Der FC St. Pauli verliert in der ersten Pokalrunde hochverdient bei Rot-Weiss Essen, weil er erst Abschluss-, dann Abwehrschwäche zeigte und später fußballerische Ideenlosigkeit offenbarte.
(Titelfoto: Christof Koepsel/Getty Images/via OneFootball)
Wir haben bereits kurz nach Abpfiff gefrustet einen Artikel zum „Drumherum“ veröffentlicht. Doch wer nun dachte, die Essener Fans würden sich nach dem Schlusspfiff darauf konzentrieren, ihr Team gebührend zu feiern, sah sich zumindest in Teilen getäuscht. Mehrere Personen auf der Haupttribüne hatten nach Ende des Spiels nichts besseres zu tun, als eine weibliche Mitarbeiterin des FC St. Pauli im Innenraum mit obszönen Gesten zu bedenken und anschließend auch verbal noch übelst sexistisch zu beleidigen. Was für armselige Gestalten. Unfassbar, dass dies 2026 im Fußball wohl noch immer zumindest teilweise dazu gehört. Volle Solidarität mit der betroffenen Person. Lass Dich von diesen Personen nicht unterkriegen, so schwer dies auch fallen mag.
Die Aufstellung
Wie erwartet gab es keine personellen Veränderungen in der Startelf des FC St. Pauli. Einzig auf der Bank gab es einen Wechsel: Für den verletzten Rony Jansson rückte der genesene Connor Metcalfe in den Spieltagskader. Der FCSP agierte also zum dritten Mal in Folge mit der identischen Startelf, was aber leider nicht dazu führte, dass die Abläufe und die Abstimmung auf dem Platz sicherer oder besser wurden.
Bei Rot-Weiss Essen gab es im Vergleich zum Niederrheinpokalspiel unter der Woche (7:2 nach Verlängerung gegen Oberligist SV Sonsbeck) einige personelle Wechsel. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel (1:0 gegen Havelse) änderte Trainer Uwe Koschinat seine Startelf aber auf nur einer Position: Auf der rechten Offensivseite startete Marvin Obuz anstelle von Dickson Abiama.
Erste Hälfte: Chancen nicht genutzt
Das Spiel begann so, wie man es von einem Pokalspiel zwischen einem Dritt- und einem Zweitligisten erwarten konnte: Es wurde mit sehr viel Kampf und Intensität in den Zweikämpfen gearbeitet. Der FCSP ließ sich davon zwar nicht beeindrucken, hielt zumindest in den direkten Duellen gut dagegen. Doch es gelang dem Team von Marcel Rapp nicht, über längere Phasen eine vielversprechende Struktur in Ballbesitzphasen zu entwickeln, auch nach Ballgewinnen gelang das nur selten. Das wäre aber wichtig gewesen, weil es einer der Wege ist, um dem auf ganz natürliche Art und Weise höher einem motivierten Heimteam und im Pokal zumeist unterklassigen Gegner den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Vom Ablauf her war vor allem interessant, wie sich der FC St. Pauli in der Hintermannschaft aufstellte, wenn er im Ballbesitz war: David Nemeth schob sehr oft weit nach vorne, noch weiter als in dieser Saison ohnehin schon. Er agierte wie ein offensiver Außenverteidiger, obwohl es da ja mit Arek Pyrka einen echten offensiven Außenverteidiger gab auf der rechten Seite. Der FCSP versuchte also, auf dieser Seite eine Überzahl zu erschaffen. Um durch diese Positionierung von Nemeth in der Innenverteidigung nicht zu offen zu stehen, ließ sich zumeist Matti Rasmussen zwischen die verbliebenen Innenverteidiger fallen (in der 24. Minute ist das unter anderem gut zu erkennen – Branimir Hrgota ließ sich in solchen Situationen aus höherer Position in den Sechserraum fallen). Manchmal war im Aufbau der Raum zwischen Tomoya Andō und Marcus Mathisen, die sich beide recht weit außen positionierten, so groß, dass auch Joel Fujita mit in die Innenverteidigung fiel (in der 17. Minute gut zu erkennen), was aber aufgrund des dann unbesetzten Mittelfeldzentrums vermutlich eher ein Versuch war, Gegenspieler aus dem Mittelfeldzentrum zu ziehen.
Wenig Struktur, bessere Chancen
Gebracht haben diese Positionsrochaden eher wenig. Weil Rot-Weiss Essen sich darauf sehr gut vorbereitet zeigte, dass der FC St. Pauli versucht, über die Flügel ins letzte Drittel durchzubrechen. Immer wieder gelang es RWE, situativ auf den Außenbahnen eine Gleich-, teilweise sogar eine Überzahl zu erzeugen. Aber es klappte im Aufbauspiel auch deshalb wenig, weil es dem FCSP viel zu selten gelang, sein Spiel fehlerfrei aufzuziehen. Und das lag nicht daran, dass besonders risikoreich nach vorne gespielt wurde. Oft reichte bereits etwas Druck von RWE-Spielern und in das Spiel des FC St. Pauli reihten sich schlechte Ballannahmen, ungenaue Pässe und falsche Laufwege ein. So war es eher das Heimteam, das in den Anfangsminuten mehr vom Spiel hatte.
Dass in ruhigeren Spielphasen nicht viel gelang, war nicht das größte Problem des FC St. Pauli in dieser ersten Hälfte. Auch nicht, dass RWE sicher etwas mehr Ballkontrolle in den ersten 45 Minuten hatte. Denn wie schon in der Partie gegen Kiel hatte der FCSP in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Das Team von Marcel Rapp nutzte primär Umschaltmomente und Ballgewinne, um sich Chancen zu erspielen. Nach Abpfiff betonten beide Trainer, dass diese Partie sicher ganz anders verlaufen wäre, hätte der FC St. Pauli diese sich bietenden Chancen genutzt. Doch das gelang nicht. Auf teils ziemlich spektakuläre Weise.
Kaars verpasst es mehrfach, die Führung zu erzielen
In der 19. Minute bekam Rot-Weiss Essen eine Kopfballverlängerung von Taichi Hara nicht geklärt, sodass Arek Pyrka auf der rechten Seite frei durchkam. Pyrka spielte den Ball quer zu Kaars, der völlig frei aus vier Metern Torentfernung in Rücklage den Ball über das leere Tor bugsierte. Eine Chance von solch hoher Güte, dass sie leider den Weg in jeden Saisonrückblick finden dürfte, weil der Ball am Ende nicht im Netz zappelte. Der Querpass von Pyrka ist sicher nicht perfekt gewesen, weil er eben nicht in den Lauf von Kaars, sondern etwas in seinen Rücken gespielt wurde. Aber war es notwendig, dass Kaars so nah ans RWE-Tor läuft? Sky-Experte Fabian Klos (der als Experte einen ziemlich guten Job macht, wie ich finde), erklärte in der Halbzeitpause: „Pyrkas Ball ist nicht optimal. Trotzdem: Kaars muss noch mehr verzögern, mehr Geduld haben. Nach vorne kannst Du immer noch laufen oder grätschen, aber nach hinten wird es eben schwer.“ So haben sicher beide, Kaars und Pyrka, ihren Anteil daran, dass der FCSP in dieser Szene nicht in Führung ging, obwohl er es eigentlich hätte tun müssen.
Rund zehn Minuten nach dieser Riesenchance hatte Kaars erneut die Gelegenheit, seine Farben in Führung zu bringen. Nach einem gelungenen und schnellen Spielzug, bei dem Rasmussen mit einem feinen Pass Oppie auf der linken Seite in Flankenposition brachte, konnte RWE-Torhüter Golz den Ball nur unzureichend nach vorne abwehren. Dort tauchte dann der völlig blanke Kaars auf, der den hoppelnden Ball aus zehn Metern mit links über das Tor schoss. Fünf Minuten danach verpasste Hrgota im Zentrum aus bester Position eine Flanke von Oppie nur um Zentimeter. Es war also eine erste Hälfte, in der Essen zwar mehr vom Spiel, aber der FC St. Pauli die besseren Gelegenheiten hatte.
RWE nutzt Zuordnungsprobleme des FCSP
Doch zwischen den beiden im letzten Absatz beschriebenen Gelegenheiten hatte auch Rot-Weiss Essen erstmals die große Chance, in Führung zu gehen. Nach einem langen Ball von Innenverteidiger Geschwill in Richtung Mittelstürmer Janssen (das war nicht das einzige Mal, dass RWE genau diese Kombination wählte), wollte Nemeth den Ball klären, wurde dabei aber von Janssen entscheidend gestört, sodass der FCSP-Kapitän hinfiel. Für mich ein klares Foul, für den Schiedsrichter nicht. Janssen war frei durch, scheiterte aber am glänzend parierenden Voll. Da der VAR im DFB-Pokal erst in späteren Runden mit dabei ist, hätte dieser Treffer auch gezählt.
So kam die Führung für RWE wenige Minuten danach sicher nicht aus dem Nichts. Doch abgesehen von dem beschriebenen Janssen-Abschluss blieben die meisten Versuche des Heimteams ungefährlich. In der 36. Minute war die Szene eigentlich auch ungefährlich. Zumindest hätte sie es sein sollen, schließlich sind Halbfeldflanken nur ganz selten etwas, was Innenverteidiger vor große Herausforderungen stellt. Vor allem dann, wenn sie sich so lange in der Luft befinden, wie jene von Obuz vor dem 1:0. Doch die Hintermannschaft des FC St. Pauli „glänzte“ in dieser Szene mit schlechter Zuordnung. Oppie schob in dieser Situation raus auf Flankengeber Obuz, Andō musste den Raum hinten links aber nicht schließen, weil Fujita das für ihn tat. So konnten sich die drei FCSP-Innenverteidiger zusammen mit Pyrka um die beiden RWE-Angreifer Talelovic und Janssen kümmern. Doch obwohl sich Nemeth sogar eigentlich gut orientierte, vor der Flanke sah, wo sich Janssen befand (nämlich in seinem Rücken), ließ er ihn trotzdem ziehen. Womöglich, weil er sich gen Telalovic orientierte (der im Rücken von Mathisen frei war) und sich darauf verließ, dass Pyrka den Mittelstürmer kontrollieren würde (was allein schon aufgrund des Größenunterschieds ein Problem gewesen wäre). Weil aber weder Pyrka noch Nemeth dann bei Janssen waren, als die ewig in der Luft fliegende Flanke am zweiten Pfosten runterkam, hatte dieser keine Probleme, zur RWE-Führung einzuköpfen.

(Christof Koepsel/Getty Images/via OneFootball)
Am Spiel änderte diese Führung von Rot-Weiss Essen erst einmal wenig. Bis zur Pause hatte der FC St. Pauli noch weitere gute Gelegenheiten. Erst zischte ein Fernschuss von Hrgota knapp am RWE-Tor vorbei, dem Kaars im Strafraum fast noch einen entscheidenen Richtungswechsel mitgegeben hatte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Kaars dann nochmal eine Großchance, als er nach Vorarbeit von Hara aus kürzester Distanz an Golz scheiterte.
So war es sicher eine Halbzeit, die nicht nach dem Geschmack des FC St. Pauli lief. Weil das Team einmal hinten pennte, aber vor allem, weil die Chancen nicht genutzt wurden. Martijn Kaars war nach Abpfiff jedenfalls bedient und fand deutliche Worte, nahm die Niederlage auf seine Kappe: „Wir verlieren wegen mir. Wenn ich ein, zwei Tore mache in der ersten Halbzeit, dann gewinnen wir.“
Zweite Hälfte: Gruseliges aus der Vergangenheit
Es ehrt Martijn Kaars, dass er die Verantwortung für die Niederlage alleine schultern möchte. Aber verloren hat der FC St. Pauli diese Partie nicht in der ersten Hälfte, sondern in der zweiten. Unter anderem dadurch, dass die Hintermannschaft in der 56. Minute erneut komplett pennte. Nach einem leichtfertigen Ballverlust des FCSP verlagerte Essen das Spiel auf die eigene rechte Seite. Nicht in höchstem Tempo, dem FCSP blieb genug Zeit, um sich vernünftig zu sortieren. Doch das tat er nicht. Erneut ließ das Team die Halbfeldflanke zu (was an sich kein Problem ist). Erneut war die Innenverteidigung extrem schlecht sortiert. Da hat RWE genau zwei Stürmer auf dem Platz – und in dieser 56. Minute konnten sich diese beiden Spieler aussuchen, wer den Ball völlig freistehend auf das FCSP-Tor schießen darf. Telalovic erzielte folgerichtig das 2:0 für Rot-Weiss Essen. Erneut sahen Nemeth und Mathisen dabei nicht gut aus. Es ist der vierte Gegentreffer in Serie für den FC St. Pauli nach einer Flanke von der eigenen linken Seite, die an den zweiten Pfosten fliegt…
Viel schlimmer als das zweite Gegentor war in dieser zweiten Hälfte aber dann das, was vor dem Tor von RWE passierte bzw. was dort nicht passierte. Denn der FC St. Pauli war zwar mit einer guten Kopfballgelegenheit in der 47. Minute in die zweiten 45 Minuten gestartet. Doch darauf folgte: Nichts. Zwischen der 47. und 79. Minute hatte der FCSP keinen einzigen Abschluss zustande gebracht. Es fehlte an Ideen und der Umsetzung, wie man Rot-Weiss Essen die Defensivarbeit erschweren möchte. Zwar hatte das Team nun deutlich mehr Ballbesitz, doch es wusste damit nichts Produktives anzufangen. Essen gelang es, den Offensivbemühungen des FCSP den Wind aus den Segeln zu nehmen und es musste dafür gar nicht so viel mehr als in der ersten Hälfte tun – außer noch etwas weniger mutig zu agieren, weniger ins Risiko zu gehen, hier und dort das Spiel „kleinteilig zu machen“, wie Koschinat nach Abpfiff erklärte (also auf Zeit zu spielen, für viele Unterbrechungen sorgen).
Diese Harmlosigkeit in der Offensive. Diese Versuche sich gegen die Niederlage zu stemmen, allerdings ohne die richtigen Mittel, was dann wie ein fehlendes Aufbäumen wirkt. Dass nach dem 0:2 eigentlich bereits klar war, dass der FC St. Pauli diese Partie verlieren wird – das alles hätte gerne einfach ein Bild des FC St. Pauli aus der Vorsaison bleiben dürfen. Ist es aber nicht, auch in Essen musste eine Niederlage bis zum Ende angeschaut werden, die irgendwie bereits kurz nach der Pause feststand. Aua. Aua. Aua. Befassen wir uns lieber nicht allzu lange mit der zweiten Halbzeit, das sorgt nur für schlechte Laune.
Immerhin endete das Spiel dann auch nach 90 Minuten – denn ansonsten besteht die Gefahr, dass hier etwas schöngeredet wird, was gar nicht gut gewesen ist. Die Niederlage des FC St. Pauli gegen Rot-Weiss Essen ist verdient. Na klar, wenn der FCSP – und die Chance dazu war ja vorhanden – in Essen mit 1:0 in Führung geht, dann läuft die Partie anders, dann wird sie vielleicht gewonnen. Aber es darf nicht darauf runtergebrochen werden. In Kiel nutzte der FCSP diese Chance, sogar zwei davon. Gewonnen hat er trotzdem nicht. In Essen war das Chancenverhältnis nun auch noch klarer aufseiten des Gegners.
Nun ist die Niederlage in Essen hoffentlich eine zur rechten Zeit, damit an Strukturen und Inhalten gearbeitet werden kann. Um kommendes Wochenende in der 2. Bundesliga endlich den ersten Sieg seit ziemlich langer Zeit einzufahren.
Immer weiter vor!
// Tim
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Jedes Spiel unter MR inkl. Testspielen hat jedes Mal den gleichen Malus: Vorne ineffizient, hinten komplett ohne Gegenwehr. Ich verstehe die Verwunderung nach der Vorbereitung ehrlich gesagt nicht. Ich war selbst in der Einschätzung bei höchstens Platz 8 in der Liga angelangt, aber das muss ich vermutlich nochmal korrigieren.
Meine Warnung vor dem Durchreichen wurden ins Lächerliche gezogen, aber als Absteiger ist man nunmal anfällig dafür. Bornemann hat zu wenig auf dem Transfermarkt gemacht und bei der Trainerwahl auf das falsche Pferd gesetzt. Jetzt hat er sich in eine schlechte Situation gebracht und was uns bleibt, ist Hoffnung, dass ein passabler IV noch vom Himmel fällt und sich genug schlechtere Mannschaften finden – oder es war Bornemanns letzte Transferperiode.
Du willst aber auch wirklich die Apokalypse sehen, oder? Das Spiel war nicht gut. Aber jetzt schon wissen wollen, dass Rapp bei uns nicht funktioniert, ist komplett verfrüht. Wir haben nach der letzten Saison viel Stabilität verloren und die muss erst wieder erarbeitet werden. Wird ein paar Spiele dauern. Und Hrgota ist ja wohl ein top Transfer. Mit Voll unser bester Spieler auf dem Platz gestern. Beide von Bornemann geholt.
Ich würde dir raten, mal in Ruhe abzuwarten. Dann kannst du in ein paar Wochen immer noch sagen, du hast alles gewusst.
MR sehe ich hier explizit nicht als Verantwortlichen, das hätte ich stärker zum Ausdruck bringen müssen. Ich finde eher der Fit zwischen Kader und Taktik als nicht gegeben an. Hätte Bornemann ihm einen anderen Kader hingestellt, der zur Spielidee passt, würde das sicher anders aussehen aktuell. So ist einfach ein undankbarer Job.
Sorry aber Hrgota wäre vor 5 Jahre vielleicht ein Toptransfer gewesen. Seine Zeit ist abgelaufen.
Dank Ruhe bewahren spielen wir jetzt in der 2. Liga und wieder geht es nur um den Klassenerhalt.
Der Frust sitzt tief, klar, aber von „jedes Mal den gleichen Malus“ zu sprechen ist angesichts zweier Stürmertore im vorherigen Spiel doch Blödsinn.
Und Hrgota war einer der wenigen Lichtblicke gestern, wenn er sich nicht verletzt wird er uns noch viel Freude machen, dieser Transfer hat sich doch jetzt schon als ein sehr guter herausgestellt.
Ich denke es ist noch eine Unruhe im Team weil die Personalien Fujita und Smith noch nicht abschließend geklärt sind.
Nach Ende der Transferperiode wird sich das Team und die Spielweise festigen.
Ich bin positiv!
Joar. So „bisschen Heidenheim-Vibes“ hatte das schon im Block (Zitat einer der besten Mitklatscherinnen überhaupt) und wie du schreibst, Tim – auf dem Rasen auch. Am Anfang der Saison ist so ein Ding allerdings weniger nachvollziehbar, weniger, dass das in Essen an sich passiert. Irgendwann fehlte auch mir bei den langen Bällen nach vorner der Optimismus und ich sang nur noch für mich.
Martijn tut mir maximal leid und ich wünsche ihm, dass er es im nächsten Spiel mindestens so wie gegen Kiel macht. Wenn er die Gelegenheit dazu erhält, das Team also nicht vom Spielbetrieb abgemeldet wird.Noch bis niemals habe ich nicht vor, aufzugeben.
Ich hoffe einfach das Smith und Fujita bleiben und als Stammspieler gut in die Taktik integriert werden. Ein Team darf einfach nicht mit Fujita, Smith, Pyrka, Voll und Hrgota absteigen, viel zu viel Qualität! Entscheidend ist nur, wie diese Qualität genutzt wird.
Moin , ich habe am Samstag das Spiel Duisburg – Elversberg gesehen und habe klar gesagt … wenn Essen genauso intensiv spielt wie Duisburg verlieren wir ! Leider wahr ! Ich sehe aber nicht so schwarz und wir steigen nicht ab ! Wenn Cessay, Thorvar… ? , Perreira Large und Connor ( wenn er bleibt ) wieder fit sind und bei Eric Smith und Fujita Klarheit herrscht haben wir eine gute Truppe für Liga 2 ! Aber ich bleibe dabei … es sollten am WoEn die besten Spieler für das eine Spiel auflaufen ! Und wenn ich Oppie und zum Teil auch Matthiesen sehe dann verstehe ich nicht warum Ritzka und Dwigalla nicht spielen ??? Deigalla auf rechts, Pyrkka auf links und Ritzka in die linke Innenverteidigung ! Die haben auch in der 1 Liga gezeigt das wir uns auf sie verlassen können ! Hätte Oppie nicht 3,5 Mill Ablöse gekostet , sondern nur 350.000 würde er nicht spielen !!! Was für ein Berater von Ritzka der Oppie nach St Pauli vermittelt ??? … Oppie und Ritzka haben den gleichen – schlechten – Berater ! Forza St Pauli
Ich mag Marcel Rapp, einfach nicht. Ich weiß das ist total subjektiv. Nur irgendwie finde ich, er passt nicht zu uns. Die Pressekonferenzen vor den Pflicht spielen, waren alle irgendwie nicht authentisch, merkwürdig. Dieses künstliche Grinsen nach jeder Antwort. Kaum eine Frage mal klar zu beantworten. Er wirkt unsicher. Nicht locker.
Dann die Behauptung Eric Smith wäre angeblich noch nicht soweit. Der ist im 16tel Finale der WM ausgeschieden und ist angeblich noch nicht soweit. Also argentinische und spanische WM Finalisten sind im Gegensatz zu Smith schon soweit und die hatten deutlich weniger Zeit zum Start.
Letzte Saison hatten wir wenig Chancen und die wenigen zu meist auch nicht genutzt. Jetzt zeigen unsere Stürmer, dass sie auch aus vielen Chancen wenig machen können.
Ja, Kaars hat in seiner letzten Saison in Magdeburg 20 Tore erzielt. Was man dabei aber nicht vergessen darf. Zwei dieser 20 Tore waren Elfmeter. Und sieben weitere dieser 20 Tore hat er allein in zwei Spielen erzielt gegen Elversberg und Schalke. Dazu 1 im Pokal gegen Offenbach wo sie dann auch ausgeschieden sind.
Er war auch bei Magdeburg schon nicht der effizienteste.
Ich bin froh dass Ceesay bald zurück ist, ehrlicherweise darf man von ihm jetzt aber auch keine Wunderdinge erwarten. Jones und Hara haben ihre Zweitligatauglichkeit leider auch nicht nachgewiesen. Das war ein Problem im Sturm haben, wissen wir ja nicht erst seit gestern. Aber in der 2.Liga soll es plötzlich klappen?
Was mich ärgert, ist die Transferpolitik.
Wir haben jetzt zwei Jahre in der ersten Liga, uns einen finanziellen Vorsprung erarbeitet gegenüber den meisten Zweitligisten.
Wir haben mit Saliakas und Wahl, Ablöse kassiert und ich würde mal tippen. Jackson hat nicht so schlecht bei uns verdient. Und uns noch eine kleine ablöse gebracht. Auch Mets und Vasilj werden werden nicht für Applaus gespielt haben.
Wenn man dann sieht, dass ein Hartel für unter 1 Million ablöse auf dem Markt war, der den Verein bereits kennt, hier eine erfolgreiche Zeit hatte und nach Hannover geht. Hannover sich jetzt vermutlich auch noch mit Selke verstärkt. Da fragt man sich, warum sowas bei uns nicht möglich sein kann.
Wir holen mit Mathisen einen Spieler, der die zweite Liga schon kennt. Der reichlich Vorschusslorbeeren bekommt. Und bisher mal in drei Spielen so überhaupt nicht nachgewiesen hat, dass er auf dem Niveau spielen kann.
Außerdem außer Branimir keine wirkliche sofort Verstärkung. Dass unser Isländer leider jetzt so lange ausfällt, ist natürlich Pech. Aber wenn man keine Holding six im Kader hat und eigentlich eine benötigt, dann sollte man definitiv noch mal aktiv werden. Und wenn man sich dann anhört, wie Rapp auf diese Frage auf der Pressekonferenz reagiert? Puh.
Man weiß nach den letzten drei Wochen gar nicht, wo man anfangen und aufhören soll. Es ist leider wirklich so frustrierend.
Also Eric Smith hat bei der WM keine Sekunde gespielt , obwohl er einige Male durchaus vorgesehen war ! Er war aber die ganze Zeit angeschlagen und bicht einsatzfähig ! Marcel Hartel war nur deshalb so günstig ( 1 Mill Ablöse ) weil ihn die Amis los werden wollten … er war einer von 3 Spielern die mehr als 1,5 Millionen verdienen znd davon darft Du auch nur 3 haben ! Deshalb wollten sie ihn loswerden , weil er da nicht überzeugt hat ! Bei einen Gehalt von 2,2 Millionen und wohl ein Handgeld ( wg. günstigerer Ablöse ) wäre er sehr, sehr teuer für uns !
Mir ist es ein Rätsel wieso schon wieder die gleiche Startelf auflief.
Mit dieser Mannschaft reicht es vorne nicht und hinten erst recht nicht.
Ich war Ende der letzten Saison schon der Meinung das man Bornemann austauschen müsste. Die Wintertransfere haben alle nicht gestochen und bringen auch nicht mal Zweitliga Niveau mit.
Die Zugänge die bisher zum Einsatz kamen helfen uns auch nicht. Mahiesen ist viel zu langsam und die Zeit von Hrogota ist auch längst vorbei. So kann es nur um den Klassenerhalt gehen.
Ich bin immer wieder Überrascht wie viele Top Trainer und Sportchef’s unter den St. Pauli Fans sind. Alle möglichen Leute meinen zu wissen wie was besser laufen würde wenn und haste nicht gesehen… doch niemand von dehnen hat diesen Job und macht deren Arbeit mit dem ganzen Wissen was dahinter steckt. Ich meine damit nicht das Mensch nicht Kritisch sein darf, doch gerade jetzt gibt es so viele Leute die Spielern und Verantwortlichen jede Kompetenz absprechen anhand von 270 Minuten Fußball. Das die letzte Saison Scheiße war steht außer Frage doch ist es so unverständlich das manche Dinge auch Zeit brauchen? Auch Top Trainer brauchen Zeit und Spieler lernen und wachsen mit Zeit zusammen. Ich bin nicht glücklich mit dem Start in diese Zweitliga Saison doch wirklich fertig machen mich diese Kommentare in allen möglichen Bereichen. Es geht hier um den Magischen FC und egal wo er Spielt ich steh immer hinter ihm. Forza FCSP 🤎🤍