Der FC St. Pauli verliert gegen Mainz 05, die U23 fängt einen späten Tiefschlag bei Altona 93 – immerhin die 1. Frauen gewinnt das Nachholspiel gegen Hastenbeck. Die Lage am Montag.
FC St. Pauli
1:2 gegen Mainz 05
Aus der unbeliebten Rubrik „Sagen wie es ist“:
1) Das Spiel als Miniaturform der Saison:
In der Saison reichen drei gute Spiele zum Auftakt nicht, wenn danach kaum noch was kommt. Im Spiel reichen fünf gute Minuten zu Beginn nicht, wenn danach nur wenig kommt und man zudem den Gegner zum Torschießen einlädt.
2) Kein Vertrauen mehr in die Comeback-Kids:
Hätte man mir nach dem frühen Gegentor eine Wette angeboten, dass wir noch was holen – ich hätte Haus und Hof dagegen gewettet. Zu keiner Phase im Spiel habe ich den Glauben gehabt, hier würde noch was gehen. Okay, hätte Ceesay jene Großchance in der 74. Minute genutzt, statt auf den schlechter postierten Kaars mit einem noch schlechteren Zuspiel quer zu legen – vielleicht hätte ich dann die Hoffnung noch wiedergefunden. So aber kam der Anschlusstreffer einfach zu spät.
Die letzten Spiele haben mich tatsächlich gebrochen.
Weiter? Etwa noch weiter?
Was das späte Tor aber an symbolischer Kraft noch entfacht haben mag, wird man kommenden Samstag sehen. Wäre stattdessen vielleicht noch das 0:3 oder gar 0:4 gefallen, so hätte es wohl nach Abpfiff deutlich mehr Pfiffe gegeben, als jetzt die paar gegen Schiri Gerach – der aus meiner Sicht nun wirklich nichts dafür konnte. Und ja, die Nachspielzeit hat er um die Verletzungspause von da Costa verlängert – nicht mehr, nicht weniger. Aber auch noch drei weitere Minuten Nachspielzeit hätten uns keinen Ausgleich mehr beschert.

Was bleibt: Die Hoffnung darauf, dass sich in keiner anderen Sportart mehr Pferde rituell vor Apotheken versammeln. Also weiter, Samstag in Leipzig punkten.
Der Spielbericht von Tim erscheint im Verlauf des Tages.
Weitere Links
- Highlights: Sportschau
- Bericht: Beebleblox
- Fotos: Stefan Groenveld
- Bericht und Fotos: fcstpauli.com
- Stimmen zum Spiel: fcstpauli.com
Lage der Liga
Samstag
- Bayern München – 1. FC Heidenheim 3:3 (1:2) // Sportschau-Highlights
Fußball, herrlich verrückt. In den ersten 30 Spielen der Bundesliga hatte der FC Bayern mit 29 Gegentoren eine sehr gute Defensive gestellt, die der Offensive (109 Tore) in nichts nachstand. Jetzt gab es innerhalb einer Woche elf Gegentore in den drei Spielen in Mainz, Paris und Heidenheim.
Ebenso verrückt: Nachdem der 0:2-Rückstand durch zwei Tore von Leon Goretzka in der 57. Minute ausgeglichen war, rechneten wohl alle damit, dass die Bayern das Ding jetzt auch noch drehen würden, wie schon in der Vorwoche nach dem 0:3 in Mainz. Doch Pustekuchen, Budu Zivzivadze erzielte in der 76. Minute die erneute Heidenheimer Führung. Auch aufgrund einer Verletzung von Föhrenbach wurden die fünf Minuten Nachspielzeit nochmal deutlich verlängert, nach sieben Minuten zeigte Schiedsrichter Willenborg weitere vier Minuten an. Und nach 100 Minuten fiel dann ein Tor, was man vielleicht in Minute 100 auch nur dann so fängt, wenn man als Tabellenletzter kurz vor Saisonende tief im Abstiegskampf ums Überleben kämpft: Distanzschuss, Pfosten, Rücken des Torwarts – Tor. Versetzt Euch mal in die Lage der Heidenheimer und ihrer Fans, „bitter“ ist eine maßlose Untertreibung. - Union Berlin – 1. FC Köln 2:2 (0:1) // Sportschau-Highlights
- Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 1:2 (0:0) // Sportschau-Highlights
- Werder Bremen – FC Augsburg 1:3 (0:2) // Sportschau-Highlights
- TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart 3:3 (2:1) // Sportschau-Highlights
- Bayer 04 Leverkusen – RaBa Leipzig 4:1 (2:0) // Sportschau-Highlights
Sonntag
- FC St. Pauli – 1. FSV Mainz 05 1:2 (0:2) // Sportschau-Highlights
- Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund 1:0 (0:0) // Sportschau-Highlights
- SC Freiburg – VfL Wolfsburg 1:1 (0:0) // Sportschau-Highlights
Die Tabelle
Ich predige seit Wochen, dass es nichts bringt, auf andere Ergebnisse zu schauen, solange man selber nicht die nötigen Punkte holt. Dementsprechend muss man jetzt eben auch nicht jammern, dass Wolfsburg in Freiburg punktet und Heidenheim (trotz des späten Ausgleichs) auf einmal auch wieder an uns vorbei kann.
Punktgleich sind wir aktuell mit dem VfL Wolfsburg, die Tordifferenz spricht aktuell für die Wölfe. Die spielen nächste Woche gegen die Bayern, während wir in Leipzig ran müssen. Der 1. FC Heidenheim liegt drei Punkte hinter uns und muss nächste Woche Sonntag nach Köln – wo der Effzeh vielleicht schon durch die Ergebnisse des Samstags gerettet sein könnte.
Der Trend ist aktuell alles andere als unser Freund und die Wahrscheinlichkeit eines direkten Abstiegs neutral betrachtet deutlich höher als das Erreichen des Relegationsrangs. Immerhin ist da noch der Strohhalm mit den Pferden und den Apotheken…
Fanszene-News
IMK
„Wir lassen uns nicht spalten – Innenminister*innen: Feinde der Fankultur“ – so lautete ein Banner mit unterstützender Zettel-Choreo zu Beginn der zweiten Halbzeit. Ähnliches im Gästeblock, ergänzt mit Wechselgesängen beider Fanszenen. // Mehr Infos: USP

Statement zum Aktionstag am 08. März
Ein gemeinsames Statement vom FC St. Pauli, Fanclubsprecher*innenrat, Fanladen St. Pauli, Ultra Sankt Pauli, Support Block, Nord Support, FLINTA St. Pauli, Paulin und dem AK Awareness wurde gestern veröffentlicht und auf Zetteln im Stadion verteilt. Dieses ist auch in voller Länge auf Instagram zu lesen und bedarf wohl keiner weiteren Anmerkungen.
Passend dazu gab es auch an mehreren Stellen Hinweise auf die Demo gegen Männergewalt am 14. Mai, Beginn um 14.00h auf dem Heiligengeistfeld.
30 Jahre Skinheads St. Pauli!
„Still alive and kickin'“
Happy Birthday, liebe Skinheads!

FC St. Pauli von 1910 e. V.
Regionalliga Nord (m/w)
U23 mit 1:1 bei Altona 93
„Gemeinsam untergegangen“ könnte die Überschrift zum Spiel lauten, sowohl Altona 93 als auch die FC St. Pauli U23 werden kommende Saison wohl in der Oberliga Hamburg spielen.
3873 Zuschauende in der Adolf-Jäger-Kampfbahn sahen den ersten Aufreger in der 27. Minute, als ein Handspiel von Romeo Aigbekaen mit einem Strafstoß geahndet wurde. Diesen konnte Simon Spari allerdings mit dem Fuß parieren, torlos ging es in die Pause. Klar, dass ein Punkt keinem der beiden Teams helfen würde, da musste in Halbzeit zwei also mehr kommen.
Marwin Schmitz, der nach langer Verletzung sein Comeback gab und in der 68. Minute eingewechselt worden war, traf zehn Minuten später zur umjubelten Führung für die Kiezkicker. Die drei Punkte wären so wichtig gewesen – stattdessen traf Michael Ambrosius in der Nachspielzeit nach Ecke noch zum 1:1-Ausgleich für den AFC und beide Teams dürfen nun recht verlässlich für die 5. Liga planen. // fcstpauli.com
Am Sonntag konnte Eintracht Norderstedt mit 2:1 gegen BW Lohne gewinnen, die Gäste stehen somit als erster Absteiger fest. Für Altona 93 ist die Chance auf den Klassenerhalt angesichts von sechs Punkten und 20 Toren Rückstand bei nur noch zwei Spielen nur noch sehr theoretisch. Für die U23 sind es auch sechs Punkte aber „nur“ sieben Tore – und man hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Dieses steigt am Mittwoch um 19.00h gegen den Bremer SV und an der unbedingten Notwendigkeit eines Sieges besteht kein Zweifel.
1. Frauen siegt 4:0 gegen SV Hastenbeck
Soll niemand sagen, alles wäre schlecht: Immerhin die 1. Frauen konnte gestern drei wichtige Punkte im Nachholspiel gegen den Tabellenletzten, SV Hastenbeck einfahren. Schon nach neun Minuten führte man im Sternschanzenpark mit 2:0, unter anderem durch einen sehenswerten Freistoß von AnSo Greifenberg aus 18 Metern in den Winkel. Während die Gäste im ganzen Spiel keinen einzigen nennenswerten Torschuss abgaben, trafen Alessa Blankenhorn, Neele Nordhausen und Lina Jubel noch für Braun-Weiß.
Fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz, allerdings noch drei Spiele und viele direkte Duelle, auch unter den Kontrahentinnen im Abstiegskampf. Der Klassenerhalt ist also noch nicht sicher, es sieht aber deutlich besser aus als noch vor ein paar Wochen.
Der Spielbericht des Teams folgt.
Hamburger Pokal
Auch in den Pokalwettbewerben naht das Saisonende, diese Woche stehen gleich einige wichtige Spiele an:
- Dienstag, 18.30h: FCSP U15 (w) – HSV (FeldArena) (Instagram)
- Dienstag, 18.30h: FCSP U13 (m) – HSV (Brummerskamp)
- Dienstag, 19.00h: Eintracht Norderstedt – FCSP U19 (m) (Ochsenzoller Straße 58)
- Mittwoch, 19.00h: HSV – FCSP U17 (m) (Kunstrasen am Volksparkstadion)
Döntjes
NOlympia
Bei der Diskussionsveranstaltung letzte Woche zum Olympia-Referendum war unter anderem auch Thema, was die Olympischen Spiele in Paris mit der Stadt und den dort lebenden Menschen gemacht haben. Insbesondere der Umgang mit den Wohnungslosen wurde besprochen, denen große Versprechungen gemacht wurden, die dann in aller Regel nicht eingehalten wurden.
Bei der Hinz&Kunzt (€) könnt Ihr jetzt ein Interview mit Paul Alazy lesen, Aktivist der damaligen Anti-Olympia-Bewegung von Paris. Alternativ natürlich auch in der Print-Version bei der Verkäuferin oder dem Verkäufer Eures Vertrauens.

2. Liga-Watch
Während Schalke 04 am Samstag den Aufstieg feierte, ist das Rennen um die Plätze 2 und 3 komplett offen. Die SV Elversberg (59 Punkte) hat nach einem beeindruckenden 5:1 gegen den direkten Konkurrenten SC Paderborn (58P) aktuell die Nase knapp vorn, dazwischen liegt noch Hannover 96 auf Rang 3 mit ebenfalls 58 Punkten, das durch ein 3:3 gegen den Tabellenletzten Preußen Münster eine bessere Platzierung verpasste.
Nicht minder dramatisch der Abstiegskampf. Eintracht Braunschweig (Torverhältnis: -18) ist aktuell gerettet, Fortuna Düsseldorf (-19 auf dem Relegationsrang) und SpVgg Fürth (-21 auf dem ersten Abstiegsplatz) folgen punktgleich! Besagtes Preußen Münster könnte mit jetzt fünf Punkten Rückstand dann schon nächstes Wochenende absteigen.
3. Liga-Watch
Glückwunsch an Timo Schultz und den VfL Osnabrück! Neun Punkte betrug vor dem Spieltag der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Rot Weiss Essen belegte. RWE reiste bestens gelaunt in die „WIRmachenDruck“-Arena von noch Regionalligist Sonnenhof-Großaspach, wo der VfB Stuttgart II seine Heimspiele austrägt. Tatsächlich schoss Cuber Potocnik in der Nachspielzeit ein Tor für RWE, es jubelte aber niemand – denn bis dahin stand es bereits 6:0(!) für den VfB. Somit konnte der VfL Osnabrück einen Aufstieg auf dem Sofa feiern, denn erst am Sonntag trat man selbst bei Wehen Wiesbaden an. Sehr viel Restalkohol soll da noch nicht im Blut gewesen sein, die große Feier sparte man sich für die lange Rückfahrt auf – und feierte mit dem 3:2-Auswärtssieg auch gleich noch die Meisterschaft.
Das Rennen um die weiteren Aufstiegsplätze ist hingegen zwei Spieltage vor Schluss extrem eng. Rot Weiss Essen ist nach besagter Niederlage auf Rang 4 abgerutscht, da der MSV Duisburg das Spitzenspiel gegen Energie Cottbus gewann. Cottbus steht dank der besseren Tordifferenz auf Rang 2, Duisburg auf dem Relegationsrang. RWE folgt zwei Punkte dahinter.
Der Abstieg des TSV Havelse stand ab Spieltag 1 zu erwarten, am Ende wartete man dann doch deutlich länger darauf. Seit Samstag ist es aber nun soweit, die 4:0-Niederlage beim SC Verl beendete alle Resthoffnungen. Weniger erwartbar vor der Saison aber jetzt mit dem gleichen Ergebnis: Zweitligabsteiger SSV Ulm ist nach dem 0:2 gegen Viktoria Köln bereits am 35. Spieltag abgestiegen. Nach zwei Aufstiegen hintereinander folgten nun also zwei Abstiege, man spielt nächste Saison wieder in der Regionalliga. Der Abstieg von Schweinfurt und Aue stand schon länger fest, somit ist die Abstiegsfrage ungewöhnlich früh geklärt.
Regionalliga-Watch
Zunächst doch noch kein Glückwunsch an den SV Meppen, der am Wochenende den Aufstieg in die 3. Liga eintüten wollte. Finaler Akt sollte dafür das Heimspiel am Samstag gegen den Bremer SV sein. Eine 1:0-Führung und ein erneutes 2:1 in der 54. Minute stellten die Weichen auf Party, aber der Bremer SV glich erneut aus (57.), was dem SVM immer noch gereicht hätte. Doch in 90+5 trafen die Gäste erneut, 2:3, Aufstiegsfeier vertagt. Katerstimmung.
Doch nur bis zum frühen Abend, dann verlor nämlich der VfB Oldenburg das Heimspiel gegen Weiche Flensburg – und Meppen konnte mit etwas Verspätung doch noch Meisterschaft und Aufstieg feiern.
Doch nochmal Spannung in der RL Nordost: Lok Leipzig patzte überraschend (und wohl auch aufgrund einer Unterzahl ab der 2. Minute) gegen den BFC Preußen. Carl Zeiss Jena konnte so zwei Spieltage vor Schluss nochmal auf zwei Punkte heranrücken.
Die eben schon aufgrund ihres Stadions erwähnte SG Sonnenhof-Großaspach war jüngst erst wieder in die Regionalliga Südwest aufgestiegen und feiert jetzt den Durchmarsch, zurück in die 3. Liga. Am Ende reichte dafür ein 0:0 bei Mainz 05 II.
Zu guter Letzt
Und dann war da gestern noch das Entscheidungsspiel zwischen Droylsden FC und Maghull FC in der Division One North bei Manchester, der zehnten Liga in England. Nach Verlängerung stand es 3:3 und so kam es im Butcher’s Arms Ground zum Elfmeterschießen – mit dem besseren Ende für die Gastgeber. // YouTube
Forza St. Pauli!
// Maik
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Also was da vor und nach dem Spiel an Inhalt vor den Mikrofonen abgegeben wurde von allen Verantwortlichen und sogenannten Führungsspielern ist wirklich abenteuerlich. Kennt ihr noch den Film „The Happening“ mit Mark Wahlberg? Irgendein Gas scheint da auch an der Kollau ausgesetzt worden zu sein, anders kann ich mir diese kollektive Einigkeit, dass wir ja nix anderes machen, nicht erklären.
Beispiele?
Vor dem Spiel:
– Blessin will Änderungen vornehmen im Kader. Am Ende wechselt er gezwungen verletzungsbedingt und Smith für Rasmussen, der ohnehin gewechselt worden wäre, weil Rasmussen nur Aushilfe war. Auf der Bank die gleichen Spieler und menschgewordenen Bankwärmer, die nienienie eingesetzt werden. Warum kreative MF-Spieler aus der Jugend reinbringen, wenn man Oppie und Hara weiter demütigen kann? Genialerweise noch einen weiteren Projektspieler vor dem Spiel präsentieren (für welche Liga, für welchen Trainer?)
Göttlich: Palavert die immer gleichen Phrasen (fairerweise sagt er das selbst) und erklärt, dass man keinen Aktionismus (Trainerwechsel d. R.) betreibt, weil man laut xG und anderer Statistiken da steht, wo man hingehört. Ja, ach. Das ist ja gerade der Grund, warum man da wechseln sollte, denn man steht da, wo man sich hingearbeitet hat. Die Statistiken sollte man heranziehen, wenn man sagen will, dass man unterperformed, man Pech hat und eigentlich ganz woanders stünde in einer perfekten Welt.
Versprochene Reaktion auf das Heidenheim-Spiel: Braucht es hier weitere Worte?
Nach dem Spiel:
Wahl: Crash-out, weil er ernsthaft wieder so ein Interview gibt und davon spricht, es seien mehr als 10 gute Minuten gewesen. Macht es einen Unterschied, ob es denn 20 waren? Man könnte vermuten, Tietz wäre ein Weltspieler, so wie er da alle abgekocht hat.
Bornemann: Redet irgendwas davon, dass wenn man ja bisschen Pech hatte und man gut reinkam. Hätten ja auch ein schnelles Tor machen können. Generell kp, wieso man so entspannt und gelassen vorm Mikro steht, wenn ich mich an das Spiel in der Hinrunde gg Heidenheim erinnern kann, wo er trotz Sieg gekocht hat vor Wut. Auch da keine Hoffnung, dass er seinen Fehler einsieht. Auch die Aussagen, dass man über die Defensive kommen muss.. Dude, wir können nur noch alles reinwerfen, abwarten und Hountondji 4x 70 Meter gegen 4 Verteidiger schicken ist nicht mehr drin.
Blessin: Will nichts ändern. Sinngemäß müssen wir einfach nur das, was bisher versucht wurde, besser umsetzen und individuelle Fehler abstellen. Mhm, das höre ich schon die ganze Saison, aber ganzganz sicher wird das mit den immer gleichen Leuten in der gleichen Spielidee plötzlich gegen Leipzig funktionieren 🙂
Im Übrigen schließt auch er seinen vorzeitigen Rücktritt aus. Da neuerdings bei uns der Trainer die Entscheidungen über mögliche Trainerentlassungen macht, bleibt er uns zumindest bis zum Abstieg Mitte Mai erhalten.
Meine Güte hat sich die Ambitionslosigkeit in diesen Verein wieder reingefressen. Für Freundschaften hätte Bornemann keine Zeit im Profifußball, so die Aussage in eurem Interview. Gilt das noch?
Passend vor dem Spiel Heidels Worte zur Henriksen-Entlassung in der Abendpost: „Zunächst mal soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir mit Bo Henriksen nicht zufrieden waren. Er ist ein Top-Trainer, aber es gibt einfach Phasen, in denen es einfach nicht mehr läuft – und man dann reagieren muss. Bo ist ein sehr extrovertierter, emotionaler Typ, der bei seiner Ankunft den ganzen Verein aufgeweckt hat. Er hat es überragend gemacht, wir haben eine ähnlich gute Rückrunde wie momentan gespielt und uns in der folgenden Saison sogar für Europa qualifiziert. Als wir dann in dieses Loch gefallen sind, hat Bo selbst gesagt, dass er nicht glaubt, die Wende schaffen zu können, woraufhin wir uns einvernehmlich getrennt haben.“
Habe fertig und sorry für den Ausbruch, ich bin das Nichthandeln der Verantwortlichen leid.
Bist Du sicher, dass er um die Verletzungspause von Da Costa verlängert hat?
Meiner Wahrnehmung nach hat er bei 5 Minuten Nachspielzeit nach 4:58 Minuten abgepfiffen.
Hat mich nicht gestört. Ich war froh, dass es vorbei war, ist mir aber aufgefallen.