Im Pokal ausgeschieden, in der Liga sieglos auf Platz 16 nach drei Spieltagen. Der FC St. Pauli ist nicht gut in die Saison gestartet und muss nun aufpassen, nicht in eine Negativspirale zu geraten.
(Titelfoto: Stefan Groenveld)
Dass das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern für den FC St. Pauli nicht glücklich verlaufen ist, da dürften sich wohl alle einig sein. Nach gutem und druckvollem Start, in dem der FCSP durchaus der Führung nahe war, konnte der FCK mit der ersten richtigen eigenen Chance, mit seinem zweiten Torabschluss in Führung gehen. Und dann gab es direkt nach Wiederanpfiff die komplett kalte Dusche und die Gäste bauten die Führung sogar aus. Zwar kam der FC St. Pauli noch zum Anschlusstreffer und war bis zum Schlusspfiff dem Ausgleich näher als der FCK der Entscheidung, doch am Ende verliert der FCSP eine Partie, die eigentlich nicht verloren werden muss. Schon wieder.
Zwei Punkte aus vier Spielen sind zu wenig
Somit ist der Fehlstart perfekt. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt – beides Spiele, in denen ein Sieg durchaus drin war – verlor der FC St. Pauli in der ersten Pokalrunde unnötig gegen Rot-Weiss Essen und nun auch das erste Ligaspiel. Damit steht das Team nach drei Spieltagen in der Liga auf Platz 16 und hat die Pokalsaison bereits für sich beendet. Es ist ein echter Fehlstart, den das Team hingelegt hat. Die Frage ist: Wie konnte das passieren? Und was muss passieren, damit endlich Spiele gewonnen werden?
Warten auf das Zu-Null-Spiel
Marcel Rapp betonte auf der Pressekonferenz nach Abpfiff sehr deutlich, dass er mit der Leistung seines Teams zufrieden gewesen ist: „Wenn man die Leistung bewertet, dann haben die Jungs vieles gut gemacht. Da gibt es nicht viel auszusetzen“. Doch trotz dieser eigentlich ganz guten Leistung fing sich der FC St. Pauli wieder zwei Gegentreffer. Einig sind sich alle beim FC St. Pauli, dass diese Gegentreffer zu einfach gefallen sind, so fässt es unter anderem Marcus Mathisen zusammen: „Wir können heute nicht zwei Gegentore zulassen, das haben wir ihnen zu einfach gemacht.“ Es ist vor allem das „Wie“, was für Fragezeichen sorgt. Denn viele Chancen hat der FCSP gegen Kaiserslautern, wie auch gegen Essen, nicht zugelassen. Für David Nemeth ist das schwer zu erklären: „Gefühlt schießen die Gegner aktuell aufs Tor und der ist drin, ich weiß nicht warum.“ Mathisen sieht es genau so: „Aktuell fangen wir uns Gegentreffer, obwohl die Gegner nicht viele Chancen haben.“
Fakt ist: Auch weiterhin wartet der FCSP auf ein Zu-Null-Spiel unter Rapp. Weder in den Testspielen, noch in den vier absolvierten Pflichtspielen gelang es dem Team, 90 Minuten ohne Gegentreffer zu bleiben. Die Gegner finden aktuell immer einen Weg, um Tore gegen den FC St. Pauli zu erzielen, auf vielfältige Art und Weise. Das mag unglücklich sein, wie zum Beispiel bei der Situation, die gegen den FCK zum 0:1 führte, oder einfach auch gut vom Gegner gemacht (wie beim zweiten Treffer des FCK – wenngleich unter Mithilfe von Ben Voll), aber es ist nunmal so, dass jeder Gegner gegen den FC St. Pauli seine Chancen auch effizient nutzt. Und genau das gelingt dem FCSP auf der anderen Seite des Spielfelds aktuell nicht.
Chancen werden erneut nicht genutzt
Natürlich sind die Gegentreffer ein Problem für den FC St. Pauli, für welches Team nicht? Wenn man die Entstehung dieser Gegentreffer berücksichtigt, dann mögen diese auch unglücklich zustandegekommen sein und die Gegner haben dadurch sicher den ein oder anderen Treffer mehr erzielt, als sie verdient gehabt hätten. Aber das größere Problem für den FC St. Pauli ist aktuell, dass er sich für gute Leistungen in der Offensive nicht mit eigenen Treffern belohnt. Gegen Fürth war die Leistung nicht überragend, aber gut genug, um die Partie zu gewinnen. Gegen Kiel waren die Chancen da, um frühzeitig das Spiel zu entscheiden. Gegen Essen muss der FC St. Pauli in Führung gehen und auch gegen den FCK hatte das Team ein klares Chancenplus. Doch in all diesen Partien schoss der FCSP zu wenig eigene Treffer.
Auffällig ist, dass das Team sich in den Spielen immer wieder Auszeiten erlaubt, Phasen, in denen die Offensivabläufe nicht mehr passen, in denen die Fehlerquote sehr hoch ist – und die der Gegner in den letzten Partien zuverlässig eiskalt ausnutzen konnte. Auch gegen den FCK fiel der erste Gegentreffer quasi aus dem Nichts, war nicht das Produkt einer Druckphase. Trotzdem muss man beim FCSP genau analysieren, wie es zu diesen Hängern mitten in den Partien kommt, warum es nicht gelingt, das eigene Spiel durchzuziehen, was dafür sorgt, dass ein eigentlich gutes Spiel phasenweise entgleitet – und leider zum Saisonauftakt immer zu Gegentreffern führte. Die Hoffnung, dass das nun besser wird, trägt einen Namen: „Abdoulie Ceesay ist immer für einen Moment gut, wo er auf einmal zaubert, wo er auf einmal aufgeht, wo er eine Situation löst und die einfach gut macht. Ich glaube, es gibt keinen Spieler der so gut durch einen Mann durchgeht. Im Training tut der einem weh und das gibt der Mannschaft was, wenn er einfach reinhaut.“ David Nemeth war voll des Lobes für seinen Mitspieler, der bei seinem Comeback nach Einwechslung direkt traf und dem Team somit neues Leben einhauchte. Es ist zu hoffen, dass er auch in den kommenden Wochen dem Team so weiterhelfen kann und damit ein Teil des Problems, den fehlenden Ertrag in Form von Toren nämlich, lösen kann.
„Leistung und Ergebnis voneinaner trennen“
Wenn die Leistung stimmt, die Ergebnisse aber nicht, dann besteht die Gefahr, dass sich ein Negativstrudel entwickelt, in den ein Team hineingerät. Wissen wir beim FC St. Pauli nur zu gut, denkt mal an die neun Niederlagen in Serie letzte Saison, in denen erst die Ergebnisse nicht passten, aber mit jedem schlechten Ergebnis auch irgendwann die Leistung immer weniger. „Es ist als Trainer gerade jetzt so, dass man Leistung und Ergebnis voneinander trennen muss,“ erklärte Marcel Rapp nach der Niederlage gegen Kaiserslautern und betonte: „Wenn man nur die Spiele von uns sieht, dann sind wir weit weg davon, dass wir irgendwie schlecht sind.“ Rapp ist somit vor allem im mentalen Bereich gefordert, muss das Selbstvertrauen des Teams und den Glauben an die Spielweise hoch halten: „Es geht darum, einfach weiterzumachen. Dass man daran glaubt. Dass man einfach diese Leistung bewertet und ich glaube, wenn wir mit so einer Leistung weiterspielen, dann haben wir das Recht, jede Woche auf Punkte zu kommen.“
Dass Leistung und Ergebnisse aktuell nicht zusammenpassen, sahen auch die Spieler allesamt so, die in Mixed Zone nach der Niederlage gegen den FCK Rede und Antwort standen. Marcus Mathisen erklärte: „Ich denke, wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und wenn wir so weiterspielen, dann werden wir die Punkte schon noch kommen.“ Smith pflichtete ihm bei: „Es fühlt sich etwas komisch an, aber ich denke wir haben über 90 Minuten eines unserer besten Spiele in dieser Saison gemacht. Wir haben die gesamte Partie über gedrückt, wir hatten die Kontrolle. Vielleicht müssen wir uns ein paar mehr Chancen herausspielen, aber insgesamt ist das die richtige Richtung.“ Und auch er betonte: „Wir wissen was wir tun. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen (I am not fucking worried), dass wir das erreichen werden. Wenn wir so weiter spielen, dann werden die Punkte holen, die wir benötigen.“
Für den FC St. Pauli reicht es aktuell nicht, eigentlich ganz gut gespielt zu haben, um Punkte zu holen. David Nemeth erklärte: „Ich glaube, wir müssen uns das einfach extrem hart verdienen, diese Saison Punkte zu holen“ und holte dabei alle ins Boot: „Wir brauchen die Mannschaft und auch alle rund herum. Wir brauchen die Fans, wir müssen positiv sein und ich glaube alle können sehen, nach drei Spielen, spielen wir nicht wie eine Mannschaft, die zwei Punkte hat. Deswegen müssen wir genau so weitermachen, genau so weiterkämpfen.“
Doch auch dem FCSP-Kapitän dürfte klar sein, dass der FC St. Pauli nun bereits nach drei Spieltagen eine Phase erreicht hat, in der nicht mehr nur die Leistung zählt, sondern es auch extrem wichtig ist, dass die Ergebnisse passen. Damit nicht irgendwann auch die Leistung nachlässt, werden dringend Punkte benötigt. Um auf den Fehlstart nicht eine Negativserie folgen zu lassen.
// Nike & Tim
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Wenn wir endlich die Fanbrille ablegen würden, dann sprächen wir nicht von einer mgl. Negativserie, sondern wer Bornemann beerben soll und wann ein guter Zeitpunkt wäre. Offenbar ist die Welt in den Entscheidungsorganen immer noch rosarot – Pokalaus, dürftige Leistungen (1000 Querpässe sind kein Leistungsnachweis), keinen Sieg seit Februar, och joa, alles supi. DAS IST ST. PAULI, hiers Paddy unso!1!1
Sorry, das ist ein Transferfenster des Grauens. Fahrlässig, uninspiriert.
@Tim, Glückwunsch zu dem baldigen Jobangebot vom FCK, Lieberknecht liebt dich wirklich. Rette dich aus diesem sinkenden Schiff. Für den Rest halte ich die Augen nach guten Magenta-Angeboten offen.
„Keinen Sieg seit Februar“.
Dass die von den Medien herbeigeschriebene, völlig sinnbefreite „Serie“ auch hier Anklang findet, finde ich schon bedenklich.
Was hat diese Saison mit der Letzten zu tun?
Neue Mannschaft, neuer Trainer, neue Liga! Richtig! GAR NICHTS!
Bis gestern waren wir in der Liga ungeschlagen 🙂
Und wie waren eigentlich die ersten Spiele in der letzten Aufstiegssaison? Remember?
4 Unentschienden (3 davon 0:0), ein Sieg. In 5 Spielen 3 Tore geschossen. Und am Ende der Saison gabs trotzdem die Meisterschale.
Keep calm and follow your Millernton!
Richtig. Und zwischen dem letzten Sieg und jetzt war ja auch noch Sommerpause von fast 3 Monaten… Wird irgendwie auch nicht mitgerechnet
Moin Tim, deine Analyse wie immer in vielen Punkten richtig, auch dein Frust zwischen den Zeilen. Ich denke allerdings, dass das Match in der Innenverteidigung – wie auch bei den letzten Gegentoren – verloren wurde. Dabei fällt mir Mathisen besonders negativ auch, der vielfach zu langsam und zweikampfschwach auffällt. In meinem Kopf sehe ich immer Mets an seiner Stelle und weiß, das Gegentor wäre mit ihn in dieser Situation nicht gefallen. Die Abwehr stand wesentlich stabiler mit Smith auf der Mathisenposition. Ich hoffe, das bleibt so.
Ansonsten muss die Mannschaft durch dieses Tal durch – weitere Verstärkungen wird es nicht geben.
Puh, das ist mir alles ein bisschen zu rosarot. Ja, bis zum Gegentor sah das alles ganz anständig aus, aber so die richtig große Torgefahr war da zu selten vorhanden. Mit dem Gegentor fiel dann (wieder) alles in sich zusammen.
Bei den Aussagen der Spieler (und des Trainers!) frage ich mich schon ein bisschen, ob die ein anderes Spiel gesehen haben. Mathisen leider wie einmal ein Gefahrenherd und völlig zu Recht ausgewechselt. Hrgota uninspiriert und mit kaum einer gelungen Aktion.
Erst mit dem Zurückziehen von Smith in die Innenverteidiung und der Einwechslung von Ceesay plus Anschlusstor kam wieder Struktur und Leben in unser Spiel. Aber wie schon gegen Essen hatten wir danach kaum noch nennenswerte Chancen.
Für mich wird sich da ein bisschen zu sehr was vorgemacht. „Wir können den Rasen mit erhobenen Hauptes verlassen.“ (Nemeth) „Die 90 Minuten betrachtet war es unser bestes Spiel in dieser Saison.“ (Smith) „Wenn wir mit solch einer Leistung weiterspielen, haben wir auch das Recht, jede Woche in die Punkte zu kommen.“ (Rapp)
Wie bitte? So, wie wir gerade spielen, verliert man in der zweiten Liga Spiele. Vorne oft zu langsam, falsche Entscheidungen und ohne die letzte Entschlossenheit und Durchschlagskraft, hinten viel zu anfällig. Mathisen ist alles andere als ein Wahl, Ando kommt links anscheinend längst nicht so gut zurecht wie in der Bundesliga-Saison rechts. Nemeth kann seine Kapitänsrolle bisher nicht mit Leistung untermauern. Hrgota sucht diese auch noch.
In dieser Mannschaft passt es bisher nicht. Ich hoffe, das ändert sich noch. Eventuell auch mit Hilfe von weiteren Ergänzungen.
Es ist das haargenau gleiche ignorante Geblubber, dass wir schon in der letzten Saison in der Rückrunde von VW-Wahl und Göttlich hinnehmen mussten. Exakt null Selbstreflexion in Mannschaft und Verein.
100% „Wir sitzen mitten in der Sch…und freuen uns, dass es so schön warm ist von unten.“
PK’s sind aber nicht dazu da, kritische Selbstreflektion zu betreiben, sondern dienen immer mehr nur als Abschussrampe von O-Ton-fähigen Worthülsen.
Ich dachte, dass Spiel war schon grauenhaft genug. Dann les und hör ich die Spieler/Trainerkommentare nach dem Spiel und merke: es geht immer noch schlimmer! Da sind die Herren allen Ernstes mit der Leistung zufrieden. Unfassbar! Wem es im Profisport derart an selbstreflexion mangelt, wird weiter abgestraft. Ausgerechnet Nemeth und Mathiesen wundern sich über die Gegentore! Zum Heulen oder totlachen. Ich geh seit 84 zu unserem FC. Die beiden stellen die schlechteste Innenverteidigung, an die ich mich erinnern kann.
Wenn der Trainer damit (und dem restlichen uninspiriertem gestümpere) zufrieden ist, gehört er sofort gefeuert.
Auch enttäuschend, dass der Millernton (mit all seiner fachlichen Kompetenz) mal wieder keine kritischen Fragen auf der PK stellt.
Der Teil mit „Ich geh seit 84 ins Stadion…“ hat mich zum Schmunzeln gebracht. Ich bin zwar erst so 20 Jahre danach dazu gekommen, aber erinnere mich an eine Reihe von Innenverteidigungen, die aus liebenswerten Holzfüßen bestanden, deren Qualitäten eher in umgepflügten Rasenquadratmetern gemessen wurden als in taktisch klugem Stellungsspiel. Auch war damals der sportliche Anspruch weniger präsent als jetzt bei dir. Man wollte zwar gewinnen, aber mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Loserstolz. Vielleicht hast du das in goldenen „Damals“ anders erlebt, da warst du aber glaube ich in der Minderheit. Daher ist deine Formulierung vielleicht eine Überspitzung, die du überdenken könntest, weil sie zu unproduktiver Weltuntergangsstimmung beiträgt? Wie viele andere hier auch?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo die Protagonisten ein gutes Spiel gesehen haben. Und wenn Mathisen sich darüber wundert, wo die Gegentore herkommen, dann lade ich ihn herzlich dazu ein mit mir unter der Woche im Clubheim eine Stunde in der Dauerschleife das 0:2 zu bewundern. Wenn er es dann immer noch nicht weiß, dann will ich nichts gesagt haben.
Ja, es gab auch Positives heute. Keine Frage. Könnte ich aufzählen. Mache ich aber jetzt nicht, genausowenig wie die negativen Dinge, die heute bei Weitem überwogen. Und diese Sätze nach dem Spiel haben mir aber den Rest gegeben. Freunde: Ihr seid gerade nach einer bodenlosen Leistung in der zweiten Halbzeit bei einem Drittligisten rausgeflogen, und habt aus 3 Spielen in der Liga zwei Punkte geholt, weswegen ihr jetzt mit einem 45 Millionenkader schon mal von hinten grüßt. Und geredet wird davon, das man eigentlich 9 Punkte haben müsste. Wo denn mit so einer Performance? Hinten schießt ihr Böcke dass es knallt und vorne werden die Chancen entweder versiebt, oder es gibt schlicht keine. Oder sind mir heute in der halben Stunde nach dem 1:2 irgendwelche Großchancen entgangen? Und gelaufen seid ihr heute 112km. Alle Achtung für ein Team, das Intensität ausstrahlen sollte.
In diesem Kader steckt locker Potential für das obere Drittel. Das muss man aber halt auch abrufen.
Klammer auf: Ab welchem Spieltag und welchem Tabellenplatz kann ich mal schreiben, dass wir den zweithöchsten Kaderwert und die dritthöchsten Fernseheinnahmen haben? Sagt Bescheid, ich mache das dann erst. Dann aber mit Nachdruck. Klammer zu.
Achso: Mal ein Nachtrag zu der letzten Redax. Es ist da ja aufgefallen, dass der FCSP selten dadurch glänzt, Spiele zu drehen. Das sieht aber jede Statistikerin. Es wäre interessant darüber zu sprechen, wieso es so ist. Also was bei einem Rückstand passiert (oder nicht passiert), konnten wir sowohl in Essen als auch heute über lange Zeiträume gut sehen.
Aber das nur am Rande. Am Freitag sich wir wieder einen Spieltag schlauer.
Die Mentalität, Spiele gewinnen zu wollen, ist uns vollkommen abhanden gekommen.
Ich finde auch, dass die Bilanz von Bornemann mittlerweile tief ins Negative abgerauscht ist. Ruhe bewahren und nichts tun – trotz der Negativserie der letzten Hinrunde – war halt doch falsch. Jetzt stehen wir nicht nur vor einem Fehlstart, sondern vor einem Trümmerhaufen. War bei Abstieg auch absehbar, aber Göttlich und Borne meinten ja zunächst sogar mit Blessin in Liga 2 weitermachen zu können. Als Trainer wurde wurde dann jemand geholt, der schon einmal einen Bundesliga-Absteiger fast in die dritte Liga geführt hat. Und die Transferphase ist jetzt auch wieder ohne perspektivisch große Verstärkungen quasi passé. Sehenden Auges geht‘s Richtung Drittklassigkeit. Schade eigentlich.
Remember: Bornemann wollte schon vor 1 Jahr offensiver auftreten. Ging aber mit S Kaars und Ceesay grandios nach hinten los.
Während der eine von einem Tormonster zum Chancentod mutierte, gab es bei Ceesay die gegenteilige Entwicklung. Letzterer ist so ziemlich der einzige, der mir noch Hoffnung macht.
Ich schließe mich den meisten Kommentaren hier an. Das wird mir etwas zu schön geredet. Das waren ja nicht 7 unglückliche Eigentore oder Sonntagsschüsse des Gegners bisher…
St. Pauli war zudem meines Erachtens heute in den ersten 25 Minuten nicht dominant, weil sie so gut waren, sondern Kaiserslautern hatte wirklich einen schlechten Tag erwischt (aus dem sie drei Punkte mitnehmen… ich glaube die kommen aus dem Lachen immer noch nicht raus). Kaiserslautern hat keinen Pass über drei Meter hinbekommen und jeden Zweikampf stümperhaft verloren. Deswegen hatte St. Pauli schnell den Ball wieder. Daraus resultierte dann eine scheinbare Dominanz, aus der aber wirklich gar nichts gemacht wurde. Dann macht Kaiserslautern einen halbwegs guten Angriff und die Innenverteidigung bekommt es nicht weg verteidigt. Das Tor aus dem Nichts hat St. Pauli dann mental runter gezogen oder Kaiserslautern halt aufgerichtet… Und das 0:2… oh man. Bei Einwurf an der eigenen Eckfahne bitte ab sofort den Ball zum Mitspieler und der Volley weg damit… von mir aus 50 Meter weiter wieder ins Seitenaus.
Das ist in allen Mannschaftsteilen gerade qualitativ nicht gut genug. Wir brauchen endlich wieder einen Trainer, der die Spieler besser macht. Ich bin aber zuversichtlich, dass Rapp das hinbekommt. Aber alles schön zu reden hilft da nicht weiter…
Sorry, aber wenn ich die Kommentare hier lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Mag sein, dass ich unsere Leistung aufgrund der braun-weißen Brille immer etwas zu positiv sehe. Geschenkt. Aber so, wie hier über Mannschaft, Trainer und Sportchef abgeledert wird, ist mir das schon ein wenig zu dick.
Seit Wochen wird darauf hingewiesen, dass wir mit Rapp einen deutlich offensiveren Fußball spielen werden, dass das ganz sicher zu Lasten der Defensive geht und damit ein gewisses Risiko mit sich bringt. Und jetzt, wo wir die ersten Spiele verlieren, weil eben noch nicht alles sitzt, jammern genau die gleichen Leute, die über den defensivlastigen Blessin-Ball geflucht haben, über den offensiven Fußball von Rapp.
Ja, was wollt ihr denn jetzt?
Wir hatten im Sommer einen größeren Umbruch als nach dem Aufstieg.
Wichtige Spieler haben die Mannschaft verlassen, es kam ein neuer Trainer, die Spielidee wurde auf den Kopf gestellt, die Hierarchie in der Mannschaft wurde komplett umgekrempelt …
Vor zwei Jahren hat Blessin davon gesprochen, dass die Vorbereitung bis zum 5. Spieltag dauert. Warum sollte das heute nicht gelten?
Und ganz ehrlich: Ich mag nichts von dem Sport verstehen. Aber meiner Meinung nach war die Leistung heute tatsächlich in Ordnung, wenn man das Ergebnis ausklammert.
Bis zur 28. Minute haben wir ein richtig geiles Pressing gesehen. K‘Lautern kam so gut wie gar nicht aus der eigenen Hälfte. Und auch in der zweiten Halbzeit fand ich unsere Leistung okay.
Wenn ich mir die Statistiken anschaue, sehe ich da ebenfalls keine katastrophale Leistung:
1,34 zu 0,71 xG, 21:11 Torschüsse, bessere Passsicherheit, mehr Ballbesitz …
Was soll der Trainer denn sagen? „Sorry Leute, war nur so eine Idee von mir. Holt den Blessin zurück“?
Und dann dieses ständige Gejammer darüber, wie schlecht die Transferphase war und dass Bornemann, Oké und überhaupt alle außer Peter Nemeth gehen sollen.
Ganz ehrlich: Wir haben jetzt vier Pflichtspiele gespielt und ihr wisst jetzt schon ganz genau, wie miserabel die Transferphase war?
Vor einem Jahr haben wir schon nach Flügen für den Europapokal geguckt. Ist leider nicht so gekommen. Dann ist es mir heute auch noch deutlich zu früh, Witze über Magenta-Abos zu machen.
Keep Calm and …
Danke, sehe ich auch so.
Jupp, geh ich komplett mit.
Freue mich, wenn diese elendig lange Transferperiode am Dienstag endet und auch bei Fujita endlich Klarheit herrscht…
Danke Mario, da gehe ich komplett mit dir mit ❤️
Die braun-weisse Brille habe ich auch auf. Aber meine Gläser sind so eingestellt, dass ich noch erkennen kann, was sich auf dem Platz abspielt. Wie viele „Testspiele“ im Ligabetrieb willst du denn der Mannschaft zugestehen, bis man mal wirklich weiss, wo wir stehen? Unser Club hatte heute die Chance eine Reaktion auf den blamablen Auftritt bei RWE zu zeigen. Und – ja – der Auftritt, die Einstellung war deutlich besser, aber die Spielregeln geben für Ballbesitz und Zweikampfverhalten nunmal keine Punkte in der Tabelle. Naja, vielleicht bin ich nach 183 Tagen ohne Sieg einfach nur zu ungeduldig..
Was genau zeigen denn deine perfekt justieren braun weißen Brillemgläser?
Dass die Defensive noch Fehler macht? Geschenkt, das wurde schon vor der Saison angekündigt, dass das so sein wird.
Dass wir für unsere Spielweise vor dem Tor zu ineffizient sind? klar, dass seh ich auch und bisher war es ja immer so, dass es bei Stürmern, die eine schlechte Phase haben, unheimlich viel gebracht hat, wenn man vom außen drauf geschlagen haben.
Sorry, aber wir haben zwei Spiele unentschieden gespielt und ein Spiel verloren und in keinem dieser Spiele waren für mich wirklich strukturelle Probleme zu erkennen.
Ich seh Ineffektivität vor dem Tor und ich sehe dumme, individuelle Fehler vorm eigenen Tor.
Beides resultiert meiner Meinung nach zu großen Teilen aus fehlendem Selbstbewusstsein.
Ich glaube, wir haben eine völlig unterschiedliche Auffassung, was der Begriff „strukturell“ meint.
Wenn in den ersten Spielen alle Gegentore über die linke Abwehrseite fallen und in der Mitte nicht verteidigt werden, dann ist das ein strukturelles Problem. Wenn wir pro Spiel etwa 10km weniger laufen, als es notwendig wäre, und dazu immer weniger Sprints anziehen als die Gegner, dann ist das ebenfalls eine strukturelle Geschichte. Wenn die Schienenspieler maximal 1-2 Male pro Spiel zur Grundlinie durchkommen, obwohl genau dies ein Markenzeichen des rappschen Systems sein sollte, oder permanent die Geschwindikeit in den Offensivaktionen fehlt – das ist alles strukturell und eben nicht Einzelfälle. Das heißt nicht, dass es nicht besser werden kann und wahrscheinlich auch wird.
Aber abtun sollte man teils grundsätzliche Dinge nicht.
Den Ausführungen kann ich mich sogar anschließen.
Der wichtigste Satz ist für mich hierbei:
„ permanent die Geschwindikeit in den Offensivaktionen fehlt – das ist alles strukturell und eben nicht Einzelfälle. Das heißt nicht, dass es nicht besser werden kann und wahrscheinlich auch wird.“
Ich finde es halt wichtig, dass wir jetzt nicht nur rummotzen wie Scheiße alles ist, einfach weil ich schon glaube, dass das Risiko in eine Abwärtsspirale zu geraden exponentiell mit der Unruhe im Umfeld steigt.
Und wenn ich mir den Saisonstart der Absteiger der letzten Jahre anschaue, dann sind zwei Unentschieden und eine Niederlage zum Start auch nicht so ungewöhnlich.
Darum bin ich der Meinung, dass wir als Umfeld die nächsten Spiele Ruhe bewahren und Vertrauen haben sollten.
Die braun-weiße Brille tragen wir wohl alle – aber manche schauen vielleicht eher durch das abgedunkeltere Glas und manche durch das Hellere. Ich sehe da zwei Lager – die grundsätzlich positiven (danke Mario) und negativen. Ein gravierender Unterschied ist meiner Meinung nach dabei, dass das zweite Lager für sich in Anspruch nimmt, es besser zu wissen (als die sportliche Leitung und als das optimistische Lager sowieso). Da sollte man vielleicht mal etwas Demut walten lassen. Oke ist immer noch unser gewählter Präsi – man muss nicht alles gutheißen, aber er ist durch uns legitimiert und hat den Verein in den letzten Jahren positiv entwickelt – daran ändern sportliche Dellen erstmal nichts. Bornemann hat, da waren sich damals vor zwei Jahren viele einig, die erfolgreichste Phase des Vereins ganz entscheidend vorbereitet und gestaltet. Er wird schon einen Plan haben, der nicht lautet „Scheiß drauf, die Leute werden auch in der 3. Liga klatschen“. (Er hat damals auch Irvine geholt, den wir für einen reinen PR-Transfer hielten. Irvines Erfolg hier ist auch sein Erfolg – und er wird ihn nicht händereibend vom Hof gejagt haben! Das nur am Rande.) Rapp ist ein neuer Trainer hier, es ist auch erst seine zweite Trainerstation. Ich bin froh, dass keiner von denen nach Spielen sagt „Kacke ist am Dampfen“, sondern Besonnenheit und Vertrauen in den Aufbau der Strukturen ausgestrahlt wird. Das ist deren Job, und nicht die Köpfe rollen zu lassen, die im Effekt gefordert werden.
Eine gewisse Anerkennung der eigenen begrenzten Ahnung (auch wenn sie natürlich trotzdem immer Recht haben) macht mir die Kommentare vom Millernton und Leuten wie Mario unendlich viel sympathischer als die der Alleswisser und Dauermahner.
(Vielleicht bezieht sich das alles hier nicht komplett auf Jan. Sorry, dafür.)
Ich kann mich dem nur anschließen!
3. Spieltag, neue Spieler und, viel wichtiger: ein völlig neues Spielsystem.
Nach Jahren mit Schwerpunkt defensive muß die halbe Mannschaft auf eine deutlich offensivere Spielweise eingestellt werden, das dauert halt.
Was ist hier im Forum nur los? Nach drei Spieltagen sollen Alternativlos möglichst viele Köpfe rollen?
Sorry, aber das ist Pöbeln in Reinkultur, das kennt man eher vom Nachbarverein, wann fangen die denn an laut pfeifend das Stadion vor Spielende zu verlassen?
Bin echt genervt, musste mal raus…
Volle Zustimmung und ich denke, dass es mit schlechter Laune erst recht nicht besser wird.
Darüberhinaus hat der gegnerische Torwart in unseren Spielen auch immer einen sehr guten Tag erwischt. Zumindest wenn man den Kicker Noten glaubt. Zweimal sogar Spieler des jeweiligen Tages (Kiel und Kaiserslautern).
100% Liebe für diese Sichtweise! ❤️
Habe lange nichts mehr geschrieben. Aber ich bin dermaßen am Kopfschütteln.
Krass das alle meckern, ich hab Ceesay so gefeiert gestern. Als er außen stand, hab ich vor dem Fernseher gesagt. Jetzt kommt der Anschluss! 1 Minute später stand es 1:2.
Sind aber auch immer die gleichen die „meckern“
Als Absteiger hast du es nie leicht. Frag mal den Stadtrandnachbarn!
Immer weiter vor! 🤎🤍
Danke Mario…Genau so. 🤎🤍❤️
Puh, Ergebnis und Leistung zu trennen scheint eine Wissenschaft zu sein, die die Leserbriefschreiber#innen des Millerntons jedenfalls massiv überfordert.
Am irrsinnigsten erscheinen mir die zusein, die Blessin nicht mehr wollten und sich nun über zu viele Gegentore bei Rapp echauffieren
Evtl waren es zu wenige Tore, nicht Gegentore, über die man sich – vollkommen zu Recht – echauffiert hatte.
Einmal war es der Fürther Torwart, der über sich hinauswuchs, dann waren es die Essener Fans, die einschüchternd waren, jetzt wurden wir mit gnadenloser Effizienz bestraft…ich kann dieses Gesundbeten langsam nicht mehr hören.
Wer seit dem 28 .FEBRUAR nicht mehr gewonnen hat, aus der Liga 1 abgestiegen ist, in der ersten Pokalrunde rausgeworfen wurde, und in drei Zweitligaspielen nicht 1x gewinnen konnte, muss nicht aufpassen, dass er in einer Abwärtsspirale ist, sondern sollte sehen, wie er da schleunigst herauskommt. Einzelne gute Ansätze loben, wirkt wie das Pfeifen im Walde angesichts eines katastrophalen Jahres für unseren Klub.Was ist nur in unseren FC gefahren, dass man diese beispiellose Talfahrt immer hinter Floskeln („es waren gute Ansätze da“, „die Saison ist noch jung“, „die Mannschaft muss noch zueinander finden“, etc..) kaschiert. So sind wir aus Liga 1 vollkommen unnötig abgestiegen und sehen uns aktuell mit einem Déja Vu in Liga 2 konfrontiert. Unfassbar das Ganze.
Fehlstart? Ja absolut. Liegt es an der Offensive? Seh ich eher nicht so. Ja die Chancen müssen besser genutzt werden – keine Frage. Aber insgesamt seh ich da Potential. Die Defensive macht mir da richtig Sorgen. In allen 4 Spielen bisher mindestens 1 Tor gefangen was unnötig war. Und leider war Ben auch schon öfter in der Verlosung. Und ja System offensiver, daher vielleicht gerade zu Beginn hinten anfälliger, kann man als Argument bringen, seh ich aber auch nicht. Da die Fehler meist individuell waren. Und mit Defensiv meine ich dann auch schon unser Mittelfeld. Wenn man in Kiel 2:0 führt ist spätestens dort das Argument Chancen nutzen absurd.
Moin… ich bin erwas geschockt über die m.E. zu negativen Kommentare ! Aber direkt nach einem Spiel wie gegen den FCK auch ein wenig nachvollziehbat ?! Ich bin eher bei dem Kommentar von Mario 🤗 Für mich fehlt zur Zeit etwas grundsätzliches … heute scheint der Grundsatz : unser Spiel durchsetzten , den neuen Spielern Zeitgeben usw. die oberste Priorität zu sein ? Meine war immer : Wie kriege ich für das nächste Spiel … auf den kommenden Gegner passend … die stärkstmögliche Mannschaft auf den Platz ( aus dem gesamten Kader ) … die Neuzugänge klnnen sich auch im täglichen Training an die Mannschaft gewöhnen und sich einen Stammplatz erkämpfen ! Wie erkläre ich einem Ritzka oder Dzwigalla , die selbst in der 1 Liga gute Leistungen gezeigt haben das sie einer Mannschaft helfen können ! Meine Abwehr gegen Bielefeld wäre … Dzwigalla, Ando. Nemeth,Ritzka, Pyrkka… mittelfristig Jansson, Ando, Nemeth, Ritzka, Pyrrka ! Was uns fehlt ust z.Zt. wohl ein 6 er der abräumt wie James Sands oder Jacko ! Conner gehört für mich such inndie Startelf ! Gut hat mir Hara gegen Lautern gefallen, der immer besser wird und – wenn man genauer hinschaut, wohl auch die Aufgabe hat Hrgotha eher defensive Laufwege etc. abzunehmen ?! Wer im Moment nichts in der Startaufstellung zu suchen hat ist leider Louis Oppie !!Ichvwürde mich freuen wenn er über Training etc. da hinkommt … aber nicht im Moment ! Ich sitze auf der GG und um mich herrum alles „ Experten „ die jahrelang zum FC St Pauli gehen … selten waren sich alle so einig wie bei Louis Oppie ! Ehrlichweise möchte ich hinzufügen, das er in Kiel eine gute erste Halbzeit gespielt hat ! Aber in der 2 Halbzeit gegen Bernwardsson wieder alle defensiven Stellungsfehler usw. gezeigt hat ! Hier müssten wir meiner Meinung nach schneller reagieren ! Pyrrka aufcdie linke Seite mit zu Bernwardsdon wechseln und Dwigalle für Oyrrkacaug rechts und Oppie raus ! Dann hätten wir wohl bessere hancenngehabt das 2:0 über die Zeit zu bringen !
Ich wünsche mir mehr Resilienz, hauptsächlich von der Mannschaft. Energie aus den negativen Ereignissen (Gegnerische Fans, Schiedsrichter, abgefälschte Bälle, whatever) und nicht das Schönreden mittelmäßiger Leistung. Kreis bilden, Ansprache halten, Gas geben, incl gelber Karten. Mit d e n Fans im Rücken!!
Im Übrigen liegt das Problem in der Abwehr. Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr…
Insofern werden wir massive Abstiegsprobleme bekommen, wenn weiterhin individuelle Fehler (Nemeth! Voll!! Mathisen!!!) gemacht werden. Es m u s s noch ein Defensivspieler mit Qualität verpflichtet werden. Wo früher „Krieger“ Mets die Szene beherrschte, sind jetzt Pazifisten unterwegs.
Und: Sollte man zufällig ein Spiel gewinnen, ist keineswegs der Trend gebrochen.
Ich erinnere mich an ein 7:1 gegen Braunschweig nach dem Erstligaabstieg, und danach ging es ab in Liga 3.
¡Venceremos!
Keinen Fußbreit den Kriegern und Kriegsmetaphern
Dass es für manche jetzt auch hier Standard ist, immer wenn irgendwas nicht wie gewünscht läuft, einen Schuldigen zu suchen, den man dann mit Mistgabeln und Fackeln durchs Dorf treiben kann, finde ich beschämend und mehr als bedenklich.