Tschüss, Under Armour!

Tschüss, Under Armour!

Es kommt vielleicht etwas überraschend, insbesondere vom Zeitpunkt her, aber: Der Verein hat soeben verkündet, den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Under Armour nicht zu verlängern.
(Titelbild: Peter Böhmer)

Das Bedauern dürfte sich in der Fanszene „in ganz eng abgesteckten Grenzen“ halten, vorsichtig formuliert. Seit 2016 wurden wir von dem US-Sportartikelriesen ausgestattet – und auch, wenn Vereinspräsident Oke Göttlich mehrfach (auch bei uns) betonte, dass dies finanziell ein Wahnsinns-Deal für den Verein sei, so war dies doch nie wirklich ein „Match made in heaven“, insbesondere nicht aus der Sicht der Fanszene.

Jagd- und Militärklamotten, teils offene Sympathien für Donald Trump, eine zumindest nie wirklich widerlegte Nähe zur NRA – ja, alle anderen „Player“ auf dem Gebiet mögen auch ihre Schattenseite haben, aber hier stand man wirklich gefühlt schon sehr im Dunkeln.

Es kann also wohl nur besser werden, auch wenn die Frage natürlich lautet, ob es ausgerechnet in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten deutlich bessere Angebote geben wird.

Wie es genau weitergeht, lässt der Verein bisher offen, „Lust auf Neues“ äußert Bernd von Geldern in der Stellungnahme des Vereins. Ein paar Gedankenspiele, wie schwer die Suche nach einem neuen Ausrüster werden könnte, hatte flippa bei uns ja bereits im August formuliert.

Die just für die EM qualifizierten Schotten würden Under Armour wohl ein fröhliches „Get tae fuck!“ mit auf den Weg geben.

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Bleibt gesund!
// Maik

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2 thoughts on “Tschüss, Under Armour!

  1. Under Armour seems to have less than progressive minded affiliations, even after the founder stepped down as CEO last year. Here in the US they gained significant marketshare and brand awareness by going after the gridiron football, police/military and hunting markets as well as targeting their brick and mortar retail stores towards mainstream suburban outlet malls full of cheap entry line merchandise. So often one sees red state dwellers wearing MAGA hats accessorized with a garish UA logo shirt or shorts (or both).

    Unfortunately, UA’s foray into the soccer market hasn’t panned out so well. And despite the less than inspired designs of this year’s FCSP kits, the UA gear has been some of the nicer fitting and feeling kit I own.

    That said, as you pointed out earlier this year, all of the quality players have their downsides. I’d like to think that with as much merchandise FCSP sells annually, there has to be one of them that is willing to put up some reasonable cash to have their logo on our club’s gear. The only question is who?

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