Tschüss, Skyman!

Tschüss, Skyman!

Torwartwechsel. Hochemotionale Sache!
Und wenn es dann auch noch den aktuell dienstältesten Profi im Kader betrifft, erst recht. Robin Himmelmann wechselt mit sofortiger Wirkung zu… ja, nee, wissen wir noch nicht.
Wir bedanken uns für fast neun Jahre im Braun-Weißen Trikot und sehr viele gute Spiele. Alles Gute, Skyman, wir hoffen auf eine Verabschiedung im vollen Millerntor zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
(Titelbild: Peter Böhmer)

Es deutete sich an, die Chronologie könnt Ihr hier und hier nachlesen. Und wer zum Tränen trocknen nochmal das komplette Programm haben will, kann sich nochmal die Sendung mit Robin aus 2015 anhören.

Robin wechselte 2012 von der Zweitvertretung des FC Schalke 04 zu uns – und für viele dauerte es fast schon zu lange, ehe er dann endlich Philipp Tschauner im Tor ablösen durfte.

Es folgten viele großartige Spiele, unvergessen sein gehaltener Elfmeter in Braunschweig 2017, mit einem Monstersave auch im Anschluss daran. Derbysiege, Klassenerhalte – und immer ein Spieler, der nahbar war für uns Fans.

(c) Peter Böhmer

Lieber Robin, wir danken Dir für die Zeit bei uns und Deine Identifikation mit diesem Verein, die Du mehrfach nachgewiesen hast, auch abseits des Platzes.

Die letzten Wochen waren unschön – aber das geht wohl im Profifußball kaum anders, wenn man als Verein auf dieser Position der Meinung ist, aus sportlichen Gründen einen Wechsel zu vollziehen. Wäre es „besser“ gewesen, man hätte die letzten Spiele vor der Winterpause noch mit ihm im Tor durchgezogen und dann zum ersten Spiel 2021 eine neue Lösung präsentiert? Wahrscheinlich schon, ist aber halt nicht passiert. Warum genau, entzieht sich unserer Kenntnis. Hilft auch im Nachgang nicht mehr.
Hätte man das in irgendeiner Art und Weise eleganter lösen können?
Bestimmt.
Hat so ein Ablauf immer verschiedene Sichtweisen?
Absolut.

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Wir hoffen, dass Du jetzt schnell einen neuen Verein findest für den Du wieder zwischen den Pfosten stehen darfst – und dass die nachvollziehbare Verstimmung, die Du aktuell vielleicht verspürst, mit der Zeit verfliegt und wir dann irgendwann, wenn diese Pandemie vorbei ist, Dich und alle anderen in einem pickepackevollen Millerntor verabschieden dürfen.

// Maik

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3 thoughts on “Tschüss, Skyman!

  1. „Die letzten Wochen waren unschön – aber das geht wohl im Profifußball kaum anders“ – äh bitte was?
    Ihr habt in vielen der letzten Beiträge echt einen merkwürdig schönfärberischen Ansatz (warum fehlt z.B. beim Versuch der Beantwortung der Frage „Wie ein Absteiger“ via statistischer Analyse die Statistik, dass der FCSP von allen Zweitligamannschaften mit 28 bzw. 29 Spielen im Jahr 2020 die schlechteste ist?), dass es langsam wirklichkeitsverzerrend wird. Den Impuls, dem social media-Mob der Kommentarspalten etwas Positives entgegenzusetzen kann ich schon verstehen, aber unser Verein tanzt im sportlichen Bereich grade sehr unnötìg auf der Rasierklinge. Wenn Stojanovic sich den ersten Bock leistet, wird’s richtig „lustig“, die anderen beiden Keeper sind ja anscheinend nicht ligatauglich.

    1. Okay, den Satz alleine raus zu greifen ist für den Text vielleicht nicht ganz fair, aber ich sehe deinen Punkt.
      Der Satz ist auch nicht so gemeint, dass ich das okay finde und akzeptiere sondern eher etwas resignierend weil es ja auch nicht das erste Mal ist, dass so etwas passiert. Und natürlich, wie du auch schreibst, hilft es momentan auch niemandem wenn wir jetzt auch noch schreiben, dass alle bekloppt sind. Dies tun schon genug andere und wir wollen da sicher auch bewusst einen Kontrapunkt setzen. Wir finden das alles andere als großartig, aber ich glaube das kommt im Text auch schon einigermaßen rüber. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass an so einer Trennung immer zwei beteiligt sind und momentan wird der schwarze Peter sehr einseitig dem Verein zugeschoben und die Rolle des Beraters zum Beispiel eher ignoriert. Es ist halt alles sehr selten schwarz/weiß und außer den direkt Beteiligten wird kaum jemand wissen wie die Wahrheit im Detail aussieht. Wie schon mehrfach formuliert wären wir alle viel glücklicher wenn wir mit 45 Punkten auf Platz 1 stünden.

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