{:de}SSV Jahn Regensburg – FC St. Pauli 3:0 – Kein perfekter Abschluss{:}{:en}SSV Jahn Regensburg – FC St. Pauli 3:0 – Not a perfect finish{:}

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Der FC St. Pauli verliert zum Abschluss der Saison mit 0:3 in Regensburg. Was nach einer deutlichen Niederlage klingt, verdiente sich Jahn Regensburg erst so richtig nachdem es bereits 0:3 aus Sicht des FCSP stand. Der FC St. Pauli war lange Zeit das Team mit der besseren Spielanlage. Die nützte jedoch relativ wenig, da eine Kernkompetenz fast komplett fehlte. Denn der Titel dieses Spielberichts ist durchaus doppeldeutig zu verstehen.
(Titelbild: imago images/via OneFootball)

Die Aufstellungen

Der FC St. Pauli hatte ein Loch auf der Sechs zu besetzen. Da Benatelli gesperrt fehlte und alle weiteren nominellen Sechser verletzt ausfielen, war es Adam Dźwigała, der sich auf dieser Position in der Startelf wiederfand. Es blieb also beim 4-4-2 mit Mittelfeldraute. Denkbar wäre auch ein 3-5-2 gewesen, wie ich im Vorbericht ein wenig ausgeführt habe. Der FC St. Pauli entschied sich aber dafür die Formation nicht zu ändern. Und das war wohl die richtige Entscheidung. In der Innenverteidigung ersetzte Daniel Buballa den gesperrten James Lawrence. Wie wir kurz nach dem Spiel erfuhren, war dies sein letztes Spiel im Trikot des FC St. Pauli. (Goodbye. Buba!).

Drei weitere Veränderungen gab es im Vergleich zur Heimniederlage gegen Hannover 96. Hierbei handelte es sich aber eher um die Rückkehr von Stammpersonal in die erste Elf: Dejan Stojanović, Finn Ole Becker und Omar Marmoush rückten wieder in die Startelf für Dennis Smarsch, Christian Viet und Maximilian Dittgen.

Adam Dźwigała startete auf Sechs.
(imago images/via OneFootball)

Bei Jahn Regensburg gab es zwei personelle Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel: Sebastian Nachreiner rückte auf die Innenverteidiger-Position. Somit konnte Erik Wekesser (was 1 Tempo!) wieder auf seine angestammte Linksverteidiger-Position rücken, wo er Jan-Niklas Beste aus der Startelf verdrängte.
In der Offensive rückte Jan-Marc Schneider für Außenstürmer Albion Vrenezi in die Anfangsformation. Allerdings spielte Schneider im Angriffszentrum zusammen mit dem etwas nach hinten abgesetzten Andreas Albers, während die Außenbahnen von Sebastian Stolze und Jann George besetzt wurden.

Gute Spielanlage, schlechte Anzeigetafel

Das Spiel entwickelte sich dann genauso, wie es zu erwarten war: Jahn Regensburg zog sein bereits bekanntes intensives und körperlich sehr hartes Pressing auf. Aus meiner Sicht wurde diese Spielweise noch ein wenig vom Schiedsrichter hofiert, aber ein Grund für die Niederlage war das nicht. Auch die Regensburger Spielweise war es nicht, die für die Niederlage sorgte. Denn eigentlich hatte der FC St. Pauli genau diese Art und Weise bemerkenswert gut angenommen: Mit 57% gewonnener Duelle stellte der FCSP sogar einen Saison-Rekord auf. Offensiv konnte Regensburg nur knapp 30% seiner Duelle gewinnen.

Nur direkt zu Spielbeginn hatte der FC St. Pauli so seine liebe Mühe und Not mit der aggressiven Spielweise von Regensburg. Das Problem: Als es gerade danach aussah, dass sie sich drauf eingestellt hatten, fiel das 0:1 (was nicht dadurch besonders ärgerlich ist, dass Zander wegrutscht, sondern das Regensburgs George gefühlte vier Jahre mutterseelenallein am zweiten Pfosten stand).
Davon ließ sich der FCSP aber nicht wirklich aus der Bahn werfen. Stattdessen fand er mit jeder Minute immer besser ins Spiel, konnte viele Bälle gewinnen, zurückerobern oder behaupten und erspielte sich dadurch gute Umschaltmomente oder offene Stellungen in Hülle und Fülle. Doch kurz vor der Halbzeit stand es 0:2. Denn Jahn Regensburg machte genau eine Sache besser als der FC St. Pauli (und da hilft dir dann auch keine noch so gute Spielanlage offensiv oder defensiv): Sie beherrschten die Strafräume.

Jann George erzielt das 1-0 für Regensburg.
(imago images/via OneFootball)

Zum Toreschießen muss man aufs Tor schießen

Die Bilanz klingt wahrlich brutal: 2 zu 19 Torschüsse standen nach Spielende in den Statistiken. Jahn Regensburg schaffte es im Gegensatz zum FC St. Pauli aus seinen guten Situationen auch Torabschlüsse zu generieren. So fanden jede zweite Flanke (8 von 15), drei von vier Ecken und alle Freistöße einen Mitspieler. Beim FCSP fanden genau zwei Flanken den Mitspieler (von acht), nach Ecken oder Freistößen wurde kein einziger Torschuss abgefeuert. Eine erschreckende Bilanz, sowohl defensiv als auch offensiv.
Und das ist leider nicht das erste Mal, dass ich auf dieser Problematik rumreite. Denn der FCSP hat vor allem in der Hinrunde damit „geglänzt“ in den wichtigen Zonen des Spielfeldes die Duelle zu verlieren, den letzten Pass nicht zum Mitspieler zu bringen und den Gegenspieler unzureichend zu bewachen. So sieht das Spiel dann ganz ok aus, aber die Spieler kriegen es eben kollektiv nicht hin, ihre Pläne in der Box erfolgreich umzusetzen. Das liegt dann weniger daran, dass die Entscheidungen zu häufig falsch sind. Es liegt mehr an der Körpersprache (die auch gestern aus meiner Sicht besorgniserregend war) und sicher auch ein bisschen an der fehlenden Qualität.

Wo wir gerade bei Körpersprache sind: Was von diesem Spiel am meisten haften geblieben ist, sind die letzten 30 Minuten, nachdem Regensburg mit dem dritten Tor den Deckel draufgemacht hat. Danach wurde die Partie mehr als einseitig und wenn da noch zwei oder drei Tore mehr für Regensburg fallen, hätte sich niemand beschweren können. Da muss man dann ernsthaft schreiben, dass es sich um eine Nicht-Leistung des FCSP gehandelt hat. Das war ganz schwer zu ertragen. Das möchte ich in der Schärfe aber nicht für die erste Stunde des Spiels gelten lassen. Zumindest nicht zwischen den Strafräumen.

Daniel-Kofi Kyereh macht das da gerade richtig gut – aber es ist ja auch außerhalb des Strafraums…
(imago images/via OneFootball)

Ich bin eigentlich schon ziemlich genervt diese Zeilen zu schreiben, denn ich mache das nicht zum ersten Mal. Ein Text-Auszug aus dem Spielbericht von der Niederlage in Kiel vor drei Wochen: „Diese Phase zeigte, dass der FC St. Pauli gegen einen defensiv wirklich starken Gegner dann doch noch ein paar Probleme mit der Genauigkeit in den Pässen, aber auch der Zielstrebigkeit zum Tor in der gegnerischen Box hat. Und Holstein Kiel hat auf der anderen Seite gezeigt, wie das idealerweise zu funktionieren hat.
Und hier ein Auszug vom Spielbericht zur Heimniederlage gegen Hannover letzte Woche: „Auch aus der Kabine kam der FC St. Pauli mit der besseren Spielanlage. Doch weiterhin war meist vor der Box Schluss, da es an Abstimmung und Genauigkeit mangelte, während Hannover in den entscheidenden Momenten etwas zwingender wirkte.

Was da los im Strafraum?

Da das jetzt schon drei Spiele in Folge passiert ist, scheint es fast eine Art generelles Problem zu sein: Der FC St. Pauli schaffte es am Saisonende nicht mehr in den entscheidenden Momenten präsent zu sein. Egal, ob in Kiel, gegen Hannover oder zuletzt in Regensburg. Die Probleme waren die gleichen. Und es waren die gleichen wie schon in der Hinrunde. Die Spielanlage ist gut, ist gefällig. Aber wenn die wirklich wichtigen Duelle anstehen, wenn es dann doch noch um zwei-drei Prozent mehr geht, ist der FCSP nicht gut genug gewesen.

Das war glücklicherweise nicht immer so. In den meisten Rückrundenspielen zeigte der FC St. Pauli, dass es auch anders geht. So können wir uns über drei Niederlagen zum Saisonende natürlich herzlich ärgern. Fatale Folgen haben diese Niederlagen nicht. Und wer hätte im Januar gedacht, dass der FCSP die letzten drei Saisonspiele verlieren kann, ohne fatale Folgen zu befürchten?

Es gibt genug zu tun!
(imago images/via OneFootball)

Für die neue Saison ist das jedoch ein ziemlich ungutes Gefühl. Denn alle die gerne den „Schwung mitnehmen“ wollten in die nächste Spielzeit, dürften nun darauf hoffen, dass der Trend der letzten drei Partien eben nicht mitgenommen wird.
Egal, durchatmen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass es so oder so wieder ein aufregender Sommer für den FC St. Pauli wird, mit einigen Veränderungen im Kader. Einen ersten Vorgeschmack darauf lieferte der Verein gestern nach dem Spiel mit der Verabschiedung von gleich sieben Spielern. Gerade für Daniel Buballa war dieses 0-3 in Regensburg samt Platzverweis leider ein ziemlich unwürdiges Ende. Ich hätte mir das ganz anders für ihn gewünscht. Grundsätzlich scheint es so, dass diese sieben Spieler nicht die letzten sind, die den Verein verlassen (und entsprechend werden auch noch einige Spieler den Weg zum FCSP finden). Mögen die Entscheidungen neben dem Platz besser sein als zuletzt in den Strafräumen auf dem Platz.
// Tim

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FC St. Pauli loses at the end of the season in Regensburg at 0:3. What sounds like a clear defeat, Jahn Regensburg really only earned after it was already 0:3 from FCSP’s point of view. FC St. Pauli was the team with the better approach to the game for a long time. However, this was of little use, as one core competence was almost completely missing. The title of this match report is to be understood ambiguously.
(Cover photo: imago images/via OneFootball)

The lineups

FC St. Pauli had a spot to fill on the six. With Benatelli missing through suspension and all the other nominal sixes out injured, it was Adam Dźwigała who found himself in the starting lineup in this position. So it was still a 4-4-2 with a midfield diamond. A 3-5-2 would also have been conceivable, as I explained a bit in the preliminary report. But FC St. Pauli decided not to change the formation. And that was probably the right decision. In central defense, Daniel Buballa replaced the suspended James Lawrence. As we learned shortly after the game, this was his last game in the jersey of FC St. Pauli. (Goodbye. Buba!).

There were three other changes from the home defeat to Hannover 96, but these were more of a return of regulars to the first eleven: Dejan Stojanović, Finn Ole Becker and Omar Marmoush returned to the starting eleven for Dennis Smarsch, Christian Viet and Maximilian Dittgen.

Adam Dźwigała started on the six.
(imago images/via OneFootball)

Jahn Regensburg made two personnel changes compared to the last game: Sebastian Nachreiner moved to the center-back position. Thus, Erik Wekesser (what a pace!) could move back to his usual left-back position, where he displaced Jan-Niklas Beste from the starting eleven.
In the offense, Jan-Marc Schneider moved into the starting lineup for winger Albion Vrenezi. However, Schneider played in the attacking center together with Andreas Albers, who was shifted a bit to the back, while the outer lanes were occupied by Sebastian Stolze and Jann George.

Good play, bad scoreboard

The game then developed exactly as expected: Jahn Regensburg put on its already familiar intense and physically very hard pressing. From my point of view, this style of play was a bit courted by the referee, but that was not a reason for the defeat. Nor was it Regensburg’s style of play that was responsible for the defeat. Because actually FC St. Pauli had adopted exactly this style remarkably well: FCSP even set a season record with 57% of duels won. Offensively, Regensburg could only win just under 30% of its duels.

Only right at the start of the game did FC St. Pauli have a hard time dealing with Regensburg’s aggressive style of play. The problem: Just when it looked like they had adjusted, the 0:1 was scored (which is not particularly annoying because Zander slipped away, but because Regensburg’s George was standing all alone at the second post for what felt like four years).
However, FCSP didn’t really let that throw them off track. Instead, it was getting better and better into the game with every minute, was able to win many balls, win them back or maintain them and thus created good switching moments or open positions in abundance. But shortly before halftime it became 0:2, because Jahn Regensburg did exactly one thing better than FC St. Pauli (and then no amount of good play offensively or defensively will help you): They dominated the penalty areas.

Jann George scores the 1-0 for Regensburg.
(imago images/via OneFootball)

To score a goal you have to shoot at the goal

The statistics at the end of the game were 2 to 19 shots on goal, which sounds truly brutal. In contrast to FC St. Pauli, Jahn Regensburg also managed to generate goals from its good situations. For example, every second cross (8 out of 15), three out of four corners and all free kicks found a teammate. At FCSP, exactly two crosses found a teammate (out of eight), and not a single shot on goal was fired after corners or free kicks. A frightening record, both defensively and offensively.
And unfortunately, this is not the first time I’ve harped on this problem. Especially in the first half of the season, FCSP „shone“ by losing duels in the important areas of the pitch, failing to get the last pass to a teammate and insufficiently guarding the opponent. So the game looks okay, but the players collectively fail to successfully implement their plans in the box. This is not so much because the decisions are too often wrong. It’s more because of the body language (which was also worrying yesterday from my point of view) and certainly also a bit because of the lack of quality.

Speaking of body language: What stuck with me most from this game was the last 30 minutes after Regensburg put the lid on with the third goal. After that, the game became more than one-sided and if there were two or three more goals for Regensburg, no one could have complained. Then you have to seriously write that it was a non-performance of FCSP. That was very hard to take. But I don’t want to apply that to the first hour of the game. At least not between the penalty areas.

Daniel-Kofi Kyereh is doing really well there right now – but it’s outside the penalty area, after all….
(imago images/via OneFootball)

I’m actually quite annoyed to write these lines, because it’s not the first time I’ve done this. A text excerpt from the match report from the defeat in Kiel three weeks ago: „This phase showed that FC St. Pauli against a defensively really strong opponent then still has a few problems with the accuracy in the passes, but also the determination to score in the opponent’s box. And Holstein Kiel, on the other hand, showed how that ideally has to work.“
And here’s an excerpt from the match report on last week’s home defeat to Hannover: „FC St. Pauli also came out of the dressing room with the better game. But it was still mostly over in front of the box due to a lack of coordination and accuracy, while Hannover seemed a bit more compelling in the decisive moments.“

What’s going on in the penalty area?

Now that this has happened three games in a row, it almost seems to be a kind of general problem: FC St. Pauli failed to be present in the decisive moments at the end of the season. No matter whether in Kiel, against Hannover or most recently in Regensburg. The problems were the same. And they were the same as in the first half of the season. The approach to the game is good, it’s pleasing. But when it comes to the really important duels, when it comes down to two-three percent more, FCSP has not been good enough.

Fortunately, that was not always the case. In most of the second-round games, FC St. Pauli showed that it can be done differently. So of course we can be heartily annoyed about three defeats at the end of the season. These defeats do not have fatal consequences. And who would have thought in January that FCSP could lose the last three games of the season without fearing serious consequences?

There is plenty to do!
(imago images/via OneFootball)

For the new season, however, that’s a pretty bad feeling. Because all those who wanted to „take the momentum with them“ into the next season may now be hoping that the trend of the last three games will not be carried over.
Anyway, take a breath. I have the feeling that either way it will be another exciting summer for FC St. Pauli, with some changes in the squad. The club provided a first foretaste of this yesterday after the game with the farewell of no less than seven players. Especially for Daniel Buballa, this 0-3 in Regensburg including a sending-off was unfortunately a rather undignified end. I would have wished it quite differently for him. Basically, it seems that these seven players are not the last to leave the club (and accordingly, some players will still find their way to FCSP). May the decisions off the pitch be better than lately in the penalty areas on the pitch.
// Tim

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3 thoughts on “{:de}SSV Jahn Regensburg – FC St. Pauli 3:0 – Kein perfekter Abschluss{:}{:en}SSV Jahn Regensburg – FC St. Pauli 3:0 – Not a perfect finish{:}

  1. Fatale Folgen haben diese letzten 3 Niederlagen nicht? Also bei mir schon: durfte man in der Rückrunde weitestgehend mal von ner wenigstens ruhigen, halbwegs konstanten nächsten Saison träumen -mehr bestimmt nicht bei den zu befürchtenden Abgängen und der Mega-Konkurrenz..- so macht sich bei mir wie immer zum Saisonende grosse Ernüchterung breit. Denn selbst mit der zum Teil vermeintlich stärksten Formation kam da wieder ein einziges Abgeschenke bei raus. Sprich, die eh schon lieber realistischen Erwartungen -die Klasse halten-, weichen schon jetzt der Angst, das es eben irgendwann mal nicht mehr reicht. Denn selbst wenn es Bornemann gelingen sollte, die für mich leider wahrscheinlichen Abgänge von Zalazar/Marmoush/Becker/Kyereh halbwegs zu kompensieren, bleiben da leider auch in den letzten Tagen von ihm getätigte Aussagen wie “ wir werden AUCH in der nächsten Saison in der IV gut aufgestellt sein“ Auch? 56(!) Gegentore werden also als OK hingenommen? Man lässt Carstens und wohl auch Senger gehen; hofft allen Ernstes auf die Rückkehr des Leichtatlethen C.A?. (Und ja. schon klar, nicht NUR die IV ist dafür verantwortlich). Tja, und so sehe ich der nächsten Saison -und dem unvermeidlichen Ausscheiden in der ersten Rundes des Pokals- jetzt schon mit Schaudern entgegen. Soo viele Baustellen… Das Glas ist halbvoll? Dann muss da aber eben auch Tuborg drin sein, und kein Leitungswasser..

  2. Wieder eine Enttäuschung mehr – die Mannschaft ist nicht dem Trainer gefolgt, der Spielfreude signalisierte und das auch von seinen Spielern erwartet hatte.
    Aber viel wichtiger: Das Abwehrproblem! Wann endlich beginnt man sich dessen anzunehmen? Wenn dort nichts getan wird, geht es in der kommenden Saison wieder einmal gegen den Abstieg. Es fehlen in der zentralen Verteidigung die Spieler, die die Qualität besitzen, in der 2. Liga spielen zu können und es fehlt solides Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft. Ich kann nur dringend raten, daran zu arbeiten. Lawrence ist eine einzige Enttäuschung und er ist auf dem Wege, zu einem Fehleinkauf zu werden. Ziereis kommt nicht vom Fleck, ob Avevor überhaupt einmal wieder seine Leistung (die ja auch sehr schwankend war, bis auf eine Halbsaison) wird bringen können, muss bezweifelt werden. Dzwigala reißt es ebenfalls nicht heraus. Auch von den Youngsters konnte bisher keiner überzeugen. Also, große Baustelle und zumindest 1 gestandener und nachweislich guter Innenverteidiger wird auf jeden Fall gebraucht. Bitte kein „Jugend forscht“ Projekt.
    Dann die 6er Position: Für mich haben beide, Smith und Aremu das nötige Potential. Aremu braucht noch mehr Selbstvertrauen. Auch sollte bei einigen Gegnern mit einer Dopple-Sechs gespielt werden.
    Ja, und dann ist da das wichtige Einspielen der Formation.
    Nicht zu vergessen, es braucht einen Top-Torwart in der großen Tradition von Pauli wie Ippig, Himmelmann, etc…. Spart man bei dieser Position, ist der Abstieg gewiss. Ich möchte nur an den Stadtrivalen und Mladen Pralija erinnern!

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