Lage am Millerntor – 03. April 2023

Lage am Millerntor – 03. April 2023

Der FC St. Pauli marschiert und marschiert. Er lässt sich auch von einer etwas überschaubareren Leistung gegen den SSV Jahn Regensburg nicht aufhalten.

FCSP News

1:0 gegen den SSV Jahn Regensburg

Wenn Du solche Spiele gewinnst…
Alles egal, drei Punkte sind drei Punkte. Und wir haben in der Hinrunde oft genug bei umgekehrten Spielverläufen nichts Zählbares mitgenommen.

Hamburg, Deutschland, 01.04.2023 - Oladapo Afolayan und Jackson Irvine (beide FC St. Pauli) freuen sich über das Tor gegen den SSV Jahn Regensburg - Copyright: Stefan Groenveld
„War drin, oder? War ich dran? Egal!“ // (c) Stefan Groenveld

Der Spielbericht von Tim ist mit „Im Willen liegt die Kraft“ wohl treffend betitelt, der „Stimmen und Statistiken“-Artikel folgt im Verlauf des Tages. ist jetzt auch online.
Neun Siege in Folge, Platz 4 – noch zwei Spiele ehe es in den Volkspark geht.

Links:

Knie-Operation bei Maurides

Das ist bitter: Nach einer Trainingsverletzung am Donnerstag wurde Maurides schon am Freitag am Knie operiert. Damit dürfte die Saison für ihn gelaufen sein.
Wir wünschen einen guten und vollständigen Heilungsverlauf. // fcstpauli.com

Fabian Hürzeler beim NDR

Unser Trainer war gestern gleich doppelt beim NDR im Einsatz. Zunächst beim Radio im Interview bei NDR 90,3 (11m47s), wo er sich auch auf Nachfrage nicht zu Kampfansagen in Richtung HSV locken ließ.
Danach war er im NDR-Sportclub zu Gast (14m16s), wo die ganz große Brücke vom FC Pipinsried ins hier und jetzt geschlagen wurde.

Kollaustraße

Heute ist frei, morgen und Mittwoch wird dann wieder um 11.30h trainiert. Eine gute Nachricht gab es bereits gestern: Der am Samstag angeschlagen ausgewechselte Dapo Afolayan machte das Programm am Sonntag mit.

Lage der Liga

Der Karlsruher SC hat sich einen schwierigen Zeitpunkt für eine wichtige Meldung ausgesucht (siehe Tweet 2): Twitter

„Strategische Neuausrichtung“ klingt natürlich vor allem anderen immer erst mal wichtig und ja meist auch gut. Konkret bedeutet es hier u.a., dass man den „Geschäftsführer Sport“ Oliver Kreuzer mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden hat. Im April, also der wichtigsten Phase für Teams, die bereits jetzt wissen, in welcher Liga sie nächste Saison spielen. Die Erklärung ist dann entsprechend hochtrabend schwammig (KSC) – fast logisch also, dass es da hinter den Kulissen mehr rumort (KA-News).
Kommen wir zu den Spielen:

Freitag

Auch beim 1. FC Nürnberg ließ sich Tabellenführer Darmstadt 98 nicht stoppen und gewann mit 0:1 (0:1). Der Glubb half mit einem Luftloch-Eigentor von Schindler nach und muss am Mittwoch wohl deutlich mehr zeigen, wenn man im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart ins Halbfinale einziehen will. // Sportschau Highlights

Hin und her ging es bei Fortuna Düsseldorf gegen den Hamburger SV. Nach drei Minuten erhielten die Gäste einen Foulelfmeter, den sie im Nachschuss zur Führung verwandelten. Zur Pause führte trotzdem die Fortuna, nachdem Kownacki (Tor nach Ecke…) und Klaus nach Vorarbeit von Rouwen Hennings (Neues von den Alten-Zähler: 1) in den Minuten 21 und 27 die Partie drehten. Und wie Darmstadt, so profitierte auch der HSV von einem Eigentor, welches in der 75. Minute zum Ausgleich führte. Klarer spitzelte Kittel den Ball vom Fuß, überlupfte damit aber leider auch den eigenen Keeper. Kurz vor Schluss kassierte Javi Montero in seinem dritten Ligaspiel für den HSV seine zweite Gelb-Rote Karte, obwohl er den Gegenspieler gar nicht berührt hatte. Dieser war allerdings nur aufgrund eines mutigen Sprungs der Unterschenkel-Amputation entkommen, die Karte ging also durchaus in Ordnung. Endstand: 2:2 (2:1) // Sportschau Highlights

Hätte kurz vor Schluss noch den Sieg erzielen können: Daniel Ginczek (NvdA: 2)
// (c) Dean Mouhtaropoulos / Getty Images via OneFootball
Samstag

Mit 3:1 (1:1) bezwang Hannover 96 nach Rückstand noch das Schlusslicht SV Sandhausen. Die Stimmung an der Leine war nach der Derbyniederlage äußerst bescheiden. Vor 22.400 Zuschauenden verließ die aktive Fanszene mit Anpfiff den Block und hinterließ u.a. ein „Unsere Unterstützung müsst Ihr Euch verdienen.“
Klappte dann mit Anlauf nach Rückstand und zwischenzeitlichem Pfeifkonzert etwas besser, auch weil Zieler und die Latte in der 44. das 0:2 verhinderten und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann doch noch nach einem Standard der Ausgleich für 96 fiel.
Während Hannover mit 34 Punkten und dem ersten Sieg nach über 140 Tagen nun wieder etwas entspannter in die nächsten Wochen schauen darf, muss der SVS langsam den üblichen Frühjahrs-Comeback-Modus anschalten. // Sportschau Highlights

Bevor dann später Oliver Kreuzer entlassen wurde, spielte der Karlsruher SC gegen Eintracht Braunschweig. Dabei ging man früh in Rückstand (4.) und glich in der 69. Minute zum 1:1 (0:1)-Endstand aus. Der Aufreger des Spiels ereignete sich allerdings nach einer Stunde, als Braunschweig vermeintlich das 0:2 erzielte – und dieses vom VAR und einem Onfield Review durchaus diskutabel einkassiert wurde.
Gäste Keeper Jasmin Fejzic kassierte dann erst eine Gelbe Karte für Zeitspiel und dann Gelb-Rot für Meckern (nach dem Ausgleich). Trotzdem brachte Braunschweig in den verbliebenen gut 20 Minuten zumindest den einen Punkt noch nach Hause. // Sportschau Highlights

Abendspiel

Im Abendspiel empfing der 1. FC Kaiserslautern den 1. FC Heidenheim – und konnte die Bezeichnung Topspiel in puncto Entertainment definitiv erfüllen. Die Lauterer hatten ganz offensichtlich keine Lust, die Saison schon abzuhaken und boten dem Tabellenzweiten einen harten Fight. Die Gäste allerdings begegneten diesem in der ihnen eigenen Abgeklärtheit, konnten die Chancen der Roten Teufel mit Glück und Geschick abwehren und schossen durch Kleindienst (53.) und Pick (75.) eine 2:0-Führung heraus, die auch noch galt als vier Minuten Nachspielzeit angekündigt wurden. Als dann auch noch ein Elfmeterpfiff für Heidenheim erfolgte, schien der Drops endgültig gelutscht… doch Kleindienst traf nur den Pfosten und der Mythos Betzenberg entfaltete nun die ihm eigene Magie. Nicolas de Preville (90.+3) und Philipp Hercher (90.+5) bringen das Heimteam zum 2:2 (0:0) Endstand und sorgen für Fassungslosigkeit beim 1. FC Heidenheim, der somit nach dem 3:3 gegen den HSV zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit einen sicheren Sieg noch aus der Hand gab. // Sportschau Highlights

Sonntag

„Halligalli“ Fußball hatte Lukas Kwasniok vor der Partie des SC Paderborn gegen die SpVgg Fürth versprochen – und die Partie hielt dies durchaus ein. Die Paderborner Führung glich das Kleeblatt noch in Hälfte eins aus, allerdings wurde der Ausgleich ähnlich diskutabel vom VAR und Onfield Review einkassiert wie tags zuvor der Braunschweiger Treffer. Nach der Pause ließ der Fürther Ersatztorwart Leon Schaffran, der den erkrankten Linde vertrat, einen Freistoß durch die Finger rutschen (61.) und als Sirlord Conteh in der 76. das 3:0 erzielte, schien der Heimsieg festzustehen. Die Anschlusstreffer in der 82. und 87. kamen zu spät, ein Fallrückzieher von Ache in der Nachspielzeit hätte aber fast noch zum Ausgleich geführt. Am Ende also ein 3:2 (1:0) für den SCP, der damit nur einen Punkt hinter dem FCSP auf Rang 5 liegt. // Sportschau Highlights

Holstein Kiel unterlag mit 2:3 (1:2) gegen Arminia Bielefeld, welches damit bereits vier Spiele ohne Niederlage bleibt und unter Neu-Trainer Koschinat Richtung Klassenerhalt marschiert. Auch hier wäre in der Nachspielzeit fast noch der Ausgleich gefallen, Okschie Wriedt (NvdA: 3) vergab allerdings ebenso artistisch wie knapp. // Sportschau Highlights

Souverän mit 3:0 (1:0) gewann der 1. FC Magdeburg gegen Hansa Rostock. Bei der Kogge sorgte Ryan Malone mit einem schlechten Klärungsversuch für den Rückstand, indem er den darauf folgenden Schuss dann auch noch ins eigene Tor abfälschte. Nächster Bärendienst dann durch John Verhoek (NvdA: 4), der bereits Gelb hatte und dann im Mittelfeld den Arm ausfuhr und zurecht mit Gelb-Rot (57.) duschen gehen konnte. Die auch schon vorher besseren Magdeburger nutzten die Überzahl dann für zwei weitere Tore – starker Gegenwind für die Kogge an der Ostsee, Platz 17. // Sportschau Highlights

Fanszene News

Tschüss, Antje!

Nachdem schon beim Abschiedsspiel von Jan-Philipp Kalla ihre persönliche Abschiedsbotschaft über die Leinwand flimmerte, verabschiedete die Fanszene sich jetzt auf allen Tribünen von Antje „afroh“ Frohmüller. Neben vielen persönlichen Grüßen war insbesondere Ihr Bild vor der Süd sehr schön, wo ein Blitzlicht mit eingearbeitet wurde.
Tschüss, Antje. Für immer in unseren Herzen.

Tschüss, Antje! // (c) Stefan Groenveld

Trikotdiskussionen

So sicher wie das Amen in der Kirche: Das Trikot zur neuen Saison wird Leuten gefallen und anderen nicht. Is‘ so. Auf Twitter gab es nun schon mal ein paar Layout-Vorschläge:

Thees #10

Wenn sich nur Lilly Blaudszun meldet und die auch nur vor dem Spiel, wenn es um „Traubichkeit“ und vieles andere mehr geht – dann ist wohl eine neue Kolumne von Thees Uhlmann am Start.
In den Kommentaren findet übrigens eine kleine Sammlung der schönsten Wort-Verwechslungen von Kindern statt – nur, falls Euch das hier alles zu aufregend ist.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Dienstjubiläum – 25 Jahre Sven Brux

Na, da gratulieren wir doch von Herzen mit:
Ohne ihn wäre die Fanszene des FC St. Pauli heute wohl kaum die gleiche, seine Arbeit für und im Fanladen seit der Gründung hat hier maßgeblich zu beigetragen und ist auch im Rückblick nicht hoch genug zu bewerten. Und all das geschah in den vielen Jahren, bevor er dann für den Verein tätig wurde.

Lieber Sven, weiterhin alles Gute! Mögest Du auch in den nächsten 25 Jahren viel Spaß an diesem Verein haben, auch wenn Du dann nicht mehr zwingend für ihn arbeiten solltest. Grüße auch an die Rostocker Fanszene, die mit ihrer Tapete unfreiwillig Pate für die Glückwünsche des Teams stand.
Und eh immer: Petri heil!

„125 % St. Pauli * Sven Brux“ // (c) Peter Böhmer

Regionalliga Nord (m/w)

1. Frauen unterliegt mit 3:5 beim SVHU

Eine Niederlage beim Tabellenzweiten ist nichts Schlimmes. Ärgern kann man sich aber natürlich trotzdem, insbesondere wenn man über weite Teile (zumindest in der zweiten Hälfte) das aktivere Team war. Am Ende stand aber ein 5:3 (2:1) für den SVHU, der vor dem Tor einfach sehr effizient war.

Schon vorm Anpfiff gab es übrigens einen Neuzugang zu vermelden: // Twitter

Und eben diese Tabea Schütt erzielte dann auch in der 38. Minute den 1:1-Ausgleich, den man leider nicht mit in die Halbzeit nehmen konnte. Ärger gab es nämlich über das Unparteiischen-Gespann um Schiedsrichterin Melina Willig. Das 2:1 soll wohl „klar Abseits!“ gewesen sein, wurde mir zumindest beim Eintreffen zur zweiten Halbzeit berichtet (ich war beim Blindenfußball-Schiri-Lehrgang in Hannover).

In Hälfte zwei musste das Gespann dann schon mit dem Unmut des FCSP arbeiten und machte es sich selbst mit ein paar Entscheidungen auch nicht leichter. Beispielsweise gab es eine Szene, in der SVHU-Torhüterin Julia Prosch eine Verteidigerin bei einer Rettungstat zu Boden brachte – und es gab Freistoß für den SVHU. Unterm Strich war das egal, weil das Spiel zurecht unterbrochen wurde um der Spielerin zu helfen und der Ball im Strafraum war – es hätte also auch Schiedsrichterball mit der Torhüterin gegeben. Durch den Freistoßpfiff zog man sich aber weiteren Unmut zu.

Den Treffer des Tages erzielte Annie Kingman in der 65. Minute zum 3:2-Anschluss, sehenswert mit links in den Winkel gezirkelt. Der Treffer von Paula Bodenstedt in der 90. Minute kam dann zu spät.

Gute Besserung außerdem an Pauline Ginsberg, die sich nach ersten Diagnosen das Schlüsselbein gebrochen hat und bereits nach zehn Minuten ausgewechselt werden musste.

In der Tabelle spitzt sich die Situation Richtung Tabellenende dann doch langsam wieder zu, da sowohl Buntentor als auch der ETV ihre Spiele gewannen. Nächsten Samstag Nach dem spielfreien Osterwochenende kann sich aber an der Feldarena wieder Luft verschafft werden, dann geht es gegen den Tabellenletzten, Jahn Delmenhorst. Schon vorher geht es an diesem Donnerstag in Ostereistedt in einem Testspiel gegen Erstligist Werder Bremen.

U23 siegt gegen Jeddeloh II

Wichtige Punkte gab es zeitgleich nur ein paar Kilometer südlich, wo die U23 in Norderstedt vor 170 Zuschauenden ihr Heimspiel gegen den SV Jeddeloh II bestritt.
Unterstützt von Jannes Wieckhoff und Franz Roggow ging man nach 25 Minuten durch Miguel Coimbra Fernandes (NvdA: 5) in Rückstand, doch Robin Müller (35.) und Julian Ulbricht (49.) drehten die Partie zum wichtigen 2:1 (1:1)-Sieg, womit man jetzt schon sieben Spiele ungeschlagen ist.

Wie wichtig ist ist, zeigt der Blick auf die Tabelle: Bei wahrscheinlich fünf Absteigern liegt man trotz dieser Serie nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsrang – und dort sind auch noch Teams dahinter, die ein oder zwei Nachholspiele haben. Durchaus wichtig also, genau so weiter zu machen. Am Donnerstag geht es im Nachholspiel zu Weiche Flensburg (18.30h).
// Bericht: fcstpauli.com

Futsal

Das Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft stand an. Das Futsal-Team des FCSP empfing als Siebter der Hauptrunde den Tabellenzweiten, HOT 05 (Hohenstein-Ernstthal). Gut 60 Zuschauende waren in der Sporthalle Kerschensteinerstraße zugegen. Diese hielten es größtenteils allerdings mit den Gästen, was dann auch zu einem spöttischem Kommentar im Live-Ticker führte.
Man muss es so klar sagen: Auch wenn ich mich hier darum bemühe, mindestens mal die Ergebnisse der Futsaler mit einer gewissen Regelmäßigkeit mitzuteilen, ist das Team in Verein und Fanszene einfach noch nicht angekommen und findet in der Wahrnehmung nicht statt. Ein Austragungsort der Heimspiele südlich von Wilhelmsburg trägt da sicher auch zu bei. Kein Vorwurf an Irgendjemanden, eher eine Feststellung. Schauen wir mal, ob es da zur nächsten Saison Ideen gibt, dies zu verbessern.

In dieser Saison wird man nämlich voraussichtlich kein Heimspiel mehr austragen, denn das Spiel am Samstag ging mit 1:7 (0:4) verloren. Dieses Ergebnis wird man ziemlich sicher auch am kommenden Wochenende nicht drehen können.

Döntjes

3. Liga Watch

Oben

Der Run der SV Elversberg wurde vom Wetter gestoppt, das Spiel in Duisburg fiel aus. Das Spiel des Wochenendes fand in Wiesbaden statt, wo der SV Wehen Wiesbaden den FSV Zwickau empfing und das Team von Markus Kauczinski (NvdA: 6) mit 0:2 und 2:3 zurücklag, um gegen die stark abstiegsbedrohten Gäste dann in der 89. Minute doch noch den 4:3 (0:2)-Siegtreffer zu erzielen. Damit behält der SVWW den direkten Aufstiegsplatz (56 Punkte), um den Relegationsplatz streiten aktuell Dynamo Dresden (53), der 1. FC Saarbrücken (52) und der VfL Osnabrück (51). Während Saarbrücken mit einem 2:1 (0:1) gegen Mannheim (48) einen direkten Verfolger abschüttelte, verlor Osnabrück zuhause mit 0:1 gegen Dynamo und muss nun vorerst wieder hinterherlaufen.

Unten

Zum Abstiegskampf: Ich schrieb bei der U23 schon von „wahrscheinlich fünf Absteigern“, denn zusätzlich zu den drei Regelabsteigern würde der Abstieg des SV Meppen (24 Punkte) und des VfB Oldenburg (27) die Zahl ja jeweils erhöhen. Meppen verlor das eigene „do or die“-Spiel in Bayreuth schon am Freitag mit 3:0, Oldenburg verlor am Samstag durch einen Nazarov-Elfmeter mit 1:0. Zu Bayreuth (31) besteht jetzt schon eine kleine Lücke.

Ultra-Kultur

Apropos Meppen: Immer schwierig, wenn sich jemand aus anderen Ressorts zu Fußballfans im Allgemeinen oder zu Ultras im Besonderen äußert.
So auch beim Deutschlandfunk-Kultur Artikel über den Boykott der Meppener beim Boykott letzte Woche gegen Aue. Der Journalist Heinz Schindler holt dann mit „Dauer-Singsang“ und „Selbstinszenierung“ erst mal alle Klischees raus, die man gegenüber Ultras so präsentieren kann, kommt bei Pyrotechnik mit dem Strafgesetzbuch und dem Sprengstoffgesetz und schließt dann mit irgendwas von „rechtsfreiem Raum“.
Ja, entschuldigt, vielleicht wäre der Artikel in der „Stop making stupid people famous“-Rubrik doch besser aufgehoben gewesen…

Fan verstirbt bei Schalke-Heimspiel

In der Schlussphase des Spiels zwischen Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen gab es einen medizinischen Notfall im Bereich der Südkurve (Sitzplatzkurve neben dem Gästeblock).
Beide Kurven stellten den Support ein, nach dem Spiel teilte der Verein mit, dass die Reanimationsversuche nicht erfolgreich waren.
Unser Beileid und Mitgefühl an alle Freunde und Angehörige. // S04.de

Sport inside: „Kinder als Ware – Talente im Profifußball“

Knapp eine Stunde Zeit (bei normaler Geschwindigkeit) müsstet Ihr Euch für diese Episode des Sport inside-Podcasts des WDR nehmen, wahlweise 17 Minuten für den Videobeitrag.
Nelson Mandela und Justin Kabuya stehen hier sinnbildlich für das Business Profifußball und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Zu guter Letzt

Ein! Wurf! Trick! // Twitter

Forza St. Pauli!
// Maik

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7 thoughts on “Lage am Millerntor – 03. April 2023

    1. Warum willst du Heidenheim gegen Hertha schauen? Wir werden doch Zweiter…

      Und @Maik Ich glaub John Verhoek hat immer noch Geld, aber im Spiel wohl ne Gelbe bekommen 😉

  1. FCSP vs. FCH U23 9:9

    Das könnte doch etwas Extramotivation vor dem schweren Auswärtsspiel
    am Samstagabend in Heidenheim sein. Genau wie der FCSP hat momentan
    die U23 des FC Hansa Rostock einen 9-Siege-in-Folge-Lauf.
    Die zweite Mannschaft des FCH spielt in der fünften Liga (NOFV-Oberliga Nord)
    und steht als Tabellenerster kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga Nordost.

    Letzte Niederlage
    22.01. TuS Makkabi Berlin – FC Hansa U23 2-0
    —————————————————————-
    Siegesserie
    29.01. FC Hansa U23 – 1.FC Frankfurt/Oder 2-0
    04.02. Rostocker FC – FC Hansa U23 1-4
    12.02. FC Hansa U23 – MSV Pampow 4-0
    19.02. Hertha 03 Zehlendorf – FC Hansa U23 0-4
    25.02. FC Hansa U23 – Union Fürstenwalde 3-1
    05.03. TSG Neustrelitz – FC Hansa U23 0-2
    12.03. FC Hansa U23 – Eintracht Mahlsdorf 5-0
    18.03. Blau-Weiß 90 Berlin – FC Hansa U23 0-1
    31.03. FC Mecklenburg Schwerin – FC Hansa U23 1-4

    Nächstes Spiel:
    08.04. FC Hansa U23 – MSV Neuruppin (Nachholspiel, 17.Spieltag)

  2. Moin, mh.
    Blick in die Tabelle Regionalliga Frauen, gegen die Top sechs gespielt (und verloren)
    Blick in die Hinrunde, von Delmenhorst ging’s, ah, eben nicht bergab. Waren ja nur sechs Spiele.

    Schon gespannt auf die Fahrradmitnahme in der Nordwestbahn an einem Sonntag im Mai. Naja am 7. Mai ist auch Spargelessen im Büppeler Krug 🙂

    *Der Zug hat keine Bremsen*

    1. Ja, ich bin da auch recht entspannt.
      Das Spiel gegen Delmenhorst sollte natürlich so oder so gewonnen werden, danach braucht es dann evtl. noch einen oder zwei weitere Siege um ganz sicher zu sein.
      Das wird schon, auch die Leistung beim SVHU gibt da ja keinerlei Grund zur Sorge.

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