Lage am Millerntor – 08.06.2020

Lage am Millerntor – 08.06.2020

Ein Wochenende wie die Verfilmung von „Zum Leben zuwenig, zum Sterben zuviel“. Ich bin nun wirklich nicht als Pessimist oder gar Nörgler bekannt, aber die Leistungen der letzten Wochen Monate ganzen Saison schlagen halt irgendwann auch mir aufs Gemüt. Ohne die beiden Derbysiege wäre es nicht nur tabellarisch zappenduster, die dürften auch hauptsächlich dafür verantwortlich sein, dass der Baum noch nicht komplett brennt.
Aber da ich ja auch für die positive Sichtweise hier zuständig bin: Ein Sieg am Sonntag gegen Aue und die Planung für die Zweitligasaison 2020/21 kann beginnen.
(Titelbild: Ralf Ibing/firo Sportphoto/Pool via Peter Boehmer)

FCSP News
Ein ernüchterndes 0:2 war das am Freitag, beim Blick auf die noch ausstehenden Spiele des Wochenendes konnte einem Angst und Bange werden. Der Dresdner Sieg beim SVWW und der Heimsieg von Aue gegen den KSC ließen dann den Ruhepuls wieder einkehren, es sind immer noch fünf Punkte auf den Relegationsrang und sogar sieben auf den direkten Abstieg – zumindest, wenn man die Nachholspiele von Dynamo ausblendet.

Wer das alles nochmal nachhören möchte, kann dies dank des „NdS“-Gesprächs von Michael tun.
Ansonsten hat Leo wohl alles nötige gesagt:

Bei allem berechtigten Gemecker und der inzwischen recht offenen Unzufriedenheit aller Orten gibt es dann doch zumindest einen positiven Punkt in dieser Saison: Mit Jakub Bednarczyk, Florian Carstens, Finn-Ole Becker, Christian Conteh, Luis Coordes, Kevin Lankford, Ersin Zehir, Mert Kuyucu, Marvin Senger, Christian Viet und Maximilian Franzke haben wir schon elf Spieler eingesetzt, die 1998 oder später geboren wurden. Mit Viktor Gyökeres, Matt Penney und Leo Østigård sind es sogar eigentlich noch drei mehr, die sind aber bekanntlich nur ausgeliehen.
Wenn man noch mehr positive Geschichten über diese Saison erzählen will, sollte dann am Sonntag mal wieder ein Heimsieg her. Denn das wir erneut deutlich unter dem Tabellenplatz stehen, der nach TV-Ranking anzustreben wäre (von Zuschauereinnahmen ganz zu schweigen) ist schon schlimm genug – die Folgen eines Abstiegs in der aktuellen Situation mag man sich gar nicht ausmalen.

Eine Terminerinnerung:
Workshop der AG Diversität am Mittwoch um 19.00h: Carsten Balschat (Stellvertretender Vorsitzender Amateurvorstand) und Kerstin Schomburg (Abteilungsleitung Triathlon) stellen ihre Arbeit im Verein vor.

Und eine Terminankündigung:
Casino goes Quiznight
Samstag, 20 Juni um 19 Uhr
Am 20. Juni ab 19 Uhr lädt unsere 2. Handball-Damen & Friends zum großen Quizabend ein. Gespielt werden vier Runden à 16 Fragen aus insgesamt acht Kategorien. Darunter natürlich Fragen zu unserem Lieblingsverein, Sport, Musik, Allgemeinwissen etc. Und auch mit unnützem Wissen müsst ihr glänzen. Gespielt wird in Teams, wer gerne mitquizzen will aber kein Team hat soll sich trotzdem anmelden, es wird dann am Abend gelost.
Der Gewinn der Veranstaltung geht an Equal Rights Beyond Borders und Medical Volunteers International e.V., zwei NGOs, welche sich für Geflüchtete in Griechenland engagieren.
Details aktuell nur auf Facebook, Anmeldung hier (Google Doc). 

Werbung

Und: Happy Birthday, Finn-Ole Becker!
Alles Gute zum 20.!

Black Lives Matter – Demonstrationen
Wer am Wochenende nicht selbst vor Ort war, konnte in den sozialen Netzwerken zuhauf Berichte finden, in denen zumeist die Polizei nicht allzu gut weg kam. Welch Überraschung…
Und ja, es gab natürlich auch diejenigen, die bei der Ansicht der Massen pauschal mit „Aber Corona!“ ankamen… zum Glück gab es auch hier die passende Antwort:

Denn im Gegensatz zu diversen „Auftritten“ der letzten Wochen und insbesondere des vorigen Wochenendes, haben die meisten Demo-Teilnehmer*innen sehr wohl Masken getragen und zumindest versucht den Abstand zu halten oder in Bewegung zu bleiben.

Videos von Polizeiübergriffen gibt es wie erwähnt auch genug, das Video vom britischen Polizisten zu Pferde ging viral, wir picken aus der Anzahl an Berichten mal die Frankfurter Rundschau, Neues Deutschland und die taz heraus.

Lage in der 2.Liga
Hilft ja alles nichts, schauen wir mal mit einem neutralen Auge auf die Tabelle:
Oben hat wirklich alles für den Nachbarn gespielt. Während Bielefeld das Unentschieden gegen Nürnberg noch verschmerzen kann, dürfte Stuttgart das 0:0 gegen Osnabrück noch weh tun. Heidenheim und Darmstadt haben verloren, wenn es in der Arena mit den vielen Namen also heute Abend einen Heimsieg geben sollte, sind die drei da oben quasi durch und spielen nur noch den Relegationsplatz aus.
Andererseits wäre es für Hamburger Fußballvereine durchaus typisch, genau diesen Heimsieg jetzt einfach abzulehnen, weil es ja zu einfach wäre…
Wichtiger aus unserer Sicht hingegen ist morgen um 18.30h das vorletzte Nachholspiel von Dynamo Dresden. Die treten zuhause gegen Fürth an und könnten mit dem KSC gleichziehen. Das Kleeblatt ist mit 38 Punkten noch nicht endgültig gerettet und wird daher sicherlich versuchen, mindestens einen Punkt einzufahren – ganz selbstlos drücken wir die Daumen.

Ansonsten haben die Niederlagen vom KSC und Wehen-Wiesbaden die Situation im Keller aus unserer Sicht noch erträglicher gehalten als wir es vielleicht aktuell verdient haben – wenn Dynamo allerdings das Spiel morgen gewinnt und dann Freitag den Nachbarn schlägt, Nürnberg am Samstag gegen Fürth gewinnt udn Wehen-Wiesbaden in Kiel punktet, der VfL Osnabrück gegen Bochum gewinnt… nun, dann stehen wir Sonntag gegen Aue tatsächlich schon wieder mit dem Rücken komplett an der Wand und müssen neben dem eigenen Spiel auch noch mit einem Auge gen Karlsruhe blicken, wo der VfB Stuttgart zu Gast sein wird.

Werbung

Lage in der 3.Liga
Bei allem berechtigten Unmut über die Fortsetzung der 3.Liga: Wenn man das mal komplett ausblendet, ist der Tabellenstand schon kompletter Wahnsinn.
Am Wochenende hat es sich in der Spitze zwar wieder ein bißchen entzerrt, aber bei noch acht Spielen sind die Plätze 1 bis 9 nur acht Punkte auseinander, während aktuell Duisburg und Mannheim auf den direkten Aufstiegsplätzen liegen tummeln sich dahinter noch solche Schwergewichte wie Braunschweig, Ingolstadt, 1860 und Hansa Rostock. Ich drücke mal ganz uneigennützig Unterhaching die Daumen, die haben allerdings gerade eine kleine Krise.

Inwieweit die Saison überhaupt gewertet wird, ist zumindest aus Sicht von Preußen Münster weiterhin fragwürdig, die haben jetzt gegen die Wertung ihrer Niederlage beim FC Bayern II Protest eingelegt.
Gegen die Heimsiege gegen Halle und Unterhaching, die Münster wieder in Reichweite des sportlichen Klassenerhalts gebracht haben, liegt aktuell hingegen noch kein Protest vor…

Union-Fans supporten vorm Stadion
Ca. 30 Fans des 1.FC Union Berlin haben am Sonntag beim Heimspiel gegen Schalke von außerhalb des Stadions versucht, das Team verbal zu unterstützen.
Auf Social Media gab es die erwartbaren Reaktionen in Schwarz und Weiß, einen guten Mittelweg zwischen Verständnis für das Bedürfnis des Einzelnen und der Sorge wie es beim nächsten Heimspiel aussehen könnte, findet Ihr im wie immer empfehlenswerten „State of the Union“ beim Textilvergehen (wo es nebenbei auch eine besonders imponierende „expected Goals“-Statistik des Spiels zu sehen gibt).

Spieler des VfB Lübeck beendet Karriere
Nächste Saison in der 3.Liga wird der VfB Lübeck spielen, allerdings ohne den 27-jährigen Dennis Hoins. Dieser wird seine Profikarriere jetzt aufgrund einer Erkrankung an Depression beenden, wie der Verein mitteilte.
Hoins war bereits seit dem Winter nicht mehr im Kader, was der Verein zum Schutz des Spielers noch mit „gesundheitlichen Problemen“ recht allgemein begründet hatte.
Inzwischen geht es im wieder besser, wie er dem NDR mitteilte, die (Profi-)Karriere wird er trotzdem nicht fortsetzen.

Lok Leipzig Meister der Regionalliga Nordost
Also vorletzte Regionalliga hat nun der NOFV für die RL Nordost die Wertung vorgenommen und den 1.FC Lok Leipzig zum Meister erklärt. Dieser ist aktuell nur Zweiter hinter Altglienicke, hatte aber bei Punktgleichheit ein Spiel weniger ausgetragen. Da der NOFV (wie beispielweise auch Schleswig-Holstein) aber nach der Quotientenregelung wertet (Punkte pro Spiel) ist Lok damit Meister und darf an den Aufstiegsspielen zur 3.Liga teilnehmen – hier geht es dann gegen die einzige Regionalliga, die noch nicht gewertet ist, nämlich die RL West.
Wahrscheinlicher Gegner ist hier der SC Verl (22 Spiele, 53 Punkte), auch wenn RW Essen (24/51) dies noch nicht nicht ganz akzeptiert hat. Meister SV Rödinghausen (wohin ja FCSP U23-Kicker Seungwon Lee wechselt) hat auf den Aufstieg verzichtet.
Leidtragende neben Altglienicke ist Energie Cottbus. die bei einem Spiel mehr als Lok bisher zwei Punkte weniger gesammelt hatten.

Glückwunsch an TeBe Berlin!
Nächste Saison in der Regionalliga Nordost und damit nach zehn Jahren wieder viertklassig wird TeBe Berlin sein, die als Tabellenführer der Oberliga nun ebenfalls vom Abbruch der Saison durch den NOFV Gewissheit haben.

Werbung

Erfolg für BVB-Fan vor Gericht nach Polizeieinsatz in Sevilla 2010
Was lange währt…
Fans von Borussia Dortmund erlebten 2010 bei einem Europacupspiel in Sevilla Polizeigewalt und juristische Willkür, an dessen Ende sie Geständnisse unterschrieben, in der Hoffnung dadurch schnell frei zu kommen und diese würden in Deutschland eh keinen Bestand haben.
Für das polizeiliche Führungszeugnis hatte es dies aber – und es begann ein Rechtsstreit, der bis jetzt andauerte und endlich zu einem Ende kam.
Für Details zum Fall und Verfahren, welches zwischenzeitlich das Bundesverfassungsgericht beschäftigte, empfehlen wir diesen Artikel von schwatzgelb.de aus dem Jahre 2017, über das aktuelle Urteil des Berliner Gerichts wird u.a. hier im Kicker berichtet.

// Maik

MillernTon auf Twitter //
MillernTon auf YouTube //
MillernTon auf Facebook //
MillernTon auf Instagram //

Wenn Dir gefällt was wir hier tun, findest Du hier die Infos dazu, wie Du uns unterstützen kannst.

16 thoughts on “Lage am Millerntor – 08.06.2020

  1. Moin moin…
    Schön,dass es hier wieder die Möglichkeit seine Meinung mitzuteilen:-)Ich habe sicher nicht wirklich Ahnung von der Arbeit eines Trainers,aber dass es nicht gut sein kann in jedem Spiel mind.4 Startpositionen zu verändern,versteht denke ich niemand.Ich denke ein“Grundgerüst“ist sehr wichtig,Spieler,die blind miteinander spielen können,wissen wie der andere tickt und so auch gewinnen können.Die letzten Aufstellungen von Herrn Luhukay habe ich nicht verstanden und ehrlich gesagt denke ich der Mann muss dringend weg.Keine Ahnung….vielleicht bringt das noch mehr Unruhe.Vielleicht sollten die Spieler mal ohne Trainer ihre Mannschaftsaufstellung machen,ich bin sicher das würde besser funktionieren.Wenn das so weitergeht,dann gehen alle Spieler ,die können nach Saisonende weg,weil auch die Freude bei St.Pauli zu spielen dem einen oder anderen abhanden kommt.Ich hoffe sehr,dass ein Leo Östigard wenn möglich und egal was passiert,sein Herz weiterhin für St.Pauli schlagen lässt und weiterhin soviel Engagement und Herzblut einbringt.
    In diesem Sinne….nicht unterkriegen lassen:-) Lauki77

  2. „Ein Sieg am Sonntag gegen Aue … .“
    ich bin ja nicht so der ketzer, aber wann war es denn das letzte mal, dass der fcsp daheim gegen aue gewonnen hat?
    und selbst bei den auswärtsspielen im erzgebirge siehts doch eher schlecht aus.
    aue liegt uns nicht.
    „… und die Planung für die Zweitligasaison 2020/21 kann beginnen.“.
    aber ich mag menschen, die positiv denken 🙂

    jens

  3. Ich habe das Spiel nicht gesehen und nachdem Ergebnis auch wenig Bock gehabt mich damit noch viel zu beschäftigen, aber vor allem die Spieler stimmen lassen mich ratlos zurück.
    Nach D98 war man stolz eine Reaktion gezeigt zu haben (Heidenheim), dann eher lustlos gegen den KSC. Jetzt klingt es so, als müsste man wieder eine Reaktion zeigen…
    Wenn ich mal einen Moment Zeit haben werte ich mal die Saison nach diesen Statements aus. Mal gucken ob sich das Muster bestätigt (Alternativ überlasse ich die Auswertung gerne anderen)

  4. Mit Jakub Bednarczyk, Florian Carstens, Finn-Ole Becker, Christian Conteh, Luis Coordes, Kevin Lankford, Ersin Zehir, Mert Kuyucu, Marvin Senger, Christian Viet und Maximilian Franzke haben wir schon elf Spieler eingesetzt, die 1998 oder später geboren wurden.

    Tja, das blendet allerdings komplett aus, dass Bednarczyk, Carstens, Zehir und im Grunde auch Lankford inzwischen komplett ausgemustert wurden, ein Conteh in der wichtigsten Entwicklungsphase Dauerverletzter ist (und damit praktisch weg vom Fenster) und die anderen Genannten sich zwar ordentlich entwickelt haben, aber nicht (noch nicht?) die Klasse besitzen eine dauerhafte Alternative in einem Zweitligakader zu sein, der qualitativ insgesamt auch in etwa dort anzusiedeln ist, wo man sich derzeit befindet.
    Letztlich bewahrheiten sich die Eindrücke aus der Sommervorbereitung. Hoffen wir, dass das dicke Ende ausbleibt.

      1. Ja, hättest du was Negatives geschrieben, wäre mir wohl etwas Positives eingefallen.
        Stattdessen kommt heute in der Lage dann ein Blick auf den Kader…
        😉

  5. Moinsen!
    wie immer schön bei Euch zu lesen und ganz vielen Dank für Eure Zeit und Muße für Eure immer lesenswerten und häufig auch sehr humorvollen Beiträge – wirklich großartig!
    Mir geht diese ewige Diskussion zu Trainerentlassungen gelinde gesagt auf die Nerven; für mich einfach ein reaktionärer Schrei nach Symptombehandlung; keinesfalls aber der gebotene Fokus zur Bekämpfung der Ursachen. Wir können doch nicht immer und immer wieder den gleichen Fehler machen, indem der Trainer entweder kurz nach Saisonstart gefeuert wird, und zuvor bereits Helmut seinen Hut nehmen musste, gefolgt von immer weiteren Trainer/ SpoDi-Entlassungen. Mit der Entlassung von Trainer und SpoDi Ende der vergangenen Saison wurde mE bereits das Fundament für die enttäuschende Saison 19720 gelegt: Dieses Timining ist der SuperGau für eine gelungene Kaderplanung, da man selbst erst einen Plan entwickeln muss während die Wettbewerber bereits einen ausführen.
    Werde ich richtig warm mit dem Trainer? nö, klar wäre mir ein Stani tausendmal lieber
    Finde ich gut, dass JL da ist? 100% da der Aufruhr der lethargischen Kuscheloase unabdingbar war.
    Bin ich enttäuscht von dieser Saison? hmh, schwierige Frage. Im Grunde nicht. Ich finde, dass sich die Mannschaft taktisch enorm weiterentwickelt hat, deutlich variabler agiert und mitunter einen sehr schönen Offensivfussball (ge)spielt (hat?). Zudem wirk die Mannschaft vor Corona deutlich fitter als in der Vergangenheit.
    Finde ich, dass JL Spieler besser macht? Durchaus wie Beispiele wir Buballa, ryo, Conteh, FOB, Östigard, und last but definately not least MDD u.a.m.(, der uns infolgedessen verlassen hat) zeigen
    Bislang liegt die Saison im Bereich der Erwartungen. Nicht vergessen, dass wir mit MDD unseren mit Abstand besten Spieler (und viel mehr als das) verloren haben. unser Kader ist komplett unrund und trägt mehr die Handschrift zahlreicher Trainer und Sportdirektoren statt eines Konzepts. auch sind unsere sog. erfahrenen Leistungsträger einfach nicht konstant genug; auch ein Flum, oder Sobota oder Knoll haben große Schwankungen in ihren Leistungen von der abnehmenden Schnelligkeit mit zunehmenden Alter mal ganz zu schweigen.
    Halte ich JL für empathisch? nein, denke, dass er wirklich sehr rational ist. Und ich bin auch der Meinung, dass er mit den zahlreichen Wechseln sowohl Spieler belohnt, die sich im Training reinhängen als auch Spieler herausnimmt, mit deren Leistungen er nicht zufrieden ist. Ich habe aber immer das Gefühl, dass JL einen klaren Plan verfolgt und daher glaube (jaja Glaube, Liebe Hoffnung) ich, dass er gerade nochmals gezielt sämtliche Spieler einsetzt, um basierend auf den gezeigten Leistungen sein Urteil zu fällen, ob die Spieler seinen Erwartungen an bestimmte Positionen gerecht werden (können) und er weiterhin mit Ihnen zusammenarbeiten möchte oder nicht. Von daher gehe ich von sehr wenigen Vertragsverlängerungen und einem sehr großen und überfälligen Umbruch aus. Ich hoffe nur, dass die Rechnung aufgeht und wir nicht absteigen?
    Würde ich den Trainer wechseln? Nein, er hatte noch keine faire Chance, dh nicht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem SpoDi eine Kaderplanung zu entwickeln und umzusetzen. Nächste Saison zählt.
    my 2 cents und uns allen einen hoffentlich versöhnlichen Saisonabschluss.
    Alexander
    PS: Sorry für zu viel text… musste raus…

    1. Moin Alexander,
      danke für deine Worte. Inhaltlich ziemlich ähnlich gebaute Absätze befinden sich gerade in einem Entwurf bei unseren Blog-Texten 😉

    2. Wunderbarer Kommentar, der in vielen Teilen auch meiner Sicht entspricht. Danke!

      Es ist zwar nur ein m.E. zusätzliches Puzzleteil in der Beurteilung der Saison, aber die schwere der Verletzung des Mannschaftskapitäns Avevor, finde ich bei einer Betrachtung der bisherigen Saison erwähnenswert. Insbesondere bezogen auf den angekündigten Umbruch i.V.m. mit dem in Frage stellen der Einstellung / des Anspruches aller Beteiligten (PK).
      Hinsichtlich des Zieles für diese Saison hat er auf der PK ganz klar kommuniziert, was aus seiner Sicht möglich (aber nur wenn alles optimal läuft!) und realistisch ist; aber auch was wichtige Themen sind: Umbruch, wichtige Transferperioden und die Verbesserung der Verletzungsanfälligkeit (hab ich was vergessen?).
      Alles Themen die (auch) die Mannschaft betreffen und dem Thema Kommunikation eine wichtige Bedeutung zukommen lassen. Wenn dann der selbst ernannte Kapitän wegfällt, dann halte ich das für, äh, erwähnenswert.
      Versteh mich bitte richtig, es bricht dann natürlich nicht alles weg, erschwert aber m.E. die Kommunikation der Veränderungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.