1. FC Magdeburg – FC St. Pauli 1:2 – an den Grundfesten rüttelnd

1. FC Magdeburg – FC St. Pauli 1:2 – an den Grundfesten rüttelnd

Der FC St. Pauli dreht einen Rückstand und gewinnt beim 1. FC Magdeburg mit 2:1. Nach schwacher erster Halbzeit überzeugte das Team mit taktischen und personellen Veränderungen. Die Analyse.
(Titelbild: Peter Böhmer)

Ja, das hatte Heidenheim-Vibes. Das erste Mal seit Oktober 2021 (damals 4:2 in der Voith-Arena) konnte der FC St. Pauli wieder einen Rückstand in einen Sieg drehen. Und sowieso: Nach drei Siegen in Serie zum schwächsten Heimteam der Liga fahren und dort auch noch gewinnen, ist einfach so überhaupt nicht St. Pauli (darf und soll es aber werden). So könnte dieses Spiel trotz Gegentor sehr viel mehr wert gewesen sein als „nur“ die drei Punkte.

Die Aufstellung

Beim 1. FC Magdeburg war Winter-Neuzugang Luc Castaignos nicht ganz fit und kam entsprechend erst später in die Partie. An seiner Stelle startete Kai Brünker. In der Innenverteidigung ersetzte Tim Sechelmann den zuletzt startenden Silas Gnaka. Zudem hatte ich persönlich mit Tatsuya Ito in der Offensive gerechnet, doch wie schon beim Spiel in Kiel startete Mohammed El Hankouri auf der offensiven Außenbahn.

Eigentlich stellte sich vor dem Spiel hauptsächlich die Frage, wie der FC St. Pauli auf die Sperre von Manolis Saliakas reagieren würde. Die Entscheidung fiel zugunsten von Jannes Wieckhoff, der also als rechter Schienenspieler zum Einsatz kam. Später im Spiel wurde dann aber die zweite Variante (Connor Metcalfe rechts, Maurides in der Sturmspitze) auch noch umgesetzt. Und ihr werdet es kaum glauben, aber ich habe da einen Favoriten zwischen den beiden Optionen ausgemacht…

Smith-Ausfall wiegt schwer

Doch als der FC St. Pauli dann seine Startaufstellung kommunizierte, gab es noch ein ganz anderes Thema, als die Besetzung der rechten Abwehrseite: Eric Smith fiel für die Partie aus, aufgrund „muskulärer Probleme“, wie der Verein vermerkte. Für den so wichtigen und zuletzt so starken Smith kam Betim Fazliji in die Startformation. Wie schwerwiegend diese Veränderung war, zeigten dann die ersten 45 Minuten. Hoffen wir mal, dass es sich eher um eine Vorsichtsmaßnahme handelt.

Interessant: Auch Afeez Aremu stand nicht im Kader. Dabei wäre gerade aufgrund des Fehlens von Smith noch Platz für ihn gewesen. Es habe sich viel mehr um eine „sportliche Entscheidung“ gehandelt, dass Franz Roggow an Aremus Stelle die Reise mit nach Magdeburg antrat. Lieber den Spieler mitnehmen, der bisher nur in der U23 zum Einsatz kam anstelle eines Spielers, der in der Hinrunde noch zum Stammpersonal gehörte, ist auch eine Art von Ansage.

Magdeburg, Deutschland, 18.02.2023 - Personelle Aufstellung beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FC St. Pauli
Personelle Aufstellung beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FC St. Pauli

Hallo, ich kenn dich!

Die Formationen des FC St. Pauli und des 1 FC Magdeburg waren sich sehr ähnlich. Denn beide Teams boten eine Fünferkette mit drei Offensivkräften auf. Teilweise waren dann die spieltaktischen Elemente auch identisch, aber es gab auch Unterschiede, die vor allem für den FC St. Pauli ein Problem waren.

Im Spielaufbau machte Magdeburgs Innenverteidiger Daniel Elfadli den Eric Smith und schob vor in den Sechserraum. Da der spielstarke Torhüter Dominik Reimann bei Ballbesitz immer weit vorschob, konnten die beiden in der Kette verbliebenden Innenverteidiger, Sechelmann und Heber, etwas nach außen ausweichen. Das führte dazu, dass die beiden Magdeburger Außenverteidiger hochschieben konnten.

Siebener-Kette!

Das Positionsspiel der Magdeburger beeindruckte mich schon sehr. Da El Hankouri und Baris Atik gar nicht daran dachten auf ihren Außenpositionen kleben zu bleiben (sie bewegten sich zielsicher in die Halbräume – wie Hürzeler vor dem Spiel auch prophezeite) und Amara Conde recht deutlichen Vorwärtsdrang besitzt, wurde es äußerst flexibel und machte eine mannorientierte Verteidigung des FCSP schlicht unmöglich.

Magdeburg, Deutschland, 18.02.2023 - Positionsspiel und taktische Veränderungen im Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FC St. Pauli
links: Positionsspiel des 1. FC Magdeburg mit extrem hochschiebenden Spielern
rechts: Taktische Umstellung des FC St. Pauli auf ein 4-2-3-1 (manch einer mag behaupten, dass es ein flaches 4-4-2 war)

Eine Situation in der ersten Halbzeit ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben: Durch das Hochschieben von Elfadli, Bockhorn und Ullmann, sowie die leicht fallende Bewegung von Atik und El Hankouri in die Halbräume stand der FCM häufiger mal mit einer Fünfer-, Sechser-, einmal sogar mit einer Siebenerkette vor der letzten Kette des FCSP. Diese Positionierung passierte situativ und war sicher nicht im Sinne des Erfinders, aber zeigt ganz gut, wie flexibel die Spieler sich in der Formation verhalten. Denn aus dieser Kette zeigten sie dann entweder Tiefgang oder ließen sich fallen.

Schludrigkeit = FCSP

Ebenfalls an einer Kopie der Spielweise von Eric Smith versuchte sich Betim Fazliji in der ersten Halbzeit. Das passt eigentlich auch ganz gut, da Fazliji schon irgendwo zwischen Innenverteidigung und Sechserposition einzuordnen ist und Fähigkeiten am Ball besitzt. Doch irgendwie war nicht nur bei ihm, sondern im gesamten Spiel des FC St. Pauli komplett der Wurm drin. Zwar startete das Team offensiv mit ordentlich Zug zum Tor und hätte durch Marcel Hartel bereits in Führung gehen können (14.), doch ein Magdeburger Konter kurz danach war so etwas wie die Initialzündung für das Heimteam.

Der FCSP agierte in der Folge extrem ungenau, einfachste Pässe kamen nicht an (oder wurden in die schwachen Füße gespielt), falsche Entscheidungen wurden zielsicher getroffen, sowohl offensiv als auch defensiv. Neben den eigenen Fehlern stellte Magdeburg mit seiner flexiblen Spielweise auch einige Aufgaben an die FCSP-Defensive. Mehr als einmal klärte das Team ziemlich glücklich. Selten passte das Wort „Hühnerhaufen“ so gut in eine MillernTon-Analyse, wie an dieser Stelle.
Und so ähnlich sich die Formationen auch waren, so unterschiedlich waren die direkten Duelle: Im Defensivzentrum musste Fazliji gegen den kopfballstarken Brünker ran, während Karol Mets und Jakov Medić richtig große Mühe mit dem Tempo von Atik und später auch Ito hatten.

Viel schwerer als die direkten Duelle und die flexible FCM-Spielweise wogen aber die vielen Ballverluste des FC St. Pauli im Spielaufbau. So auch jener, der zum 0:1 führte: Nach einem Einwurf spielte Paqarada einen allzu lässigen Pass mit dem Außenrist ins Zentrum auf die Sechserposition. Das Problem war, dass sich Betim Fazliji aber gar nicht in Position befand. Der hatte kurz vorher noch einen Block für Marcel Hartel gestellt, damit der beim Einwurf frei war.

In dieser Situation ist die Schuldfrage recht simpel zu klären, doch fehlerhaft war das gesamte Team bis zum Ende der ersten Halbzeit. Paqarada und vielleicht auch ein wenig Fazliji (weil er sich nicht in Position brachte) hatten eher das Pech, dass aus ihrem Fehler ein Gegentor resultierte. Im Spielaufbau fehlerhaft, defensiv mit Problemen, dazu ein spielstarker Gegner – die Führung des 1. FC Magdeburg zur Halbzeit war hochverdient.

Magdeburg, Deutschland, 18.02.2023 - Baris Atik (1. FC Magdeburg) im Duell mit Jakov Medic (FC St. Pauli) - Copyright: IMAGO / Jan Huebner
Baris Atik stellte die FCSP-Defensive vor allem in der ersten Halbzeit vor einige Probleme
(Jan Huebner/imago images/via OneFootball)

Die Wahl lautet Exit

Zur zweiten Halbzeit gab es dann eine mitentscheidende personelle Veränderung: Maurides kam für Jannes Wieckhoff in die Partie. Connor Metcalfe rückte aus der offensiven Position auf die rechte Abwehrseite, Lukas Daschner wich für Maurides aus dem Zentrum nach Außen. Der FC St. Pauli entschied sich also für die „Exit-Strategie“ mit einem klassischen Wandspieler vorne drin. Und dieser tat dem eigenen Spiel enorm gut.

Es sind wirklich Kleinigkeiten, die das Spiel dann rund machen. Der FC St. Pauli konnte nun recht problemlos einen Ball, lieber flach als hoch (aber beides klappte), vor die letzte Kette der Magdeburger spielen und fand dort jemanden, der ablegte. In meine Notizen schaffte es allein dreimal der Eintrag „Maurides Wandspieler für Hartel“. Dieser personelle Wechsel machte sich für den FC St. Pauli bezahlt, weil der hohe Druck der Magdeburger viel leichter überspielt werden konnte.

Ein „richtiger“ Mittelstürmer

Der FCSP hatte also einen fast klassischen Wandspieler vorne im Zentrum. Bei aller Anerkennung für Daschner, der zuletzt im Zentrum spielte, sowie David Otto, Johannes Eggestein, Etienne Amenyido und Igor Matanović: Die Eigenschaften von Maurides, die dem FC St. Pauli bei diesem Spiel enorm weitergeholfen haben, bringt sonst niemand mit.

Eine weitere Eigenschaft eines Stürmers ist das Toreschießen. Fünf Versuche hatte Maurides in seinen knapp 50 Minuten Spielzeit. Das ist enorm viel. Bei einem dieser Abschlüsse hätte er dann aber gerne den Ausgleich erzielen können. Fünf Abschlüsse in 50 Minuten zeigen aber auch: Da ist jemand auf dem Platz, der das Kerngeschäft eines Stürmers, zu Torschüssen kommen, beherrscht.

Dieser personelle Wechsel war sicher ein mitentscheidender Faktor dafür, dass der FCSP mit Beginn der zweiten Halbzeit viel stabiler wurde. Das Team erzeugte nun wesentlich mehr Druck auf die Magdeburger Defensive, spielte insgesamt weniger fehleranfällig. Das mag zum Teil daran liegen, dass Maurides nun gesucht werden konnte, wenn der Druck zu groß war. Aber so gefestigt agierte der FCSP auch zu Spielbeginn, ohne Maurides auf dem Platz. Es ist also manchmal auch einfach eine Art mentale Dynamik, das sogenannte Momentum, welches den Ausschlag gibt, besonders bei solch engen Spielen.

Doch bevor sich das verbesserte Spiel des FC St. Pauli nicht nur anhand von Torschüssen, sondern auch in Form von Toren niederschlug, hatte der FCM das zweite Tor gleich mehrfach auf dem Fuß. Das Team von Christian Titz spielte in der zweiten Halbzeit zwar viele Ballgewinne nicht gut aus (der FCSP hatte aber auch eine verbesserte Konterabsicherung), kam dann aber doch zweimal richtig gefährlich durch und hätte durch den eingewechselten Luc Castaignos das zweite Tor erzielen können, wenn nicht sogar müssen.

Hallo Viererkette!

Stattdessen blieb der FC St. Pauli im Spiel – und stellte die Formation um: Mit der Einwechslung von Otto für Fazliji (der sich kurz davor bedenklich an die Adduktoren fasste), stellte der FCSP auf ein flaches 4-4-2 um. Ich bin geneigt die Formation als 4-2-3-1 zu bezeichnen, da Otto etwas tiefer als Maurides agierte und Daschner/Afolayan auf den Außenbahnen wesentlich höher als Hartel und Irvine. Aber es wird wohl ein flaches 4-4-2 gewesen sein, denn so zeigte es Peter Németh während der Otto-Einwechslung an.

Es kam was kommen musste: Der 1. FC Magdeburg ist anfällig bei gegnerischen Ecken, der FC St. Pauli hat in dieser Saison schon das ein oder andere Mal gezeigt, dass genau dies eine der Stärken ist (sowohl defensiv, als auch offensiv). Jackson Irvine erzielte mit dem 1:1 nach Ecke seinen vierten Saisontreffer. Zum vierten Mal per Kopf. Zum vierten Mal war eine Paqarada-Flanke der Ausgangspunkt. Es hat sich beim FCSP auch einfach viel gewandelt in Sachen Kopfballstärke. Wenn Irvine, Maurides (hat laut fotmob in seinen bisherigen Einsätzen einfach mal von seinen 14 Kopfballduellen zehn gewonnen…) und Medić bereitstehen, wird es für alle gegnerischen Abwehrreihen schwer die Luft sauber zu halten – das gefällt. Sehr sogar.

Magdeburg, Deutschland, 18.02.2023 - Jackson Irvine (FC St. Pauli) und seine Mitspieler feiern den Treffer zum 1:1 gegen den 1. FC Magdeburg - Copyright: Peter Boehmer
Vierter Saisontreffer für Jackson Irvine, alle per Kopf – die Standardstärke des FC St. Pauli ist eng mit seiner Person verbunden.
(c) Peter Boehmer

Noch ein Stürmer für den FCSP

Hatte ich weiter oben geschrieben, dass der FC St. Pauli mit der Einwechslung von Maurides einen Spieler auf den Platz bekam, der das Kerngeschäft eines Stürmers beherrscht? Nun, so jemand war auch schon vorher auf dem Platz, allerdings spielt Jakov Medić in der Innenverteidigung. Ja klar, der Ballverlust der Magdeburger ist sehr ärgerlich in der Situation vor dem 1:2 (Afolayan passt aber auch wirklich sehr gut auf) und der Pass von Hartel überragend. Aber ohne den Laufweg von Medić ist die Situation nicht ansatzweise gefährlich. Und auch, wenn man sich das wünschen mag: Solche Laufwege haben nicht alle drauf, vor allem nicht in solchen Situationen. Wenig verwunderlich also, dass Medić bei Wehen Wiesbaden teilweise sogar als Mittelstürmer zum Einsatz kam..

Und so drehte der FC St. Pauli tatsächlich noch das 0:1 in Magdeburg. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich aufgrund der Fehlerquote und der doch sehr ansehnlichen Spielweise des FCM in der ersten Halbzeit nicht wirklich daran dachte, dass das noch passieren könnte. Zu sehr fühlte ich ein „Das ist wieder mein St. Pauli!“ in mir aufsteigen. Das gehört einfach zur Geschichte dieses Vereins, diese schwer enttäuschenden Niederlagen bei klarer Ausgangslage. Aber nein! Allein der Gedanke daran, dass besonders dämlich oder unglücklich Verlieren irgendwie mit dem FC St. Pauli zusammengehört, wird ab sofort ersatzlos gestrichen. Der FCSP fängt sich kaum noch Gegentore, dreht Rückstände, spielt Führungen sicher runter, ist stark bei Standards – hier wird an den Grundfesten gerüttelt!

Taktisch und personell richtige Entscheidungen getroffen, Rückstand gedreht, vielleicht auch etwas Glück gehabt – mit etwas mehr Anlauf als in den ersten drei Spielen unter der Leitung von Fabian Hürzeler konnte der FC St. Pauli auch in Magdeburg überzeugen.
Nun sind es neun Punkte auf den Relegationsrang, sowohl nach unten, als auch nach oben. Das ist weit mehr, als man vor Start der Winterpause erwarten durfte. Hansa kann kommen!

Immer weiter vor!
//Tim

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54 thoughts on “1. FC Magdeburg – FC St. Pauli 1:2 – an den Grundfesten rüttelnd

  1. Moin. Ich hatte das Gefühl, dass nicht die intensiven Pressingsituationen (also entweder doppetes Anlaufen und/oder Druck auf Vasilj) das Problem waren, sondern eher die Situationen, in denen Vasilj den Ball problemlos halten konnte, aber die zwei hinteren Ketten agressiv zugestellt wurden, das Problem waren. Und mit der Einwechslung von Maurides und später Otto da die Exit-Strategie gefunden wurde….oder täuscht mich das?

    1. Ja, Maurides vorne drin ändert das Aufbaugefüge. Im Grunde ähnlich wie Makienok im Vorjahr: Wenn flach nichts geht, dann hoch ins Sturmzentrum.

  2. Warum arbeitet Tim nicht als Trainer hab ich mich schon öfter gefragt. Liegt es an den (noch) fehlenden Trainerscheinen?
    Was mir sonst noch auffällt. Das verlorene Spielglück ist von einer längeren Reise zurückgekehrt. Wie schön. Es ist wohl auch das Glück der Tüchtigen. Allein die Stürmer treffen nicht und ein Boris Attik würde der Mannschaft in der näxten Saison konkret weiterhelfen.

    1. Kannst Du bitte aufhören hier solche Fragen zu stellen? Erst kürzlich musste ich verkraften, dass Paquarada nach Köln geht. Wenn jetzt auch noch Tim von irgendeinem Bundesligisten abgeworben wird, wäre das schon ein bisschen viel. ☝️

      😉😉😉

  3. Großartig magischer FCSP…..das musst Du erst einmal hinbekommen
    Aus einem uninspirierten 0:1, dann noch ein 2:1 zu machen…..der Trainer hat die Zügel in der Hand
    und allein durch den Wechsel im Sturm das Spiel gedreht
    Apropos Sturm:
    Endlich verdient mal wieder ein Spieler im Braun-Weissen-Trikot diese Bezeichnung
    Tim hat es ja ausführlich beschrieben !! Das macht Mut für die kommenden Begegnungen…..
    Ein Haar in der Suppe:
    Mir ist auch schon in den vergangegen Spielen aufgefallen, dass bei eigenen Einwürfen durch Paqarada immer
    Gefahr ausgeht, den Ball zu verlieren. Das wird der Gegner-Trainer Tietz vor der Partie sicher als Pressing-Vorgabe
    deutlich gemacht haben…..also bitte weniger Einwürfe durch Paqarada !!!
    Jetzt den Sonntag geniessen und 9 Punkte nach unten und oben (jeweils zum Relegationsplatz) einfach mal wirken lassen
    Prost Kaffee !
    Forza FCSP

  4. Erwähnenswert fand ich auch noch, wie die letzten 7 Minuten ein Tanz um die Magdeburger Eckfahne zelebriert wurde. Als wenn da irgendwo Golddukaten vergraben waren.

  5. Es gibt schon durchaus Dinge, die anzusprechen wären. Fazliji fällt innerhalb der IV qualitativ im Moment sehr ab, Hartels Abschussschwäche ist notorisch, Daschner/Metcalfe spielen sehr unbeständig und Paqarada neigt dazu ohne Not Risikobälle zu spielen, anstatt mal den einfachen Pass zu probieren, und Eggestein passt überhaupt nicht ins System.

    Das Bemerkenswerte ist aber: Der Trainer ist in der Lage, Impulse von der Bank zu setzen, sowohl personell als auch systematisch. Er zeigt sich handlungsschnell und souverän. Meiner Ansicht nach ist das etwas, was hier länger fehlte. Mir persönlich gefällt das neben der neu gewonnenen defensiven Stabilität und der qualitativ sehr ansehnlichen Spieleröffnung mit am besten.

  6. bei aller freude über den sieg bleibt bei mir ein sehr sehr großer wermutstropfen: usp stimmte vor, während und auch nach dem spiel immer und immer wieder den ruf „nazischweine“ in richtung magdeburger publikum an, um dieses zu beleidigen. aus meiner sicht gab es nicht den geringsten anlaß dazu, weder sprechchöre seitens der magdeburger, noch banner oder ähnliches. usp entlarvt sich damit selbst als das, was sie in ihren rufen anprangern. die sind keinen deut besser, als beispielsweise die ultra’s aus rostock oder dresden und bei mir damit absolut unten durch. scheint bei denen eine art reflex zu sein, wenn sie im osten unterwegs sind. außer vielleicht in babelsberg oder bei chemie leipzig, wobei zu oberligazeiten bei chemie leipzig jede menge nazi’s unterwegs waren. usp hat sich selbst disqualifiziert. dabei sollte doch gerade bei denen bekannt sein, daß die braunen vordenker und geistigen brandstifter nahezu sämtlichst aus dem westen kommen (kalbitz, höcke, kubitschek und wie sie alle heißen). das ist echt das letzte und sollte hier beim millernton auch mal thematisiert werden. usp? gesellschaftskunde 6, setzen! und am besten nie mehr ins stadion gehen, zumindest nicht mehr auswärts. denn damit schaden sie unserem geliebten fc st pauli nur…
    ansonsten natürlich große freude über die drei punkte in magdeburg, nach bärenstarker zweiter halbzeit…

    1. Warum schreibst Du so eine Polemik ohne offensichtliche Kenntnis der Lage? Ich war gestern mittig in unserem Fanblock, und im Heimblock rechts von uns standen die „üblichen“ rechten Spinner, die das Fußballspiel mal so gar nicht interessiert hat und nur auf Provokation aus waren. Direkt daneben die Magdeburger Ordner, die deren dämliches Treiben auch nicht unterbunden haben. Genau das war die begründete Ursache für unsere „Nazischweine“ Sprechchöre.

      1. aha, derartige provokationen scheint es demnach ausschließlich in magdeburg, dresden oder rostock zu geben, nicht zum beispiel beim stadtrivalen… beim auswärtsspiel im volkspark habe ich jedenfalle noch nie den gästeblock „nazischweine“ rufen hören…

    2. Och Mensch, ich werde hier jetzt kein Fass auf machen und bitte dich einfach nur dich bitte mit den Menschen auseinanderzusetzen bzw. am besten direkt in der Situation auf das was du nicht verstehst anzusprechen. Unwissenheit ist keine Dummheit doch sich nicht informieren und dann so ein Text ins www zu schreiben schon. Ich persönlich begleite den fcsp schon lange und das auch Auswärts da wo sich Nazischweine zeigen und auf sich aufmerksam machen in welcher Form auch immer wird das angeprangert und das nicht nur in Ostdeutschland. Des weiteren weiß ich nicht was du über Magdeburg und den 1. FCM weißt und wie oft du schon Auswärts dort warst. Doch deine Aussage zeigt das du ganz weit weg vom Thema bist und dann sollte Mensch sich mit solchen Aussagen gegen engagierte Menschen zurückhaltender sein. ich selbst bin Magdeburger und mit vielen dieser Nazis die über die Stadt hinaus bekannt sind groß geworden. Allein auf das Spiel bezogen haben die sich Null dafür interessiert und permanent nur den Gästeblock im Blick gehabt. sie haben immer wieder verschiedene Nazigruß formen gezeigt und viel gefilmt und photographiert. Es im Ganzen Stadion Umfeld nicht nur Faschistische Aufkleber sondern auch Schmierereien. Im kompletten Gästebereich stehen seit über drei Jahren Schmierereien mit „Gästefans töten“ und es wird selbst vom Verein nicht entfernt. Auf weitere Details verzichte ich jetzt da ich denke das es hier auf jeden Fall zu weit führt und durch deine doch schon provokante Art des Schreibens heraus klingt das du deine Meinung hast und diese hat nix mit der politischen Einstellung zu tun die ich als St. Pauli Fan vertrete. alerta Antifascista

      1. antworten werde ich dir aber noch dürfen, oder? ich war schon genügend auswärts in den mehr als 30 jahren als st paulianer um mir ein bild machen zu können. und ich kann nicht bestätigen, was du schreibst, nämlich daß überall angeprangert wird, wenn sich nazi’s zeigen. da werden unterschiede gemacht und genau das prangere ich an. außerdem werden mit den rufen ALLE zuschauer im stadion angesprochen. ich war im block 11 und als magdeburger wirst du wissen, wo das ist. von provokationen habe ich nix mitbekommen, genausowenig wie die leute mit denen ich gesprochen habe. dann haben diese nazi’s das wohl still und leise gemacht, was so gar nicht ihre art ist. aber nun denn, pauschal alle im stadion als nazischweine zu bezeichnen, wer’s braucht. ich nicht. denn durch diese rufe fühlen sich vielleicht auch leute angesprochen, die überhaupt nich mitbekommen, was da abgegangen sein soll… alerta was auch immer

    3. Die berechtigten „Nazischweine“ Rufe waren nicht pauschal dem gesamten Magdeburger Publikum gewidmet, sondern gingen in Richtung Block 11. Von dort aus wurde immer wieder der rechte Arm in unsere Richtung gehoben.

      1. und das wissen auch alle anderen zuschauer im stadion? auch diejenigen, die von alldem nichts mitbekommen haben? ich möchte nur daran erinnern, daß usp bei eigenen provokationen ebenfalls gerne grenzen überschreitet und in der wahl der mittel überhaupt nicht zimperlich ist. da wird wahllos pauschal beleidigt. ich erinnere mich an ein transparent bei einem heimspiel gegen dresden. dies wurde deutschlandweit bekannt und hat sich gegen alle dresdner gerichtet und noch dazu die opfer der bombenangriffe von 1945 verhöhnt (übrigens ohne daß ordner eingeschritten wären, um das banner zu entfernen). nicht alle opfer waren nazi’s. die kinder, die gestorben sind, sicher nicht. und by the way: linksfaschisten sind auch faschisten. in diesem sinne: alerta antifascista!

        1. Du solltest dich dringend mit den Begriffen „Faschismus“ und „Linksfaschismus“ beschäftigen, bevor du hier solche Sätze raushaust. Erst recht, da du diese offenbar direkt im Zusammenhang mit der hiesigen Fanszene in Verbindung bringst.

          1. danke für den belehrenden hinweis. auszug aus der definition von „faschismus“ der bundeszentrale für politische bildung: stärke und überlegenheit des bundes gegenüber dem einzelnen; zunehmende radikalisierung, einsatz von gewalt und terror; übernahme des führerprinzips und der macht im staat. anstelle des namens mussolini könnte dort auch stalin, breschnew, ulbricht, kim, mao, castro, ja auch ernesto guevara de la serna stehen… und dabei belasse ich es auch. ich habe geschrieben, was ich zu schreiben hatte.

          2. Nein, die Namen könnten dort nicht stehen. Du wirfst mit historisch definierten Begriffen um dich, stellst hanebüchene Vergleiche auf, benutzt Schlagworte ohne offenbar ihre Herkunft, Bedeutung und Zuschreibung zu kennen. Und das Krasseste: Du beschreibst damit Teile oder Vorgänge rund um die Fanszene. Ja, du solltest auch nichts mehr dazu schreiben, bevor das hier noch irgendwann endgültig ins Revisionistische ausufert. Ich bin damit jetzt auch fertig.

          3. hab ich damit tatsächlich teile oder vorgänge rund um die fanszene beschrieben? das is wirklich krass. aber hab ich fast befürchtet…

          4. Puh, Leute…
            Eine Stärke der Diskussionskultur hier im Blog war immer, dass man sich auch bei gegenteiligen Meinungen immer respektiert hat.
            Mag sein, dass dies bei einigen Themen auch leichter ist als bei anderen, aber dem anderen polemisch das Wort im Mund verdrehen gehört nicht zu dem Stil, den wir hier etablieren sollten.

            Da die Meinung „des MillernTon“ ja öfter gefragt wird: Die gibt es so natürlich nicht, deswegen sind bei uns ja auch alle Artikel und Kommentare namentlich gekennzeichnet. Ich wüsste aber aktuell von niemandem in der Redaktion, der in Bezug auf USP oder Fankultur am Millerntor „Linksfaschismus“ als sinnvollen Begriff ansieht.
            Klar: Auch in der Süd gibt es Probleme, wie auch auf Auswärtsfahrten, nicht zuletzt USP selbst hat darauf im letzten Südkurven-Flyer hingewiesen. Da ist USP aber aus meiner Sicht eben immer noch ein wichtiges / das wichtigste Regulativ und eben auch die einflussstärkste Gruppe und ich mag mir nicht vorstellen wie es aussehen würde, wenn sie auf einmal nicht mehr da wären. (Gleiches gilt auch für den Support, bei aller romantischen Verklärung der Vergangenheit.)
            Was dort (sowohl im jüngeren wie auch im älteren Kreis) für reflektierte Menschen unterwegs sind, haben (denke ich) sowohl die Monatssendungen mit USP als auch die „Female St. Pauli Stories“-Folge von Debbie sehr anschaulich gezeigt.

        2. Was ist schlimmer: Nazis im Block oder ein Block der Nazis Nazischweine nennt? Solange du diese Frage nicht ohne großes Nachdenken beantworten kannst, hast du den zu dir passenden Verein wohl noch nicht gefunden. Der FC St. Pauli ist es allerdings nicht.

        3. Mensch Mensch Mensch stellst du dich absichtlich so einfältig dar oder bist du es? Natürlich kann und werde ich nicht für alle St. Pauli Fans oder USP Menschen sprechen. Die mit denen ich unterwegs war und bin werden immer gegen Nazischeiß laut und auch mal mehr und mal weniger Kreativ vorgehen. Ich selber kenne nicht nur das Stadion sonder aus früheren Zeiten in antifaschistischen Gruppen die Nazis die heutzutage nicht mehr bider wie früher mit Bomberjacke und Co. auftreten sonder in Normal bis Autonomen lifestyle. Dazu kenne ich einige ältere Menschen aus meiner Familie die sich auf verschiedene Bereiche im Stadion verteilen und genau wissen für wen die Rufe sind. Dazu kenne ich ebenfalls noch Mitgründer der blue Generation die bis heute sehr antifaschistische eingestellt sind und gegen diese Nazis mobil macht und sie gerne aus dem Stadion raus hätte. Da der 1. FCM leider kein großes Interesse an diesem Thema hat ist das noch ein weiter Weg und solche Aussagen von dir erschweren es nur noch mehr wenn so getan wird als da sind doch gar keine Nazis. Positiv ist das mittlerweile schon einige Jahre die Stadionordnung das tragen von Naziklamotten verbietet. Problem dabei jedoch der Ordnungsdienst im Stadion der das durchsetzen muss ist in den 90igern von Nazis gegründet worden und die Idiologie verschwindet nicht so einfach. Ich selbst konnte in meiner Jugend nach der Wende nicht mehr mit ins Stadion da ich bunte Haare hatte und ich wohl noch nicht mal unversehrt dort angekommen wäre. Diese ganze Spaltung zwischen Fans und Ultras nervt mich total. Ich bin kein Mitglied bei USP und stehe selbst seit eh und je in der GG nur ab und zu mit meiner großen Tochter(20j.) auf der Süd weil sie die Stimmung so sehr mag. Ich denke das Entwicklung nichts ist was man durch Nostalgie auf halten kann denn sie ist wie Fanszenen ein lebendiges Gebilde und da gehören alle dazu auch die Hauptribüne. Wer meint es müsse ein neues Roooar geben der kann gerne z. B. in der singing area in der GG vorbei kommen und sich mit einbringen. Es gibt viel mehr als den sogenannten singsang der Süd. Die Spieler der letzten Jahre heben diesen gerade immer als sehr gut, unterstützend und anspeitschend hervor. Hm wozu soll der Gesang im Stadion dienen? Ich würde mal sagen auch wenn es nicht gefällt es scheint den Spielern wo es ankommen soll zu gefallen. Aber ich schweife ab. Ich freue mich auf das Spiel am Samstag und auch da kommt ein Ostverein mit dem ich Freude und auch Leid verknüpfe. Einige Freunde die seid vielen Jahren in Rostock leben fahren leider nicht mehr Auswärts da dort *Gruppen regieren* mit denen sie nicht gemeinsam im Block stehen wollen und ja ich meine Nazis. Kein Fußball den Faschisten (vielleicht verstehst du das besser als alerta dings da, was als heutiger FC St. Pauli Fan wohl selbstverständlich sein sollte [Party Pauli’s ausgenommen])

  7. Der Anlass dazu waren wohl die Gruppierung von Rechten welche im Nachbarblock saßen. Diese haben wohl zuvor öffentlich in Magdeburg Menschen verprügelt und wurden von FCSP Fans wiedererkannt. Ist im Netz öffentlich auffindbar in Form von Videos & Fotos.

    Daher bleib mal locker.

  8. Unsere kreative Fanszene hat sich leider im Laufe der letzten Jahre immer mehr durch Idioten und Vollpfosten verändert,da droht etwas verloren zu gehen und es besteht
    dann kaum noch ein Unterschied zu anderen
    Vereinen,das ist so schade!

    1. Das interessiert mich jetzt näher:
      Meinst du mit Idioten und Vollpfosten die Leute, die gestern die anwesenden Nazis als solche bezeichnet haben? Oder die Leute, die sich jetzt hier darüber beschweren (streng genommen ist es bisher ja nur einer)? Oder beide? Oder ist es mehr so‘ne allgemeine „Analyse“?

      1. an arne (ich kann dir unten auch nicht direkt antworten und hoffe, du findest meine antwort hier): mal angenommen, es war wirklich nur der auswärtsblock gemeint. dann suggerierst du/ihr, daß in diesem block ausschließlich revisionisten dabei sind. erster fehler. laß es 30% sein. stimmt, immernoch zu viele. aber 70% derer, die auswärts mitfahren, denken nicht so wie die 30%, die am lautesten sind. die anderen werden aber pauschal mitbeleidigt. nur denke ich, daß nicht nur die auswärtsanhänger, sondern alle dynamo anhänger angesprochen sind. auch diejenigen, die nicht im stadion sind. denn die schauen sich das spiel im fernsehen an. und nicht nur (dynamo) dresdner erhalten von dem banner kenntnis, sondern auch ganz normale, die sich dann ebenfalls angesprochen fühlen werden. und bitte bitte versuch mir jetzt nich weis zu machen, usp war sich der wirkung dieses banners im vorherein nicht bewußt… dann sind die entweder vollkommen verblödet, oder absolute ignoranten oder was weiß ich…
        und die oberste regel der kommunikation habe nicht ich aufgestellt, sondern die steht in der schrift, kannste nachlesen.
        „und damit jetzt genug“ bezog sich eigentlich ausschließlich darauf, daß ich jetz dazu nix mehr schreiben wollte. da sieht man mal wieder: oberste regel der kommunikation. du hast was ganz anderes verstanden, als ich gemeint hatte.
        na ja, aber damit ist jetzt hier an dieser stelle endgültig schluß für mich. wenn ihr weiter diskutieren wollt, dann können wir ja mail adressen austauschen…
        ach ja, fast vergessen: es wird ja immer gesagt, die „normalen“ dresdner (anhänger) sollten sich distanzieren usw. wie viele st paulianer distanzieren sich denn von usp aktionen, wie dem banner gegen dresden oder anderen grenzüberschreitenden aktionen? ich glaube, der verein hat sich zu dem banner geäußert? ich weiß nich mehr. aber viel mehr kam nich. obwohl ich denke, daß gerade hamburger, die selbst die bombenangriffe erlebt haben, das banner auch nich lustig fanden… vielleicht sind darunter ja sogar großeltern oder wohl schon ur-großeltern von usp leuten. dann hätte das plakat lauten müssen: „unsere großeltern haben für ihre städte gebrannt“. sport frei!

        1. Das wird immer unangenehmer mit dir. Ich bin mittlerweile über Fremdschämen hinaus und werde langsam echt ärgerlich das du hier permanent meinst zu wissen was andere Menschen denken und fühlen. Wie viele Magdeburger kennst du die dir gesagt haben sie fühlen sich von Nazischweine Rufe beleidigt und angegriffen? Wie viele Dresdner kennst du die sich bei dir ausgesprochen haben das sie sich vom USP Banner verhöhnt fühlen? Ich denke getroffene Hunde bellen. Mein Freundes und Familien Kreis in Magdeburg und auch in Sachsen ist da anderer Meinung als du. Sich anzumaßen was andere Denken ist auch schon ein spezielles Wir-Gefüge was ich für mich nicht unterschreiben kann. Ich frage mich welcher Stachel bei dir so tief sitz das du immer wieder meinst eine Gruppe in ein Schlechtes Licht zu stellen ohne es mit ihnen direkt zu thematisieren. Seist drum du merkst wohl das du mit deiner kruden art hier nicht so recht Anhänger findest und beendest hier die Diskussion. Für mich Okay und vielleicht besser als per Mail komm doch gerne am Sonntag zum Stadion und wir können mit Rostockern und so mal über deine Ansichten sprechen so als offenes Gesprächsangebot. Tschüss

          1. was krude ansichten betrifft, da scheinen wir uns ja nicht viel zu nehmen. aber du scheinst ganz genau bescheid zu wissen, wie es in meinem bekanntenkreis so aussieht und was gesprochen wird. nach hamburg komme ich am sonntag nicht, da mir die anreise aus dresden zu weit ist und ich sicherlich auch keine karten bekomme. aber wenn es mal paßt, dann können wir gerne reden und ich lade meine magdeburger, dresdner und auch rostocker freunde gerne dazu ein. aber die werden sicherlich in deinen augen ausschließlich der revanchistenecke zugehörig sein, nicht wahr? unterschiede gibts da ja nich bei dir, wenn es sich nicht um deine leute handelt…

          2. weißt du was? ich zieh mein gesprächsangebot zurück denn ich will gar nich mit jemandem reden, der solche banner rechtfertigt und herunterspielt. hier kannst du mal ein bißchen nachlesen, was dieses banner für reaktionen, nicht nur in dresden hervorgerufen hat. ist nur ne kleine auswahl:
            https://www.rosenheim24.de/sport/fussball/eklat-beim-spiel-pauli-dresden-verein-entschuldigt-sich-fans-7392217.html
            https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/schon-eure-grosseltern-haben-fuer-dresden-gebrannt-st-pauli-fans-verhoehnen-dresdner-bombenopfer-verein-entschuldigt-sich-a2047647.html
            https://www.tz.de/sport/fussball/dynamo-dresden-verurteilt-verunglimpfendes-st-pauli-fan-banner-zr-7391182.html
            https://rp-online.de/info/consent-remake/
            https://www.tag24.de/nachrichten/geschmackloses-hassplakat-von-paulifans-an-dresden-216041
            https://www.sportbuzzer.de/artikel/geschmackloses-banner-der-st-pauli-fans-gegen-dresden-klub-entschuldigt-sich/
            https://www.fcstpauli.com/news/stellungnahme-zum-banner-beim-spiel-gegen-dresden/
            und hier ein auszug: „Die Entschuldigung, der sich auch der Fanclubsprecherrat anschloss, richte sich an „Dynamo Dresden, seine Fans und alle Angehörigen der Opfer der Angriffe vor 72 Jahren“.“ aber wieso denn an alle fans? und wieso entschuldigt man sich bei den angehörigen der opfer? die haben sich doch gar nich angesprochen gefühlt.

          3. Okay Zecke du hast recht du kennst alle da draußen und sie haben dich aus erkoren für sie alle zu sprechen. Sie sind da alle deiner Meinung da es ja die Presse schreibt und selbst der Verein und auch der Fanclubsprecherrat. Die machen nie Fehler oder Aussagen um Situationen zu befrieden nein sie sagen immer nur die Wahrheit. Ich böser linksfaschist der auch noch grünversifft ist gehe mich besser irgendwo festkleben zusammen mit meinem großen Banner wo ich drauf geschrieben habe Opa halt’s Maul – deutsche Täter sind keine Opfer. Ich hoffe für dich das sich mit mir jetzt alle bösen Menschen jetzt schämen und dich und all deine Menschen da draußen nicht mehr mit unserem linksfaschismus ärgern. Hoffentlich kapiert es auch bald der Verein und schmeißt alle USP’ler*innen aus dem Stadion dann ist endlich mehr Platz für dich und du hast bessere Chancen eine Karte zu bekommen und on Top wird die Stimmung gleich noch viel besser und der FC St. Pauli wird dann sicher auch noch schneller Deutscher Meister. Immer daran denken in Hamburg sagt man Tschüss

    1. Im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre ein bißchen mehr Kontext aber natürlich schon sinnvoll.
      Im aktuellen Fall könntest Du dem User „zecke“ hier mit Deinem Satz ja je nach Interpretation beipflichten oder als Idioten bezeichnen – sollen wir uns das aussuchen?

      1. ich bitte um verzeihung, wenn ich in meiner wortwahl etwas über das ziel hinaus geschossen bin. wahrscheinlich wie usp seinerzeit, als sie sich über die dresdner bombenopfer lustig gemacht haben. nachhilfe in geschichte brauch ich nich, weshalb ich wohl etwas emotional geworden bin. ich weiß, worüber ich schreibe…
        ich schätze den millernton als ein forum, wo der fokus auf dem sportlichen liegt. deswegen lese und schreibe ich hier auch und werde mich wohl künftig wieder darauf fokussiern. politische diskussionen in einem forum zu führen, macht keinen sinn, wie ich wiedermal festgestellt habe.
        also, nix für ungut

        1. Ich kann das so nicht stehen lassen das du schreibst das USP sich über die Dresdner Bomben“opfer“ lustig gemacht hat. Ich weiß nicht welcher Intention sie mit dem Spruchbanner „Schon eure Großeltern haben für Dresden gebrannt“ verfolgt haben. Doch sicher ist das es um die thematisierung von Geschichtsrevisionismus ging. Das dabei eine gehörige Portion Provokation drin steckte ist klar und das es auch nicht erst seit da Thema ist. Das Thema zieht sich schon sehr lang hin und besonders in Lübeck, Magdeburg und eben Dresden wo es seid vielen Jahren Naziaufmärsche zu dem Thema gibt. Ich merke gerade wieder ich versuche ein Thema zu erklären wo es so viele Informationen dazu gibt die diesen Rahmen hier sprengen und deshalb bitte ich einfach mal die die es wirklich interessiert bei verschieden Internetseiten sich selbst zu informieren. Politik und Fußball sind nicht zu trennen und wer sich nicht klar positioniert hilft immer der Seite die Mensch selbst am wenigsten mag. Stay rude, rebel and always Antifa

          1. jetzt paß mal auf, die erste regel in der kommunikationslehre lautet: die botschaft bestimmt IMMER der EMPFÄNGER. scheinbar haben sich die betreffenden (ich halte mich mal mit bezeichnungen zurück –> aus meinem letzten fehler gelernt) überhaupt nix dabei gedacht. ich bin dresdner. was meinst du, was meine dresdner leute dazu gesagt haben? „wir fühlen uns nicht angesprochen?“ geschichtsrevisionismus haben wir hier jährlich am 13. februar auf der straße bekämpft, wenn wir uns den zeitweise mehreren tausend nazis entgegen gestellt haben. solch ein banner tut nichts anderes, als alle opfer zu verhöhnen, egal, ob sie schuldig waren oder nicht, egal in welcher stadt sie gebrannt haben. unschuldige opfer gab es in diesen zwei tagen in dresden mehr als genug. genauso wie in anderen städten auch, zum beispiel hamburg. also komm mir nicht mit solchen erklärungsversuchen. so etwas noch rechtfertigen zu wollen stellt sich für mich auf die gleiche stufe… und damit jetzt genug

          2. An die zecke (auf die ich aus irgendeinem Grund nicht direkt antworten kann):
            Jetzt pass mal auf: Wann hier genug ist, bestimmst sicher nicht Du allein. Mal so ganz kommunikationstheoretisch.
            Zum Thema Empfänger: Das war der Dresdener Auswärtsblock. Hast du da drin gestanden?
            Was ich nicht verstehe: Du hast dich gegen die Opfermythos-Nazis gerade gemacht, top! Und dann werden die von USP gecallt und plötzlich stehst du (nicht wörtlich nehmen) auf deren Seite? Ich kriegs nicht in meinen Kopf. Und ich bin ja auch irgendwie Empfänger.

          3. Du hast natürlich Recht. Es gab sehr viele Opfer von Bombardierungen in vielen deutschen Städten. Hamburg, Nürnberg, Köln… In keiner dieser Städte gibt es aber eine derartige Mythenbildung, wie in Dresden. Das hat Gründe. Schon in den Tagen und Monaten danach, wurde das Szenario vom NS-Regime verfälscht und instrumentalisiert, um später dann in der DDR staatlich inszeniert zu werden. Historiker haben mittlerweile große Teile des Mythos aufgearbeitet (Opferzahlen z.B.). Das hat dem Gedenkkult viele Jahre offenbar keinen Abbruch getan (Das scheint sich in den letzten Jahren zu ändern – und das ist auch gut so). Die Kritik setzt an der singulären Betrachtung jener Nacht, in der der Kontext jahrzehntelang nahezu völlig ausklammert wurde. Allein die Tatsache, dass noch bis Mitte Februar 1945 Juden aus der Stadt deportiert wurden, sollte an der Stelle als Aufzeigen der unfassbaren Ambivalenz reichen.
            Du schreibst von Verhöhnung. Ich frage dann mal andersherum. Wie muss denn dieses jährliche Aufleben des Mythos auf die zahlreichen Opfer der NS-Zeit wirken? Weißt du z.B. wie viele Menschen gerade mal 4 Monate vorher allein in Warschau ihr Leben verloren, als die Stadt dem Erdboden gleich gemacht wurde? Mehr als 200.000. Wäre es nicht mal an der Zeit, dieser Opfer in Dresden zu Gedenken? Wenigstens ein einziges Mal, bevor man den 13.2. erneut aus der Gesamtgeschichte herausgreift?
            Und deswegen glaube ich auch, dass du es dir etwas zu einfach machst, wenn du meinst, dass sich die Urheber „gar nix dabei gedacht haben“. Über die Form lässt sich sicher streiten. Meinen Duktus traf es genauso wenig, wie andere Tapeten zu dem Thema in den Jahren vorher. Aber die Thematisierung der Geschichte finde ich nach wie vor wichtig. Und ich hoffe wirklich sehr, dass du an der Stelle Erklärung von Rechtfertigung unterscheiden kannst.

  9. Um mal wieder auf das Spiel zurückzukommen: ich fand es schon erstaunlich wie schwach unsere rechte Seite ohne Saliakas war.
    Und ehrlich: Asche auf mein Haupt, ich hatte Maurides als eine art Verlegenheitskauf bestenfalls für die U23 abgeschrieben, was ein Irrtum, der wird uns hoffentlich noch richtig Freude machen!

  10. Ich bin wohl auch ein Nostalgiker!
    Bin seit 1955 dabei.Habe die so kreative Schulte/Stani Zeit erlebt.Das ganze Stadion
    sorgte zum Anpfiff(ohne Sing/Sang)das der
    Gegner die Hosen schon halbvoll hatte.
    Auch die Wohlfühlathmosphäre der Fans untereinander war einfach nur toll,da gehörten alle! dazu.Die USP hat leider auch negatives gebracht ,sich über uns „normale“Fans gestellt,oder wollen wir die Augen darüber verschließen?

    1. Der Klassiker. Früher war alles toll, und USP hat….

      Entweder du hast in den 80ern und 90ern nichts mitbekommen, oder du blendest das alles aus,was da an Scheiß im Stadion los war. Allein so manchen Gesang vermisse ich kein Stück. Von Nazischeiße oder Sexismus ganz zu schweigen.

      Ohne zu deklarieren, dass jetzt alles toll ist.

      1. wird in hamburg nicht jährlich den opfern der bombenangriffe gedacht? und in eigentlich allen deutschen städten, die bombardiert wurden? dresden wurde zum symbol, weil die stadt seit dem 17. jahrhundert in europa und später in der welt bekannt wurde. die angriffe vom februar ´45 haben nicht nur in deutschland eine verheerende wirkung gehabt, sondern in der ganzen welt. nach diesen angriffen überdachten die engländer ihre terror bombing strategie nach arthur harris. churchill wollte kein zerstörtes land übernehmen. das ganze bohei um dresden hat nich der osten angefangen. das kam direkt danach auch aus amerika und england, weil sie selbst gemerkt hatten, was sie angerichtet haben. die nazi’s haben die gelegenheit und das weltweite entsetzen genutzt und diese zahlen in umlauf gebracht. und die haben alle geglaubt, der osten, wie auch die alliierten. woher sollten denn die aus der zone andere zahlen haben? die konnten die toten nich mehr nachzählen… dresden steht wegen des ganzen pomps (barock) nur als symbol. das kreuz der frauenkirche wurde von britischen spenden finaziert.
        in dresden gilt das gedenken am 13. februar allen opfern von luftangriffen, bis in die heutige zeit. dresden steht wie geschrieben stellvertretend. dresdens partnerstadt ist coventry. aber kannste ja selbst mal recherchieren…
        und zu allerletzt: das juden deportiert wurden, bis in die letzten tage, ist auch etwas, das dresden exclusiv hat? oder was willst du mir damit sagen? so man zu der zeit irgendwo noch juden habhaft wurde, wurden die deportiert. mutige, die juden versteckten gab es auch zu dieser späten zeit in deutschland nicht viele. weder in dresden, noch in hamburg. also wieso hebst du das ausgerechnet für dresden hervor?

    2. Wow, Peter.
      Das ist ja schön, dass du den Verein seit Urzeiten begleitest.
      Wie wurde denn damals dafür gesorgt, dass die Gegner ohne lästiges SingSang die Hosen zumindest halbvoll hatten? Vielleicht kann man von dir ja noch was lernen. Und mit „früher, da gehörten alle dazu“, meinst du auch die lieben Kerlchen in der 80ern hinter der Reichskriegsflagge?
      Erzähl doch Mal.

    3. Gar nicht so lange her: Während Corona konnte man wieder den Hauch des Millerntor-Roars durchs Stadion wehen hören, die Ultras waren ja geschlossen nicht da, ich fand’s und finde es ehrlicher weil Spielbezogener.
      Ich war in Magdeburg mal wieder unter den Ultras und ärgere mich immer noch.
      Die Gesänge haben meist keinen Spielbezug (wie auch wenn die Vorsänger immer mit dem Rücken zum Spielfeld agieren) und die drei Riesenfahnen haben mich zwei Tore nicht sehen lassen von allen anderen Strafraumszenen ganz zu schweigen.
      Und dann noch von alternden Teenagern blöd angequatscht zu werden was wir denn für eine Clowntruppe wären die noch nicht mal die Arme heben wenn der Vorsänger es ansagt.
      Natürlich wird es niemand abstreiten, dass es richtig ist dem rechten Pöbel contra zu geben, ich habe allerdings nicht allzuviele gesehen und von dem Spacken der uns die Pappe mit der Raute entgegenhielt lässt man sich ja nun wirklich nicht provozieren.
      „Früher“ war natürlich das wenigste besser aber wir waren eins der letzten Stadien ohne Vorsänger und die Dynamik die sich dadurch im Stadion entwickeln konnte war schon eine andere weil lauter und auf die Mannschaft/den Spielverlauf fokussiert. Im übrigen vermisse ich immer öfter den Humor bei den Gesängen, der war deutlich stärker ausgeprägt und eben auch vielfältiger.
      Außerdem: Seit wann wird eigentlich der Gegner ausgepfiffen wenn er aufs Spielfeld kommt?
      „Früher“ wurde sportlich geklatscht.
      Die Zeiten werden halt nicht besser, auch nicht bei unserem FC und seinen Fans…

      1. Das mit dem (grundlosen) Auspfeiffen des Gegners ist ein Punkt, der mich auch massiv stört. Das ist so dumm! Das ist das Gegenteil einer „etwas anderen“ Fankultur.

  11. PaqaKöln 1.Liga.Habe den Eindruck daß er jetzt nochmal seine technischen Fähigkeiten
    besonders rausstellen möchte.Dazu paßte auch auch mal wieder einer seiner Außenrißt
    Kurzpässe, anschließend 0:1,das ist aber nicht nur er.Wäre auch schön wenn er Mal wieder seine so tollen Spannkracher auspackt.Ok das Risiko Mal den Flutlichtmast zu treffen…trotzdem mehr Mut
    sollte er haben,bevor wir um den Strafraum.
    Hallenfußball zelebrieren

  12. Kein Sing/Sang ,Anfeuerungsrufe ganze Stadion,gibt es heute ja auch noch ohne Sing/Sang aber nicht mehr in der Einigkeit.
    Früher war nicht alles besser…..aber z.B.Fans die uns Normalosen den Zutritt zum Stadion verweigern,Dresdenkriegsfeuer(Ortsteil St.Pauli1943 z.B Bartelstr. selber betroffen)
    etc will kein Nestbeschmutzer sein,aber ein bißchen Selbstkritik kann nur gut sein für uns Paulianer mit unser Fankultur.

      1. Bist du auf sicher nicht, ich kenne jede Menge Leute die nicht gut auf die Ultras zu sprechen sind, auch jüngere.
        Das Thema wird nur gerne ausgeklammert, auch Vereinsseitig.
        Wäre vielleicht mal ein Thema für den Millernton?

        1. Wie stehst du denn so zu dem Thema „Linksfaschisten“ von deinem neuen Buddy hier? Der Feind deines Feindes sollte in dem Fall nicht unbedingt dein Freund sein.
          Ich kenne übrigens ne Menge älterer Fans (mich selber eingeschlossen), die USP wohlwollend bis neutral gegenüberstehen.

          1. Das ist mir jetzt zu aufgeheizt, ich habe hier weder einen neuen Buddy noch irgendwelche Feindesfeinde. Und ich kenne natürlich nicht nur Leute die von den Ultras genervt sind sondern auch einige die anderer Meinung sind, logisch.
            Ich persönlich gehe zu den Spielen in erster Linie um Fußball zu sehen.
            Wenn ich das Gefühl habe die Mannschaft bräuchte Power von den Rängen und bekommt stattdessen irgendeinen Singsang in Moll dann ist das für mich kein hilfreicher Support und ärgert mich halt.
            In zweiter Linie bin ich der Meinung, dass alle größeren Ansammlungen von Menschen wie z.B. auch Vereine, ob sie wollen oder nicht, immer eine politische Aussage haben.
            Wenn man sich dessen bewußt ist, wie unser Verein, und dazu noch auf der richtigen Seite steht, sollte man diese Werte natürlich auch vertreten und verteidigen.
            Das heißt für mich anders herum aber nicht, dass ich mich von jedem Vollpfosten der völlig unreflektiert irgendeinen rechten Schrott raushaut provozieren lassen muss.
            Wenn ich die als St.Paulianer Nazischweine nenne fühlen die sich am Ende noch geehrt.
            Einmal kurz Contra geben und gut aber nicht darauf einlassen bitte, das sind die nicht wert.
            Von Linksfaschismus sind wir sicher noch weit entfernt, ich weiß auch gar nicht so genau was das sein soll, sowas wie in der DDR oder Rußland?
            Mir persönlich ist jede Gruppierung mit Anführern suspekt, deshalb kann ich es genauso schwer im Ultra Block mit Vorsängern aushalten wie in einem All inclusive Hotel mit Animateuren aber das kann sich ja bei uns zum Glück jeder selbst aussuchen…

        2. Ich glaube der Millernton hat oft genug seinen Standpunkt zum Thema Ultras im allgemeinen und USP dargestellt. Ich empfehle dazu einfach mal die älteren Sendungen zu hören.

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