Viele neue Spieler gibt es beim FC St. Pauli, viele neue Aussprachen sind zu lernen. Aber auch einige etablierte Spielernamen werden teilweise total falsch ausgesprochen.
(Titelfoto: Stefan Groenveld)
Es ist Länderspielpause und der FC St. Pauli hat noch nicht genug Spiele in dieser Saison auf dem Buckel, um diese taktisch und statistisch umfassend auszuwerten bzw. es ergibt einfach noch keinen Sinn. Daher können wir uns mal etwas abseitigeren Themen widmen. Der MillernTon ist nämlich der Auffassung einen Bildungsauftrag zu besitzen. Das könnt ihr für genau richtig oder komplett bescheuert halten – was lernen könnt ihr aber vielleicht schon bei den nun folgenden Absätzen.
Es geht eigentlich um etwas das selbstverständlich sein sollte: Die richtige Aussprache von Spielernamen. Leider gibt es die wildesten Aussprachen von Spielernamen, viele Kommentator*innen, aber auch Stadionbesucher*innen scheinen sich da nicht große Mühe zu geben. Ok, sicher ist das meiste weit nicht so schlimm, wie Jens Voigt am Mikro von Eurosport bei Radsportübertragungen (da bluten mir echt die Ohren, wenn er „Ritschadd Karrapatsch“ sagt), aber trotzdem: Die richtige Aussprache des Namens von Personen hat auch etwas mit Respekt zu tun. Dabei hat der ehemalige Stadionsprecher Rainer Wulff mal den Maßstab gesetzt, die unter anderem in einer eigenen Aussprachedatenbank mündete. Diese gibt es (meines Wissens nach) leider nicht mehr. Aber es gibt Hilfe, sehr gute sogar. Denn auf der Internetseite des FC St. Pauli ist im Profil (fast) jeden Spielers der Name als Tondatei hinterlegt. Auch ich persönlich habe bisher einige Spielernamen falsch ausgesprochen. Die Arbeit an diesem Artikel hat sich also für mich persönlich schon gelohnt.
Einige Namen sind selbsterklärend, die benötigen keine Aufmerksamkeit. Bei Hauke Wahl kann zum Beispiel eigentlich nichts falschgemacht werden – so wie er auch eigentlich nichts auf dem Platz falsch macht. Bei einigen anderen Spielern im Kader des FC St. Pauli aber schon. Hier eine Übersicht:
„Königlicher“ Vasilj
Den Anfang macht Nikola Vasilj – ja, da dachten wir jetzt alle, dass wir mit unserem „vaasiehl“ völlig richtig liegen. Aber tatsächlich spricht er seinen Namen selbst „Ni-kolla Wa-sill“ aus, wobei die Silben und Pausen viel schärfer gesprochen werden, als es aus dem deutschen Sprachgebrauch bekannt ist. Der letzte Buchstabe seines Nachnamens ist mit „ll“ nur unzureichend angegeben. Es handelt sich nämlich um ein palatanisiertes „l“, also mit einer Betonung, wie man in etwa auch das doppelte „l“ im Wort Million ausspricht. Der Nachname Vasilj leitet sich übrigens vom griechischen Wort „Basil“ ab, was so viel wie „königlich“ bedeutet. Finde ich passend.
Wir bleiben bei den Torhütern – der Name Simon Spari hat nämlich einige Fallstricke, vor allem der Nachname. Er wird „Schpa-ri“ ausgesprochen, mit einer Betonung auf der ersten Silbe. Ja, ein „sch“ am Anfang, das hat mich auch gewundert. Denn ich dachte bisher, dass das „sp“ mit einem „scharfen s“ ausgesprochen wird. Das „r“ ist ein „Zungenspitzen-R“ – so wie es in Österreich üblich ist – es wird also gerollt. Doch Achtung: Beim Nachnamen „Robatsch“ wird das „r“ nicht gerollt.
Manos? Manolis? Egal, Hauptsache „Sal-jakaß“!
Weiter geht’s mit Manolis Saliakas (der Vorname ist übrigens eine Kurzform von Emmanouli und kann – wie Alex bei Alexander Blessin – als Manos abgekürzt werden). Saliakas muss sich auch in seiner vierten Saison am Millerntor mit dem Nachnamen „Sah-lie-ja-kas“ herumschlagen. Dabei stand bereits im MillernTon-Spielerprofil, dass sein Nachname „Sal-jakaß“ ausgesprochen wird. Dabei ist das „s“ am Anfang scharf gesprochen, das am Ende sogar noch schärfer. Das „i“ in seinem Namen verschwindet fast komplett im Übergang zwischen dem „l“ und dem „j“, ist aber noch vorhanden. Es muss sich aber keine Mühe gemacht werden das „i“ auszusprechen. Denn bei der Bildung des Buchstabens „j“ wird sowieso von den meisten deutschsprachigen Personen ein leises „i“ davor gebildet (probiert das mal mit dem Wort „Ja“ aus – das ist eigentlich ein „iJa“)
Kommen wir zu einem Spieler, dessen Vornamen Alexander Blessin immer „Karel“ ausspricht (ich kann die Assoziation verstehen, weil da ja dann ein „Gott“ folgt und das passt zum Spieler…) – zu Karol Mets nämlich, dessen Namen wir hoffentlich ganz bald wieder im Stadion rufen dürfen. Sein Name wird „Ka-roll M-etz“ ausgesprochen. Auch bei ihm wird das „r“ gerollt. Auffällig: Sein „a“ ist sogar fast ein „o“, seinen Vornamen spricht er fast „Ko-roll“ aus. Bei seinem Nachnamen slided er in das „M“ hinein, betont es recht lange, während das „etz“ sehr scharf und kurz ist (daher habe ich ein „-“ hinter dem „M“ gesetzt).

// (c) Stefan Groenveld
„Ar-ka-dju-sch“ zu schwer? Dann lieber „Arek“
Leider fehlt eine Tondatei von Arkadiusz Pyrka. Sein Vorname ist aber nicht unbekannt, er wird „Ar-ka-dju-sch“ ausgesprochen, wobei die Betonung auf dem „ka“ liegt, das „i“ in seinem Namen im „j“ verschwindet und das „sch“ sehr weich ausgesprochen wird. Hier gibt es einen einfachen Ausweg, falls euch die Aussprache des Vornamens schwerfällt: „Arek“ – so wird er von Blessin immer genannt und das ist auch die gängige Abkürzung von Arkadiusz. Den Nachnamen würde ich als „Pür-ka“ aussprechen. Aber bitte betont das „ü“ nicht zu stark, ich finde es klingt etwas „ü“ mit, aber ist eigentlich ein „y“ – also wie in „Müll“ und nicht wie in „Mühle“. Klingt schwer, ist auch so. Ich finde, wer wenig Kontakt mit slawischen Sprachen hat, hat eigentlich keine Chance es richtig auszusprechen. Update: Auf Facebook wurde ich darauf hingewiesen, dass es weniger ein „ü“, sondern eher ein „i“ ist – also „Pir-ka“. Das hört sich auch in seinem Vorstellungsvideo so an. Konzentriert euch auch auf das leicht gerollte „r“ und darauf, dass das „a“ am Ende ein „kurzes, offenes a“ ist, also wie im Wort „lang“ und nicht wie in „kam“.
Aus „ł“ wird „l“ – und damit alles falsch
Ende 2020 kam Adam Dźwigała zum FC St. Pauli. Er ist der dienstälteste Profi, darf sich seit kurzem Derby-Torschütze nennen und das ist eigentlich eine der schönsten Geschichten seit längerer Zeit. Nicht so schön ist die Version seines Nachnames, der oft „Zdwie-galla“ ausgesprochen wird. Das Problem ist bereits die Schreibweise. Denn sein Name wird mit einem „ł“ an vorletzter Stelle geschrieben. Dieser Buchstabe wird oft mit einem „l“ in Deutschland ersetzt (übrigens auch auf der Internetseite des FCSP), was dazu führt, dass viele eben so ein „l“ auch sprechen, obwohl es eigentlich anders ausgesprochen werden müsste, nämlich in etwa „ä-ou“, mit einem deutlichen Ausschlag zum „u“.
Da lohnt sich echt das Hören der Tondatei besonders, denn das oft gesprochene „Zdwie-galla“ ist ziemlich daneben. Er selbst spricht seinen Nachnamen „Dsch(u)wi-gaua“ aus, wobei besonders das „u“ in der ersten Silbe kaum Aufmerksamkeit bekommt. Kommt bloß nicht auf die Idee seinen Namen wie das Wort „Dschungel“ zu betonen. Das „u“ wird eher so schwungvoll wie im Wort „Hui!“ betont. Auch das französische „oui“ erinnert daran. Darauf folgt das „gaua“ und es wird tatsächlich so betont wie im Wort „aua“ (nur nicht so laut wie von meinen Kindern, wenn sie einen kleinen Kratzer haben…)
Erich Schmidt! Fußball-Gott!
Große Fragezeichen gibt es auch oft um die Aussprache des Namens Eric Smith. Dabei hat er selbst schon einmal erklärt, dass für ihn persönlich beide Arten seines Nachnamens, „Smiet“ (mit scharfem „s“ und weichem „t“, was aber nicht für ein „d“ reicht) und (super Denglish) „Smiff“, völlig ok sind. Er selbst spricht ihn nun in der Tondatei aber „Smiet“ aus und genau daran halten wir uns natürlich. Auch wenn ich ihn am liebsten „Erich Schmidt“ nennen würde.
Sollte Joel Chima Fujita weiter so spielen, wie er es in den bisherigen Partien für den FC St. Pauli tat, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis an seinen Namen ein „Fußball-Gott“ rangehängt wird. Das passt, da auch die Vornamen Joel (hebräischer Ursprung, bedeutet: „der Herr ist Gott“) und Chima (Igbo-Sprache, geschlechtsneutral, bedeutet: „Gott weiß es am besten“) einen direkten Bezug dazu haben. Ausgesprochen werden sie von Fujita selbst „Dscho-öl“ (das „ö“ bewegt sich in der „ö/e“-Zwischenwelt und ich habe keine Idee, wie ich das erklären kann) und „Tjschi-ma“. Sein Nachname wird „Fu-dschi-ta“ ausgesprochen. Das „dschi“ erinnert dabei stark an das Wort „Dschungel“, es wird also wie das englische „weiche g“ (Beispiele: „ginger“, „gym“) ausgesprochen.
Einen Namen, den wir hoffentlich irgendwann mal häufiger bei Spielen des FC St. Pauli aussprechen dürfen, ist Erik Ahlstrand. Und wenn wir das tun, dann bitte als „Eh-rig Aal-strand“. Dabei ist das „r“ im Vor- und Nachnamen jeweils leicht gerollt, das „d“ am Ende ganz weich und das „Aa“ hat einen klaren „O-Einschlag“, sodass ich überlegt habe, ob ich „Ol-strand“ schreibe.
Ein Name wird zwar meist schon richtig ausgesprochen, aber auch hier gibt es falsche Aussprachen: Er heißt Connor „Mett-ka(l)f“ (nicht „Mett-Kall-Fee“ – ja, sowas habe ich schon gehört). Dabei wird das „l“ fast nicht mit ausgesprochen, ähnlich wie im englischen Wort „halftime“.
Offensive voller Zungenbrecher
Auch der Name Mathias Pereira Lage konnte bereits in etlichen Varianten gehört werden. Der Vorname ist easy „Ma-thi-jas“, der Familienname „Pe-rey-ra“ auch. Ich bin etwas verwundert, wie er seinen Nachnamen selbst ausspricht. Zwar besitze ich nur ganz, ganz rudimentäre französische Sprachkenntnisse (wie ihr natürlich wisst), aber war überzeugt, dass er „Laa-sch“ oder „La-gee“ ausgesprochen wird (g = weiches g). Aber nun, der Nachname „Lage“ ist halt portugisischer und nicht französischer Herkunft. Und dort wird der Name eher „Laisch(i)“ ausgesprochen. Achtung, er selbst spricht das „i“ am Ende nicht, im portugiesischem brasilianischem wird es aber oft mitgesprochen (Danke an Hassan für den Hinweis).

// (c) Stefan Groenveld
Sowieso ist die Offensive voll von Spielernamen, die eine genauere Betrachtung benötigen, damit man bei der Aussprache nicht vollkommen daneben liegt. So auch bei Abdoulie Ceesay. Der dreht nämlich einfach so das „ie“ im Vornamen um, sodass ein „ei“ oder besser gesagt „Abdu-lay(e)“ daraus wird (ganz vielleicht ist noch ein leichtes „e“ am Ende zu hören). Sein Nachname gibt es in vielen Varianten und Aussprachen. Entsprechend sollten wir uns daran halten, wie er selbst den Namen ausspricht, nämlich „Si-säh“, wobei das „s“ jeweils scharf ausgesprochen wird. Ich persönlich hoffe ja, dass wir diesen Namen am Millerntor in dieser Saison mehrfach hören werden, nicht nur bei der Aufstellung oder Spielerwechseln…
Wie bei Manolis Saliakas, muss ich mich auch bei Oladapo Afolayan wieder daran gewöhnen den Vornamen richtig zu schreiben und nicht nur den Spitznamen zu verwenden. Und der wird „Ola-dapo(e)“ ausgesprochen, mit einem „o“ oder „oe“ am Ende (daher das „e“ in () mit reingeschrieben). Das „o(e)“ wird nicht „ooo-eee“ und auch nicht wie in „dapö“ ausgesprochen, sondern wie bei den Namen Joe oder Moe. Der Nachname wird „Af-olai-yen“ (oder „Af-folai-yen“) ausgesprochen. Das „A“ hat dabei einen Touch vom „Ä“ wie beim englischen „at“. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein doppeltes „f“ benötigt (hört am besten selbst nach und entscheidet). Zudem spricht Dapo seinen Nachnamen so schwungvoll aus, dass es vielleicht nicht die Doppel-Silbe „olai-yen“, sondern nur „olaiyen“ benötigt. Klar ist aber: Das oft (auch von mir) praktizierte „A-fo-la-jahn“ ist falsch.
Martijn „Lightning McQueen“ Kaars
Ganz kurz behandeln, weil eigentlich ganz simpel, können wir den letzten Sommerneuzugang Martijn Kaars. Denn ihr müsst nur ein „e“ in seinen Vornamen einfügen und das „r“ in seinem Nachnamen wird nur ganz rudimentär mitgesprochen. Er heißt: „Mar-teijn Kaa(r)s“. Und da mein Hirn oft nur ein stumpfer Brei ist und der Film bei uns Zuhause kürzlich lief, muss ich nun unweigerlich an Lightning McQueen denken – immerhin ist Kaars ja auch ziemlich schnell 😉
Der Hauptgrund, warum ich diesen Artikel schreibe? Weil ich mich gewundert habe, dass Andréas Hountondji von einigen Personen „An-dre-as“ genannt wird, also richtig deutsch. Bisher ging ich aber davon auch, dass sein Vorname „An-draß“ ausgesprochen wird. Aber siehe da: Auf der Webseite spricht er ihn selbst „On-dre-(j)as“ aus, wobei bitte das „o“ nicht wie in „Otto“, sondern mit einem klaren Schlag in Richtung „a“ ausgesprochen wird. Sein Nachname ist easy, wenn man ihn dreimal in Folge richtig aufgesagt hat: „(H)un-ton-ji“ – ob das „h“ zu Beginn ein „stummes“ oder ein „aspiriertes“ ist, keine Ahnung. Dafür reichen meine Franzosisch-Kenntnisse nicht aus…
So, genug Dinge fernab des Fußballs gemacht. Wird Zeit, dass es wieder weitergeht. Solltet ihr Fehler in diesem Text finden – Dinge, die ich falsch wahrgenommen habe oder Fehler bei der Aussprache – dann schreibt es gerne in die Kommentare und ggf. nehme ich das dann auf. Ich habe den Artikel bewusst mit „Ein Annäherungsversuch“ betitelt, weil ich selbst nicht genug Sprachkenntnisse habe, um das alles fehlerfrei und kompetent aufzuschreiben.
Zum Abschluss aber etwas, was in der Aussprache eigentlich nicht falsch gemacht werden kann:
Forza St. Pauli!
// Tim
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Aber nun, der Nachname „Lage“ ist halt portugisischer und nicht französischer Herkunft. Und dort wird der Name eher „Laisch(i)“ ausgesprochen (Achtung, er selbst spricht das „i“ am Ende nicht, im portugiesischem wird es aber oft mitgesprochen).
hmm, mit den besten Gruessen aus Porto wuerde ich fast sagen, ein am Ende mitgesprochenes „i“ wuerde eher in Brasilien angewendet werden.
Hatte vor einiger Zeit auch schonmal mit Uli Hebel ein paar Nachrichten auf LinkedIn ausgetauscht, weil er Bruno Fernandes immer Fernandsch ausgesprochen hat. Da rollen sich mir die Fussnaegel auf.
Ah, danke für den Hinweis! Habe ich angepasst.
French players of Portuguese descent tend to pronounce their own names as a mix of Portuguese and „how would the French spell what they hear“
mathias ist francophoner portugieser, wie ich francophoner spanier war. er hat sein ganzes leben in frankreich verbracht und spricht sein name französisch aus. mein name spreche ich weder auf französisch noch auf deutsch wie es auf spanisch klingen sollte. er sagt pereralasch! perfekt hier bei seiner vorstellung auf unsere instagram seite zu hören: https://www.instagram.com/p/DLKawU-iZ-e/
Danke für die Lehrstunde Tim. Ich hoffe ich kann mir das alles merken. 😉 Aber im Grunde liegt man ja meist schon ziemlich nah dran!
Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit auch mal erwähnen, das bei „Aux Armes“ bei „Armes“ das S nicht mit ausgesprochen wird.
Das verbreitet sich nämlich sehr stark in letzter Zeit.
Hm. Nach dem anhören aller Spielernamen auf der Seite habe ich für mich festgestellt, dass Joel Chima Fujita mein absoluter Endboss ist. Da hat die Schreibweise des Namens und wie ich ihn aussprach für mich fast gar nichts mit dem gemeinsam, was ich dann gehört hatte. 😀
Und das es diese Funktion auf der Webseite überhaupt gibt, habe ich auch erst durch euren Artikel erfahren (und musste sie dann auch erst suchen), weil ich – bis das entsprechende Audio-Symbol dann endlich mal eingeblendet wird – längst weiter nach unten gescrollt hatte. Aber ich bin mit der Webseite ohnehin nicht wirklich glücklich, was die Bedienung angeht, aber das ist eine andere Geschichte – aber dieses Beispiel zeigte mir ein weiteres Mal auf, dass es da bei der Benutzbarkeit echt Probleme bei mir gibt.
https://youtu.be/0aKFfJys2ho?feature=shared
Super Artikel, danke. 🙂
Auf dem vereinseigenen Videokanal ist bei den folgenden Vorstellungsvideos jeweils direkt zu Beginn zu hören, wie die Spieler ihre eigenen Namen aussprechen:
Arkadiusz Pyrka:
https://youtu.be/IMaCN7sf2BA
Martijn Kaars:
https://youtu.be/UblFQM8XhOc
palatanisiertes
aspiriertes
länderspielpausiertes
Again what learned und ja, unbedingt geht es um die Motive dahinter. Interesse und Respekt! Weiter, immer weiter!
Cooler Beitrag & bestimmt wesentlich schwieriger zu schreiben als manch sonstiger Kommentar.
Bitte direkt an alle TV & Radiostionen per Rundmail verteilen 😀.
Danke sehr !
Und irgendwo -weit weg und doch ganz nah- sitzt Rainer Wulff und nickt anerkenned.
Der neue Schriftsatz der Website kennt die Polnischen „Sonderzeichen“ übrigens. Also man könnte die Seite von Dźwigała anpassen, wenn man das beim Verein wollte.
Siehe als Beispiel diesen alten Artikel:
https://www.fcstpauli.com/news/adam-dzwigala-fallt-einige-wochen-aus
für mich klingt Fujita von ihm selbst ausgesprochen sowohl beim Verein als auch bei YouTube eher wie Fu-schi-ta (bei den Vornamen höre ich es wie du)
Als klugscheißender Japanologe muss ich hier Tim Recht geben – das transkribierte „J“ spricht man ganz ähnlich wie das englische „J“ (also „dsch“) aus, vielleicht etwas weicher. „schi-“ bzw. „shi-“ würde man anders schreiben 😉
bisschen late to the party, aber:
Mir wurde von einem polnisch sprechenden Menschen erklärt, dass Pyrka Kartoffel bedeutet.
Und jetzt bringe ich ihn ewig mit Florian Wirtz in Verbindung.
Vielen Dank für Dein „Aussprache – Lexikon“. Auch ich finde, dass es Respekt zeigt, Namen richtig auszusprechen.
Doch es gibt Menschen, die einfach kein Gehör für Sprachen haben. Da ist dann Hopfen und Malz verloren.
„Gott weiß es am besten“ 😯😇😆
Wunderbar! Es nicht einfach das trockene Thema der richtigen Aussprachen so amüsant und respektvoll zu beschreiben. Als Spracheninteressierter danke ich mit einem Schmunzeln.
Vielen Dank für die tolle Übersicht! Hab ich Andréas Hountondji überlesen? Bei der Vorstellung auf YT hab ich die Aussprache als Andraß Un-ton-dschie wahrgenommen, mit Betonung auf der letzten Silbe. Die Kommentatoren haben ihm beim Derby immer Un-tonndschi ausgesprochen, mit Betonung auf der zweiten Silbe.
Ehrliche Antwort auf Deine Frage: Ja.
(Im vorletzten Absatz ;-))
Moinsen,
wäre es nicht viel einfacher, Lautschrift zu verwenden wie in Sprachwörterbüchern? Die sind doch international gleich für alle.
Und sollte es schwierig sein, als Laie die Namen darin umzuwandeln: da kann doch bestimmt die KI bei helfen.
Vielen Dank für den Annäherungsversuch, Tim. Ich denke, Rainer Wulff würde sich darüber freuen.
Wie die Spieler ihre eigenen Namen aussprechen, wird ja zurecht als Maßstab gesehen. Wie wir allerdings gesehen haben, sprechen die ihren Namen auch nicht immer gleich aus. Das ist verständlich: Wenn man sich anderen Personen vorstellt, gerade solchen, die nicht die eigene Sprache sprechen, spricht man oft etwas gekünstelt deutlich. Beispiel: In meinem Vornamen kommt ein Umlaut vor. Den versuche ich immer besonders deutlich zu betonen, weil er in den meisten Sprachen nicht vorkommt. Mein Nachname endet auf „kel“. Deutlich ausgesprochen würde ich „kell“ sagen, normal aber eher „kl“ oder gar „kill“. Und so kommt es dann vermutlich dazu, dass man den eigenen Namen nicht wirklich „realistisch“ ausspricht.
Zusatznotiz: Manchmal versuchen Spieler auch, es uns einfach zu machen, wenn sie selbst ihren Namen für schwierig halten. Beispiel: Kofi. In Freiburg hat er sich dann mit einer Aussprache vorgestellt, die näher an der „richtigen“ Aussprache ist, wenn ich mich recht erinnere.
Wie auch immer: Für mich zählt das Bemühen im Respekt vor den Spielern.