem Platz fängt, sind immer noch hoch im Vergleich zu anderen Teams, aber einen besseren Wert hat sonst niemand im Kader vorzuweisen (auf Rang 2 folgt Ziereis mit 1.59).

Interessant ist auch das untere Ende der Tabelle: Wenn Simon Makienok auf dem Platz stand, hat der FC St. Pauli durchschnittlich 1.02 Tore pro 90 Minuten erzielt (nur Brodersen hat mit genau einem Tor pro 90min einen schlechteren Wert). Das ist, gerade für einen Stürmer, ein schwacher Wert.
Die meisten Gegentore fing sich der FCSP, wenn Lukas Daschner auf dem Platz stand. Allerdings muss hier auch festgehalten werden, dass mit Daschner auf dem Platz auch überdurchschnittlich häufig getroffen wurde. Das passt recht gut in meine persönliche Bewertung von Daschner, den ich offensiv richtig stark finde, aber der defensiv schon aufgrund fehlender Zweikampfhärte noch Luft nach oben hat (ich bin sicher, dass er sich darin noch verbessern wird und das wir uns in den nächsten Monaten/Jahren noch sehr an ihm erfreuen werden).

Vorne hui, hinten pfui? Wenn Lukas Daschner diese Saison auf dem Platz stand klingelte es hinten und vorne kräftig (leider vermehrt hinten).
(c) Peter Boehmer

Aussagekräftig oder Spielerei?

Die Plus/Minus-Statistik ist ein richtig simples Werkzeug, dass, bei richtiger Anwendung eine große Aussagekraft besitzen kann. Eine einfache Rechnung mit den erzielten und gefangenen Toren ist jedoch nur begrenzt aussagekräftig, aber immerhin ein Fingerzeig auf die Leistungen und den Wert einzelner Spieler.

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Und ich sage es gerade heraus: Wenn ich als Datenanalyst bei einem Fußballklub arbeiten würde, dann wäre eine solche Plus/Minus-Statistik meine erste Tätigkeit, da ich den Grundsatz, dass alle Spieler auf dem Feld zu Toren und Gegentoren etwas beitragen, voll mittrage. Um die Aussagekraft (massiv) zu erhöhen würde ich die Datenbasis aber stark verändern:

Anfangen würde ich mit der Erhöhung der Datenbasis. Denn was kann Sebastian Ohlsson mit seinem guten Laufweg dafür, dass Guido Burgstaller die Großchance versiebt (zugegeben, eine sehr hypothetische Annahme)? Statt der Tore würde ich mit den Torschüssen arbeiten – und da lande ich dann auch ziemlich schnell wieder bei den expected Goals. Eine Plus/Minus-Statistik basierend auf den xG-Werten würde die Aussagekraft bereits um ein Vielfaches erhöhen.

Aber das würde nur der Beginn einer großen Auswertungswelle sein. Denn es könnte errechnet werden, wie häufig die gegnerischen oder eigenen Ketten überspielt werden, wenn Spieler X auf dem Platz steht. Es könnte errechnet werden, wie effektiv das eigene Pressing ist, wenn gewisse Spieler daran beteiligt sind (denn den entscheidenden Druck auf einen Spieler übt häufig genug nicht der Spieler aus, der den Ball gewinnt). Es könnte errechnet werden, welches Innenverteidiger-Duo am wenigsten zulässt und zeitgleich zum Aufbauspiel mehr als Querpässe beiträgt. Es könnte errechnet werden, wie gut Spieler Räume für Mitspieler erschaffen, indem sie sich gut in eben jenem Raum bewegen. Und das ganze könnte natürlich nicht nur mit Spielern, es könnte auch mit Formationen berechnet werden („wieviele Pässe bekomme ich ins letzte Drittel, wenn ich zwei Stürmer vorne habe“, etc.). Letztendlich können sogar „weiche“ Faktoren besser erfasst werden, sowas wie z.B. das Coaching von Mitspielern. Dejan Stojanović ist da vielleicht ein gutes Beispiel für einen Spieler, der in anderen Statistiken (abgewehrte Bälle, Reflexe, Passspiel, etc.) nicht besser ist als andere Torhüter, aber der eben möglicherweise durch Coaching seine Mitspieler besser macht. Herrje, aus meinem Kopf sprudeln die Ideen nur so heraus, welche Variablen in so eine Statistik einfließen könnten.

Belassen wir es aber fürs Erste und suchen erstmal ne Antwort darauf, was Leart Paqarada defensiv so gut macht, dass der FCSP mit ihm auf dem Platz die wenigsten Gegentore bekommt. Jemand ne Idee?

Den Fame für den nach Plus/Minus-Statistik besten Defensivspieler des FC St. Pauli hast Du Dir verdient, Leart!
(c) Peter Boehmer

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16 thoughts on “Plus/Minus-Statistik des FC St. Pauli

  1. Aber Spielsysteme und Mannschgefüge ändern sich doch im Lauf der Saison. Vielleicht wäre es besser einen gleitenden Mittelwert über die letzten X (z.B. 10) Spiele zu bilden und fortzuschreiben. Dann kann man auch Kurvenverläufe für Mannschaft und Einzelspieler im Verlauf der Saison bilden und sehen was sich wie ausgewirkt haben könnte…

    1. Ja, wie auch im Text geschrieben, ist an dieser Statistik so einiges verbesserungswürdig. Ein gleitender Mittelwert, der dann eben auch Systeme berücksichtigt, gehört dazu. Dann wäre auch abschätzbar, wie gut einzelne Spieler miteinander harmonieren oder eben nicht.

  2. Meine Vermutung ist bei Paqarada, dass es seine offensive Stärke ist, die dafür sorgt, dass der Gegner weiter in der eigenen Defensive gebunden ist. Außerdem fällt bei seiner Position der Ersatz leistungstechnisch am weitesten ab…

    1. Bei Letzterem gebe ich Dir, gerade offensiv, recht. Ich vermute, dass es auch ein wenig mit der Formation zu tun hat, bei der Leart Paqarada zum Einsatz kommt. Denn mit der Viererkette ist der FCSP durchaus stabiler geworden und hat sich auch erheblich weniger Tore gefangen, als mit einer Dreierkette.

  3. Leart Paqarada hat fürs Darmstadt-Spiel vom Kicker eine glatte 5 bekommen, kann also defensiv gar nicht gut sein. Ich meine, der Kicker denkt sich die Noten ja nicht einfach aus …

    1. Der hat eine 5 bekommen?!?! Du ahnst es nicht! Nein, der kicker ist ein hochseriöses Magazin. Die würden sich niemals einfach mit anderen Personen im Pressebereich zusammen hinstellen und völlig aus der Luft gegriffene Noten für die Spieler geben. Das würden die nicht, nein, Neeeiiinnn!

  4. Frag mal in Sandhausen, ob denen ein Leart Paqarada aktuell vielleicht fehlt. War zu Beginn mehr als verwundert, dass er nicht gespielt hat.
    Ich hab ihn auf dem Platz aus den Spielen gegen Sandhausen als „nervigen Drecksack“ in Erinnerung … das sieht man aber nicht so, wenn man Spiele nur am TV sieht. Daher kann ich das aktuell schwer beurteilen. Auf jeden Fall fehlte uns ein solcher Spieler, der den Gegenspielern auch einfach nur auf den Sack geht. Aber wie will man das schon wieder messen 😉
    Dazu hat er eben auch viel Zweitligaerfahrung. Gerade bei den vielen jungen Wilden sicher nicht ganz unwichtig.

  5. Vielleicht ist bekannt, dass ich die Xg-Werte immer noch skeptisch sehe. ABER ich finde den Gedankenansatz den Du da ausrollst tatsächlich wert zu verfolgen. Während des Lesens des Artikels dachte ich schon darüber nach, dass die +/–Statistik ja auch dahingehend massiv aufgewertet werden könnte, indem eben nicht nur der Einfluss auf Tore/Gegentore bei Präsenz auf dem Platz gewertet wird, sondern auch der (mögliche/vermeintliche) Einfluss auf andere Parameter, Ballbesitz, Passquote etc.

    TBD: Ein Spieler, der „sehr gut anzuspielen“ ist, hat ja auch nen positiven Einfluss auf die Passquote, taucht aber z.B. in aktuellen Stats glaube ich null auf. Ein Spieler, der gut Räume zustellt, provoziert gegnerische Fehlpässe etc.

    1. Diese Effekte auf die Passquoten versucht Impect mit dem Packing zu beschreiben. Die Möglichkeiten, die so ein +/- Ansatz bietet sind schier unendlich

  6. Vielleicht liegen Leart Paqaradas guten Werte darin begründet, dass mit ihm das Offensiv-Pressing besser funktioniert?
    Interessant wäre natürlich zu sehen, wie sich seine Werte im Verlauf der Saison verändert haben, bzw. ob. Insbesondere einzelne Ausreisser (nach oben/unten) wären hier interessant.
    So ist es natürlich schwierig dazu etwas zu sagen.

  7. Zu Paqarada:ich glaube das selbe was unsere Defensive überhaupt stabilität verleiht: sein offensivdrang. Ich glaube dadurch das er Offensiv sehr stark ist ( Unsere Linke Seite ist ja eh generell bisschen offensivstärker) gibt es weniger Zeit für gegnerische Offensive. Außerdem müssen die gegnerischen Spieler defensiver spielen. Im Football (klar anders weil es Ballbesitzorientierter ist) gibt es höufig den Grundsatz wenn du den Ball hast und Offensive betreibst kann der Gegner das nicht und das ist die effektivste Defensive. Das ist der weg wie sie dort gegen die stärksten offensiven vorgehen ( z.B. dieses Jahr Super Bowl ist ne Musterbeispiel dafür)

    1. Aber der Grundsatz, den ich teile, würde im Fall des FCSP bedeuten, dass es auch weniger Torschüsse der Gegner geben würde.
      Aber ich sehe es auch so, dass mit Paqarada sehr viel mehr Offensivkraft auf links vorhanden ist

      1. Gibt es vllt einen Unterschied in der Qualität der Torschüsse? Ich weiß schwer zu messen aber das wäre vllt der Unterschied oder am besten wäre wenn man sehen könnte ob weniger Torschüsse von Links kommen jetzt. Naja Datenspielerei von der ich eh keine ahnung habe.

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