H96 vs. FCSP: Zahlen und Einzelkritik (2. Spieltag, 22/23)

H96 vs. FCSP: Zahlen und Einzelkritik (2. Spieltag, 22/23)

Ein gutes Spiel zeigte der FC St. Pauli bei Hannover 96 und kam kurz vor Schluss noch zum hochverdienten Punktgewinn. Die Feldüberlegenheit zeigt sich auch in den Statistiken. Zudem werfen wir einen Blick auf die individuellen Leistungen der FCSP-Spieler.
(Titelbild: Peter Böhmer)

Wie auch schon in der Vorwoche veröffentlichen wir nicht nur einen Spielbericht (dieses Mal als etwas detailliertere Taktikanalyse), sondern auch einen Text mit Statistiken und Einzelkritiken. Ja, ich wollte eigentlich ein Glossar veröffentlichen, in dem die vielen Statistiken genauer erklärt werden. Habe ich nicht geschafft, bedankt euch bei James Lawrence, dass ich nicht dazu gekommen bin 😉

Statistiken

Wie bereits in der Taktikanalyse geschrieben, bin ich äußerst positiv überrascht von der Leistung des FC St. Pauli gegen ein spielerisch starkes Hannover 96. Klare Unterschiede in der Spielweise gab es im Vergleich zum letzten Spiel gegen Nürnberg nicht, aber die Feinheiten, auf die es ja oft genug ankommt, waren dann schon entscheidend. Im Spiel selbst ist ein starker Bruch zwischen der ersten und zweiten Halbzeit erkennbar gewesen, da der FCSP sein Pressingverhalten anpasste. Vorerst aber die allgemeinen Spielstatistiken:

Hannover 96FC St. Pauli
(1.58, 2.13, 2.4)expected Goals
(Wyscout/DFL/538)
(1.01, 1.95, 1.4)
12 (4)Torschüsse (auf’s Tor)13 (3)
11Fouls13
48.3Ballbesitz %51.7
376 (75)Pässe (erfolgreich, %)429 (79)
44 (57)…ins letzte Drittel (erfolgreich, %)49 (59)
58 (48)Offensivduelle (erfolgreich, %)69 (42)
69 (58)Defensivduelle (erfolgreich, %)58 (52)
46 (52)Kopfballduelle, %46 (39)
9.1PPDA8.8
6.7, 6.8whoscored, sofascore (Durchschnitt)6.4, 6.7

Die Statistiken in der Tabelle deuten auf ein recht ausgeglichenes Spiel hin. Das war es ja letztlich auch, allerdings gab es vor allem in der zweiten Halbzeit recht deutliche Feldvorteile für den FC St. Pauli. Wenn man zum Beispiel die Pässe seziert, wird dies deutlich: Hannover 96 spielte in der ersten Halbzeit insgesamt 237 Pässe, in der zweiten nur noch 139. Auch die Anzahl der Pässe ins letzte Drittel sank deutlich von 27 (erste HZ) auf 14 (zweite HZ).

Ursächlich dafür war eine Umstellung des FC St. Pauli, denn in der zweiten Halbzeit wurde Hannover im Spielaufbau viel früher gestört (erkennbar am PPDA – der fiel von 12.1 in den ersten 45 Minuten auf 6 in der zweiten Halbzeit). Mit dieser veränderten Spielweise waren sie auch im Pressing wesentlich erfolgreicher: In der ersten Halbzeit gewann der FCSP einen Ball nach Pressingaktionen, in den zweiten 45 Minuten waren es gleich sechs (Daten von InStat).

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InStat-Daten und Unterschiede in xG

Bemerkenswert ist einmal mehr der doch recht deutliche Unterschied in den xG-Werten zwischen den unterschiedlichen Anbietern. Das liegt an den unterschiedlichen Modellen, die da verwendet werden. Entsprechend halte ich es für eine gute Sache, wenn diese Werte so oft wie möglich eben auch in dieser Dreierform betrachtet werden.

Was in den Daten von wyscout nicht abgebildet ist, jedoch auch große Relevanz hat, sind nicht nur die Pässe ins letzte Drittel, sondern allgemein die Vorstöße in den gegnerischen Strafraum. Solche Daten liefert Datenanbieter InStat und ausnahmsweise habe ich da mal Einblick, sodass ich diese teilen kann:
Der FC St. Pauli hatte insgesamt 78 Vorstöße in die gegnerische Hälfte (Hannover 96: 48), davon gingen 55 ins letzte Drittel (H96: 28) und 21 in den gegnerischen Strafraum (H96: 12). Ich finde, dass diese Statistik das Spiel sehr viel besser widerspiegelt, als die meisten anderen.

Besonders die Kombination der Daten (viele erfolgreiche Vorstöße + eher wenig Ertrag in Form von Torabschlüssen) zeigt dann aber auch sehr schön, dass es dem FC St. Pauli noch an Durchschlagskraft in der Offensive mangelt. Vermutlich könnte ein weiterer Angreifer dem Kader sehr gut tun. Oder aber die Rädchen müssen Stück für Stück besser zusammenfinden.

Einzelkritik

Dennis Smarsch – Lerneffekt?
(whoscored: 6.4, sofascore: 6.4)

Wie auch schon im ersten Saisonspiel war Dennis Smarsch auf der Linie eher wenig gefordert. Erneut gab es aber zwei Gegentore. Beide Treffer (Elfmeter und abgefälschter Fernschuss) gehören sicher nicht in die Kategorie „haltbar“.
Auffällig auf jeden Fall die Situation in der Smarsch einen Rückpass von Leart Paqarada aufnahm und es dann einen indirekten Freistoß für Hannover gab. Torwart-Experte Sascha Felter ordnet das via Twitter mit der gebotenen Vorsicht als erneutes Kommunikationsproblem ein.

Leart Paqarada – Fixpunkt
(whoscored: 7.0, sofascore: 7.2)

Satte 104(!) Pässe spielte Leart Paqarada gegen Hannover 96 und damit rund 50 mehr, als der zweitplatzierte Spieler in dieser Statistik. Einmal mehr zeigte sich, dass er der Dreh- und Angelpunkt im Spielaufbau beim FC St. Pauli ist. Erfreulich: Durch die stärker aufspielende rechte Seite des FCSP (Saliakas spielte 60 Pässe und war damit auf Platz zwei) gab es für ihn das ein oder andere Mal auch mehr Raum nach vorne. Daraus resultierten zwei Torschüsse, vier Torschussvorlagen und acht Flanken – das ist ein sehr guter offensiver Arbeitsnachweis.

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Defensiv (acht von 14 Duellen gewonnen) brannte über seine Seite fast nichts an, was aber auch an der der sehr viel stärkeren linken Seite von Hannover 96 gelegen haben dürfte. Es bleibt dabei, dass Leart Paqarada konstant auf höchstem Niveau in der zweiten Liga spielt.

Jakov Medić – Stabil
(whoscored: 6.5, sofascore: 6.5)

Lange habe ich vor dem Spiel darüber nachgedacht, ob Betim Fazliji wohl in die Startelf rücken könnte. Dabei ging es in meinen Überlegeungen nicht nur um die Position von Adam Dźwigała, sondern auch der Gedanke, ob Jakov Medić rausrotieren könnte, war vorhanden.

Wie abwegig dieser Gedanke ist, zeigte Medić während des Spiels mit enorm stabiler Defensivleistung (sieben von neun Duellen gewonnen) und einer 100%igen Erfolgsquote bei langen Bällen und Pässen ins letzte Drittel, welche aber in der Anzahl erneut eher niedrig waren. Er wurde rund 25 Minuten vor dem Ende aufgrund Knieproblemen ausgewechselt. Ich hoffe sehr, dass es sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme handelte, denn endlich kam sein Spiel mal wieder ohne eklatante Fehler aus. Das hat mir sehr gefallen.

Adam Dźwigała – Zuverlässig
(whoscored: 6.2, sofascore: 6.3)

Wo wir gerade dabei sind, dass mir Dinge sehr gefallen haben: Auch Adam Dźwigała hat mich überzeugt. Defensiv vielleicht sogar noch etwas mehr als Medić (sieben von elf Duellen gewonnen, neun Pässe abgefangen (Spitzenwert)). Das Passspiel nach vorne überlässt er dann aber doch gerne den Kollegen und vielleicht ist genau das der springende Punkt, der zukünftig Betim Fazliji ins Spiel bringen könnte.

Manolis Saliakas – da ist noch Luft
(whoscored: 6.1, sofascore: 6.8)

Im Vergleich zu seinem ersten Auftritt im Dress des FC St. Pauli, zeigte sich Manos Saliakas schon wesentlich öfter in der Offensive. Sechs Flanken (von der zwar nur eine den Mitspieler fand, aber die allesamt als gefährlich eingestuft werden müssen), zwei Torschüsse, fünf Dribblings (vier gewonnen), drei progressive Läufe – offensiv ein guter Arbeitsnachweis und trotzdem bleibt das Gefühl, dass da immer noch mehr geht. Defensiv ebenfalls wieder stabil, aber dann doch mit ein paar Problemen im taktischen Bereich, die hoffentlich mit zunehmender Erfahrung beim FCSP abklingen werden.

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Deutschland, Hannover, 23.07.2022, Fussball 2. Bundesliga 2. Spieltag, Hannover 96 - FC St. Pauli in der Heinz von Heiden Arena Manolis Saliakas (FC St. Pauli)
Im Vergleich zum Saisonauftakt zeigte Manolis Saliakas schon sehr viel in der Offensive. Aber alles deutet darauf hin, dass das noch lange nicht alles gewesen ist.
(c) Peter Böhmer

Eric Smith – Stats not love him
(whoscored: 5.9, sofascore: 6.6)

…but I do! Woche für Woche fallen mir immer fast die Augen aus dem Kopf, wenn ich in die Statistiken von Eric Smith schaue. Nicht weil die so überragend sind, sondern weil ich mich frage: Habe ich ein anderes Spiel gesehen? Nur vier von 15 Duellen hat er gewonnen, drei Pässe abgefangen, offensiv fast nicht stattgefunden.

Trotzdem ist er auf dem Platz eine Verstärkung, weil er Räume für die Gegner verknappt und seine Nebenleute dadurch enorm unterstützt. Die Stabilität von Eric Smith dürfte auch einen nicht unerheblichen Teil zur Stabilität des FC St. Pauli beitragen. Anhand von Statistiken kann ich das aber (noch) nicht belegen. Solange die Spiele mit ihm auf dem Platz so laufen wie zuletzt, ist mir das ziemlich egal.

Marcel Hartel – Mr. Zuverlässig
(whoscored: 6.2, sofascore: 6.9)

In den letzten Jahren war Rico Benatelli der beste Mittelfeldspieler der zweiten Liga – bezogen auf seine Passquote. Die durchschnittlich knapp 92%ige Erfolgsquote konnte niemand toppen. Das Problem: Sie basierte hauptsächlich auf Rück- und Querpässen, sagten nicht Wenige etwas gehässig.

Nun wird euch nicht mehr verwundern was jetzt folgt: Marcel Hartel scheint sein Spiel im Vergleich zur Vorsaison etwas verändert zu haben. Klar, die sample size ist sehr klein, aber hinter Ao Tanaka von Fortuna Düsseldorf ist Marcel Hartel mit 90.3% erfolgreicher Pässe aktuell der zuverlässigste Mittelfeldspieler. Entscheidender Unterschied zu Benatelli: Mehr als ein Drittel seiner Pässe gehen nach vorne und seine Position ist meist eine, in welcher der Druck relativ hoch ist. Wie wertvoll das ist, hat sich bereits letzte Woche gegen Nürnberg gezeigt, als der FCSP durch seine Sicherheit das Spiel kontrollieren konnte. Gegen Hannover war es Hartel, der mit Paqarada zusammen für Dominanz sorgte.

Jackson Irvine – Mr. Zuverlässig 2.0
(whoscored: 7.5, sofascore: 7.5)

Das ist schon ein echt starkes Duo, welches der FC St. Pauli auf den Halbpositionen hat. Während Marcel Hartel mit seinen Pässen überzeugt, tut es Irvine Woche für Woche mit seiner Physis, die man ihm schlicht nicht ansieht. Dabei hatte er es gegen Hannover mit Besuschkow und Köhn besonders schwer und vor allem in der ersten Halbzeit auch entsprechend große Probleme. Wie seine Teamkollegen auch, stabilisierte er sich nach Wiederanpfiff aufgrund einer taktischen Umstellung.

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Was aber bereits in der ersten Halbzeit gut lief, waren seine Offensivaktionen. Die Bezeichnung „Gauner“ (so nennt ihn die Familie von Timo Schultz) könnte dabei kaum zutreffender sein. Wie sich Irvine immer wieder in den Strafraum schleicht und urplötzlich an Ort und Stelle ist, wenn die Flanke reinsegelt, ist eine Qualität, die dem FCSP sehr gut tut. Zwei Tore nach Standards an zwei Spieltagen sind dann für FCSP-Verhältnisse auch eher ungewöhnlich. Jackson Irvine ist jedenfalls nicht mehr wegzudenken aus der Startelf.

Lukas Daschner – Mr. Anti-Zuverlässig
(whoscored: 7.2, sofascore: 7.0)

Irgendwo auf dem Platz müssen die Ballverluste ja herkommen, wenn Hartel und Irvine nicht dafür verantwortlich sind. Die Augen richten sich unweigerlich gen Zehnerposition zu Lukas Daschner. Und ja, da sind sie in diesem Fall nicht falsch. Aber es ist ein kalkuliertes Risiko. Denn Daschner ist für besondere Momente zuständig, soll Ketten und Abwehrreihen brechen.

Zugegeben, die Ballverlustanzahl ist hoch (14), aber der Ertrag auch (vier Torschussbeteiligungen, sechs Ballkontakte im Strafraum). Lukas Daschner ist ein Aktivposten in der Offensive, taucht fast überall in der gegnerischen Hälfte auf, ist mutig und sorgt für Unruhe beim Gegner. Zudem ist er defensiv sehr griffig (gewann 5/10 Defensivduellen) und erfüllt dadurch eine wichtige Rolle im Spielssystem des FC St. Pauli. Gegen Hannover überwog ein wenig die Anzahl der Ballverluste. Gegen Nürnberg war es andersrum. Es ist ein schmaler Grat in seinem Spiel. Das Level ist aber bereits sehr hoch und ich habe das Gefühl, dass das Pendel in Zukunft sehr viel häufiger zu seinen Gunsten ausschlagen wird.

Deutschland, Hannover, 23.07.2022, Fussball 2. Bundesliga 2. Spieltag, Hannover 96 - FC St. Pauli in der Heinz von Heiden Arena Lukas Daschner (FC St. Pauli) im Zweikampf mit Fabian Kunze (Hannover 96)
No risk, no fun – Lukas Daschner ist das wilde Element im FCSP-Spiel
(c) Peter Böhmer

Igor Matanović – schwerer Stand
(whoscored: 6.2, sofascore: 6.2)

Auch gegen Hannover 96 wurde Igor Matanović seiner Rolle als Zielspieler eher weniger gerecht. Grundsätzlich muss immer betont werden, dass es sich hier immer noch um einen erst 19-jährigen Spieler handelt, der dieses Mal mit Phil Neumann einen ganz starken Gegenspieler erwischte. Es muss also weiter gewartet werden auf den platzenden Knoten. Und trotzdem ist seine Leistung bereits auf hohem Niveau, seine Beteiligung an Offensivaktionen sind vorhanden, Matanović bewegt sich nicht abseits des Spiels, sondern ist mittendrin. Irgendwann wird sich die Geduld auszahlen.

Johannes Eggestein – Geschicklichkeit, die
(whoscored: 7.2, sofascore: 7.1)

Ähnlich wie Jackson Irvine würde ich auch bei Johannes Eggestein nicht auf den ersten Blick vermuten, dass es sich um einen Profifußballer handelt. Denn im Vergleich zu seinen Mit- und Gegenspielern kommt er dann doch eher etwas schmächtig daher. Umso erfreulicher ist, wie es ihm gegen Hannover immer wieder gelungen ist vor seinen Gegenspielern am Ball zu sein. Denn Eggestein gelingt es, die körperlichen Nachteile mit Geschicklichkeit auszugleichen. Ein tiefer Körperschwerpunkt und technisches Können helfen ihm dabei.

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Allerdings stehen auf der Gegenseite auch 17 Ballverluste. Das ist dann doch schon ein recht hoher Wert. Potential hat er sicher auch noch in der Defensive (keines seiner 14 Defensivduelle konnte er gewinnen…). Sein Premierentor war, auch wenn es aus Hannover nur Begleitschutz gab, ein gutes Beispiel dafür, was wir von ihm noch erwarten dürfen. Je stabiler seine Nebenleute in der Offensive werden, umso mehr Raum wird Eggestein bekommen. Er hat sich vorerst festgespielt in der Startelf.

Fazit

Ein verdientes Unentschieden bei einem richtig starken Gegner – das ist eine ganz ordentliche Ausbeute. Angesichts des Spielverlaufs ist der Punkt sicher glücklich. Gemessen an der Spielweise aber dann vielleicht sogar ein bisschen zu wenig. Wie bereits in der Taktikanalyse geschrieben, möchte ich auch hier nochmal betonen: Es ist ein Spiel, welches Mut machte. Und Lust auf mehr.

// Tim

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Sofern nicht anders markiert, stammen sämtliche Statistiken von Wyscout.

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10 thoughts on “H96 vs. FCSP: Zahlen und Einzelkritik (2. Spieltag, 22/23)

  1. Vielleicht könnte man als Humor-Element bei den Einzelkritiken zusätzlich die Kicker-Noten der einzelnen Spieler angeben.
    Ich meine, fürs Hannover-Spiel jeweils 3,5 für Jackson und Paqa, jeweils 4,5 für Saliakas und Dzwigala usw. – da gäb’s wenigstens immer was zu lachen …

    1. Da war ich auch fassungslos. Learts Passspiel ist gut 1 Note besser als das jedes anderen Spielers auf dem Platz, er hat 2 indirekte Torbeteiligungen und dann gibt es eine 3,5. Ich habe jedenfalls bei jedem dieser scharfen, flachen Pässe ins Zentrum gejubelt.

  2. Insbesondere für die Bundesliga-Scouts die hier mitlesen ist allerdings zu betonen, wie enttäuschend die Leistung von Leart Paqarada in diesem Spiel wieder war.

    Von den 104 Pässen sind doch bestimmt 2/3 zum Gegner, wenn nicht sogar ins Aus gegangen. Defensiv auch wieder eine Voll-Katastrophe. Keine Ahnung, warum Schulle den überhaupt aufstellt.

    Aus meiner Sicht maximal gutes Dritt-Liga-Niveau…

    1. Das ist ein schwieriger Punkt. Ich denke, dass Leart nicht für viele Bundesligateams in Frage kommt:
      – Spielidee sollte dominant, ballbesitzorientiert sein
      – AV sollten spielgestaltend wirken können
      – ich spekuliere, dass unsere Schmerzgrenze oberhalb von Kofi liegt (Oke? hatte ein „unsittliches“ Angebot erwähnt)
      – Chance auf Spielzeit bzw. Vakanz im Kader

      Diese Kombination ist nicht so oft vorhanden (Barca sucht einen Backup für Jordi Alba, dann wird der Rekordtransfer aber verdoppelt ;-)).

      1. Ich hoffe, du hast recht. Wirklich runter geht mein Puls aber erst, wenn die Transferperiode vorbei ist.

        Das macht einfach so viel Spaß ihm zuzuschauen.

  3. Hey Tim,
    vielen Dank für die – wie immer – sehr interessante Analyse.
    Ich bin auch positiv überrascht vom guten (Zusammen-)Spiel der Mannschaft nach dem tlw. massiven Umbruch.
    Wenn bei Matanovic mal der Knoten platzt (s. 1. HZ. auf Schalke), viele Spieler wieder gesund sind und Paqarada bleibt, kann das eine geniale Saison werden.
    In der zweiten Liga ist alles so dicht zusammen, da geht es immer auch über die Einstellung. Und die scheint aktuell top zu sein.

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