Statistiken zu FCSP vs. FCK

Statistiken zu FCSP vs. FCK

Die xG-Werte tanzen Tango, Saartel ballert, Kemlein brilliert unauffällig, Hürzeler fehlt – die Zahlen zum 2:0 des FC St. Pauli gegen Kaiserslautern.
(Titelbild: Stefan Groenveld)

6:1, 7:2, 8:3 – allein aufgrund der Torchancen hätte das Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Kaiserslautern auch eines der drei genannten Ergebnisse haben können. Mit dem 2:0 sind dann irgendwie beide Teams gut bedient. Der FCSP, weil er sich in zumindest zwei Situationen einen Gegentreffer hätte fangen müssen. Der FCK, weil er sich in, nee, da habe ich keine Lust nachzuzählen, wie viele Gegentore sie sich hätten fangen können. Torwart Julian Krahl schoss zwar sechs Bälle ins Seitenaus, sorgte aber auch dafür, dass seine Farben nicht ein halbes Dutzend Gegentore bekamen. Kommen wir zu weiteren aufregenden Zahlen.

Kern-Statistiken

„Aufregende Zahlen“? Naja, auf den ersten Blick findet man die jetzt nicht in den Kern-Statistiken. Diese zeigen nämlich die gewohnte Dominanz des FC St. Pauli mit mehr Ballbesitz, Pässen und Ballkontakten im gegnerischen Strafraum. Interessant wird es erst auf den zweiten Blick. Denn der FCSP hat nur einmal in dieser Saison mehr lange Bälle gespielt (gegen Elversberg). Zudem hat man noch nie in dieser Saison so eine niedrige Quote bei Pässen ins letzte Drittel gehabt, wie gegen den FCK. Hatte das Team also große Probleme ins letzte Drittel zu kommen?

Ungewohnte Fehlpassquote

Die Quote hängt zu großen Teilen mit den vielen misslungenen Chip-Pässen in der ersten Halbzeit zusammen. Die gegnerische Fünferkette stand recht hoch und der FCK allgemein sehr kompakt. Eine Lösung dagegen sind Chip-Pässe über die Fünferkette hinweg. Doch da gelang nicht viel im ersten Abschnitt (weniger als jeder zweite Pass kam an). Sinnbildlich dafür war Karol Mets, der im Passspiel ungewohnt ungenau agierte. Fabian Hürzeler sagte nach der Partie auf dessen Passspiel bezogen: „Das habe ich bisher so nicht gesehen von ihm in dieser Saison. Das ist untypisch, weil er eigentlich gute Lösungen findet mit seinem Fuß.“

FC St. PauliKaiserslautern
19 (7)Torschüsse (auf’s Tor)13 (3)
7Fouls10
58.9%Ballbesitz41.1%
535 (84%)Pässe (erfolgreich)380 (80%)
51 (57%)…davon ins letzte Drittel (erfolgreich)32 (69%)
51 (57%)…davon lange Pässe (erfolgreich)56 (55%)
153erfolgreiche Pässe in gegn. Hälfte*85
24Ballkontakte gegn. Strafraum18
9deep completions3
77 (68%)Defensivduelle (erfolgreich)61 (62%)
20 (45%)Kopfballduelle (erfolgreich)20 (45%)
10.8PPDA14.1
125kmLaufdistanz**119km
283Sprints**263
*FotMob
**Laufdistanz von Bundesliga.de

Ebenfalls auffällig, sogar sehr auffällig: Beide Teams stellten Saisonrekorde bei der Anzahl an Sprints auf. Diese Zahlen (283-263 Sprints, dazu 125-118km) zeigen die Intensität beider Teams ziemlich gut an. Der FCK hat vor allem im zweiten Abschnitt ordentlich Kilometer abgespult. Ein Ausdruck der recht passiven Spielweise des 1. FC Kaiserslautern gegen den Ball in der ersten Halbzeit ist der PPDA. Dieser lag über 90 Minuten bei 14.1, also bereits relativ hoch (mit einem durchschnittlichen Wert von 14.4 nach 18 Spieltagen ist der FCK knapp hinter Braunschweig platziert). Im ersten Abschnitt lag dieser Wert sogar bei 18.7. Eine aktive Spielweise sieht jedenfalls anders aus.

Expected Goals

Die xG-Statistiken liegen bei diesem Spiel fett und hässlich vor mir und ich weiß gar nicht genau, was ich damit anfangen soll. Denn Wyscout schießt mit seinen Zahlen mächtig quer, mit einem Wert von 3.7 für den FCK. Jene der DFL liegen fast genau andersherum und bei FotMob werden die Chancen insgesamt mit deutlich geringeren Torwahrscheinlichkeiten ausgestattet. Was nun?
Erst einmal kann man feststellen, dass der FC St. Pauli nur sehr wenige Chancen aus dem Spiel heraus für den FCK zugelassen hat (xG: 0.3). Bei den Standards war man aber selbst ungefährlich (xG: 0.2). Und hat enorm viel zugelassen (xG: 1.6 – zumindest laut FotMob, laut Wyscout ist dieser Wert deutlich höher).

FC St. PauliKaiserslautern
(2.3 / 3.5 / 2.6)
–> 2.8
expected goals (xG)
(Wyscout / DFL / FotMob)
(3.7 / 2.6 / 1.9)
–> 2.7
2.4xG – herausgespielt0.3
0.2xG – Standards1.6
2.8xGOT*1.2
Sämtliche xG-Werte (sofern nicht anders markiert) stammen von FotMob
*xGOT: Expected Goals on Target (xGOT) misst die Wahrscheinlichkeit, dass ein gezielter Schuss zu einem Tor führt, basierend auf der Kombination aus der zugrunde liegenden Chancenqualität Expected Goals (xG) und der Endposition des Schusses im Tor. Dabei werden Schüsse, die platzierter sind und in den Ecken landen, besser gewertet als Schüsse, die direkt in die Mitte des Tores gehen.

Massive Unterschiede in den xG-Werten

Um die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern von xG-Werten zu verstehen, bleibt leider nichts anders übrig: Ein Blick in jeden einzelnen Abschluss muss her. Dabei fällt auf, dass der Fernschuss von Marlon Ritter in der 5. Minute aus rund 20 Metern von Wyscout eine Torwahrscheinlichkeit von wahnwitzigen 56 Prozent bekommt (FotMob: Fünf Prozent). Zudem ist der Chancen-Wahnsinn in der 53. und 56. Minute bei Wyscout insgesamt mit einer deutlich höheren Torwahrscheinlichkeit versehen (vier Abschlüsse insgesamt; xG bei Wyscout: 3.0(!), xG bei FotMob: 1.93).

Auch bei den Chancen des FC St. Pauli liegen die Zahlen teilweise bedenklich weit auseinander. Ein Beispiel: Der Abschluss von Aljoscha Kemlein aus der 4. Minute hat bei Wyscout eine Torwahrscheinlichkeit von 51 Prozent, bei FotMob sind es „nur“ 15 Prozent (von der DFL gibt es übrigens keine frei verfügbare Auflistung der einzelnen Abschlüsse mit xG-Werten). Klar, wenn es eine Menge hochkarätiger Chancen gibt, dann sind auch die Unterschiede in den xG-Modellen größer. Einen solch großen Unterschied in den Zahlen habe ich aber noch nie gesehen.

Deutschland, Hamburg, 20.01.2024, Fussball 2. Bundesliga, FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern, Millerntor Elias Saad (FC St. Pauli) scheitert mit seinem Torschuss an Julian Krahl (1. FC Kaiserslautern). Copyright: Stefan Groenveld DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.
Elias Saad machte eine Riesenspiel gegen Kaiserslautern, hätte aber gerne noch weitere Treffer erzielen dürfen.
(c) Stefan Groenveld

Einzel-Statistiken

Nochmal zurück zu Karol Mets, dem Fabian Hürzeler ungewohnte Probleme im Passspiel attestierte. Der FCSP-Coach schob kurz nach diesen Worten nämlich noch hinterher, dass Mets stark verteidigt habe. Die Zahlen bestätigen das: Am Boden hat er alle neun Zweikämpfe für sich entschieden, in der Luft fünf von sechs. Dazu klärte er drei Bälle und fing zwei Pässe ab. Das ist insgesamt überragend. Bei der starken Defensivleistung des FC St. Pauli ragt Karol Mets also als Turm heraus – und ich finde, dass dieses Bild ganz gut passt zu ihm und seiner Spielweise.

Kemleins Leistung überrascht nicht

Ein starkes Debüt legte Aljoscha Kemlein für den FC St. Pauli hin. Seine Spielweise ist eher unauffällig, also abgesehen von seinen Torschüssen. Genauso unauffällig wollte er übrigens durch die Mixed Zone schleichen, musste dann aber mehrfach die Gesprächsanfragen ablehnen, wollte (vorerst) keinen Kontakt mit den örtlichen Medien haben. Auf dem Platz hatte er mehr Kontakte, auch wenn er seine Aufgaben oft mit nur einem Kontakt oder kluger Positionierung erledigte. Bei beiden Toren hat er den „second assist“ beigetragen. Fabian Hürzeler war voll des Lobes nach Abpfiff, erklärte auch, dass ihn die Leistung des 19-jährigen nicht überraschen würde. Sollte Kemlein diese Leistungen auch weiter zeigen, erscheint da ein extremes Luxusproblem am Horziont, wenn die Asien-Meisterschaft vorbei ist.

Viele Chancen ungenutzt

Kommen wir zu den beiden Torschützen des FC St. Pauli, das neue Top-Duo namens „Saartel“ (Beschwerden bitte an thisisüberhauptnichtfunny@saartel.de senden): Elias Saad erzielte seinen vierten Saisontreffer, Marcel Hartel sogar schon den neunten. In der internen Torjägerliste liegt noch Johannes Eggestein mit sechs Treffern zwischen ihnen. Diese drei hätten am Samstag alleine auch gut und gerne ein halbes Dutzend Tore erzielen können. Übrigens: Die Großchance in der 71. Minute von Saad ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Schienenspieler des FCK haben herausziehen lassen (Zimmer schob in dem Moment vor zu Treu) und dadurch viel Raum für tiefe Bälle des FCSP bot. Warum das passierte, habe ich im Spielbericht (bitte hier klicken) genauer beschrieben.

Einen effizienteren Umgang mit Torchancen haben sich Hartel (sechs Abschlüsse, xG: 0.89) und Saad (vier Abschlüsse, xG: 0.73) hoffentlich für engere Spiele aufgespart. Denn die Hinrunde hat gezeigt, dass sich das Team nicht immer auf eine solche Vielzahl an Chancen verlassen kann. Verloren hat Hartel auf jeden Fall die Krone des laufstärksten Spielers. Kemlein spulte 13,1 Kilometer ab, Hartel „nur“ 12,4. Der Co-Kapitän des FCSP und bisher die Lunge des Teams erklärte nach Abpfiff mit einem Lächeln, dass Fabian Hürzeler bereits vor dem Spiel prognostizierte, dass er vom Thron gestoßen wird.

Deutschland, Hamburg, 20.01.2024, Fussball 2. Bundesliga, FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern, Millerntor Fabian Hürzeler, Trainer des FC St. Pauli, wird im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verwarnt. Copyright: Peter Boehmer DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.
Fabian Hürzeler sah gegen den 1. FC Kaiserslautern seine vierte gelbe Karte und wird in Düsseldorf nicht an der Seitenlinie stehen dürfen.
// (c) Peter Boehmer

Hürzeler gesperrt

Kein Lächeln gab es, als es um die vierte gelbe Karte für Fabian Hürzeler ging. In der Schlussphase der Partie, nach einem Foul an Eric Smith und anschließender Rudelbildung sahen Marlon Ritter und Smith Gelb. Über die Kartenvergabe kann man sicher diskutieren. Hürzeler aber wählte dafür den falschen Ort: „Ich stand auf einmal in der Coaching-Zone von Kaiserslautern, wo ich nicht hingehöre“ und bereute die Situation: „Es tut mir gegenüber der Mannschaft leid. (…) Da habe ich nicht aufgepasst.“

Zwar ärgerte sich der FCSP-Coach nach dem Spiel vor allem über sich selbst, fand aber auch deutliche Worte, als er die Situation einschätzte, die zur Verwarnung führte: „Es gibt einige Spieler von Kaiserslautern, die sind auf dem Platz um zu provozieren und nicht um Fußball zu spielen. Wenn Eric Smith in einer Szene Gelb bekommt und sich nur wehrt, dann ist das für mich nicht verständlich. Da musst Du dich vorbereiten auf das Spiel, musst wissen wer provoziert von Kaiserslautern und dann weißt Du genau was passiert. Dann reagierst Du anders als Schiedsrichter. So ist es für mich nicht nachvollziehbar. Aber das ist keine Ausrede dafür, dass ich in deren Coaching-Zone war.“

Als Spitzenreiter zur Fortuna

Gegen Fortuna Düsseldorf ist also ein Platz auf der Tribüne angesagt. Für Hürzeler nichts Neues: „Ich hoffe nicht, dass es derselbe Platz ist. Das wäre unter Leuten, da hätte ich nicht meine Ruhe,“ erklärt Hürzeler, der als Co-Trainer des FCSP oft den ersten Abschnitt auf der Tribüne verbrachte und das Spiel von dort analysierte. Sicher ist, dass Peter Németh nun an der Seitenlinie das Sagen haben wird. Der FCSP-Cheftrainer gibt sich deshalb entspannt: „Peter wird das hinkriegen, macht Euch keine Sorgen.“

Völlig unabhängig davon, wer nun an der Seitenlinie den Ton angeben wird: Der FC St. Pauli hat im Spiel gegen den FCK ein fettes Ausrufezeichen gesetzt und steht nach dem Wochenende verdient an der Tabellenspitze. Nun kommt also der Fortuna-Doppelpack, erst in der Liga, dann im DFB-Pokal. Angesichts des Rückrundenauftakts ist die Vorfreude auf diese beiden Spiele riesengroß.

// Tim

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Sofern nicht anders markiert, stammen sämtliche Statistiken von Wyscout.

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13 thoughts on “Statistiken zu FCSP vs. FCK

  1. Ich liebe ja die xG-Werte, weil ich dann immer ganz stolz erzählen kann, dass ich denjenigen kenne, der sie (gefühlt) hier salonfähig gemacht hat.
    Aber in genau der Funktion, als xG-Ambassador, muss ich Dich jetzt bitten, Tim:
    Wende Dich an das IxAB (International xG Association Board) und setze durch, dass aus einer einzelnen Szene wie gestern NIEMALS ein xG-Wert größer 1 entstehen darf. Denn es ist ja logisch, dass mit einem eventuellen Tor die folgenden Schüsse gar nicht mehr zustande kommen.

    Davon ab möchte ich Manolis Saliakas huldigen, für seine Klärungsaktion auf der Linie, die ich so im Stadion bei all den Pfosten-Latte-Sonstwas Treffern gar nicht wirklich mitbekommen habe.

    1. Volle Zustimmung. Der Mathematiker in mir (nur diplomiert, nicht promoviert, also kann ich hier nicht so ganz mithalten) würde die Wahrscheinlichkeiten aller Abschlüsse einer Szene multiplizieren, dass diese _nicht_ den Weg ins Tor finden, und dann diesen Wert von 1 abziehen. Denn, wie Maik schon anmerkt: Mehr als ein Tor kann man da schlecht schießen.

    2. There are many things that can be criticized about xGs, but this one is strange. Whatever the disparities in calculations, xGs are intantaneous by nature and do not take the dynamics of the match into account. I see nothing wrong in the Post-Crossbar-Slaikas triple shoot to be recorded as three shots with three high xGs. Of course, if the first shoot goes in, then the other shoots do not count, but it is true with every event of the game. How would you even calculate the xG of an ensemble of three succesive shoots ? The accumulation of xGs is not reflecting the game dynamics, it is reflecting how numerous and how dangerous were the threats on goal, no matter what caused the threat. Or did I miss your point ?

  2. zum thema Saad möchte ich gerne das die mit ihm analyseren das bei viele von seinem Torschüsse Eggestein im Linien frei vor das Tor läuft und wenn er abspielt wie mehr Toren erzielen würde.

    ich vermute dass es ein Überbleibsel ist von sein Norderstedt Zeit wo er oft Sachen alleine klären musste.

  3. Auch bei diesem Bericht von mir erstmal ein Dankeschön.
    Eine kleine Anmerkung zu den persönlichen xG von Hartel und Saad: Wenn beide bei einem xG Wert von kleiner 1 jeweils ein Tor erzielen, sind sie doch gerade „effizient“ oder?
    Natürlich könnten sie (und alle anderen) durch noch mehr gute Aktionen noch höhere xG Werte erreichen. Und dann ggf. noch mehr Tore erzielen. Das wäre auch wichtig, um die Rückrunde möglichst erfolgreich zu gestalten.

  4. Ich hätte gedacht, dass xG mittlerweile zu einem „reifen“ Messwert geworden ist. Die starken Abweichungen und auch unsinnig addierte Werte deuten aber darauf hin, dass noch einiges an Standardisierungsarbeit zu leisten ist.

    1. Bevor wir jetzt die xG alle verdammen:
      Ich finde schon, dass das nach wie vor ein sehr guter Wert ist, um den Verlauf eines Spiels zu erfassen.
      Fußball ist aber halt immer noch ein Sport, der mit so vielen verschiedenen Faktoren doch recht komplex ist – und solche Szenen wie Samstag in der 53. Minute sind ja nun auch nicht exemplarisch und die Regel.

  5. By the way, the only reason I can see for giving such a high xG to Ritter’s chot is the fact that there is very few opponeents around him and one of the calculations is giving a high weight to this factor while not succesfully taking into account the pressure that the attacker is receiving from the only opponent involved. WAs it Wahl or Saliakas, I don’t remember ?

    1. Don’t take my comment too serious 😉

      I like the xG, but I still don’t understand that from one scene there is a xG of 3, even if in that scene there were four shots.
      Because that would mean, that they could have made three goals in that scene, which is simply not correct.

      But we don’t need to discuss that any further, such a scene will not happen every single day. Weird things happen from time to time, that’s okay.

      1. No problem ! and don’t take mine too seriously either. I like the weirdness of statistical tools used in football. they might or might not be handy but what use Millernton makes out of them is actually a good way to confront them with reality for people who do watch the matches. KUTGW

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