1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli 2:1 – Im Netz der Spinne

1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli 2:1 – Im Netz der Spinne

Der FC St. Pauli verliert beim 1. FC Kaiserslautern. Ich war kurz davor den Titel „Dirk Schuster vs. FC St. Pauli“ zu nehmen. Das hätte aus meiner Sicht etwas besser gepasst. Durch einen frühen Rückstand lief das Spiel fast genauso wie Spiele gegen Teams von Dirk Schuster eben laufen.
(Titelbild: imago images/via OneFootball)

Ich bin im Urlaub. Daher war Strandpause angesagt am Sonntagmittag. Mit noch nassen Badeklamotten fand ich mich in einem klimatisierten Raum ein, machte mir eine Limo auf und schaute ein Spiel, welches so leider auf ganzer Ebene zu erwarten war.

Die Aufstellung

Tja, das war dann irgendwie zu befürchten. Eric Smith fiel für das Spiel auf dem Betzenberg leider aus. Hoffen wir mal, dass es sich dabei im besten Fall um eine Vorsichtsmaßnahme handelt. Für ihn startete Afeez Aremu. Zudem feierte Carlo Boukhalfa sein Startelfdebüt in Braun-Weiß. Igor Matanović rückte dafür auf die Bank.

Beim FCK gab es im Vergleich zur knappen Niederlage im Pokal gegen den SC Freiburg keine Veränderungen in der Startelf. Das Team lief wie gewohnt in einem kompakten 4-2-3-1 auf. Viel unklarer war die Formation, mit welcher der FCSP starten würde, da mit Boukhalfa anstelle von Matanović auch grundsätzlich eine Doppel-Sechs denkbar gewesen wäre.

Aufstellung beim Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC St. Pauli
Aufstellung beim Spiel des 1. FC Kaiserslautern und dem FC St. Pauli.

Klassischer Schuster-Ball

Die ersten Minuten zeigten dann, dass nicht umgestellt wurde. Boukhalfa rückte auf die Zehner-Position und Lukas Daschner agierte neben Johannes Eggestein im Angriff. Gerade die Rolle von Boukhalfa war sehr interessant. Defensiv nahm er klar die Zehner-Position ein. Im Spielaufbau ließ er sich aber auch mal tief fallen, nicht selten auf Höhe von Afeez Aremu. Dadurch konnten Marcel Hartel und Jackson Irvine mehr in die Breite und auch nach vorne schieben.

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Das Spiel nahm dann schnell eine aufgrund der Formationen und Spielweisen zu erwartende Form an: Der FC St. Pauli startete vorsichtig, war darauf bedacht die Räume eng zu halten. Das gelang ziemlich schlecht. Die Spielweise des FCK ist simpel und klar, denn sie ist fast unverändert seit Dirk Schuster zum ersten Mal in der zweiten Liga mit Darmstadt 98 aufgetaucht ist: Hinten kompakt, nach vorne dann mit dem Versuch die Außenpositionen zu überladen mit dem Außenverteidiger + offensiven Außen und im Sturmzentrum dann ein starker Kopfballspieler. Nennt sich Schuster-Ball. Früher waren Dominik Stroh-Engel und Sandro Wagner vorne drin, heute heißt dieser Spieler Terence Boyd. Einziges „Radikal“ im FCK-Spiel war Zehner Mike Wunderlich, den der FCSP aber recht gut im Griff hatte.

Klassischer Scheißstart

So kam dann, was kommen musste: Eine Verlagerung kurz vor dem letzten Drittel eröffnete dem FCK etwas Platz auf rechts, wo Außenverteidiger Erik Durm und der offensive Außen Jean Zimmer überluden und einen Doppelpass spielten, dessen Absichtserklärung gemütlich und für alle erkennbar mit einer Brieftaube ins Stadion geflogen wurde. Die Flanke gelang trotzdem und der einzige offensive Fixpunkt (Boyd) setzte sich an den zweiten Pfosten ab. Die Innenverteidigung blieb damit ohne Auftrag und schaute zu, wie der einzige Angreifer ein Kopfballduell gegen Manos Saliakas gewann. Und ich biss vor Wut in die Tischkante.

Denn es handelte sich nicht um einen „normalen“ frühen Rückstand. Ein früher Rückstand gegen Teams von Dirk Schuster sind so ziemlich das schlimmste, was passieren kann. Der FCSP ist sozusagen in die Falle des FCK getappt, hat sich im Spinnennetz verfangen. Denn nun konnte das Team so etwas wie seine zweite Endstufe zünden: hinten kompakt stehen und blitzschnell umschalten. Immerhin klappte das mit dem Umschalten nicht so richtig. Aber an dem tiefen 4-2-3-1 biss sich der FCSP in der Folge die Zähne aus. Nach Spielen gegen Nürnberg und Hannover, die ihrerseits auch aktiv am Spiel mitwirkten, war der in Führung liegende FCK so etwas wie der erste echte Stresstest für die Qualität des eigenen Spielaufbaus.

Klassisches Scheißspiel

Aber nicht nur der 1. FC Kaiserslautern konnte kompakt stehen. Sobald der FCSP den Gegner nicht mehr hoch anlief, ließ sich Boukhalfa zentral neben Aremu fallen, wodurch das Team in einem flachen 4-4-2 agierte. Dadurch konnten die Außenpositionen von den Duos Saliakas/Irvine und Paqarada/Hartel besser übernommen werden. Der FCK blieb offensiv in der Folge harmlos und Gefahr entstand nur über Standards.

Harmlos blieb anfangs auch der FCSP in der Offensive. Aber immerhin gelang es Stück für Stück mehr die Spielkontrolle zu übernehmen. Wieder waren es die Bewegungen von Lukas Daschner, die für Gefahr sorgten. Die rechte Seite des FCK wurde anscheinend als Schwachpunkt ausgemacht, denn Daschner bewegte sich sehr häufig auf jene Seite und konnte von dort mit Paqarada und Hartel einige Aktionen initiieren. Aber Schuster-Ball bleibt Schuster-Ball, der Raum im letzten Drittel war enorm eng für den FCSP und die Aktionen dann auch zu selten bzw. zu ungenau.

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Fußball I Herren I Saison 2022-2023 I 2. Bundesliga I 3. Spieltag I 1. FC Kaiserslautern - FC St. Pauli I 07.08.2022 Manolis Saliakas 2, FC St. Pauli Kaiserslautern Fritz-Walter-Stadion Rheinland-Pfalz Deutschland *** Soccer I Men I Season 2022 2023 I 2 Bundesliga I 3 Matchday I 1 FC Kaiserslautern FC St Pauli I 07 08 2022 Manolis Saliakas 2, FC St Pauli Kaiserslautern Fritz Walter Stadion Rheinland Pfalz
Viel Aufwand, wenig Lösungen.
(Lobeca/Max Krause/imago images/via OneFootball)

Andere Hälfte, gleiches Bild

Zur zweiten Halbzeit blieb Afeez Aremu dann in der Kabine. Igor Matanović kam in die Partie und rückte direkt vorne rein. Jackson Irvine ging auf die Sechs, Boukhalfa auf die rechte Halbposition. Am Spiel änderte das nichts. Es blieb die zähe Angelegenheit, die der Schuster-Ball mit sich bringt und die nahezu unweigerlich auf einen für den FCSP enttäuschenden Höhepunkt zulief.

Ich frage mich wirklich, wie ich wohl über den Fußball eines Teams unter der Leitung von Dirk Schuster denken würde, wenn er Trainer des FC St. Pauli wäre. Es ist ganz schwer auszuhalten, wie destruktiv da zu Werke gegangen wird. Aber der Erfolg gibt ihm recht. Seit vielen Jahren haben die Gegner keine hinreichende Antwort auf den Schuster-Ball gefunden. Einzig mögliche Lösung ist eigentlich nur die höhere individuelle Qualität in der eigenen Offensive, wenn zeitgleich das Risiko beim Spielaufbau nicht zu hoch wird. Wie gesagt, die Leistungsfähigkeit der FCSP-Offensive wurde bei diesem Spiel unter das Brennglas gelegt. Sie hat diesen nicht bestanden.

Denn das Offensivspiel war mit vielen individuellen Fehlern und Abstimmungsproblemen durchsetzt. Grundsätzlich sind die vielen Rotationen in der FCSP-Offensive genau die richtige Idee, denn sie führen theoretisch dazu, dass auch die FCK-Hintermannschaft in Bewegung geraten müsste. Das tat sie aber meist nicht, da die Fehlerquote schlicht zu hoch gewesen ist. Das ist zum einen ein Problem der Abstimmung, zum anderen aber auch einfach eine Frage der Qualität.

Mit dem Holzlöffel eine Steinplatte ausschaben

Und trotzdem: Dem FC St. Pauli ist fast kein Vorwurf zu machen. Denn sie haben es versucht, haben immer weiter gearbeitet, weiter die wenigen Lücken in den engen Räumen gesucht und sind zudem weitgehend stabil in der Rückverteidigung geblieben, auch wenn Boyd in der 64. Minute das zweite Tor erzielen muss, stattdessen aber aus kürzester Distanz nur den Pfosten traf.
Es ging mit einem knappen Rückstand ins letzte Viertel der Partie. Der FC St. Pauli blieb weiter spielbestimmend, aber auch fehlerbehaftet und daher ungefährlich.

So blieb es aber dabei, dass der FCSP viel versuchte, keine Lücken fand und aufgrund der ablaufenden Uhr immer mehr ins Risiko gehen musste. In der 86. Minute kam es dann fast unweigerlich zum ersten gefährlichen Umschaltmoment des FCK, der dann sofort saß. Während der FC St. Pauli viele (Halb-)Chancen ausließ, nutzte Redondo die Situation sofort und erzielte die Entscheidung. Dachte ich zumindest, aber Jakov Medić erzielte kurze Zeit später den erneuten Anschluss.

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Brachte aber alles nichts mehr. Der FC St. Pauli verliert letztlich verdient gegen Dirk Schust den 1. FC Kaiserslautern. Nach frühem und höchst ärgerlichem Rückstand suchte das Team von Timo Schultz lange Zeit nach Lösungen, fand auch einige, nutzte die sich bietenden Chancen aber einfach nicht. So bleibt dann eigentlich nur eine Erkenntnis, die nicht neu ist: Es fehlt nicht viel, aber es fehlt an Qualität in der Offensive.

Ich gehe jetzt wieder an den Strand, lasse die Rechtschreibfehler hier und freue mich, dass es nun 17 Spiele dauert, bis es wieder gegen Dirk Schuster geht.

Immer weiter vor!
// Tim

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14 thoughts on “1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli 2:1 – Im Netz der Spinne

  1. Da haben wir es doch: Schuster ist an allem schuld.

    Abgesehen davon, dass wir alles auf dem Platz heute irgendwann hatten, was offensiv agieren kann und nichts bei rumkam, mal eine andere Geschichte: Schultz ist seit 76 Pflichtspielen auf der Bank und genau 12 davon blieben wir ohne Gegentor. Und das kannst du nicht mit irgendeinem Offensivgedanken auffangen, bei dem du in jedem Spiel drei Tore machen musst, um an Siege denken zu können. Ganz abgesehen davon, dass du dafür auch offenbar vorne nicht das Personal hast. Irgendwas musst du mal damit machen.

    1. Kann hier Paul nur zustimmen.
      Es ist einfach nicht nachvollziehbar wie man jedes Spiel mindestens 2 Gegentore bekommt. Kaiserlautern und Stralen haben nichtmal groß offensiven Druck erzeugt und schießen trotzdem 2 Tore +.

      Wollen wir hoffen das Defensiv Messias Nemeth helfen kann das zu verbessern.

      Forza

  2. Ich sehe es eher als Problem in der Defensive heute. Denn Paqa hat heute richtig Druck bekommen und bestimmt sein schlechtestes Spiel seit Monaten gemacht. Die Abwehrarbeit beim 1:0 unterirdisch. Ausserdem hat man einfach die 6er, Paqa und Saliakis fast immer gedoppelt.

    Letzlich muss man gegen so eine Mannschat auch erstmal zu null spielen und abwarten, was der Gegner anbietet. Mit hohen Bällen auf die Abwehrkette und Zufallsmomente erhoffen, hätte nicht weniger Chancen gebracht als heute bei dem Abmühen in der Offensive.

  3. Der entscheidende Satz ist doch „es fehlt an Qualität“. Stimmt, und zwar in allen Mannschaftsteilen. Ich kann mich ausser beim Dortmund-Spiel schlichtweg nicht an eine einzige Szene erinnern, wo Smarsch mal ein Ding hält, beim Zweiten heute könnte er ja mal…..Über die 9-Gegentore-in-4-Spielen-Defensive noch was Neues zu sagen, hiesse Eulen nach Athen tragen. Mittelfeld recht Ideenlos -OK, wir waren verwöhnt worden..-, der Sturm ein grösstenteils laues Lüftchen -warum nochmal genau wurden Dittgen und Simon vom Hof gejagt? Dazu der Rückfall in die düsteren Zeiten der Fehlpässe aus fünf Metern in die Füsse des Gegners, Einwürfe mit schöner Regelmässigkeit zum Gegner, Abschläge mal zum eigenen Mann? und sehr sehr deutlich auch Null Tempo/Dynamik in unseren Aktionen. Tjaa, das war alles doch relativ leicht vorhersehbar, da isses wieder mein St.Pauli. Auch wenn diese Schallplatte einen Sprung hat: wird da nicht noch ernsthaft und vernünftig, meint nicht noch mehr „Perspektivspieler“ , nachgerüstet wird, geht das gegen den Abstieg. Over and out!

  4. Moin Tim,
    trotz Urlaubs, einen Riesen Dank erstmal für Deine Analyse und Zusammenfassung hier!
    Ich hatte es für heute schon geahnt, wir sind und bleiben der „Gönnen Könner Club“.
    Ich habe vom Kick heute mir wirklich nur Unsere beiden Gegentore auf Sky ca. eine Minute im Nachgang explizit angeschaut, nachdem in Unserem AfM Radio die Tore schon gefallen waren. Bei beiden Toren fehlte für mich bei Unserem Team die absolut für Liga Zwo notwendige bedingungslose professionelle Einstellung, denn die Tore hätten so niemals fallen dürfen!!!
    Mein Fazit: Eine unnötige Arbeitsniederlage auf dem Betze, die ich dem „geilsten Club der Welt“ daher auch wirklich gönne!
    Forza Sankt Pauli
    und immer wieder
    Weiter Voran!
    Micky

  5. „Ich frage mich wirklich, wie ich wohl über den Fußball eines Teams unter der Leitung von Dirk Schuster denken würde, wenn er Trainer des FC St. Pauli wäre. “ Für die einen ist es destruktiv, für andere ist Verteidigen die schönste Sache der Welt ❤️‍🔥 Von daher passt Schuster ganz gut nach K’lautern. Aber ich wundere mich ein bisschen über diese Perspektive, denn St.Pauli kennt Schusterball, verkörpert durch ideale Spieler wie Walter Frosch, Dieter Schlindwein, Stanislawski, Boll etc. in der Defensive, die jeden Zweikampf geliebt haben und dafür gefeiert wurden. Und dann ging es ab nach vorne…
    Ok, das ist weit entfernt von dem Spiel, dass St. Pauli heute auf den Platz gebracht hat. Hinten anfällig und vorne fehlen die Abschlüsse von Burgstaller und Kyereh. Aber die Bälle aus 5m in die Füsse des Gegners können wir in Lautern auch ganz gut. Dafür feiern wir aber auch die Spieler, wenn sie direkt hinterher grätschen. Mehr wollen wir gar nicht 😉
    Anyway, grüße aus der Pfalz

  6. Sehr schlechtes Spiel, sehr enttäuschend. Für mich fehlte es am letzten Willen, zu gewinnen, kein Spieler erreicht Normalform, der Trainer mit einer schlechten Auswahl der Startelf. Ein Rechtsverteidiger, der seit Saisonbeginn nicht in den Tritt kommt, Zander dafür auf der Bank – unverständlich. Aremu völlig verunsichert und nicht im Spiel, man traut ihm den Spielaufbau nicht zu. Deshalb hätte Irvine auf der 6 spielen sollen oder gleich Metcalf. Schlechter als Saliakas kann der doch auch nicht sein? Saliakas ein Fehleinkauf? Kein Sturmwirbel, in der Sturmmitte fehlt die Anspielstation. Auch Mantanovic wächst leider nicht über sich hinaus. Ja, und leider auch fehlender Kampfgeist.
    Werden wir wieder eine schlechte Hinserie sehen, bis Schulle die Neuen besser gemacht hat? Ich hoffe doch nicht und vielleicht kann ja auch mal einer mehr über sich hinauswachsen!
    Wolfi aus Zürich

  7. Das knüpft irgendwie nahtlos an die Rückrunde der letzten Saison an. Ohne den Unterschiedsspieler Kyereh wirds offensiv eher dünn.

    Smarsch: an den Gegentoren nicht schuld, aber kann gerne irgendwann auch mal einen Schuss halten.
    Paqarada: ungewohnt schwach, entscheidenden Zweikampf vor dem 1-0 verloren.
    Medic & Fazliji: stabil, das hat Hoffnung gemacht
    Aremu: Wie immer: in der defensiven Absicherung gut, Spielaufbau schlecht. Man merkt, dass sowohl er selbst, als auch Trainer/Mitspieler ihm das auch einfach nicht (mehr) zutrauen.
    Irvine: eigentlich okay, aber mit einigen unnötigen Ungenauigkeiten/Fehlpässen
    Hartel: Solide, bereitet unsere beste Chance vor
    Daschner: Konnte erst auf der 10. in der zweiten HZ etwas Gefahr ausstrahlen. Insgesamt aber blass.
    Boukhalfa/Eggestein/Otto/Amenyido: Ohne offensive Akzente
    Matanovic: Hat mir eigentlich mal ganz gut gefallen. Der einzige, der sich mal mit seinem Körper durchsetzen kann und den Ball festmacht. Leider sehr schwacher Abschluss bei unserer besten Chance. Solche Dinger muss man auch mal machen, wenn man Bundesliga spielen will.

    1. Oh, habe Saliakas vergessen:
      Bisher eine Enttäuschung. Defensiv anfällig und in den Zweikämpfen zu wild. Offensiv noch nichts zu sehen von seinen sagenumwobenen Flanken – im Gegenteil. Locker 10 geblockte langen Bälle und aussichtlose (ebenfalls geblockte) Halbfeldflanken haben mich wahnsinnig gemacht. Hoffentlich ist es bei ihm wie bei Paqa 2020, der brauchte auch erst ein halbes Jahr um sich den Stammplatz zu erkämpfen (von Buballa (!!!)), danach wurds dafür umso besser.

  8. So schön wieder gegen das Millerntor in der Liga zu kicken.
    Schuster,s System läuft.
    33 Punkte in 31 Spielen mehr und die Pfalz tanzt.
    Wünsche St. Pauli ne geile,erfolgreiche Saison.
    Sportlicher Gruß aus Helsinki nach Hamburg.

  9. Alles zweifelhaft, wobei nein, nicht alles, die meisten unserer Jungs können gut kicken, aber keiner kann bzw traut sich mal zu schießen. Ein Stürmer der auch mal das Tor trifft fehlt ja bekanntermaßen, aber dass man dann gegegen Lautern Fazliji statt Dzwigala IV und Aremu auf der Sechs spielen lässt ist äußerst fragwürdig, besser wäre mE Dzwigala als IV und Fazliji als Sechser gewesen zudem hätte man Matanovic aufgrund seiner Maße auch nochmal von Anfang am bringen können (ja auch wenn er seit einem Jahr meistens enttäuscht, aber wen haben wir sonst). Saliakas ist einer der wenigen die sich immer ordentlich rein werfen, allerdings fehlt auch da, wie überall im Team die Abstimmung. Und Smarsch, dieses Mal zwar ohne große Fehler, hat sich aber auch nichts mehr zugetraut, Einwürfe dauern zu lange, es fehlt an so vielen Ecken, obwohl das Potential da wäre. Aber immer zwei Tore kassieren kann nicht der Weg nach oben sein…

  10. Ich verstehe nicht, warum Otto keine Chance in der Startelf bekam, da er doch gerade im Pokal getroffen hat. Vollends unverständlich war daher auch für mich, dass dann zur Halbzeit als erstes Matanovic (0 Tore bislang) eingewechselt wurde.

    Ein junger Spieler braucht Einsatzzeit, Matanovic hatte mehr als genug Chancen.

  11. Wenn die verdiente Niederlage hier dämlich und dauerhaft durch die „Analyse“ in Sachen Spielsystem Kaiserslautern & Dirk Schuster betrieben wird – ist sie in diesem Post leider extrem schlecht zu Ende ggebracht… Du hast es versucht – es war nicht schlecht.
    Lass Dirk Schuster mal machen.

    Dirk > Timo

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