VfL Osnabrück – FC St. Pauli 1:2 – nicht mal mehr Aufbaugegner

VfL Osnabrück – FC St. Pauli 1:2 – nicht mal mehr Aufbaugegner

Jetzt gewinnen wir also schon Auswärtsspiele bei Teams, die zuvor elf Spiele sieglos waren, nachdem wir ein Derby gewonnen haben und zehn Minuten vor Schluss nach überlegenem Spiel den Anschlusstreffer kassieren. „Das ist nicht mehr mein Bauli….“ Im Ernst: Der FC St. Pauli gewinnt das Auswärtsspiel in Osnabrück in überzeugender Manier und zeigt dabei zum ersten Mal in dieser Saison so richtig, dass es neben dem Fokus auf Umschaltmomente auch gut funktionierende Konzepte bei eigenem Ballbesitz gibt. Der verdiente Lohn ist ein riesiger Schritt in Richtung Klassenerhalt vor der anstehenden Länderspielpause.
(Titelbild: Peter Böhmer)

Die Aufstellung

Zwei Änderungen im Vergleich zur Heimniederlage gegen Paderborn gab es beim FC St. Pauli: Für Tore Reginiussen rückte Philipp Ziereis wieder auf die Position des rechten Innenverteidigers. Im Mittelfeld konnte Finn Ole Becker wieder starten. Er ersetzte Luca „The Last Unicorn“ Zander auf der rechten Halbposition. An der angestammten Formation änderte sich nichts.

Der VfL Osnabrück wechselte ebenfalls zweimal im Vergleich zum vorherigen Spiel: Den verletzten Ken Reichel ersetzte Kapitän Maurice Trapp, der nach seiner Gelbsperre zurückkehrte. Stürmer Christian Santos musste für Niklas Schmidt weichen. Mit dem letzten Wechsel wurde auch die Formation geändert: Statt dem zuvor praktiziertem 3-4-2-1 spielte Osnabrück nunmehr mit zwei Spitzen. Wobei das vielleicht etwas übertrieben ist, da mit Schmidt und Kerk zwei offensive Mittelfelder die Stürmerpositionen besetzten. Und da Ajdini und Wolze ihre Rollen auf der Außenbahn recht defensiv interpretierten, würde ich die Formation von Osnabrück eher als 5-3-2 denn als 3-5-2 bezeichnen.

Spielaufbau FC St. Pauli

Im Vorbericht hatte ich dem FCSP die Favoritenrolle zugeschoben, was bei den Serien beider Teams nicht sonderlich kreativ war. Bereits nach wenigen Minuten war erkennbar, dass auch der FCSP selbst sich dieser Rolle bewusst war und sie voll und ganz angenommen hatte. Zum ersten Mal in der gesamten Saison konnte der FC St. Pauli vornehmlich durch sein Ballbesitzspiel und nicht hauptsächlich durch gefährliche Umschaltmomente ein Spiel dominieren und letztlich auch gewinnen. Es war großartig. So großartig, dass ich mich in den folgenden Zeilen dem Verhalten des FCSP bei eigenem Ballbesitz intensiv beschäftigen kann.

Der VfL Osnabrück startete recht verhalten in die Partie und lief die FCSP-Abwehrreihe zu Beginn überhaupt nicht an. Daher konnten sich alle Spieler so richtig schön „warmditschen“ für das eigene Ballbesitzspiel.
Hierbei formierte sich der FCSP in einem 2-3-3-2 bei eigenem Ballbesitz. Paqarada und Ohlsson auf den Außenverteidiger-Positionen agierten auf einer Höhe mit Benatelli. Becker und Zalazar rückten bis auf die Höhe von Kyereh vor.

Osnabrück stellte sich in einem 5-3-2 dagegen. Kerk und Schmidt in vorderster Reihe stellten den Raum für die direkten Passwege im Zentrum zu und nahmen auch Benatelli in die Zange, der dadurch nicht direkt anspielbar war. Die Dreierreihe dahinter nahm nominell die drei verbliebenen Mittelfeldspieler des FCSP auf.

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Da das Zentrum relativ dicht war (es war aber bei weitem nicht immer dicht), bot sich für die FCSP-Innenverteidiger als einfachster Ball ein Pass auf die Außenverteidiger an. Sobald der FCSP diesen Pass spielte, startete Osnabrück sein Pressing indem die äußeren Mittelfelder (Bapoh und Reis) wahlweise Paqarada oder Ohlsson aggressiv anliefen. Das ist die eher sichere Variante, denn es könnten auch die beiden Flügelverteidiger sein, die sich der gegnerischen Außenverteidiger annehmen. Allerdings blieben Wolze und Ajdini eher in der Kette kleben.
Auch durch dieses Verhalten der Osnabrücker Flügelverteidiger war ihr Mittelfeld mit dem Aufbauspiel des FC St. Pauli überfordert. Denn nominell waren da im Mittelfeld mit Zalazar und Becker noch zwei direkte Gegenspieler für Reis und Bapoh, denen bekanntermaßen nicht zuviel Raum gegeben werden sollte.

Kleiner Vorteil – große Wirkung

Etwa ab der 20.Spielminute, als der FCSP sich also bereits gut 20 Minuten fröhlich und nahezu ohne Gegnerdruck bis ins letzte Drittel kombinieren konnte, stellte Osnabrück sein Anlaufverhalten um. Von nun an war es vornehmlich ein hohes Pressing, um den Aufbau des FCSP zu stören. Nur wirkte auch das ziemlich unausgegoren. Denn weiterhin blieben Wolze und Ajdini hinten in der Kette und liefen nicht vorne mit an.

Für den FCSP ergab sich also im Aufbauspiel schon dadurch eine Art Überzahlsituation bis hinein ins Angriffsdrittel, da Bapoh und Reis es eigentlich immer mit zwei Gegenspielern zu tun hatten. Das soll gar nicht zu sehr danach klingen, dass der FCSP es nur dadurch leicht hatte, weil Osnabrück in nicht optimaler Formation gegen den Ball agierte. Das Ballbesitzspiel des FCSP klappte auch deshalb sehr gut, da Zalazar und vor allem Becker die Räume, die sich vor ihnen auftaten auch nutzten und sich immer wieder aus der hohen Position tiefer ins Zentrum fallen ließen. Der VfL Osnabrück bot also eine nicht ganz passende Formation auf und der FCSP nutzte diese Räume sehr klug und machte damit aus einem kleinen einen ziemlich großen Vorteil.

Paqarada wird von Bapoh angelaufen und gestört. Ein geplantes Vorgehen von Osnabrück, das an anderer Stelle für eine Überzahl des FCSP sorgte.
(c) Peter Böhmer

Spannend und für das Angriffsspiel entscheidend war dann der nächste Schritt im Spielaufbau:
Wenn die Angriffs- und Mittelfeldlinie des VfL Osnabrück überspielt war, gab es, vereinfacht dargestellt, noch eine Fünferkette, die es zu knacken galt. Und das Ziel gegen eine Fünferkette ist es grundsätzlich immer „hinter die Flügelverteidiger“ zu kommen. Dies wurde meist durch eine Überladung der Außenbahnen, also das Erschaffen von Überzahlsituationen auf einer Seite, versucht. Hierzu bewegten sich sowohl Marmoush, aber besonders Kyereh häufig mit auf die Außenbahn (sidenote: da Kyereh nominell auf der 10 agierte und sich von dort immer wieder zwecks Überladung der Außenbahnen nach außen oder in die Halbräume bewegte, bezeichnet man seine Position bzw. Spielweise auch als „breitziehende Zehn“ – ein Begriff für den FCN-Trainer Robert Klauß öffentlich mit Hohn und Spott übergossen wurde).
Die Überladung auf Außen erzeugt im Idealfall per Pass oder per 1-gegen-1 eine gute Flankenposition. Dies schaffte der FCSP ziemlich häufig und konnte sich damit ein massives Übergewicht erarbeiten. Dieses Übergewicht manifestierte sich dann noch mehr, da der VfL Osnabrück anfangs gar keine und im weiteren Verlauf nur selten zweite Bälle oder seine eigenen Klärungen gewinnen konnte.

Überladung der Außenbahn – und James

Doch nicht nur die Überladungen auf der Außenbahn waren im Spielaufbau wichtig und brachten den gewünschten Erfolg. Der FCSP verstand es in Person von James Lawrence auch immer wieder zentral vorzurücken oder zu passen, wenn Osnabrück es zuließ (neben 100% bei Defensiv-Zweikämpfen hat James auch eine ebenfalls perfekte Quote bei den Pässen ins Angriffsdrittel und hat sich häufiger auch per „Andribbeln“ ins direkte Angriffsspiel eingeschaltet (4 „progressive runs“ (vereinfacht: mit Ball am Fuß richtig Meter gemacht) im Spiel – zum Vergleich: alle anderen vier Innenverteidiger auf dem Platz haben zusammen genau einmal sowas gezeigt).

So dominierte der FC St. Pauli weite Teile des Spiels und aufgrund der immer wieder guten Aufbauphasen bis ins Angriffsdrittel war es nur eine Frage der Zeit bis es knallen würde.
Aber die Formation von Osnabrück hat natürlich nicht nur Nachteile gegenüber der des FCSP: Denn die Unterzahl im vorderen Bereich und im Mittelfeld, durch die sich der FCSP recht sicher und überzeugend ins Angriffsdrittel kombinieren konnte, bedeutete auch ein ziemlich dichtes letztes Drittel, weshalb die großen Chancen vorerst Mangelware blieben. Trotzdem, eine solche Dominanz eines Teams, die übrigens auch mit einer ausreichenden Restverteidigung ausgestattet war, ist eher selten nicht erfolgreich.

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Das enorm hohe Pressing des FCSP zeigt sich im PPDA-Wert, der, abgesehen von einer Phase in der 2.Halbzeit enorm niedrig war. Der VfL Osnabrück hingegen hat dem FCSP besonders zu Spielbeginn viel Raum im Aufbau gelassen, was sich entsprechend auch im PPDA ausdrückt.
(Daten von Wyscout)

Diese Dominanz lässt sich auch anhand der Statistiken ablesen: Der FC St. Pauli hat insgesamt 41 Positionsangriffe gespielt. Das ist der Saison-Höchstwert. Der Ertrag ist in Form von 17 Torschüssen (xG 1.89 – Osnabrück bei 0.99) zwar übersichtlich, aber zeigt eben, dass der FCSP dieses Spiel nicht mit seinem sonstigen Fokus auf Umschaltmomente gewinnen wollte.

Wenn der VfL Osnabrück dann mal im Ballbesitz war, blieb ihnen nicht viel Luft zum Atmen. Der FCSP presste alles, was auf dem Platz Lila schimmerte gnadenlos nieder und Osnabrück war nicht sonderlich resistent, sodass es im gesamten Spielverlauf keine wirkliche geordnete Aufbauphase für die Gastgeber gab. Ein so niedrigen PPDA-Wert wie die 4.7 (= im Schnitt 4.7 Pässe bis zur gegnerischen Defensivaktion) vom FCSP gab es in dieser Saison in Spielen mit FCSP-Beteiligung noch gar nicht. Ebenfalls erfreulich war, dass es Osnabrück auch nicht gelang das hohe Pressing zu überspielen. Auch der Wert von 66 Interceptions, also abgefangenen Pässen, drückt das hohe Pressing des FCSP in gewisser Art und Weise aus (ebenfalls Bestwert diese Saison – auf der Gegenseite hat Ulrich Taffertshofer im defensiven Mittelfeld übrigens sagenhafte 15(!) Bälle abgefangen). Die einzig gefährlichen Situationen von Osnabrück entstanden selten über Umschaltmomente sondern zumeist durch Standards. Aber abgesehen von einer wirklich fetten Kopfballchance durch Beermann gegen Ende der ersten Halbzeit verpufften die Standard-Situationen nahezu komplett.

Ein Hauch von Kontakt?

Das 1-0 für den FCSP ist dann aufgrund der Dominanz hochverdient, aber der Elfmeterpfiff war doch eher aus der Kategorie „glücklich“ oder sogar „Fehlentscheidung“. Selbst bei mehrmaligem Hinschauen ist für mich kein Kontakt zwischen Omar Marmoush und Maurice Trapp zu erkennen. Es sieht eher danach aus, als wenn Marmoush etwas viel Tempo und Rotation im Körper hatte und sich daher, selbst überrascht von seinem Ballstopp, nicht mehr auf den Beinen halten konnte und Maurice Trapp da schlicht an Ball und Gegenspieler vorbeischlidderte. (Anm. Maik: Sehe ich komplett anders, mehr dazu in der „Lage“.)
Zu gerne hätte ich in dieser Situation das Gespräch zwischen dem Schiedsrichter (der für mich ungewohnt viele Situation falsch bewertete) und dem VAR gehört. Denn wenn sich der Feld-Schiedsrichter sicher war, dass er einen Kontakt gesehen hat, muss per VAR das Gegenteil klar nachgewiesen werden („klare Fehlentscheidung“). Womöglich wurde aufgrund der fehlenden Kamera-Perspektive entschieden, dass diese Entscheidung nicht zurückgenommen wird, ich habe keine Ahnung, wäre aber als Osnabrück-Anhänger*in ziemlich gepisst.

(c) Peter Böhmer

Na klar war es Guido Burgstaller, der sich der Sache annahm. Immerhin hatte er in seiner gesamten Karriere noch nie gegen Osnabrück getroffen, was ich dann im Vorbericht gleich zum Triggern nutzte (das er noch gar nicht gegen Osnabrück treffen konnte, weil er bis gestern noch nie gegen Osnabrück gespielt hat, hatte ich „vergessen“). Ich überlege mir da für das nächste Spiel gerne wieder was, wünsche aber erstmal Guidos Arm gute Besserung, das sah kurz vor Schluss ziemlich schmerzhaft aus.

2:0 – dann Spielstopp

Schmerzhaft war das erste Gegentor für Osnabrück allemal. Bis zur 70.Minute verharrte das Team in einer Art Schockstarre und eigentlich MUSS der FC St. Pauli in dieser Phase noch mehr als „nur“ das zweite Tor erzielen. Chancen gab es mehr als genug. Die Führung und damit die Notwendigkeit für Osnabrück etwas aktiver nach vorne zu agieren, kam nämlich der eigentlichen Stärke des FCSP, dem offensiven Umschaltspiel, sehr entgegen. Durch so eine Situation fällt dann auch das zweite Tor, erzielt durch Marmoush. Aber wie schon zuletzt gegen Sandhausen, in Nürnberg und gegen Darmstadt schafft es der FCSP nicht den Deckel auf das Spiel zu machen und kommt am Ende nochmal etwas ins Schwimmen.
Ein Mitgrund war, dass Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff mit der Einwechslung von Multhaup (69.Minute) seine Formation umstellt, hin zu einem 4-3-3. Das sorgte zusammen mit dem kleinen Schlendrian beim FCSP dafür, dass es am Ende noch einmal spannend wurde. Der Anschlusstreffer, entstanden durch einen selten gesehenen Ballverlust von Benatelli, ist dann zwar ärgerlich, aber eben auch ein richtig gut ausgespielter Angriff von Osnabrück.

Kategorie: Kann man mal machen – wenn man einen Zauberfuß hat! Omar Marmoush zirkelt das Leder zum 2-0 in die Maschen.
(c) Peter Böhmer

Viel mehr kam danach jedoch nicht mehr zustande, auf beiden Seiten. Somit gewinnt der FC St. Pauli das tabellarisch enorm wichtige Spiel in Osnabrück und kann einigermaßen entspannt in der Länderspielpause an allen Ecken und Enden arbeiten. Und leider muss er dabei auch die ein oder andere Wunde lecken. Timo Schultz hob auf der PK nach dem Spiel hervor, dass diese Pause für das gesamte Team bitter nötig sei. Die Verletzung von Sebastian Ohlsson wird sich hoffentlich als nicht so gravierend herausstellen, wenngleich ich aufgrund der Bilder eher pessimistisch bin.

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Somit bleibt der FC St. Pauli auch weiterhin das Team der Stunde in der 2. Bundesliga, hat von den letzten elf Spielen satte acht gewinnen können und sich damit (fast) aller Abstiegssorgen entledigt. Die Pause hat sich das Team verdient. Nach ein paar Tagen zum Durchschnaufen muss aber das gesamte System wieder in der gleichen Intensität hochgefahren werden. Als nächster Gegner wartet mit Eintracht Braunschweig ein Team, das sowohl spielerisch als auch tabellarisch dem VfL Osnabrück enorm ähnlich ist. Und ich will nochmal so einen dominanten Auftritt sehen. Das macht einfach unglaublich Spaß beim zuschauen. Ich will mehr davon. Nicht nachlassen jetzt!

Immer weiter vor!
// Tim
(alle Daten von WyScout)

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7 thoughts on “VfL Osnabrück – FC St. Pauli 1:2 – nicht mal mehr Aufbaugegner

  1. Bei der Vorstellung, wie du in der ersten Hälfte euphorisiert mit der Zunge schnalzend auf dem Sofa sitzt, während ich als Taktik-Analphabet nur stumpf denke „Na ja, irgendwie schon überlegen, aber auch ein bisschen zäh“, werde ich richtig neidisch.
    Hast du schon mal darüber nachgedacht, Schulungen anzubieten? Ich meine, die Leute besuchen doch auch Wein-Seminare, um die eigene Genussfähigkeit zu steigern.
    Erst im Nachhinein von Kofis Rolle als „breitziehende Zehn“ zu erfahren, ist doch nur der halbe Spaß.

    1. Hehe, ja, das ist die Idee. Taktik-Seminare vom MillernTon – Echt gut!
      Ernsthaft: Wir wollen, wenn wir denn die Zeit finden, gerne ein TaktikFormat auf unserem YouTube-Kanal oder woanders anbieten. Also ein Format bei dem wir spieltaktische Formationen etc laufend am Beispiel FCSP erklären. Ideen für weitere Umsetzungen solcher Formate haben wir immer wieder, nur fehkt uns aktuell die Zeit (da wir ja (noch) nicht vom MillernTon leben können).

  2. einfache Rechnung:
    SP-Spiel + Spielbericht Tim = Punkte

    – der 11er war allerdings ein Witz (in Pre-VAR-Zeiten
    hätte den kein vernünftiger Mensch gepfiffen)

    1. Ich schwöre feierlich, dass ich zukünftig nur im äußersten Notfall Spiel- und Vorberichte ausfallen lasse, damit wir den maximalen Erfolg feiern können 😉

  3. Ich finde mit James Lawrence nennst du den entscheidenen Schlüssel für ein verbessertes und in diesem Spiel dominantes Ballbesitzspiel. Gerade wenn der Gegner den Raum gibt, braucht es (mind.) einen mutigen IV, der andribbelt oder zwischen die Reihen passt. In der Restverteidigung ist er mit Ohlsson ebenso stark. Alles unter der Voraussetzung er ist fit und im Rhythmus. Ich denke das ist er aktuell…

    Beim Gegentor würde ich neben Benatellis Ballverlust (der offensichtliche Fehler) auch Ziereis nennen, der bei dem Doppelpass den Raum erst öffnet und schwaches Stellungsspiel zeigt.

    1. Ja, wenn Du einen solch spielstarken IV hast, dann wird dein eigenes Spiel so viel schwerer ausrechenbar und die Gegner sind mehr oder minder gezwungen viel mehr Meter zu machen, als sie sich wünschen, um die Reihen für alle Optionen geschlossen zu halten.

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