VdS / NdS Spezial – Michael im Gespräch mit Tim Pritlove zum 1. FC Union Berlin und Fußball-Metathemen

VdS / NdS Spezial – Michael im Gespräch mit Tim Pritlove zum 1. FC Union Berlin und Fußball-Metathemen

Nachdem bereits Yannick letzte Woche ein Sommerpausen-Spezial mit Henrik und Ingo vom Sankt Pauli Fanclub „Für Leiwand, gegn Oarsch“ aus Wien veröffentlicht hat, möchte auch ich euch heute die Sommerpause ein bisschen versüßen.

Ich habe mir aus Berlin Tim Pritlove eingeladen, den die meisten von euch schon aus den letzten Jahren von diversen Gesprächen beim MillernTon kennen dürften. Wie immer war natürlich Tims Soundqualität vom allerfeinsten, denn er hat ein eigenes Studio und bestreitet mit diversen Podcast-Formaten seinen Lebensunterhalt. Da muss man in der Postproduktion immer ganz schön Staub aufwirbeln, um annähernd an die Qualität heranzukommen. Hab ich fast geschafft.? Tim und ich sind schon ein paar Jahre freundschaftlich verbunden. Bei gegenseitigen Einladungen zum jeweiligen Verein des anderen und in gemeinsamen Gesprächen versuchen wir immer auszuloten, was uns am jeweils anderen Verein fasziniert, wo Parallelen sind und wo man auch andere Sichtweisen auf den Fußball und auf das Fandasein hat. Ich empfinde diesen Austausch immer als sehr wertvoll und bereichernd.

In dieser Sonderfolge sprechen wir über den 1. FC Union Berlin, der in den letzten Jahren Seite an Seite mit dem FC St. Pauli in der 2. Bundesliga spielte. Für mich waren die Spiele immer ein Highlight, denn ich hege durchaus gewisse Sympathien für den Verein aus Köpenick. So durfte ich z.B. auf Einladung von Tim im letzten Herbst den 2-0 Sieg gegen den damaligen Bundesligatabellenführer Borussia Mönchengladbach an der Alten Försterei miterleben. Wir sprachen also noch mal über den Aufstieg, die Highlights der abgelaufenen (ersten) Bundesliga-Saison für Union, über Trainer Urs Fischer, Geschäftsführer Sport Oliver Ruhnert und Spieler, die für den sportlichen Erfolg von großer Wichtigkeit waren.

In der zweiten Hälfte der Folge widmen wir uns Fußball-Metathemen. Wir sprachen über den Vorschlag von Union, das Stadion an der Alten Försterei – trotz Corona – voll auszulasten und über das Positionspapier des FC St. Pauli und seiner Fanszene in Bezug auf DFL-Reformen.

Linksammlung zur Folge
Neven Subotic Stiftung // Tore für NEVEN // Union-Kapitän Christopher Trimmel tätowiert Fans Aufstiegs-Motive // Union Geschäftsführer Sport: Oliver Ruhnert // Hertha – Union 2:1 (Freundschaftsspiel vor über 50.000 Zuschauer*innen am 27. Januar 1990) // Heimsiege gegen „die Großen“ Saison 2019/2020: Dortmund 3:1 / Hertha BSC 1:0 / Borussia Mönchengladbach 2:0 // Verabschiedung von Capo „Vossi“

Corona-Massentests für ein volles Stadion // Brief vom 1. FC Union an die weiteren 35 DFL-Clubs // Position Union Berlin zu den DFL-Beschlüssen // Einordnung vom Textilvergehen

Reformen jetzt! – Das Positionspapier des FCSP und seiner Fanszene // PK mit Sven, Oke und Henning

Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet ihr uns hier und hier. Vielen Dank!

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Viel Spaß in euren Ohren und Forza!

// Michael

Wir danken der AFM für den Support und die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieses Podcastformats.

Vielen Dank auch an Stefanie Fiebrig für die Bereitstellung des Bildmaterials. Ihr künstlerisches Schaffen findet ihr hier. Viele weitere Bilder aus den letzten Union-Jahren könnt ihr euch auf der Website Textilvergehen anschauen. Dort gibt es auch eine Menge zu lesen und vor allen Dingen zu hören.

7 thoughts on “VdS / NdS Spezial – Michael im Gespräch mit Tim Pritlove zum 1. FC Union Berlin und Fußball-Metathemen

  1. Was ihr in der Debatte, über das Konzept von Union, bezüglich alle Fans in das Stadion zu lassen, völlig vergessen habt, ist die Größe der einzelnen Stadien. Ein Konzept alle Zuschauer zu testen geht vieleicht bei Union Berlin, aber in Dortmund ist das organisatorisch wahrscheinlich nicht machbar.
    Als passives Mitglied der keine Chancen hat an eine Dauerkarte zu kommen, der froh ist, einen Tag früher Karten für Sitzplätze auf er Nord zu ergattern als Nichtmitglieder und diese teuer bezahlen muß, ärgert es mich masslos, dass ständig geringschätzig über diese Fans gesprochen wird, oder von euch überhaupt nicht wahrgenommen werden.
    So ist jedenfalls meine Wahrnehmung.
    Ansonsten höre ich euern Potcast sehr gerne.

    1. Hallo Holger! Danke für deine Anmerkung. Wir haben uns ja in unserem Gespräch erst mal ausschließlich auf Union und ein ganz bisschen auf St. Pauli beschränkt. Und dabei auch hervorgehoben, dass ursprünglich einmal regionale Entscheidungen im Fokus standen. Selbstverständlich hatten wir nicht die Zeit, auf die Gegebenheiten jedes einzelnen der 36 DFL-Vereine einzugehen. Auch ist mir nicht bewusst, dass wir beim MillernTon in dieser oder andere Folgen Nicht-Dauerkarteninhaber benachteiligt haben oder hätten. Sollte das so bei dir angekommen sein, möchte ich dir sagen, dass das für uns keine Rolle spielt. Sonnige Grüße!

  2. Kurz zur Einschätzung Verhältnis Hertha – Union. Zwischen den „normalen Fans“ wird immer gefrotzelt. Ich denke ähnlich ist das zw. dem HSV und St. Pauli auch so.
    Allerdings auf Ultra Ebene gibt es eine tiefe Feindschaft, welche teilweise in Hausbesuchen bei einzelnen Ultras endete.

    1. Moin Immanuel! Danke für deine Anmerkung. So in etwa müsste es wohl sein. So ist es ja in der Regel bei vielen Derbys, oder was Menschen so unter Derbys verstehen. Ich bezog mich in der Folge auch eher darauf, wie das so emotional für Tim ist. Ich hab dann aber auch relativ schnell gemerkt, dass das eigentlich ne doofe Frage war. Wie genau sollte sich Tim vorstellen, wie emotional ich auf einen Derbysieg in Hamburg reagiere? Schwer zu vergleichen. Sonnige Grüße!

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