Lage am Millerntor – 05. Februar 2024

Lage am Millerntor – 05. Februar 2024

Drei Punkte für den FC St. Pauli gegen Fürth. Drei Punkte auch für die U23, außerdem ein Böller, viele Tennisbälle, Kunstfreiheit und ein Pferd. Die Lage am Montag.

FCSP-News

3:2 gegen die SpVgg Fürth

Was für eine Machtdemonstration war das in den ersten 20 Minuten? Es ging gegen das bis dato formstärkste Team der Liga, welches aus den letzten neun Ligaspielen sieben Siege und zwei Remis holte. Doch nach diesen 20 Minuten hätte es 2:0, 3:0 oder 4:0 stehen können. Einziges Problem: Es stand 0:0. Wir kennen das in dieser Saison schon zur Genüge, wir belohnen uns nicht für den immensen Aufwand, trotz durchaus vorhandener Chancen.

Aber egal, plötzlich klingelte es doppelt und es stand 2:0. Wie erwähnt: etwa zwei Tore zu wenig, aber das muss doch jetzt reichen. „Erinnerst du dich an das HSV-Spiel?“ flüsterte das Teufelchen auf meiner Schulter. Was für ein Arschloch… und ich hasse es, wenn es dann auch noch recht behält.
Doch am Ende war alles gut, der FCSP fand ins Spiel zurück, holte drei Punkte und steht völlig zurecht mit ein bisschen Platz um sich herum an der Tabellenspitze. Und das alles nach dem sowohl kräftezehrenden als auch potentiell demoralisierenden Ausscheiden gegen Düsseldorf.

Wir sind also auch nach 20 Spieltagen noch ungeschlagen und werden, völlig egal was am nächsten Wochenende passiert, auch ins nächste Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig wieder als Spitzenreiter gehen.

Das Team des FC St. Pauli nach dem Spiel vor der Südkurve, im Hintergrund die sich leerende Haupttribüne und der Gästeblock und viel grauer Himmel.
Abgekämpft, aber glücklich. // (c) Stefan Groenveld

Die ausführliche Analyse von Tim ist bereits online: „Drei Punkte und ein Statement“, ein weiterer, abrundender Text zu Stimmen und Statistiken folgt im Lauf des Tages.

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Fabian Hürzeler

Er selbst dürfte von der medialen Präsenz des Themas genervt sein, Andreas Bornemann wahrscheinlich auch, alle anderen im Verein sowieso. Immerhin seine Berater-Agentur ist ob der Häufigkeit ihrer Namensnennung in den Medien sicher aktuell sehr zufrieden mit allem.

Fabian Hürzeler hat nach dem Spiel erneut ein Bekenntnis zum FC St. Pauli abgegeben und sich zu medialen Gerüchten geäußert, er würde bereits mit dem VfL Wolfsburg verhandeln. Dies tut er demnach nicht, eine Unterschrift unter ein über den Sommer hinaus laufendes Arbeitspapier gibt es aber auch weiterhin nicht – und so wird uns das Thema weiterhin begleiten.
Auch wenn wir uns zu Transfergerüchten hier normalerweise nicht äußern, war das klare Thematisieren auf der Pressekonferenz Anlass genug, sich dem Thema mal etwas ausführlicher zu widmen: „Unklare Klarheit“.
Auch beim Abendblatt (€) gibt es einen Kommentar dazu, hier wird gefordert „dass beide Seiten All-in füreinander gehen“.

Asian Cup

Es tut mir sehr leid für Jackson Irvine und Connor Metcalfe. Für den FC St. Pauli ist das Ausscheiden Australiens am Freitag im Viertelfinale gegen Südkorea aber eine gute Nachricht, denn beide dürften nun zeitnah wieder zur Verfügung stehen.
Dabei standen die Socceroos schon mit einem Fuß im Halbfinale, bis das von Jürgen Klinsmann trainierte Südkorea durch einen Foulelfmeter in Minute 90+6 zum 1:1-Ausgleich kam und dann in der Verlängerung den Siegtreffer erzielte.

Lage der Liga

Spitzenreiter!
Sechs Punkte auf den Relegationsplatz, sieben gar auf Rang 4. Und alles ab Rang 5 ist sogar schon zehn elf Punkte weg. Klingt viel, ist es auch – aber wir haben halt immer noch kein einziges Spiel verloren und irgendwann muss sich das ja auch mal in der Tabelle widerspiegeln.
Neun Unentschieden haben wir, acht hat der VfL Osnabrück – der befindet sich allerdings mit nur einem Sieg am anderen Ende der Tabelle und muss langsam die Planungen für die 3. Liga intensivieren.

Freitag

Zwei Remis eröffneten den Spieltag:
Der Karlsruher SC ging gegen den SV Wehen Wiesbaden mit Ex-FCSP und Ex-KSC Coach Markus Kauczinski zweimal in Führung, holte am Ende aber doch nur ein 2:2 (1:0)-Unentschieden. Igor Matanović war dabei an der Entstehung des 1:0 beteiligt und besorgte das 2:1 dann selbst mit seinem siebten Saisontor. „Beteiligt“ an beiden Toren der Gäste war auch KSC-Keeper Patrick Drewes, der jeweils einen Schuss nach vorne abprallen ließ und so unglücklich zwei Abstauber ermöglichte.
Fast wäre das Spiel noch gedreht worden, aber einen bereits gepfiffenen Handelfmeter für den SVWW kassierte der VAR wieder ein, da der Ball aus kürzester Distanz erst an den Oberschenkel und dann an den Arm ging. // Sportschau-Highlights

Der 1. FC Magdeburg trotzte Holstein Kiel in letzter Minute ein 1:1 (0:1)-Unentschieden ab.
Kiel ging nach einem Standard und mehrfachem Nachschuss durch Becker (27.) in Führung. Nach der Pause gab es eine Flummi-Unterbrechung und dann einen berechtigten VAR-Handelfmeter. Dieser wurde von Luc Castaignos verschossen (dazu weiter unten mehr), doch anschließend rannte Magdeburg unablässig auf das Kieler Tor, scheiterte aber immer wieder.
In der Nachspielzeit (90+4) wurde Emir Kuhinja eingewechselt, der in der Winterpause vom Regionalligisten SGV Freiberg verpflichtet worden war. Und in 90+5 stand er goldrichtig und staubte zum umjubelten 1:1-Endstand ab. Herbstmeister Kiel holte damit aus drei Spielen nach der Winterpause bisher erst einen Punkt.
Relevant für den FC St. Pauli: Jean Hugonet sammelte die fünfte Gelbe Karte und fehlt den Magdeburgern so nächste Woche gesperrt. // Sportschau-Highlights

Samstag

„Kollektive Erleichterung“ dürfte wohl am Samstag das vorherrschende Gefühl in Gesenkirchen gewesen sein, denn Schalke 04 konnte gegen die punktgleiche Eintracht aus Braunschweig mit 1:0 (0:0) gewinnen und verschaffte sich so etwas Luft im Abstiegskampf. Torschütze Kenan Karaman sprach nach dem Spiel von dem „enormen Druck“, der auf dem Team liege und zeigte sich entsprechend erfreut. Für Braunschweig war es nach vier Ligasiegen in Serie ein kleiner Dämpfer. // Sportschau-Highlights

„Kollektive Ernüchterung“ hingegen beim mit Schalke befreundeten 1. FC Nürnberg, vielleicht auch beim VfL Osnabrück. Denn die Begegnung endete mit einem 2:2 (1:1), welches beiden Teams nicht wirklich hilft. Während der Glubb zweimal durch Uzun in Führung ging, glich der VfL jeweils aus – das letzte Wort hatte Kwasi Okyereh Wriedt in Minute 90+3. // Sportschau-Highlights

Das Abendspiel

Zu den Begleitumständen kommen wir weiter unten, haken wir hier das Sportliche ab: Hertha BSC verliert gegen den Hamburger SV mit 1:2 (0:0) und verabschiedet sich wohl endgültig von allen Aufstiegshoffnungen. Nach einer lange torlosen Partie kamen beide Teams nach der Tennisball-Unterbrechung dann schnell zu Toren, die Führung der Gäste (Muheim, 57.), glich Tabakovic in der 62. Minute aus. In einem anschließend offenen Schlagabtausch hatte der ehemalige Erstliga-Dino mit dem Siegtreffer von Reis (83.) das bessere Ende für sich und ist tabellarisch nun nicht mehr nur die Nummer 2 der Stadt, sondern auch der 2. Liga. // Sportschau-Highlights

Sonntag

„Ligapleiten für Pokalhalbfinalisten“, so oder ähnlich lauteten die Sonntagsschlagzeilen:
Der SC Paderborn zerlegte Fortuna Düsseldorf in der ersten Halbzeit, am Ende zitterte man sich zu einem 4:3 (3:0). Zur Pause hätte wohl niemand mehr mit so einem Ergebnis gerechnet, allerdings war die Fortuna in dieser Saison schon häufiger durch Comeback-Qualitäten aufgefallen, Grüße an das ehemalige Fortuna-Fanzine. Doch dieses Mal reichte es nicht ganz, auch wenn es nach Chancen problemlos auch hätte 7:7 enden können. So aber schloss der SCP nach Punkten zur Fortuna auf.
Daniel Thioune war nach dem Spiel gewohnt offen und ehrlich: „Wenn man hier so ’nen Rummelplatzfußball anbietet, bekommt man auch was man verdient.“ // Sportschau-Highlights

„Man of the Match“ bei Hannover 96 gegen Hansa Rostock war Ex- Kiezkicker Marcel Halstenberg, wenn auch unfreiwillig. Denn nachdem er beim 2:1 (1:1)-Heimsieg in der 78. Minute den Siegtreffer erzielt hatte, leistete er sich in der 89. Minute eine Unbeherrschtheit, die vom VAR aufgedeckt und vom Schiedsrichterteam als Nachtreten geahndet wurde.
Während 96 damit wieder auf die Aufstiegsränge schielen darf, dürfte sich die Kogge maßlos darüber ärgern, gleich zwei Gegentore nach Ecke kassiert zu haben und auf dem Abstiegsrang zu verharren. // Sportschau-Highlights

Wenn die SV Elversberg den 1. FC Kaiserslautern empfängt, ist das regional mehr Derby als HSV gegen Werder. Gerade mal 50 Kilometer trennen die beiden Orte – doch der einst große FCK trat erstmals in der Vereinsgeschichte zu einem Pflichtspiel bei der „ELV“ an.
Konnte man im Hinspiel am Betzenberg die Schmach gegen den kleinen Emporkömmling nach einem 1:2-Rückstand mit einem 3:2-Heimsieg noch gerade so abwenden, half es gestern auch nichts, dass das Stadion in großen Teilen mit Gästefans bevölkert war. Den sehenswerten Führungstreffer von Wanner (19.) glich Ragnar Ache in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus, doch auf den verwandelten Handelfmeter von Jacobsen (56.) fanden die Roten Teufel keine Antwort mehr. Neben dem Pokalhalbfinale steht also weiter Abstiegskampf auf dem Programm, während Elversberg nach nur einem Punkt aus fünf Spielen mal wieder jubeln durfte – und dies gegen den Nachbarn sicher mit besonderer Genugtuung. // Sportschau-Highlights

Fanszene News

Böllerwurf

Direkt in den Torjubel nach dem 1:0 am Millerntor landete vor der Gegengeraden im Innenraum ein Böller, der knapp neben der Bank des FCSP lautstark explodierte. Um Missverständnisse zu vermeiden: Wo der landet und explodiert ist völlig egal, Böller dieser Art haben in Menschenmengen und Fußballstadien nichts zu suchen. Dumme Aktion, die neben gesundheitlichen Folgen für Spieler und Offizielle im Zweifel auch einen Spielabbruch zur Folge haben kann, wenn der Schiedsrichter-Assistent etwas näher dran steht und danach nicht mehr weitermachen kann.
Wie der FC St. Pauli mitteilte, wurde die verursachende Person ermittelt. Ersten Meldungen zufolge war der mutmaßliche Werfer minderjährig.

Und um auch in diesem Abschnitt noch etwas Positives zu vermelden: Immerhin flogen dieses Mal nach dem Fürther Ausgleich keine Getränkebecher, obwohl der Jubel an der Ecke Süd / Gegengeraden an einer vergleichbaren Stelle wie beim Pokalspiel erfolgte.

Demo gegen Rechts

Personenzahlen auf Demonstrationen zu schätzen ist immer ein großes Glücksspiel – und ich versuche mich gar nicht erst daran. Schön aber so oder so, dass die Anzahl ausreichte, um ein starkes Zeichen gegen Rechts zu setzen. Auf der Reeperbahn war in der Mitte des Zuges zumindest weder Anfang noch Ende zu erkennen.
Dieses Zeichen gilt es natürlich immer weiter zu setzen und in den Alltag zu übertragen. Unsere Solidarität müssen wir auch im Alltag all jenen Personen zeigen, die von Rassismus, Diskriminierung und Abschiebungen betroffen sind. // Instagram

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Regionalliga Nord

Nach dem 3:1 gegen den ETV folgte am Samstag ein 5:0 (3:0) für die U23 gegen Aufsteiger und Tabellenschlusslicht, SC Spelle-Venhaus. Sechs Punkte in zwei Nachholspielen als Start aus der Winterpause – und zack steht man im Mittelfeld der Liga.
Die Tore erzielten Mika Clausen (4.), Eric da Silva Moreira (23.), Julian Ulbricht (46. & 53.) und Johann von Knebel (60.), auch danach hätte es durchaus noch mehr Tore geben können. Der Vorsprung auf den möglichen ersten Abstiegsplatz beträgt (bei immer noch sehr unterschiedlicher Anzahl ausgetragener Spiele) immerhin schon zehn Punkte.
// Bericht und Fotos: fcstpauli.com // Highlights: nordfv.tv (Registrierung notwendig)

Ärgerlich: Dank der erneuten Parallelansetzung zum Profispiel fanden sich am Samstag kümmerliche 90 Menschen im Edmund-Plambeck-Stadion ein – wohlgemerkt bei einem Spiel ohne jegliche Brisanz und Gefahrenlage. Zwar sind die Zahlen bei anderen Spielen auch weit weg von vierstellig, aber eine wie auch immer geartete Fanszene und Identifikation kann man so einfach nicht aufbauen.

Junioren Bundesliga

Keinen zweiten Sieg gab es nach dem Derbysieg für die U19, obwohl auch sie den Tabellenletzten als Gegner hatte. Beim VfL Osnabrück sah es sogar lange Zeit schlimmer aus, denn nach nur 23 Minuten führten die Gastgeber schon mit 2:0.
Doch das Team von Benny Hoose sammelte sich und kam durch Isma Baraze Adam (72.) und Jamel Gramberg (74.) per Doppelschlag zum Ausgleich.

Döntjes

Ganz großes Tennis

Auch ohne große Ankündigung eines erneuten Protestspieltags gingen die Proteste weiter. Oft, wie am Millerntor, in Form von zwölfminütigem Supportboykott und einem „Scheiß DFL!“-Wechselgesang beider Kurven. In mehreren Stadien aber auch mit längeren Unterbrechungen der Spiele, wie zum Beispiel in Berlin, wo die Fans von Hertha BSC der Laufbahn trotzten und die Tennisbälle aufs Spielfeld beförderten. Da die Tennisbälle nicht mit einem einzigen großen Schwung, sondern immer mal wieder vereinzelt geworfen wurden, war das Spiel hier für über eine halbe Stunde unterbrochen.

Aymen Barkok (Hertha BSC) wirft einem Ordner auf dem Rasen einen Tennisball zu.
Vermummter Platzstürmer bekommt Tennisball von Aymen Barkok. // (c) Photo by Maja Hitij/Getty Images via OneFootball

Als Free-TV Spiel der Liga, schwappte der Unmut darüber schnell bis in die Wohnzimmer. Noch viel ungehaltener aber äußerte sich sky-Moderator Hansi Küpper. „Keinen Gefallen“ tue man sich mit so einer Protestform, „im Gegenteil.“
Ja, das ist schließlich bekannt: Gefallen tut man sich bei Protesten nur dann, wenn sie niemanden irgendwie behindern oder stören. Dann wirken sie ja besonders gut…

Sonntag setzten sich die Proteste vielerorts fort, bei Hannover 96 zitierte man die Cantina-Band („Alles klar, derselbe Protest noch einmal.“) und schmiss ebenfalls mit Tennisbällen, in Elversberg schmissen die Gäste aus Kaiserslautern mit Zitronen und gaben bekannt: „DFL-Investoren machen uns sauer“.
Sollte die DFL also gedacht haben, man müsse nur 1-2 Wochen an Unruhe überstehen, so dürfte sie sich widerlegt sehen.
Während der aktuelle Status des Investoren-.Einstiegs weiterhin bei der Sportschau nachgelesen werden kann, gibt es unter anderem beim Commando Cannstatt auch nochmal deutliche Worte in Richtung der potentiellen Investoren: „CVC & Blackstone: An Euren Händen klebt Blut“

Rechtshilfekollektiv Chemie Leipzig: Vermummung von der Kunstfreiheit gedeckt

Im Mai 2022 kam es beim Leipziger Derby zu einer Choreo, in deren Folge die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Fan wegen Vermummung / Verschleierung der Identität erhob. Doch die Verteidigung zeigte auf: Die Vermummung war Teil der Inszenierung der Choreo, in der man dem Gegner „die Pest an den Hals“ wünschte – und somit von der Kunstfreiheit gedeckt. // Instagram

Luc Castaignos rassistisch beleidigt

Elfmeter verschießen… nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Marcel Hartel gab am Wochenende an, dass sein Fehlschuss gegen Düsseldorf sehr an ihm genagt hätte.
Auch bei Magdeburgs Luc Castaignos darf man davon ausgehen, dass er seinen verschossenen Strafstoß am Freitag gegen Kiel (siehe oben) sehr bedauert. Ein Fan allerdings beleidigte ihn über Instagram rassistisch, was Castaignos noch in der Nacht per Screenshot öffentlich machte. Inzwischen hat er sein Profil auf „privat“ gestellt.
Der Verein verurteilte den Rassismus klar und distanzierte sich von dem Fan, zudem werden rechtliche Schritte geprüft. // 1. FC Magdeburg

Zu guter Letzt

Arturo Vidal kehrte zu seinem Heimatklub Colo Colo zurück – und seine Rückkehr ins Stadion zelebrierte man so: Instagram
Ich erwarte ähnliches, wenn wir endlich wieder Leo Østigård verpflichten.

Forza St. Pauli!
// Maik

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10 thoughts on “Lage am Millerntor – 05. Februar 2024

  1. Auch wenn noch einige Spiele zu gehen sind, trotzdem glaube ich, ihr seid da sicher schon dran und habt die Excel schon bereit:

    Gab es schon eine Saison eines Zweitligisten ohne Niederlage (zum Aufstieg/Meister)? (Das Aus im Pokal zählt wohl nicht als Niederlage, da durch Elfmeterschießen entschieden)

    Bin gespannt…quasi die Invincibles der 2. Liga!

    1. Der Rekord für Spiele ohne Niederlage in der eingleisigen 2. Liga (seit 1981) liegt bei 25. Den Rekord haben wir Samstag eingestellt, da wir jetzt saisonübergreifend bei 25 stehen. Da eine Saison 34 Spieltage hat kann es also noch keine niederlagenlose Saison gegeben haben.

    2. Die wichtigste Frage wurde allerdings von Jannik noch nicht beantwortet.

      Rekordhalter sind gemeinsam mit dem FC St. Pauli der 1. FC Köln 02/03 und Fortuna Düsseldorf 11/12.

      Köln ist damals als zweiter hinter Freiburg aufgestiegen, Düsseldorf wurde 3. und gewann die Relegation gegen Hertha.

      Für uns sind diese Statistiken allerdings irrelevant, da wir in der Rückrunde dieses Mal die 51 voll machen und Meister werden.

      Cho-cho

  2. Der Unterschied beim Fürther Jubel war, dass man untereinander jubelte und sich nicht wie ein Tillidinmonster posend vor der GG aufbaute. Habe extra darauf geachtet und außer zwei Mittelfingern von irgendwelchen Atzen am Zaun auch nicht viel großen Pöbel gesehen.

  3. Hansi Küpper auch einfach die alte weiße Männerstimme des deutschen Fußballs… Sein jüngerer Kollege Timo Schäfers kommentierte das im Prinzip gleiche Geschehen bei Hanoi vs Hansa gestern deutlich sachlicher und vor allem frei von persönlicher Wertung.

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