Lage am Millerntor – 06. Juni 2023

Lage am Millerntor – 06. Juni 2023

Der FC St. Pauli verabschiedet Spieler, schaut auf das NLZ und weiß, dass es nächste Saison in der Liga nicht gegen Stuttgart geht. Wir schauen außerdem auf die Regionalliga und nach Belgien.

FCSP News

Fabian Hürzeler

Sehr gute Arbeit zieht Aufmerksamkeit auf sich, dies ist keine Neuigkeit. Dementsprechend verwundert es auch nicht, wenn das Abendblatt (€) heute davon berichtet, dass die Arbeit von Fabian Hürzeler auch Verantwortlichen bei Erstligisten aufgefallen ist. Auch Tim kommt zu Wort und erklärt u.a. „die Bereitschaft des Teams zur Defensivarbeit, die Fabian geschaffen hat“ als herausragendes Merkmal.
Bevor jetzt Schnappatmung ausbricht: Hürzeler hat jüngst auch mitgeteilt, dass er seinen Berater damit beauftragt habe, alle Anfragen abzublocken. Sein Weg beim FCSP ist noch nicht zu Ende.

Leart Paqarada

Beendet ist allerdings der Weg von Leart Paqarada in der zweiten Liga und damit auch bei uns. Mit den besten Wünschen geht er zum 1. FC Köln, wir setzen unsere Artikelreihe der Verabschiedungen mit „Mach’s gut, Leart!“ fort.

Marcel Beifus

Ebenfalls beendet ist auch der Weg von Marcel Beifus in Braun-Weiß. Nachdem sein Vertrag bei uns ausgelaufen war, unterschrieb er jetzt beim Karlsruher SC. Alles Gute!

Nachwuchsleistungszentrum (NLZ)

Noch nicht zu Ende beim FCSP ist hoffentlich auch der Weg von Eric da Silva Moreira, der als U17-Spieler bereits in der U19-Bundesliga spielte und jetzt vor seiner „ersten richtigen“ Saison in der A-Jugend steht. Bevor diese startet, hat er aber am letzten Freitag noch den Titel „Europameister“ mit der U17 des DFB in seine Vita geschrieben.
Der FCSP nutzt die Gelegenheit, sein Nachwuchsleistungszentrum, durch das Eric eben auch die letzten Jahre gelaufen ist, ausführlich vorzustellen (YouTube, 10min). Weniger, um zu zeigen wie toll das alles ist – sondern eher, um aufzuzeigen, warum das „Projekt Kollaustraße“ so wichtig für die Zukunft des Vereins ist.

Neues von den Alten

Nico Empen spielt nun schon einige Jahre bei Weiche Flensburg. Im letzten Jahr war er zur Behandlung seiner Angst für einige Wochen in einer Tagesklinik. Auslöser war ursprünglich der Herzstillstand bei Christian Eriksen bei der EM 2021.
Im Schleswig-Holstein Magazin (4min) spricht Empen jetzt über diese Zeit, seine Therapie und seinen Umgang damit.
Wer da mehr zu erfahren möchte, sei auf diese Podcast-Folge (47min) von vor vier Monaten verwiesen.

Lage der Liga

Offensivspieler Ba-Muaka Simkala wechselt vom VfL Osnabrück ablösefrei zu Holstein Kiel. Mit 30 Scorerpunkten war er einer der wichtigsten Spieler beim Aufsteiger von der Bremer Brücke. Er unterschrieb jetzt für zwei Jahre an der Förde.

Relegation 1. Liga / 2. Liga

Machen wir es kurz: Der Erstligist aus Stuttgart hat völlig verdient mit 3:0 und 3:1 die Relegation gewonnen. Ein kurzes Aufbäumen gestern durch einen Distanzschuss zu Spielbeginn war alles, was der Zweitligist in zwei Spielen entgegen setzen konnte.
Aufregung gab es zwischenzeitlich beim aberkannten Tor zum Ausgleich, als ein langer Ball aus der eigenen Hälfte vom HSV geklärt wurde. Bei diesem stand Guirassy etwa 20 Sekunden vor dem Tor im Abseits und griff auch ein, weil er zum Ball ging – allerdings köpft der Hamburger Verteidiger den Ball ja wieder vorwärts und für mich wäre das damit dann eine neue Angriffssequenz. Aber gut, es is‘ ja wie’s is‘. Zumindest auf Sat1 war die Szene nur ein Mal in der Zeitlupe zu sehen, wurde zudem von den Kommentatoren nicht wirklich aufgegriffen. Wer da nicht direkt wach war, musste bis zur Aufklärung in der Halbzeit warten.

In der zweiten Halbzeit war der VfB Stuttgart dann das klar bessere Team und hatte mit dem frühen Ausgleich schon fast den Stecker gezogen. Endgültiger Tiefschlag war dann der Fehler von Heuer Fernandes, der zur Führung der Stuttgarter führte.
// Highlights: Sportschau

„Lessons learned“

So sehr ich Fan von Entscheidungsspielen bin, die Relegation in der aktuellen Form kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Es wurde viel geschrieben in den letzten Tagen, die Bilanz der Zweitligisten gegen die Erstligisten ist erschütternd und der Modus bedarf dringend einer Überarbeitung. Dass sich mit dem HSV ausgerechnet ein Verein beschwert, der selbst zwei Mal davon profitierte, lassen wir dabei mal außen vor.
Ich persönlich wäre für einen Modus wie in England (drei Absteiger / zwei feste Aufsteiger plus PlayOffs der Teams auf Platz 3 – 6), allerdings wäre dies bei einer 18er-Liga irgendwie komisch. Also 1. und 2. Liga auf (mindestens) 20 Teams aufstocken – dann passt das.

Ein weiterer Punkt, der den Blödsinn ganz gut greifbar macht, war der gestrige Einsatz der Polizei nach dem Spiel. Offenbar waren mal wieder „Aktionswochen“ in der Einsatzzentrale und man brauchte dringend noch Überstunden, anders ist die Hundertschaft auf dem Rasen nicht zu erklären. ES WAR NICHTS LOS! Und es war auch nicht zu erwarten, dass irgendwas passieren würde.

Wer jetzt „Aber Bielefeld in Wiesbaden…“ antwortet, übersieht folgendes: Dort wurde eine grausame Saison nochmal künstlich verlängert und um ein weiteres Schreckenskapitel ergänzt. Wenn dieses mit einer weiteren Demütigung endet, entlädt sich der Frust.
Dies war gestern nicht zu erwarten (außer evtl. bei einem Stuttgarter Abstieg), die HSV-Fans zerlegen ja nach solch einer Saison nicht das eigene Stadion. Nun mag man argumentieren, dass die Polzei den Spielausgang ja nicht erahnen kann und deswegen vorbereitet gewesen sein muss… nun ja, aber selbst dann hätte man sich einfach mit Schlusspfiff schnellstmöglich in den Feierabend begeben können.

Diese Nicht-Eskalation spricht übrigens ebenfalls für den englischen Modus, denn dann können auch dort die Teams eben nur etwas gewinnen, statt mit dem Abstieg Jobs zu vernichten. Viel weniger Frustrationspotential.

Relegation 2. Liga / 3. Liga

Heute Abend also: 20.45h, erneut auf Sat1: Arminia Bielefeld – SV Wehen Wiesbaden.
Sollte sich noch jemand für das Sportliche interessieren: Die Pressekonferenz der Arminia mit einem (in Anbetracht der Situation) sehr souveränen Uwe Koschinat und das „Spieltagsinterview“ des SVWW mit Markus Kauczinski.

Das Hinspiel endete aus Sicht der Arminia mit 0:4 und mit den medial breit aufgearbeiteten Begleitumständen. Damit das heute Abend besser wird, hat der Trikotsponsor die Brust frei gemacht und „Fairplay“ drauf gedruckt. Gerüchte, man wolle lieber nicht mehr mit Bielefeld zusammen genannt werden, sind sicher nur böswillige Unterstellungen.
Apropos böswillig: Die Kommentare… // Twitter

Fanzene News

Female St. Pauli Stories #14: Lisa

In der 14. Episode von Debbies Podcast traf sie sich mit Lisa. Herausgekommen sind 80 fantastische Minuten über Roller Derby und „Feminismus auf Rollschuhen“.

Fanclub-Turnier

Am Samstag fand im Millerntor das 22. Fanclub-Turnier statt, organisiert wie immer vom Fanclub-Sprecherrat und dem Fanladen. Der Fanladen zog jetzt auch ein sehr positives Fazit und veröffentlichte die Endplatzierungen des Turniers.
Reminder: Am Wochenende findet das Antira-Turnier an gleicher Stelle statt, Infos folgen noch.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Blindenfußball

Die Highlights vom 2:0 am Wochenende gegen den FC Schalke 04 sind online: // YouTube

Regionalliga Nord

Versprochen ist versprochen, schauen wir also auf die Zusammensetzung der Teams der Regionalliga Nord der Männer in der kommenden Saison:

Die Zweitvertretungen

  • Hamburger SV
  • Hannover 96
  • FC St. Pauli
  • Holstein Kiel

Ja, tatsächlich, Ende der Liste, nur vier Teams. Werder Bremen spielt kommende Saison in der „Bremen-Liga“. Außerdem nehmen folgende Vereine teil (Stand jetzt):

  • Schleswig-Holstein (4 + Kiel)
    • Weiche Flensburg
    • Eintracht Norderstedt
    • Phönix Lübeck
    • Kilia Kiel (Aufsteiger)
  • Niedersachsen (7 + Hannover)
    • SV Meppen (3. Liga)
    • VfB Oldenburg (3. Liga)
    • TSV Havelse
    • SV Drochtersen/Assel
    • BW Lohne
    • SSV Jeddeloh II
    • SV Spelle-Venhaus (Aufsteiger)
  • Hamburg (2 + FCSP & HSV)
    • Teutonia Ottensen
    • Eimsbütteler TV (Aufsteiger)
  • Bremen (1)
    • Bremer SV

Damit ist die Ligagröße wieder bei 18 Vereinen. Sollte es in den drei Profiligen noch zu Lizenzentzügen kommen, würde dies evtl. die Abstiege von Meppen und Oldenburg rückgängig machen und dann hier auch zunächst wohl Werder II zurückbringen. So stay tuned.
Während Teutonia sicher weiter an der Hoheluft spielen wird, plant der ETV seine Heimspiele im „Sportpark Eimsbüttel“ an der Hagenbeckstraße.

Döntjes

Saisonfinale in Belgien

Ja, das hätte hier natürlich gestern schon mit reingehört, aber es war auch einfach verflucht warm im ICE auf der Rückfahrt aus Dortmund und ich hatte ja sogar den Halleschen FC in der DFB-Pokalauflistung in die 2. Liga verpackt.
Aber besser spät als nie… was sich wohl auch die Anhänger von Royal Antwerpen gedacht haben werden. 1880 gegründet, ist man der älteste Verein Belgiens, „The Great Old“. Die ganz großen Zeiten lagen aber lange zurück, Meister wurde man zuletzt 1957!
Im Sommer 2022 kam Toby Alderweireld zum Ende seiner Karriere zurück nach Belgien und unterschrieb bei Royal Antwerpen – und am Sonntag entwickelte sich eine Geschichte „die so nur der Fußball schreibt“ (und so ähnlich sicher auch alle anderen Ballsportarten).

Für eine detaillierte Erklärung des Liga-Modus in Belgien reicht der Platz im Internet nicht aus, aber in der Kurzform gingen drei Teams auf Augenhöhe in den letzten Spieltag der Meisterrunde, nämlich eben Antwerpen (46 Punkte / +35), Union Saint-Gilloise (46P / +31) und KRC Genk (45P / +41).
Union Saint-Gilloise musste seine Hausaufgaben im Heimspiel gegen Brügge machen und wahlweise vier Tore höher gewinnen als Antwerpen oder auf einen Erfolg von Genk hoffen. Durch das 1:0 von Simon Adingra sah das zunächst okay aus.
Der KRC Genk brauchte einen Heimsieg und eben die Schützenhilfe aus Brügge. Kurz vor der Pause erzielte Tolu Arokodare die Führung, zur Pause war man also Tabellenführer. Antwerpen glich durch Gyrano Kerk (58.) aus, doch Bryan Heynen sorgte in der 75. Minute erneut für die Führung für den KRC. Doch das alles war ja nicht ausreichend, solange Saint-Gilloise führte – und dies taten sie, allerdings nur bis zur 89. Minute, als Brügge durch Shion Homma der Ausgleich gelang. Plötzlich war Genk Tabellenführer und auf dem Weg zum Titel!

Union Saint-Gilloises warf nun alles nach vorne – und wurde von Brügge eiskalt ausgekontert. Noa Lang (90+3) und Cisse Sandra (90+10) trafen für die Gäste, Union war also raus aus dem Titelrennen.
Jubel also bei KRC Genk als die Nachricht vom Ausgleich von Brügge eintraf. Die Meisterschaft zum greifen nah!
Sechs Minuten Nachspielzeit, knapp vier sind rum.
Und dann kam Toby Alderweireld. // Twitter

Das Spiel wurde auch im Stadion von Antwerpen live übertragen – und auch hier soll wohl dezent gejubelt worden sein.

Einfach mal glücklich sein. // (c) DIRK WAEM/BELGA MAG/AFP via Getty Images

Werder-Ultras zu Geldstrafen verurteilt

Im Dezember 2017 war es nach dem Spiel des SV Werder Bremen gegen Mainz 05 zu Ausschreitungen gekommen. Nicht im Stadion, nicht mit Gästefans, sondern auf dem anschließenden Fanmarsch der Bremer Ultras. Dieser kam an einer Kneipe vorbei, in der 30-40 Rechte Hools der Bremer warteten.
Es entwickelte sich eine handelsübliche Szenerie verfeindeter Gruppen, die von der Staatsanwaltschaft als „bürgerkriegsähnliche Zustände“ beschrieben wurde, von der Verteidigung als „Revierkampf“. Aufgrund von Videomaterial wurden zwei der vier Angeklagten anhand der Kleidung identifiziert und jetzt zu Geldstrafen verurteilt.
Ob all dies tatsächlich eine eigene Ermittlungsgruppe, monatliche Ermittlungen und 39(!) Wohnungsdurchsuchungen rechtfertigt, ist zu bezweifeln. // Mehr Hintergründe: taz

Zu guter Letzt

Ihr wolltet immer schon mal direkt mit dem gegnerischen Fan im anderen Block Kontakt aufnehmen, um konstruktives Feedback auszutauschen? Hier seht Ihr endlich, wie das ganz einfach geht. // Twitter

Forza St. Pauli!
// Maik

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10 thoughts on “Lage am Millerntor – 06. Juni 2023

  1. Wie wäre es in den nächsten Tagen mit einer Statistik-Rückmeldung, welchen Vereinen der HSV in der ewigen Zweitliga-Tabelle in der nächsten Saison „gefährlich“ werden kann.

    1. Ewige Tabelle der 2. Bundesliga:
      ————————————————

      61. Hamburger SV 294 Punkte

      Diese Tabellenplätze liegen in Reichweite des HSV:
      8 Punkte bis Wormatia Worms (60.)
      22 Punkte bis Chemnitzer FC (59.)
      29 Punkte bis Rot-Weiß Ahlen (58.)
      39 Punkte bis VfL Wolfsburg (57.)
      44 Punkte bis Wuppertaler SV (56.)
      53 Punkte bis FC Carl-Zeiss Jena (55.)
      62 Punkte bis FC Ingolstadt (54.)
      63 Punkte bis Eintracht Frankfurt (53.)
      71 Punkte bis SSV Ulm (52.)
      77 Punkte bis SSV Jahn Regensburg (51.)
      81 Punkte bis Eintracht Trier (50.)
      85 Punkte bis Blau-Weiß 90 Berlin (49.)

      (Maximal-Punktzahl pro Saison: 102)

  2. Relegation 1.Liga/2.Liga

    Auch wenn das alljährliche Scheitern des HSV im 1.BL-Aufstiegskampf für mich
    immer zu den absoluten Saison-Highlights gehört, muß man schon irgendwie
    sagen, daß die Bilanz der Zweitligisten in der Bundesliga-Relegation auch bisher
    echt vernichtend ist.

    Das Duell Erstligist gegen Zweitligist wurde in diesem Jahr zum 25. Mal ausgestragen.
    Zwischen 1982 und 1991 gab es 10 Duelle und seit der Wiedereinführung der Relegation
    (ab 2008-2009) nunmehr 15 Duelle. In 25 Duellen setzte sich 19 mal der Erstligist und nur
    6 mal der Zweitligist durch. Die Aufstiegschance für den Zweitligisten in der Relegation
    liegt somit bei nur 24 Prozent.

    Zweitligisten die bisher in der Relegation zur 1.Bundesliga erfolgreich waren:
    1983 Bayer 05 Uerdingen (gg. Schalke 04)
    1985 1.FC Saarbrücken (gg. Arminia Bielefeld)
    1991 Stuttgarter Kickers (gg. FC St. Pauli)
    2009 1.FC Nürnberg (gg. Energie Cottbus)
    2012 Fortuna Düsseldorf (gg. Hertha BSC)
    2019 1.FC Union Berlin (gg. VfB Stuttgart)

  3. Bin für eine Abschaffung der aktuellen Relegation, bin bezüglich des englischen Modells aber ebenfalls skeptisch. Die Platzierung wurde doch schon so gerecht wie möglich ausgespielt. Warum sollte der Sechste der abgelaufenen Saison eine weitere Chance bekommen, obwohl er (idR) weit von den Aufstiegsrängen entfernt ist?
    Entscheidungsspiel Dritter gegen Vierter könnte ich noch irgendwie nachvollziehen (wenngleich ichs ebenfalls überflüssig fände), doch was haben weitere Teams da zu suchen?

    1. Wenn man so sachlich da rangeht, hast Du natürlich recht.
      Der Modus ist nur dann zu rechtfertigen, wenn man denn unbedingt (aus reiner Entertainment-Sicht oder weil es für die TV-Verträge besser ist…) nach Saisonende noch Entscheidungsspiele will.
      Aber selbst „Dritter – Vierter“ wäre immer noch besser, als das jetzige Modell.

      1. Relegation / „Lessons learned“

        In Japan sind die Promotion/Relegation-Spiele noch krasser.
        Dort gibt es bei einem Unentschieden keine Verlängerung.
        Bei einem Remis nach 90 Minuten kommt das höherplatziertere
        Team weiter bzw. der Erstligist bleibt in der J1-League.
        Das J1-League-Team hat für das Finalspiel dort auch automatisch
        das Heimrecht.

        In der J2-League starten allerdings 22 Teams.
        Die J1-League besteht aus 18 Teams.

        Modus

        Round 1:
        3rd J2 vs. 6th J2
        4th J2 vs. 5th J2

        Round 2:
        Winner 3rd/6th vs. Winner 4th/5th

        Final:
        16th J1 vs. Playoff-Winner J2

  4. Zur aufgeworfenen Frage zur ewigen Tabelle in der 2. Liga kann man ja auch noch gut die Frage nach den 3 Vereinen stellen, die ab nächster Saison aktuell am längsten in Liga 2 anwesend sind…

  5. Ich finde den impliziten Gedanken einer Aufstockung der Bundesligen auf je 20 Teams durchaus interessant. Wenn wir dann noch die Zweitvertretungen (ebenfalls nach englischem Vorbild) ausgliedern, wäre Platz für sechs weitere Teams im Profifußball. Das ließe sich alleine schon aus dem Reservoir der Regionalliga Nordost mit Leichtigkeit füllen.

    PS: Neustrukturierung des Ligensystems, da könnte ich ja stundenlang drüber diskutieren…

  6. 38 Spieltage bedeuten für viele Fans dann weitere vier Wochenenden verplant oder je nach Paarung irgendwas zwischen null und acht Urlaubstage weg, weil englische Wochen.

    Würden alle Termine mit der Veröffentlichung der Paarungen stehen, ginge das zumindest bei mir evtl. noch irgendwie, zum Glück auch finanziell. Ansonsten – wieder nur auf mich bezogen – werden es dann zusätzliche TV-Spiele. Da ist mein Bedarf gesättigt.

    Bei allen (Wunsch-)Modellen hoffe ich immer, dass auch Fans bedacht werden, die nicht neben dem Stadion wohnen, eine Auswärtsfahrt attraktiv finden und/oder im eigenen Zuhause gerne einen vollen Gästeblock haben.

    Neustrukturierung unbedingt, aber mehr Spiele sind nicht automatisch besser. Auch wenn in der Anfangszeit (!) vielleicht bekanntere Teams dabei sind.

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