Lage am Millerntor – 13. Februar 2023

Lage am Millerntor – 13. Februar 2023

Der FC St. Pauli gewinnt auch das dritte Spiel der Rückrunde zu Null und fügt dem 1. FC Kaiserslautern die erste Auswärtsniederlage der Saison zu. Die Lage am Montag.

FCSP News

1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern

Tja, wenn es läuft, dann läuft’s. Dritter Sieg im dritten Spiel, zum dritten Mal dabei ohne Gegentor.
Durch den Zuckerpass von Eric Smith und den direkt verwandelten Treffer von Connor Metcalfe gewinnt der FC St. Pauli 1:0 gegen „die Region“, bleibt in Heimspielen als eines von drei Teams ohne Niederlage. Gleichzeitig sorgt man dafür, dass es jetzt kein Team mehr ohne Auswärtsniederlage gibt.
Ganz nebenbei wurde der (gefühlte) Sondertrikot-Fluch besiegt. Das Team lief im „Kein Platz für Rassismus“-Trikot auf, welches auf jenen Rassismus aufmerksam machen soll, der insbesondere Jugendlichen bei der Jobsuche begegnet.

Connor Metcalfe, mit dem Rücken zur Kamera, hat soeben seinen Schuss aufs Tor abgegeben.
Torhüter Luthe streckt sich vergeblich, der Ball wird gleich im langen Eck einschlagen.
Hach, schön… // (c) Stefan Groenveld

Die Leistung und das Spielgeschehen fein säuberlich seziert findet Ihr in Tims Spielanalyse „Fußball gewinnt“. Ein bisschen mehr zu den Begleitumständen auf und neben dem Platz weiter unten in den restlichen Rubriken.

Links:
– Fotos und Bericht: Stefan Groenveld – „Gewonnen im Meer gelber Karten“
– Bericht und Fotos: Beebleblox – „Die einzige Null von Wert“
Sportschau Highlights
– Bericht und Fotos: fcstpauli.com
– Stimmen zum Spiel : fcstpauli.com

Lage der Liga

Freitag

Am Freitag stand der Abstiegskampf im Fokus. Dabei holte sich der Karlsruher SC gegen die SpVgg Fürth einen Sieg der Moral: 0:1 hinten durch ein Eigentor (22.), über eine Stunde in Unterzahl wegen Ballwegschlagen (Gelb-Rot Ambrosius, 25. Minute, Neues von den Alten-Zähler: 1) – wenn man eh im Tabellenkeller steht, geht da meist nicht mehr viel. Doch der KSC drehte das Spiel, kam per Elfer zum Ausgleich (36.) und erzielte in der 73. Minute tatsächlich den 2:1-Siegtreffer. Ja, Glück am Ende mit Pfosten und so, aber egal. // Sportschau Highlights

Weniger zu jubeln für das Heimteam gab es parallel in Ostwestfalen: Arminia Bielefeld unterlag Hansa Rostock mit 0:1 (0:0). Damit geht der Blick für den DSC, der zudem auf Trainer Scherning wegen einer Erkältung verzichten musste, nun wieder klar in Richtung Abstiegsplätze. Das Tor des Tages erzielte Lukas Fröde per Kopf in der 51. Minute. // Sportschau Highlights

Samstag

Wer im Niedersachsenstadion erst nach der 6. Minute seinen/ihren Platz einnahm, dürfte verwundert auf die Anzeigentafel geblickt haben: 2:1 führte Hannover 96 da bereits gegen den SC Paderborn. Der schnell hochgerechnete Wert von 45 Toren nach 90 Minuten bewahrheitete sich nicht, aber immerhin sieben Stück gab es am Ende. Paderborn drehte den 2:0-Rückstand in einen 4:3-Sieg und bleibt somit oben dran. // Sportschau Highlights

Einen 1:0- und 2:1-Rückstand bei Holstein Kiel drehen konnte unser nächster Gegner, der 1. FC Magdeburg, der dadurch auch die Rote Laterne abgab. Zugegeben, die Spielanteile der ersten Hälfte ließen dies nicht annähernd erwarten, der Ausgleich durch Daniel Elfadli (45.) war eher glücklich, gleiches gilt auch für den späteren Ausgleich durch Herbert Bockhorn (70.). Ab dem Moment aber kippte das Spiel und Moritz Kwarteng (86.) sorgte für den Auswärtssieg. Nach nur einem Punkt aus vier Spielen und den Unmutsäußerungen der Fans beim letzten Heimspiel meldet sich der FCM also zurück im Kampf um den Klassenerhalt. // Sportschau Highlights

Der 1:0 (0:0)-Heimsieg des 1. FC Nürnberg sorgte dafür, dass besagte Rote Laterne jetzt bei Jahn Regensburg hängt. Während es für den Glubb nach den Niederlagen gegen St. Pauli und in Fürth der erste Sieg des Kalenderjahres war, verlor Regensburg auch das dritte Spiel des Jahres und hat aus den letzten sieben Ligapartien nur einen einzigen Punkt geholt. // Sportschau Highlights

Im Abendspiel schließlich lief es wie geschmiert für den zuhause weiter ungeschlagenen 1. FC Heidenheim. Spätestens nach dem 3:0 durch Tim Kleindienst (41.) schien der HSV auf dem sicheren Weg zur Auswärtsniederlage, nach dem Seitenwechsel wäre ein Erhöhen auf 4:0 oder 5:0 durchaus möglich gewesen. Aber: Pustekuchen! 73., 80. und 89. Minute – zack 3:3. (Sportschau Highlights)

Sonntag

Sollte jemand die Konferenz geschaut haben, war die erste Halbzeit ziemlich zäh: Bei allen drei Spielen stand es zur Pause 0:0. Am Ende gab es nicht nur bei uns, sondern in allen Spielen einen Heimsieg.
Danach sah es zunächst beim Tabellenführer nicht aus, denn Darmstadt 98 lag gegen Eintracht Braunschweig durch einen Handelfmeter (Winzheimer, 51.) lange mit 0:1 zurück – aber Honsak (82.) und Tietz (90.+1, inkl. VAR-Eingriff) drehten die Partie spät für die Lilien. (Sportschau Highlights)

Noch später begann Fortuna Düsseldorf mit dem Toreschießen, doch Oberdorf (85.) und Hennings (88., NvdA: 2) sorgten für einen 2:0-Sieg gegen den SV Sandhausen, der damit auf Platz 17 zurückfiel. (Sportschau Highlights)

Die Tabelle

Sechs Teams spielen um den Aufstieg, zwei suchen nach Aufgaben und zehn Teams kämpfen um den Klassenerhalt.
Über allem thront Darmstadt, die seit der Niederlage am 1. Spieltag in Regensburg weiterhin ungeschlagen sind. Der HSV folgt auf 2, dank des Comebacks weiterhin mit vier Punkten Vorsprung auf Heidenheim auf dem Relegationsrang. Zehn Punkte Vorsprung für Darmstadt sind es aktuell auf Rang 4 (Paderborn), während der Sechste (Düsseldorf) schon fünf Punkte Rückstand auf Heidenheim hat.

Hannover und Kiel stehen mit 28 Punkten im Nirgendwo, ab Platz 9 beginnt mit uns (26 Punkte) dann die Abstiegszone, in der momentan Bielefeld (20P), Sandhausen und Regensburg (je 19P) stehen.

Neues von den Alten

Daniel-Kofi Kyereh (NvdA: 3) hat sich im Training beim SC Freiburg einen Kreuzbandriss zugezogen. Was für ein großer Mist, wir wünschen einen guten und möglichst schnellen Heilungsverlauf. // SC Freiburg

Fanszene News

Tapeten erklären

Fangen wir mit der leichten und einfachen, dafür umso wichtigeren Tapete an:
„Das Herz von St. Pauli… Durchhalten, Antje!“ (siehe: Kiezkieker).
Dem schließen wir uns natürlich vollumfänglich an. Alles Gute, liebe Antje, auf dass wir Dich bald wieder im Stadion und drumherum begrüßen dürfen.

Und dann war da noch die „DPolG auflösen – All Carsten Are Ballschats! – Bullen raus aus Vorstand und Verein!“-Tapete, die im Zentrum der Süd hochgehalten wurde und namentlich von USP gekennzeichnet war.
Das Thema schwelte schon länger und wurde auf der Mitgliederversammlung im Bericht des Amateurvorstands dann selbst öffentlich gemacht. Carsten Ballschat ist eben nicht nur Mitglied des Vereins und des Amateurvorstands, sondern auch Polizist und Mitglied bei der DPolG. Eben jener Gewerkschaft, die nach außen durch Rainer Wendt vertreten wird und wirklich noch nie durch sinnvolle oder gar differenzierte Statements aufgefallen ist.
Nun kann man über die reine Lehre und Vollumfänglichkeit des ersten A von „ACAB“ gerne diskutieren. Und vielleicht sollte man das auch mal vereinsöffentlich tun, insbesondere solange auch Innensenatoren weiterhin Mitglied dieses Vereins sind.
Aber unabhängig davon, meine persönliche Meinung: Die Mitgliedschaft in ausgerechnet dieser Gewerkschaft ist sicher etwas, was öffentliche und klare Kritik nicht nur hervorruft, sondern dann von den Beteiligten auch ausgehalten werden muss, insbesondere nachdem man es auf der MV selbst thematisierte.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Regionalliga Nord (m/w)

U23

Wenn man schon kein Glück hat…
Die U23 führte in Lohne drei Mal (Lee, 7. / Saad 32. / Lee 48. (Strafstoß)), kassierte aber drei mal den Ausgleich und so endete das Spiel mit 3:3 (2:2). Den zweiten und dritten Treffer für die Gastgeber erzielte Bennet van den Berg (NvdA: 4), der letzte Saison noch das Braun-Weiße Dress getragen hatte.
19 Punkte aus 22 Spielen, weiterhin (mindestens) fünf Punkte Rückstand auf das rettenden Ufer.
Nächsten Sonntag geht es gegen Atlas Delmenhorst, die gestern… – siehe Döntjes.

1. Frauen

Nächste Woche geht es im Pokal dann auch endlich mit Pflichtspielen wieder los, gestern stand noch ein Mini-Turnier an. Gegen Sternschanze (2:0) und Eintracht Lüneburg (3:0) gelangen in 60-Minuten-Spielen jeweils Siege – es kann also losgehen.

Futsal

Erneut nichts zu holen gab es für das Futsal-Team des FCSP. Nach der deutlichen Niederlage gegen Tabellenführer Stuttgart gab es auch gegen den Tabellenzweiten „HOT 05“ (VfL Hohenstein Ernsttahl aus Sachsen) eine 2:10 (1:5)-Niederlage, beide Tore für Braun-Weiß erzielte Maximilian Grünberg.
Um das Toptrio zu komplettieren, geht es nächste Woche zum TSV Weilimdorf.

Handball

Es sieht so aus, als müsste man sich nach vielen, vielen Jahren in der Oberliga langsam wieder auf eine Saison in Hamburgs Hallen einstellen:
Die 1. Männer verlieren das achte Spiel in Serie, darunter in den letzten drei Partien zwei Spiele bei den beiden Teams, die bis dahin noch hinter ihnen standen. Gestern gab es bei der HSG Tarp/Wanderup eine schmerzhafte 35:29 (16:14)-Niederlage, bei der man mit 10:7 und 14:12 führte, danach aber den Faden verlor und in der Tabelle nun weiterhin drei Punkte hinter dem rettenden Ufer steht.
Noch sind genug Spiele um es auszubügeln, aber leichter wird es nicht.

Döntjes

3. Liga Watch

Die Festspiele des SV Elversberg gehen weiter, gegen den VfB Oldenburg gab es ein souveränes 3:0 (2:0), was die Gäste hingegen wieder direkt an die Abstiegszone befördert. Starke 53 Punkte sind es für die SVE nach 22 Spielen, 14(!) Punkte Vorsprung auf den 1. FC Saarbrücken, der aktuell in die Relegation gehen würde.
Nach einem 4:1 in Ingolstadt und dem siebten Sieg in Serie liegt übrigens der VfL Osnabrück auch nur noch einen Platz und zwei Punkte hinter dem FCS.

Während dies für Oldenburg natürlich einen Rückschlag bedeutete, sendete der SV Meppen das lang ersehnte Lebenszeichen: Nach 17(!) Spielen ohne Sieg gelang ein 2:1 (1:1)-Erfolg gegen 1860 München, womit dann auch der letzte Tabellenplatz verlassen werden konnte und es nur noch zwei Punkte Rückstand auf Oldenburg sind.

Handspiel bei Schalke gegen Wolfsburg

Schon am Freitag war die Handspielregel mal wieder in der Diskussion. Bei einem langen Ball in den Strafraum des VfL Wolfsburg berührt Bornauw diesen im Luftkampf zunächst mit dem Kopf und dann mit dem Arm. Schiedsrichter Brand lässt weiterspielen und auch der VAR hält dies für vertretbar – dem würde ich mich so anschließen, die Schalker hingegen eher nicht. (Sportschau Highlights ab 1m36s)

Handspiel bei Erzgebirge Aue

Das Handspiel der Woche ereignete sich aber wohl im Erzgebirge, wo Aue-Spieler Stefaniak bei einer 2:1-Führung gegen Waldhof Mannheim in der 55. Minute nach einer Ecke gefühlte Ewigkeiten mit beiden Armen und Händen den Ball balancierte – ungeahndet. (YouTube ab 2m47s)
Wer sich die 20 Sekunden vorher anschaut wird übrigens sehen, dass auch ohne VAR weiterhin Tore ohne sofortiges Zeichen des Assistenten und erst nach längerer Beratung noch zurückgenommen werden können.

Szenefälschende Beamte

„SKB“ aka „Szenekundige Beamte“ sind eine in Fankreisen sicher geläufige Abkürzung. Dank der Grün-Weißen Hilfe könnte jetzt auch „SFB“ aka „Szenefälschende Beamte“ Einzug halten.
Gleich sechs Fans des SV Werder standen vor Gericht, ein Video sollte laut Polizei und Staatsanwaltschaft „gefährliche Körperverletzung“ beweisen, die diese bei einem Heimspiel 2019 gegen einen anderen Fan begangen haben sollen. Also damals, vor der Pandemie.
Allerdings wurde dieses jahrelange Verfahren nun zu Lasten der Staatskasse eingestellt, als die Amtsrichterin erstmals ihren Blick auf das angebliche Beweisvideo richtete – denn tatsächlich war das vermeintliche Opfer der Aggressor und die Beklagten griffen lediglich verteidigend oder schlichtend ein. Und dafür muss man die sechs Beklagten über drei Jahre in einem Verfahren halten, mit all den Begleitumständen die sowas mit sich bringt? Wahnsinn.
Nach einem bereits im November 2022 eingestellten Verfahren nun erneut ein Schlag ins Gesicht der Bremer Polizei, die wohl mal dringend über ihre Arbeitsweise nachdenken sollte.

Kanadas Nationalteam (w) beendet Streik nach Drohung

„It’s time for the World to know the truth about Canada Soccer.“
So die Einleitung von Nationalspielerin Jordyn Huitema, ehe sie (wie andere auch) das Statement des Nationalteams auf Instagram verlinkt. Kapitänin Christine Sinclair gab zeitgleich ein Interview im kanadischen Fernsehen – das Training und Teamsitzungen beim stattfindenden Turnier wurden fortan bestreikt.

Grund hierfür sind die Streitigkeiten über eine gerechte Bezahlung des Teams durch den Verband. Dieser antwortete mit einem eigenen Statement – und erntete postwendend nicht nur heftigen Widerspruch des Teams sondern auch von den männlichen Kollegen.
Nach einer Krisensitzung beendete das Nationalteam den Streik noch vor dem anstehenden Länderspiel, da der Verband wohl Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe angedroht hatte, wenn man nicht antreten würde. Da dürfte das letzte Wort noch lange nicht gesprochen sein, im Sommer steht die Weltmeisterschaft an.// Twitter

Wie man in den Wald hinein ruft… so schallert es heraus

West Ham gegen Chelsea, nicht gerade ein Liebesduell.
Die Fantrennung am Londoner Olympiastadion ist aber wohl trotzdem ausbaufähig, wie folgendes Video zeigt, in dem ein junger Mann offenbar zu viele „Danger Seeker“-Videos gesehen hat und nun meint, mal so richtig auf dicke Hosen machen zu dürfen.
Ja, Gewalt ist natürlich nie eine Lösung, ich weiß. Aber wer so darum bettelt…
(Wer einen Schlag ins Gesicht nicht sehen mag, sollte das Video nicht anschauen.)

Die Häme der sozialen Netzwerke ergoss sich kübelweise über dem jungen Mann – und Mitleid war selten dabei. Wir wünschen selbstredend trotzdem gute Besserung.

Formerly known as Rangers vs Partick Thistle

Man kennt das: Ein Spieler ist verletzt, die Mannschaft spielt den Ball absichtlich ins Aus, der Gegner bekommt Einwurf. Dieser wirft den Ball dann rückwärts zum eigenen Spieler, der den Ball lang nach vorne schlägt, um den ursprünglichen Ballbesitz wieder herzustellen. So weit, so selbstverständlich. Fußballkultureller Code.
Der vom FC Bayern ausgeliehene Malik Tillman hatte dies offensichtlich so nicht mitbekommen und lief den Verteidiger aggressiv an, ehe dieser den Ball nach vorne schlagen konnte, überrumpelte ihn damit und erzielte dann in Ermangelung anderer Verteidiger das 2:1 für das Team, welches als Nachfolgeorganisation der Rangers gegen den Ball tritt.
Immerhin: Man einigte sich, nachdem die Gemüter sich wieder beruhigt hatten, auf einen sofortigen Ausgleich.
(Das Heimteam gewann durch einen Strafstoß in der 86. Minute mit 3:2. )// Twitter

Fünf hier, sechs da

5:6 – was auf der einen Seite die Statistik der gestern gezeigten Gelben Karten am Millerntor war (übrigens bei 12:22 Fouls), war in der Regionalliga Nord auch gleichzeitig das Endergebnis des Spiels.
Der nächste Gegner unserer U23, Atlas Delmenhorst, unterlag mit 5:6 (2:3) nämlich der U23 des SV Werder. Immerhin beste Unterhaltung, die den 875 zahlenden Zuschauer*innen geboten wurde.

Screenshot: kicker.de

Zu guter Letzt

Kennt Ihr noch das Spiel „Torstop“? // Twitter

Forza St. Pauli!
// Maik

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7 thoughts on “Lage am Millerntor – 13. Februar 2023

  1. Eine Frage zum Absatz „Tapeten erklären“ (keine schlechte Idee übrigens … Für den Uneingeweihten wirkt es ja manchmal ein wenig kryptisch, was da so zu lesen ist):
    Was hatte es denn mit dieser Tapete in der Süd auf sich:
    „Abrakadabra — dein Bruder ist dein Vater“?
    Kann da jemand weiterhelfen?

    1. „Euer Stammbaum ist ein Kreis“ ist jetzt nicht der allerneueste Gag in Bezug auf Kaiserslautern – und auf den bezieht sich das wohl, siehe auch die Antwort von Kai-Uwe.

      1. Hm, schade. Ich hatte gehofft, dass es irgendeinen etwas originelleren Hintergrund hätte. Danke für die Aufklärung. Den Twist Richtung Zauberei durch das Wort „Abrakadabra“ (noch dazu nicht mal ein gelungener Reim auf „Vater“) versteh ich zwar trotzdem nicht, aber das muss dann wohl auch nicht auf die Goldwaage.
        Beim nächsten Mal dann das gute alte „Arschloch, Wichser, Hurensohn – deine Eltern sind Geschwister“ beim Abschlag des gegnerischen Torwarts?

        1. Es mag sein, dass da noch eine tiefere „Magische“ Bedeutung dahintersteckt, die entzieht sich dann aber meiner Kenntnis.
          Und ja, siehe auch Kommentar von Rummswiddel, sicher nicht dir Krone der kreativen Tapeten-Schöpfung.

  2. Ich kann auch nur raten, könnte mir aber vorstellen, dass die räumliche Abgeschiedenheit der Dörfer in der „Region“ und damit einhergehende Folgen gemeint war….

  3. Bei aller gerne gesehenen Rivalität und gegenseitigem „Pieken“, finde ich ein solches Plakat, auch wenn es von „uns“ kommt und egal, gegen welche Unsympathen es sich richten mag, (K`lautern gehört auch für mich dazu), genauso Geschmacklos wie viele andere, über die wir uns gerne so aufregen…..

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