Lage am Millerntor – 09.August 2021

Lage am Millerntor – 09.August 2021

2.Runde im DFB-Pokal, Sachen gibt’s… auf geht es in die Derbywoche, u.a. mit einem Bericht von Debbie aus Magdeburg, die Analyse von Tim ist ja auch schon online.

FCSP News

3:2 beim 1.FC Magdeburg

1998! Ein 1:0 durch einen verwandelten Elfmeter von Artur Maxhuni in der 2.Halbzeit beim SV Meppen! Das war das letzte Mal, dass der FCSP ein Pokalspiel gegen einen Verein der dritthöchsten Spielklasse gewinnen konnte, wie hier schon am Freitag herausgearbeitet worden war.
Nun war die Chance dieses Mal ungleich höher, schließlich hatten wir in den vier Spielen der Vereinsgeschichte gegen den 1.FC Magdeburg drei Siege geholt (und ein Unentschieden mit drei Promille), aber es war hier sicher hilfreich für das Nervenkostüm, dass wir in diesem Spiel nicht in Rückstand gerieten sondern nahezu über die gesamte Spielzeit vorn lagen.

Die ausführliche Analyse von Tim findet Ihr hier.

Die Auslosung der 2.Runde findet (aufgrund der Verschiebung der Partie Bremer SV – Bayern München) erst am 5.September statt (ARD-Sportschau). Gespielt wird am 26./27.Oktober (Di/Mi) und ein Sieg dort würde bedeuten, dass wir in diesem Wettbewerb erstmals seit der Bokal-Saison wieder überwintern.

Da ich für die Auswärtsfahrt kurzfristig ausfiel und Tim das Spiel am AFM-Radio aus Hamburg reportierte, berichtet Debbie von ihrer ersten Tour seit Pandemiebeginn:

Schade Magdeburger Jungs – zweite Runde nur für uns (von Debbie)

Unglaublich – eine Runde weiter im Pokal!
Unglaublich – eine Auswärtsfahrt – unter Corona-Bedingungen.

Werbung

Wie war es dazu gekommen? Bin ich doch eigentlich immer die Verfechterin von „Alle oder keiner im Stadion“ gewesen – und jetzt fahre ich gleich auswärts. Ja so langsam juckte es wirklich in den Fingern! Ich muss auch sagen, auch wenn ich mich normalerweise hauptsächlich auf meine Freunde, die Fahrt und den Support im Stadion freue, war es nun auch so, dass ich die Mannschaft sehen wollte. Besonders die Spieler, die seit der Pandemie dazu gekommen sind und uns schon so viel geholfen haben.
Es hatte sich eine kleine Gruppe von fünf Personen gefunden, die unter normalen Bedingungen bestimmt nicht so zusammen auswärts gefahren wäre – aber „dank“ Corona und dem Verzicht auf organisierte Auswärtsfahrten, können sich so völlig neue Grüppchen bilden. So saß ich am Samstagmittag in einem heterogenen Auto aus lieben Menschen vom Supportblock, der G.A.S und dem Vereinsrat von Ballkult (dem Verein der hinter dem Jolly Roger steht). Und wir haben uns blendend verstanden.
Außer, dass ich meinen Namen und Adresse für die Tickets übermittelt hatte, habe ich nicht viel planen müssen. Denn wir hatten die wohl am Besten organisierteste Auswärtsfahrerin an Bord, die sich von Tickets, über Mietwagen (den man bei den Preisen eigentlich aus Gold erwartet hätte) bis zur Verpflegung um alles gekümmert hatte und ich dementsprechend nur noch einsteigen musste. Allerdings wurde mir die vertraute Aufgabe übertragen, mich um die Musik zu kümmern.
Im Konvoi mit fünf anderen Autos ging es vom Millerntor aus los. Zwischendurch gab es immer mal wieder ein Päuschen, sodass wir die Mitfahrer*innen der anderen Autos zumindest kurz treffen konnten. Die Freude war groß einige der Mädels und Jungs der Skinheads begrüßen zu können. Zwar hatte ich einige schon wieder öfter im Jolly gesehen, aber mit manchen verbindet man doch stark das Auswärtsfahren.
Unser Auto war wirklich gut drauf. Ich spielte auf der Hinfahrt fast nur Songs, worauf man Fangesänge singen konnte und so mauserte sich unser kleines Auto schnell zum lautesten. Man merkte wie uns allen – ob wir nun in der Gegengerade oder in der Südkurve am Millerntor stehen – das Supporten und Mitsingen unglaublich fehlt. Und wir mussten auch feststellen, dass wir hier im Auto nun wohl lauter und intensiver die Fangesänge singen werden, als gleich im Stadion. Denn völlig klar war uns, dass das Stadionerlebnis, welches auf uns zukommen sollte, nichts mit Normalität zu tun haben wird und daher waren wir uns auch einig, auf Support weitestgehend zu verzichten.
In Magdeburg angekommen, kam die Gänsehaut dann langsam auf! Ich stand vor einem Stadion – Verrückt. Für mich war dieses Ziel sowieso ein besonderes – das letzte mal war ich in Magdeburg beim Aufstieg in die 2.Liga 2010.
Ich stellte mich auf einen etwas längeren Prozess des „Ins-Stadion-Gelangens“ ein und war dann doch überrascht, wie schnell das ganze vonstatten ging.
Wer bei unserem ersten Heimspiel gegen Holstein Kiel im Stadion war, oder Maiks Bericht dazu gelesen hat, weiß, dass es bei uns im Stadion auch für Stehplätze Nummern gibt, dass auch dort Abstände eingehalten werden müssen und dass es Einlasszeiten gibt, wodurch Schlangen entstehen können. All diese Maßnahmen halte ich auch für angemessen. In Magdeburg gab es keine dieser Regelungen. Zugegeben die Frau am Einlass hat unseren Impfpass ziemlich akribisch studiert, aber das war auch das einzig wirklich Strenge im Bezug auf Corona. Nach dem Check von Ticket, Körper und Bauchtasche, waren wir auch schon drinnen.
Als wir dann den Auswärtsblock betraten, bekam ich die nächste Gänsehaut. Ich hatte ja überlegt, was auf mich zukommt und ich wusste es wird ganz anders als vor der Pandemie sein, ohne Fahnen, mit Abständen usw. – 14.405 Zuschauer waren zugelassen. In Magdeburg scheint Corona schon ziemlich überwunden zu sein. Die riesige, wirklich eindrucksvolle blau-weiße Nordkurve blickte mir entgegen. Eine Blockfahne war bereit ausgerollt zu werden – Verrückt. Bei uns im Block musste ich zunächst feststellen, dass auch dieser recht voll war, also jetzt nicht normal voll, aber eben so wie man es sich unter Corona-Bedingungen nicht vorgestellt hat und dass ich echt wenige Menschen kannte, von unseren Autobesatzungen mal abgesehen.
Schon gleich wurden immer mal wieder vereinzelt Gesänge angestimmt. Das blieb auch das ganze Spiel über so. Auch wenn allgemein klar sein sollte, dass wir in unserer Fanszene noch keine Normalität wieder einkehren lassen wollen, hingen zwei Banner und es wurde eine Totenkopffahne geschwenkt. Also wirklich wenig optischer Support. Trotzdem freute man sich natürlich die Mannschaft zu sehen und diese auch gebührend zu begrüßen. Endlich mal den „GUIIDO“ live sehen oder unseren Derby-Helden Kyereh. Das sind Dinge die mir vor der Pandemie nicht so wichtig waren, aber über die ich mich jetzt sehr freute.
Zum Spiel findet Ihr mehr bei Tim! Es war ein wirklich temporeicher Offensiv-Fight und genau das Richtige für ein erstes Spiel wieder im Stadion. Natürlich war es der Hammer, dass das erste Tor (1:0 Burgstaller, 3. Minute) so früh fiel, es war ein wirklich turbulentes Spiel. Es war toll die mir noch unbekannten Spieler in Aktion zu sehen und es war am Ende nochmal eine richtige Zitterpartie. Magdeburg hat alles gegeben, mehr als wir zum Teil, das ist klar. Aber eben diese Spiele musst du gewinnen und das haben wir.
Ich kann nur sagen, dass, auch wenn ich es persönlich schade finde, dass Magdeburg mit dem organisierten Support nicht wartet, bis die Pandemie vorbei ist, sie wahnsinnig gute Stimmung gemacht haben. Man kann sagen, was man will, aber Magdeburg ist laut! Auch gab es eine Choreo zu Beginn des Spiels mit den zwei über den gesamten Block sich erstreckenden Bannern: „Der Club wird heute siegen und wir sind dabei – Wenn der Gegner ein Tor schießt, machen wir eben zwei.“ Geschmückt mit blau-weißen Luftballons. Während des Spiels kam es sogar zu dem ein oder anderem Bengalo. Die haben also das volle Support-Programm durchgezogen.
Ich dagegen, auf der anderen Seite im Auswärtsblock, hatte da so meine Problemchen. Ich supporte für mein Leben gern – ich singe, hüpfe und klatsche. Und das alles ist gerade nicht möglich und so stehe ich da und versuche mich auf das Spiel zu konzentrieren, aber merke, dass mir das einfach ohne organisierten Support nicht so sehr Spaß macht. Ich finde es völlig richtig, dass noch nicht wieder mit allem Drum und Dran Stimmung gemacht wird. Trotzdem freue ich mich nach diesem Spiel noch mehr auf auf den Zeitpunkt, wo die Normalität wieder da ist.
Nach Abpfiff konnten wir noch Zeugen davon werden, wie ein paar Fans des augenscheinlichem rechten Spektrums zu unserem Block rüberprollten und Bierbecher warfen, was mit „Alerta! Alerta! Antifascista!“ beantwortet wurde.
Auch die Mannschaft verabschiedeten wir intensiv – nochmal ein Gänsehaut-Moment. Ich freu mich sehr für die Jungs, dass sie zumindest mal wieder halbwegs Unterstützung durch uns Fans bekommen.
Nach dem Spiel waren wir alle zufrieden, aber auch müde. Das große Partyauto waren wir auf der Rückfahrt nicht mehr, aber so konnte man nochmal ein paar philosophische Gespräche führen. Auch das geht auf Auswärtsfahrt doch am besten. // Debbie

Sportschau: Tor des Monats

Die zur Abstimmung zum Tor des Monats Juli nominierten Treffer sind bekannt gegeben worden und leider scheint es tatsächlich in den Regeln vorgegeben zu sein, dass vom VAR annullierte Treffer nicht dabei sein dürfen – zumindest fehlt das wunderschöne Abseitstor von Daniel-Kofi-Kyereh aus dem Spiel gegen Kiel.
Dabei ist aber der Treffer von Leart Paqarada – und für den könnt Ihr jetzt abstimmen.

Happy Birthday, Luca Zander

Unser Außenverteidiger, der 2017 zunächst als Leihspieler zu uns kam, wird heute 26 Jahre alt.
Alles Gute, viel Erfolg und natürlich Gesundheit, Luca!

Luca Zander am Samstag beim Jubel nach dem Sieg in Magdeburg.
(c) Peter Böhmer

Fanszene News

Derbytickets

Der Verkauf der Tickets für das Heimspiel am Freitag (18.30h) startete am Samstag um 10.00h und wer die ersten Sekunden genug Langeweile und Ruhe hatte um den „Saalplan“ zu studieren, dürfte sich gefühlt haben wie der Waschbär am Fluss, der die Zuckerwatte durch die Finger rinnen sieht. Die Plätze waren ruckzuck weg, insbesondere die Gegengerade war schnell ausverkauft, die restlichen Tribünen dann innerhalb der nächsten zwei-drei Stunden.
Technisch lief das wohl so weit alles ganz vernünftig ab und wer zur angegebenen Zeit verfügbar war, dürfte am Ende auch ein Ticket bekommen haben – wenn auch vielleicht nicht immer für den Wunschplatz, aber das liegt nun mal an den Gegebenheiten.
Dadurch steht dann allerdings auch fest, dass die angedachten beiden weiteren Verkaufsphasen (Saisonpaket/ADK + Mitglieder) entfallen. Ob das insbesondere für das Derby die beste Vorgehensweise war, darf man sicher gerne diskutieren, eine Goldene Lösung gibt es wohl aber bei der Anzahl an Karten ohnehin nicht.
Zur Einlasssituation und sonstigen Verhaltensregeln dann im Verlauf der Woche noch etwas mehr.

Der Verkauf der knapp 500 Gästetickets beim HSV (nur an Mitglieder) war schon am Freitag innerhalb weniger Minuten abgeschlossen.

Verein am Wochenende

Hamburger Verbandspokal (w)

Die 1.Frauen hatte ja schon Mittwoch vorgelegt (7:0 gegen Victoria II), und gewann gestern einen Test beim Rostocker FC (Regionalliga Nordost) mit 4:0 (3:0), Tore durch Ann-Sophie Greifenberg, Irem Üstün, Nina Philipp und Carlotta Kuhnert.
Für die 3. und 4.Frauen ist der Wettbewerb hingegen schon beendet. Die Vierte (Kreisliga) unterlag am Samstag Rahlstedt (Bezirksliga) in der Feldarena mit 2:6 (1:5), die Dritte (Bezirksliga) verlor am Sonntag an gleicher Stelle mit 0:3 (0:1) gegen Uhlenhorst-Adler (Bezirksliga), wobei die Treffer zwei und drei erst kurz vor Schluss fielen.
Weiter geht es hingegen auch für die 2.Frauen (Landesliga) die am Sonntag mit 11:0 (7:0) bei Bergedorf 85 II die Oberhand behielten.
Einen Termin für die Auslosung der 2.Runde habe ich noch nicht gefunden, da aber bei den Herren noch am Dienstag gespielt wird, rechne ich eher mit einer Auslosung danach – ich kann mich da aber auch täuschen. Angesetzt ist die 2.Runde für das Wochenende um den 11.September.

Werbung

Ausschreibung Leitung Ticketing

Eher durch die Hintertür kommt die Information, dass Daniel Bierhoff offensichtlich den Verein verlässt (oder aber eine gänzlich andere Rolle findet). Zumindest findet man in einem Berufs-Netzwerk die Ausschreibung in Vollzeit für die Position „Leitung Ticketing (M/W/D)“, die er bisher inne hatte.

Döntjes

DFB Pokal – Wenig Heimsiege, Wechselfehler bei Wolfsburg

Der gefühlte Trend der letzten Jahre setzt sich fort, die Überraschungen werden weniger – und wenn jetzt sogar der FCSP gewinnt, wo soll das noch hinführen?
Mit 1860 München (5:4 n.E. gegen Darmstadt), VfL Osnabrück (2:0 gegen Werder) und Waldhof Mannheim (2:0 gegen Eintracht Frankfurt) haben es drei Drittligisten in die 2.Runde geschafft, Heimsiege gab es darüber hinaus für Dynamo Dresden (2:1 gegen Paderborn) und Hansa Rostock (3:2 n.V. gegen Heidenheim) gegen Ligakonkurrenten.
Aus der Regionalliga hat es sportlich lediglich der SV Babelsberg geschafft (5:4 n.E. gegen Fürth).

Mit Preußen Münster könnte aber noch ein weiteres Team dazu kommen – und das ist dann vielleicht auch die Geschichte des Wochenendes, denn ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass so etwas im Jahre 2021 einem Profiverein noch passiert. Der VfL Wolfsburg stand in Münster schon kurz vor dem Aus, als Brekalo in der 90.Minute dann doch noch den 1:1-Ausgleich erzielte. In der Verlängerung wechselte der neue Wolfsburger Trainer Mark van Bommel dann zunächst den Sieg und dann die (eventuelle) Niederlage am Grünen Tisch ein. In der 102.Minute kam der Ex-Kölner Bornauw ins Spiel, der nur eine Minute später eine Ecke auf Wout Weghorst verlängert, der das 2:1 erzielt, am Ende steht es 3:1 für Wolfsburg. Allerdings wurde in der 103.Minute auch noch Mehmedi für Philipp eingewechselt – und das war der insgesamt sechste Wechsel der Wolfsburger!
Nun sind auch diese Saison wieder fünf Wechselt erlaubt – aber in der Verlängerung kommt natürlich kein sechster Wechsel dazu, wie Wolfsburg hier wohl irrtümlich annahm. Laut Kicker hätte man sich mehrfach beim Vierten Offiziellen erkundigt, ob denn ein sechster Wechsel erlaubt sei. Und an dieser Stelle wird es interessant und vom genauen Ablauf dürfte auch das weitere Vorgehen abhängen. Nun lernt man in der Schiedsrichter-Ausbildung sehr früh, dass man keinem Spieler die Teilnahme am Spiel verweigern dürfe – dies bezieht sich aber in aller Regel auf die generelle Spielberechtigung (aufgrund von Sperren, Vereinswechsel etc.) und nicht auf die Anzahl der Wechsel, die ja ganz klar in den Regeln vorgegeben ist.
Konkret: Wenn da am Spielfeldrand jemand eingewechselt werden soll, der letzte Woche eine Rote Karte gesehen hat, denke ich mir meinen Teil (mal davon ab, dass man dies im Amateurbereich ja auch nicht immer weiß) und lasse den Wechsel zu. Alles weitere ist dann Sache des Sportgerichts. Dies ist in etwa vergleichbar mit prominenten Wechselfehlern wie einst beim VfB Stuttgart gegen Leeds United, als es noch Beschränkungen bzgl. der Anzahl von Spielern gab, die aus dem Nicht-EU Ausland kommen.
Aber, wie erwähnt, die Anzahl der Wechsel? Die sollte klar sein – und zwar natürlich zum einen dem Schiedsrichter-Team, aber natürlich auch den Verantwortlichen eines Teilnehmers an der UEFA Champions League. Die Schuldfrage zu klären dürfte entscheidend sein, Preußen Münster jedenfalls hat nun die Möglichkeit, Protest gegen die Spielwertung einzulegen – und dann ist von einer Wertung für Münster bis hin zu einem Wiederholungsspiel alles drin, eine Beibehaltung des Ergebnisses würde ich momentan als am Unwahrscheinlichsten ansehen, zumal es zum Zeitpunkt des Wechsels noch 1:1 stand – aber ich bin auch nicht beim DFB-Sportgericht beschäftigt.

Heute finden mit Ingolstadt – Aue, Viktoria Köln – Hoffenheim und Lotte – KSC drei Spiele um 18.30h statt, ehe dann die Partie Kaiserslautern – Mönchengladbach (20.45h, live in der ARD) den Spieltag vorerst beendet. Die Partei Bremer SV – Bayern München soll am 25.August nachgeholt werden.

2G statt 3G in Köln

Die aus den letzten Wochen und Monaten bekannte „3G-Regel“ für den Einlass zu Veranstaltungen wird zumindest beim 1.FC Köln nicht mehr gelten, mit Ausnahme des ersten Spieltags. Danach will der Verein nur noch Geimpften und Genesenen den Zutritt ins Stadion erlauben, beim Spiel am kommenden Wochenende gegen Hertha BSC wird es Impfangebote geben.
Ausnahmen gibt es nur für Kinder unter 16 sowie für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.

Financial Fair Play in Spanien?

Ihr werdet alle mitbekommen haben, dass Lionel Messi nicht beim FC Barcelona verlängern wird. 21 Jahre war er dort, im Erwachsenenbereich hat er noch für keinen anderen Verein gespielt und verkündete gestern tränenreich seine Fassungslosigkeit. Sucht man nach den Gründen, landet man (wenig überraschend) beim Geld – aber vielleicht anders, als man zunächst annimmt.

Werbung

Laut ligainternem Financial Fair Play dürfen Klub bis zu 70 Prozent der Einnahmen für Spielergehälter ausgeben. Bei Barça lag dieser Wert zum Saisonende 2020/21 bei 110 Prozent, wie der Klub erklärt hatte.

Kicker

Natürlich hat die Pandemie ihren Anteil daran, aber auch ohne deren Auswirkungen hat Barca schon lange nicht mehr wirtschaftliche Vernunft walten lassen und die üppigen Einnahmen sinnvoll verwendet. Die Pandemie dürfte da nur noch katalysierende Wirkung gehabt haben.

Bleibt gesund!
// Maik

MillernTon auf Twitter //
MillernTon auf YouTube //
MillernTon auf Facebook //
MillernTon auf Instagram //

Wenn Dir gefällt was wir hier tun, findest Du hier die Infos dazu, wie Du uns unterstützen kannst.

6 thoughts on “Lage am Millerntor – 09.August 2021

  1. Kann eventuell mal jemand aufgrund des Saisonstarts nächste Woche ein paar Infos ( Kader, Testspielergebnisse etc. ) über unsere U23,U19 und U17 veröffentlichen?
    Sehr interessant wäre auch zu erfahren, ob Zuschauer bei den Heimspielen zugelassen werden.
    Danke
    LG Uli

  2. „Konkret: Wenn da am Spielfeldrand jemand eingewechselt werden soll, der letzte Woche eine Rote Karte gesehen hat, denke ich mir meinen Teil (mal davon ab, dass man dies im Amateurbereich ja auch nicht immer weiß) und lasse den Wechsel zu. Alles weitere ist dann Sache des Sportgerichts.“

    Das finde ich tatsächlich interessant. Ich gehe stark davon aus, dass Dingert wusste, dass der 6. Wechsel nicht regelkonform war/ist. Letztlich pfeift er dann ein Spiel zu Ende, bei dem er selbst stark davon ausgehen kann/muss, dass dieses ohnehin keinen Wert mehr haben wird. Das muss dann als Schiedsrichter wohl auch eine komische Situation sein.

    1. Wobei sich das bei mir eher auf die „Spielberechtigung“ bezieht, nicht auf die Anzahl der Wechsel.
      Da würde ich dann schon eher sagen: „Ihr wisst, dass Ihr schon drei/fünfmal gewechselt habt, oder?“ und dann wird da niemand mehr wechseln wollen – es sei denn, es steht eh schon 8:0.
      Aber ja, das dürfte jetzt im konkreten Fall spannend werden, ob und wenn ja wie der 4.Offizielle kontaktiert wurde und ob und wie er geantwortet hat.

  3. Derbytickets

    Schade schade, hatte gehofft das die Tickets gerecht auf die 3 Verkaufszeiträume aufgeteilt werden. So hätten alle Mitglieder zumindest eine theoretische Chance gehabt ein Karte zu bekommen

    So wie es gemacht wird kommen halt nur die treuesten der treuen in den Genuss. War schon eine krasse Ansage.

    Andere die mit Saisonkarten arbeiten müssen oder der Fan der sich nicht eine Saisonkarte kaufen kann oder will wird so übergangen.

    Enttäuschend das solche Unterschiede wenn auch mit Ansage gemacht werden.

  4. Zum Wechselspiel: Schiri fragen ist keine Ausrede. Die Einhaltung der Regeln obliegt allen. Die Schiedsrichter haben keine Verpflichtung, hier Fehler zu vermeiden. Die 6. Einwechslumg wurde nicht vom Schiedsrichterseite vorgenommen, sondern durch und in Eigenverantwortung von Wolfsburg. Allein die Frage zeigt ja, daß ein Verstoß vermutet wurde – Anspruch auf verbindliche Auskunft besteht nicht. Nun stelle sich mensch mal vor, es würden 12 Auswechslungen bei einem team von Schiedsrichterseite durchgewunken – dieser Regelverstoß wurde hier nur von einer Seite vorgenommen, das muß ein Nachspiel haben können, was durch die faktische Ermöglichung nicht bereits verhindert werden sollte. Trotzdem: es entscheidet, bei erfolgtem Einspruch, der ja noch nicht vorliegt, darüber die zuständige Instanz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.