1. FC Nürnberg – FC St. Pauli 0:1 – Grausam schön

1. FC Nürnberg – FC St. Pauli 0:1 – Grausam schön

Der FC St. Pauli gewinnt beim 1. FC Nürnberg den Rückrundenauftakt und damit das erste Auswärtsspiel seit fast einem Jahr. Das Zustandekommen war dabei durchaus glücklich, interessiert aber vorerst niemanden.
(Titelbild: Peter Böhmer)

Die Erleichterung war im Anschluss allen anzumerken, die es mit dem FC St. Pauli halten. Endlich wieder auswärts gewonnen, das glückliche Zustandekommen ist dabei erstmal egal. Aber das bedeutet nicht, dass die Spieler auf dem Platz nicht alles für die drei Punkte gegeben hätten. Es war ein hartes Stück Arbeit und es ist sehr erfreulich, dass auch der FCSP in dieser Saison mal ein Spiel gewinnt, in dem sie a) nicht das bessere Team waren und b) es aufgrund der defensiven Stabilität gewonnen haben.

Die Aufstellung

Bereits am Samstag machte die Nachricht die Runde, dass Eric Smith in Nürnberg fehlen wird, da er krank ist (Gute Besserung auf diesem Wege!). Wie sehr mich diese Nachricht umgehauen hat? Nun, ich zitiere aus unserem Artikel unter der Woche zur vermuteten Aufstellung des FC St. Pauli: „Smith ist in der neuen Formation aufgrund seiner Stärken im Passspiel wohl aktuell der wichtigste Spieler, wenn man denn jemanden herausheben möchte.“ Immerhin: Für Smith kam Jakov Medić in die Startelf, was bedeutete, dass das Level immer noch sehr hoch war. Allerdings wog die fehlende Qualität im Passspiel schon ziemlich schwer.

Auch der 1. FC Nürnberg hat einen Sechser in seinen Reihen, der nun in die Innenverteidigung gewechselt ist: Johannes Geis startete neben Schindler in der letzten Reihe. In den Testspielen hatte er das bereits teilweise getan und durfte nun anstelle von Sadik Fofana starten. Geis überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit mit vielversprechenden Ballgewinnen in der Vorwärtsverteidigung.

Formationen beim Spiel 1. FC Nürnberg gegen den FC St. Pauli.
links: Aufbauspiel des FCN; rechts: Aufbauspiel des FCSP

Hürzelers Prophezeiung

Vor dem Spiel hatte Fabian Hürzeler ziemlich genau vorhergesagt, wie der FCN gegen den Ball agiert („Sie spielen sehr mannorientiert, speziell in der letzten Linie“). Und es war fast exakt so auf dem Feld zu sehen: Die Nürnberger agierten sehr mannorientiert, spiegelten dabei die Formation des FC St. Pauli. Wenn die FCSP-Abwehr den Ball hatte, dann gesellte sich Mats Møller Dæhli auf eine Höhe zu den beiden Angreifern Daferner und Duah und so stellte der FCN jeweils einen direkten Gegenspieler für die FCSP-Innenverteidiger. Dahinter orientierten sich Flick und Tempelmann klar an der FCSP-Doppelsechs bestehend aus Irvine und Hartel. Die hinteren fünf Spieler des FCSP hatten also jeweils einen direkten Gegenspieler.

Was dahinter passierte, prophezeite Hürzeler ebenfalls: „Ich glaube, dass Castrop sich immer wieder in die Kette reinfallen lässt, wenn wir ihn hoch binden (…)“. Da der FC St. Pauli mit seinen beiden Schienenspielern Paqarada und Saliakas sehr weit hoch schob, wäre die Viererkette vom FCN nominell in Unterzahl gewesen, wenn Castrop nicht den Weg von Paqarada mitgegangen wäre. Die Spiegelung der Formation des FCSP war damit komplett. Und sie sorgte für Probleme der Gäste.

Spiegelung tötet Spielfluss

Obwohl also dieses Defensivverhalten des FCN von Hürzeler und seinem Team genauso erwartet wurde, tat sich der FC St. Pauli richtig schwer im eigenen Aufbauspiel. Besonders in den ersten 20 Minuten agierte man zu statisch auf dem Feld, unter anderem auf der Sechserposition. Jackson Irvine und Marcel Hartel versuchten sich anfangs oft tief zu lösen, indem sie sich gen eigenes Tor bewegten. Da ihre Gegenspieler diese Wege mitgegangen sind, eröffneten sich dahinter, also vor der Nürnberger Fünferkette, Räume. Das ist eigentlich ziemlich ideal. Doch der FCN verteidigte aus der Fünferkette heraus sehr stark nach vorne, lief die Räume gut zu und konnte so einige Bälle in für sie vielversprechenden Zonen gewinnen.

Doch nicht nur in diesen Umschaltmomenten gelang es dem FCN gefährlich für den FCSP zu werden. Das eigene Aufbauspiel war zwar recht uninspiriert, aber musste zumindest in der ersten Halbzeit auch nicht viel kreativer sein, als auf lange Bälle zu setzen. Bei Nürnberger Ballbesitz ließ sich David Otto in den Sechserraum fallen, die offensiven Außen (Metcalfe und Daschner) liefen die beiden Innenverteidiger an. Sehr oft reagierten die Innenverteidiger auf diesen Druck einfach mit langen und hohen Bällen, die kurz vor die Fünferkette des FCSP auf den dort postierten kopfballstarken Daferner flogen.

Ein dann also doch recht simples Spiel auf zweite Bälle – we call it a Klassiker in der 2. Bundesliga! Zwar kam der FCN damit häufiger in der gegnerischen Hälfte in Ballbesitz und hatte gute Situationen, allerdings spielten sie diese auch ziemlich oft in der Folge schwach aus.

Nuernberg, Deutschland, 29.01.2023 - Jakov Mecid und Leart Paqarada (FC St. Pauli) jubeln nach dem Treffer zum 1:0 gegen den 1. FC Nuernberg - Copyright: Peter Boehmer
Jakov Medić und Leart Paqarada jubeln nach dem Treffer zum 1:0.
(c) Peter Böhmer

Mutlose Offensivbemühungen

So hatte der FC St. Pauli trotz des Wissens um die Nürnberger Spielweise in der ersten Halbzeit doch einige Probleme. Weil defensiv der Zugriff auf die zweiten Bälle vor der Kette fehlte und offensiv sehr wenig zusammenlief. Lösungen im Aufbauspiel präsentierte der FCSP nur selten, zu Beginn fast gar nicht. Entsprechende Worte fand auch Hürzeler nach dem Spiel: „Mit dem Ball fand ich meine Mannschaft zu passiv und zu mutlos.“

Und wenn so ein Spiel so gar nicht für dich läuft, dann braucht es halt auch mal eine Standardsituation. Eine kurz ausgeführte Ecke brachte die Führung für den FC St. Pauli und sie muss als ziemlich glücklich bezeichnet werden. An den Flanken von Leart Paqarada werde ich mich jetzt noch die Rückrunde erfreuen und ab dann sehnsüchtig zuschauen, wie er sie woanders schlägt.

Zum Zeitpunkt des Führungstreffers gab es aber auch schon erste Versuche die Mannorientierung der Nürnberger zu umgehen. Hartel bewegte sich etwa ab Spielminute 20 im Ballbesitz oft mit auf die linke Außenbahn. Diesen Weg gingen seine Gegenspieler nicht immer mit, sodass der FCSP auf der Seite eine Überzahl generieren konnte. Zu mutlos im Passspiel blieb das Team aber trotzdem. Zu wenig Agilität und Versuche sich der Mannorientierung zu entziehen, gab es auch.

Umstellung mit Irvine?

Zerfahren ist dann wohl der Begriff, der am besten zu den zweiten 45 Minuten passt. In der zweiten Halbzeit veränderte sich das Spiel dann aber deutlich. Der FCN tat sich wesentlich schwerer gefährlich im letzten Drittel des FCSP aufzutauchen. Ich bin nicht ganz sicher, die Situationen waren oft chaotisch, aber ich glaube, dass Jackson Irvine nun etwas tiefer agierte und der FCSP so die langen Bälle auf Daferner besser kontrollieren konnte. Auch die weiteren Bemühungen des FCN hatte die FCSP-Defensive mit sehr disziplinierter Arbeit gut im Griff. Diese Stabilität überzeugte und es gab in der zweiten Halbzeit eigentlich fast keine Phase in der mich das bekannte „Wir betteln um das Gegentor“-Gefühl beschlich.

Was aber auch in der zweiten Halbzeit nur ganz selten überzeugen konnte, waren die Offensivbemühungen des FC St. Pauli. Weiterhin agierte das Team mutlos, spielte nicht auf den zweiten Treffer. Das machte das ohnehin bereits nicht schöne Spiel ziemlich unattraktiv. Aber darum ging es angesichts der Tabellensituation auch einfach nicht. Und so kann man dem doch recht gruseligen Treiben in der zweiten Hälfte doch was Positives abgewinnen: Die Spieler des FCSP blieben enorm griffig und diszipliniert in der Defensivarbeit. Das war gut.

Den offensiven Lichtblick (der defensive heißt Karol Mets) gab es dann aus meiner Sicht mit der Einwechslung von Dapo Afolayan (der für den anscheinend angeschlagenen Connor Metcalfe kam – hoffentlich ist das nichts Ernstes). Afolayan zeigte sofort wie gefährlich er für gegnerische Abwehrreihen mit seinen Dribblings, Pässen und Abschlüssen sein kann und dass er damit das Offensivspiel des FCSP bereichert. Ich bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Spielen werden wird.

Nuernberg, Deutschland, 29.01.2023 - Oladapo Afolayan (FC St. Pauli) im Dribbling gegen Johannes Geis (1. FC Nuernberg) - Copyright: Peter Boehmer
Dapo Afolayan hinterließ einen guten Eindruck in seinem Debüt für den FC St. Pauli.
(c) Peter Boehmer

Arbeit nötig

Der FC St. Pauli gewinnt also nach einer gefühlten Ewigkeit wieder ein Auswärtsspiel. Überzeugend war dabei, dass es dem Team gelang einen knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Das war aber auch nötig, da die offensiven Abläufe nicht sitzen. Das Team war enorm ungefährlich. Genau dieser Trend – defensiv stabil, offensiv ohne Durchschlagskraft – war schon aufgrund der letzten Testspiele zu erwarten. Umso positiver ist es, dass sich da nun wirklich die erhoffte defensive Stabilität eingestellt hat.

Ich möchte aber ehrlich gesagt gar nicht darüber nachdenken, wie man die Leistung bewerten würde, wenn sich der FCSP noch ein Gegentor gefangen hätte. Denn trotz der Freude darüber, dass es keines gab: Der 1. FC Nürnberg stellte in der Hinrunde die schlechteste Offensive der Liga und das Spiel hat gezeigt, dass sich daran wohl auch in der Rückrunde wenig bis gar nichts ändern dürfte. Auf den FC St. Pauli warten also sicher größere Herausforderungen in den nächsten Spielen, in denen dann auch offensiv mehr zusammenpassen muss. Ein Auswärtssieg ohne Gegentor, der erste seit Februar 2022, stellt aber eine ziemlich gute Grundlage für die Arbeit beim FC St. Pauli dar.
// Tim

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12 thoughts on “1. FC Nürnberg – FC St. Pauli 0:1 – Grausam schön

  1. Hallo Tim,
    endlich konntest Du einmal von einem Auswärtssieg berichten – Grausam schön– herrliche Überschrift –
    Das war ein verdammt wichtiges Spiel für unseren FCSP
    Mit diesem Sieg im Rücken geht vieles einfacher und der erste Druck ist zunächst weg
    Außerdem wird die Integration der neuen Spieler bald dafür sorgen, dass unser Offensivspiel
    wieder Freude macht zuzusehen …..Apropos:
    Hier hätte in Deinem Bericht die Riesen-Chance von Lucas Daschner Erwähnung finden sollen
    In der 63 Minute ?? bin ich fast vom Sofa gefallen, als er aus halbrechter Position diese Chance kläglich versemmelte.
    Den muss er einfach machen, dann ist der Drops frühzeitig gelutscht
    Ansonsten können wir sogar einen Ausfall wie den von Smith kurzfristig verkraften, ohne dass das Grundgerüst
    insich zusammen bricht
    Dieses Spiel und die 3-Auswärtspunkte machen Mut und sind ein tolles Fundament zunächst für den Klassenerhalt
    Forza FCSP

  2. Viel Positives wurde schon rausgehoben. Stabiler, im Defensivspiel verbessert, endlich mal effizient.

    Im letzten Absatz wurde dann die Ungefährlich keit genannt. Und da muss ich sagen: Die drei Offensiven zu Beginn, das passt überhaupt nicht. Metcalfe und Otto waren in der Offensive kaum vorhanden und Daschner fordert zwar die Bälle und ist durchaus präsent, aber mit dem Ball am Fuß trifft er eine falsche Entscheidung nach der nächsten. Das war wirklich nicht gut. Und da muss sich Hürzeler ordentlich was einfallen lassen. Personal wäre jetzt vorhanden. Denn so müssen wir uns dann weiter ausschließlich auf die Standards verlassen.

  3. Nürnberg hat meiner Meinung nach in der 2. Halbzeit für den Pressing-Aufwand in der 1. bezahlt. Das kannst du so nicht über 90 Minuten durchziehen, und einen Plan B konnte zumindest ich nicht erkennen. (Schön auch, dass Weinzierl in der PK die über 120 Km Laufleistung seiner Truppe lobte, aber ganz vergaß zu erwähnen, dass unsere Mannschaft einfach noch mal mehr gelaufen ist und es sich anscheinend auch besser eingeteilt hat.)
    Ich hoffe mal stark, dass sich unsere Offensiv-Leistung verbessert, wenn Jackson wieder Normalform hat. Denn das war gestern aus meiner Sicht nicht der Fall. Und Dapo Afolayan („There’s a starman playing for brown-white…“) müssen sie im Training noch sagen, dass, wenn man selbst in vielversprechender Position ist, eine Ablage auf Daschner keine gangbare Alternative ist. 😉

    1. Das war auch mein Gedanke. Aber da merkt man das Dapo ein Prima-Kerl ist… 😉 Beim nächsten Versuch hatte er aber bereits gelernt….

      Und zu Jackson. Das war aus meiner Sicht das mit Abstand schlechteste Spiel. Er hat enorm viele Fehlpässe gespielt und war unter Druck nicht gut. Vielleicht wäre da ein hauptberuflicher 6er wie Aremu etwas besser unterwegs gewesen. Irgendwie fehlt mir bei Jackson nicht die Körperlichkeit aber die Frische im Zweikampf….

  4. Kann man die Manndeckung aller 10 Feldspieler nicht nur durchziehen, weil man unser Offensive echt gar nichts mehr zutraut? Und müssten wir dann nicht nur noch lange Bälle spielen und auf 3 gegen 3 Situationen setzen?

    1. Denke ich auch! Der Gegner weiß halt, dass unser Sturm eh keine Gefahr ausstrahlt und selbst in aussichtsreichen 3vs3 Situationen sehr viel vertändelt. Da kann man es sich dann halt erlauben, Manndeckung zu spielen. Was mM nach helfen würde wären dribbelstarke Spieler (Dapo, Saad), da der Gegner deren Fähigkeit auch mal ein 1-1 zu gewinnen respektieren muss. In unserer erfolgreichen Schultz-Zeit war das ja genauso: der Gegner musste Kyereh (teilweise sogar Marmoush) doppeln, bzw zumindest einen als Absicherung in der Nähe behalten, und so wurde auf einmal ganz viel Platz für alle anderen frei.
      Soweit meine Laienanalyse

  5. Danke für die Analyse Tim, ich dachte nach dem Spiel, dass man „sowas“ nicht analysieren kann.
    Es kam mir zwischenzeitlich vor als wären mind. 30 Spieler auf dem Platz die mehr oder weniger machen was sie wollen, Hut ab!
    Ich habe den Eindruck, dass Hürzeler die alte Parole „die null muß stehen“ spielen lässt, die neue Trainer bevorzugt anwenden wenn Mannschaften gaaanz unten mit dem Rücken zur Wand stehen.
    Sorry, aber den Eindruck hatte ich nach der Hinrunde sowas von gar nicht.
    Bis auf unsere beiden Flügelläufer und die Innenverteidigung spielte der FCSP in Nürnberg (ok, Hartel hatte auch gute Aktionen) weit unter seinen Möglichkeiten.
    Unser, in der Hinrunde noch so ansehnliches, Mittelfeld findet kaum noch statt und das nicht erst seit dem Wochenende sondern auch schon in den Testspielen davor.
    Gefühlt wird hier gerade eine eingespielte Mannschaft in Richtung defensiverem Fußball umgekrempelt und das auch noch ohne den richtig gut gewordenen Aremu.
    Eine Mannschaft die attraktiven Offensivfußball gespielt hat mit dem einzigen, wirklichen Manko, dass deren Stürmer zu oft nicht trafen.
    Ob dieses umkrempeln zum Erfolg und nicht eher zur Verunsicherung der Mannschaft führt wage ich stark zu bezweifeln.
    Ich hätte mir gewünscht, dass Hürzeler wie in der Hinrunde weiterspielen lässt und die neuen Offensivkräfte in die vorhandenen, meist gut funktionierenden Spielweisen einbindet.
    Auf ein besseres Heimspiel!

    1. Ja Carsten…..offensiven + attraktiven Fußball wünschen wir uns alle
      Aber es hat nun einmal in der Rückserie 2021/22 und in der Hinserie 2022/23
      zu wenige zählbare Erfolge gegeben…..da musste jetzt doch etwas passieren !!
      Insofern kann ich die neuen taktischen Vorgaben vom Coach Hürzeler sehr gut nachvollziehen
      Wir sind damit auf Platz 10 geklettert…..zum Glück, zunächst
      Es muss ja nicht ewig dabei bleiben
      Deinen Aufruf:…..Auf ein besseres Heimspiel !….kann ich allerdings sehr gut verstehen…..und ich bin zuversichtlich !!
      Forza FCSP

  6. Vielen Dank für Deine tolle Analyse, Tim.

    Irgendwie kann ich mich nicht unbeschwert über die drei Punkte freuen.
    Ich verstehe einfach nicht, wie es zu, aus meiner Sicht, so vielen Fehl- oder unpräzisen Pässen nach Ballgewinn und in der Vorwärtsbewegung kommen kann. Die Jungs sind seit langem in der Vorbereitung. Von einstudierten Abläufen war wenig zu sehen. Und selbst ohne Gegnerdruck erschien mir die Passgenauigkeit mäßig.

    Aus meiner Sicht benötigt die Mannschaft dringend professionelle mentale Unterstützung. Denn das Können haben die Spieler. Sie können es nur mE nicht abrufen. Der eine nennt es „Mutlosigkeit“. Aber mal ehrlich. Dafür ist ein Trainerteam da, dass die Spieler mit starkem individuellem Selbstvertrauen den Platz umpflügen. Sachlichkeit und Ehrgeiz sind mE nur zwei Säulen des Erfolges. Es gehört auch Leidenschaft und Unbeschwertheit dazu. Und das geht den Spielern gerade ab. Was den Unterschied in der Einstellung sah man nach der Einwechslung von Afolayan. Der will und macht einfach.

  7. Daschner muß Mal mit dem ersten Kontakt abschließen,will sich den Ball immer optimal hinlegen,das dauert zu lange,ist eben kein Knipser.

  8. Hallo Tim, ich sah auch einen riesen Raum in der ersten Halbzeit zwischen unsere Abwehr Kette und das Mittelfeld, war vielleicht auch deshalb, weil die Kette oft zu tief stand? Und denkst du nicht, anstatt drei Stürmer hätten wir lieber zwei Stürmer und einen guten Mittelfelder verpflichten? Was passiert wenn Hartel mal nicht spielen kann? Ich sehe so wenig pass Qualität bei uns, alles läuft immer und nur durch Paqarada………

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