Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 2:0 – Im Tal der falschen Entscheidungen

Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 2:0 – Im Tal der falschen Entscheidungen

Der FC St. Pauli verliert hochverdient in Düsseldorf. Nach ausgeglichenem Start, sorgte die Führung der Düsseldorfer für einen massiven Bruch im Spiel des FCSP. Je länger das Spiel dauerte, umso weniger lief zusammen. Am Ende fällt der Sieg der Fortuna sogar deutlich zu gering aus. Den angekündigten Härtetest hat der FC St. Pauli nicht bestanden. Die Auswärtsserie fand damit ein jähes Ende. Aber dieses Ende ist auch ein Anfang.
(Titelbild: imago images/via OneFootball)

Die Aufstellung

Im Vergleich zum überzeugenden 4-0 gegen Würzburg wurde das Personal gleich auf drei Positionen gewechselt. Für Philipp Ziereis kam Tore Reginiussen ins Spiel. James Lawrence übernahm die Kapitänsbinde. Auch Guido Burgstaller war mit von der Partie und ersetzte Maximilian Dittgen im Sturmzentrum. Auf der Sechs startete nicht, wie von mir erhofft, Eric Smith. Der stand nicht einmal im Kader. Auch nicht der zuletzt sehr stabile Rico Benatelli, sondern Afeez Aremu. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel begründete Timo Schultz diese personellen Wechsel mit der englischen Woche und der „Leistungsdichte im Kader„.

An der Grundformation änderte sich einmal mehr nichts. Erst nach dem 0:2-Rückstand wurde die Formation umgestellt auf ein 3-5-2. Gebracht hat es zu diesem Zeitpunkt nichts mehr. Die Formation ist für die Niederlage auch nicht verantwortlich.

Keinerlei Veränderungen gab es auf Seiten von Fortuna Düsseldorf. Das bedeutet auch, dass weder Innenverteidiger André Hoffmann noch Stümer Kenan Karaman zurückkehrten. Karaman stand zumindest im Kader. Gleiches galt für Emmanuel Iyoha und Shinta Appelkamp, die später eingewechselt wurden.

Gut geplant ist halb gewonnen

Bereits nach 40 Sekunden wurde mir beim Schauen klar, dass Fortuna Düsseldorf nicht einfach nur in seiner üblichen Defensiv-Formation den FCSP erwartet. Das 4-3-3 der Fortuna passte nämlich ziemlich gut zur Formation des FC St. Pauli. Allgemein wirkte das Team sehr gut auf das Aufbauspiel des FC St. Pauli eingestellt. Zwar lief die Forutna nicht sofort hoch an, aber nachdem es erstmal einen Pressingauslöser gab (zum Beispiel einen Pass auf den Außenverteidiger oder die Sechs), schob das gesamte Team konsequent vor.
Ich würde nicht sagen, dass Fortuna Düsseldorf taktisch anders angelaufen ist als einige Gegner des FCSP zuvor. Aber es war schon direkt zu Beginn ersichtlich, dass hinter diesen Aktionen eine ganz andere Intensität steckt. Von diesem Druck haben sich die Spieler des FCSP beeindrucken lassen. Nicht erst nach einer Viertelstunde sondern schon direkt zu Beginn spielte der FCSP ungewohnt viele fehlerhafte Bälle.

Fortuna Düsseldorf zeigte sich also gut auf den FC St. Pauli eingestellt und zeigte von Anfang bis Ende ein sehr gutes Fußballspiel. Von dem abwartenden, auf eine kompakte Defensive ausgelegtem Defensiv-Spiel war nicht sonderlich viel zu sehen (PPDA bei 10.1 – das ist nahe am Saisonrekord und klar unter Durchschnitt). Das war schon eine gut geölte Pressingmaschinerie, die Düsseldorf da aufzog. Besonders die Aggressivität in den Aktion beeindruckte anscheinend nicht nur mich sondern auch die FCSP-Spieler.

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Der FC St. Pauli stellte sich defensiv ebenfalls in einem 4-3-3 auf. Hierbei rückte Kyereh meist etwas nach hinten abgesetzt zwischen die beiden Stürmer, die nach Außen wichen. Ein hohes Anlaufen war jedoch eher nicht vorhanden. Der FCSP agierte abwartend in vorderster Reihe. Der Punk ging, wie auch zuletzt, immer dann ab, wenn der Ball zum Außenvertediger gespielt wurde. Diese wurden wie üblich von den Halbpositionen aus angelaufen. Aber darauf war die Fortuna gut vorbereitet.
Denn das 4-3-3 der Fortuna sorgte dafür, dass die Außenverteidiger des FCSP einen direkten Gegenspieler hatten (Peterson-Zander und Klaus-Paqarada). Bekam der linke Außenverteidiger Leonardo Koutris den Ball, so zeigte er zusammen mit Edgar Prib nicht nur einmal, dass sie sich gegen das Pressing des FCSP etwas überlegt hatten:Koutris dribbelte ein wenig nach innen an und ließ Gegenspieler Becker anlaufen. Im Rücken von Becker bewegte sich Prib ganz auf die Außenseite. Ein Weg, den Aremu nicht mitgehen konnte, da dadurch die Zentrale aufgelöst hätte. Zander konnte diesen Raum auch nicht schließen, da er mit Peterson beschäftigt war. So konnte Prib relativ frei auf der Außenbahn mit dem Ball spazieren, ehe Becker den Weg zurück antreten konnte oder aber Zander sich löste (und ein Innenverteidiger Peterson übernahm).
Nach meinem Empfinden hat die Fortuna das sehr gut gegen das Pressing des FCSP gelöst, aber hat diese Variante eigentlich viel zu selten gespielt.

Kein Rythmus, kein Erfolg

Diese hohe Anzahl an Fehlern auf Seiten des FCSP war schon bemerkenswert. Zu keinem Zeitpunkt konnte der FCSP auch nur ansatzweise eine Art Spiel-Rythmus finden. Wenn sie es mal schafften diagonal zu verlagern oder die Innenverteidiger die erste Reihe der Düsseldorfer überspielten, waren es in der Folge technische Fehler oder falsche Entscheidungen, die zu einem schnellen Ballverlust führten. Die 123 Ballverluste bedeuteten so viele wie seit der Niederlage gegen Paderbon nicht mehr. Ein ziemlich ungewohntes Bild. Düsseldorf hingegen verlor nur 88x den Ball. So wenige Ballverluste hatte noch niemand im Spiel gegen den FCSP in dieser Saison. Das war aber nicht überraschend, denn wie im Vorbericht geschrieben, ist die Fortuna das Team mit den wenigsten Ballverlusten der Liga.

Das Spiel des FCSP wurde mit jeder Minute unrunder. Nach 25 Minuten sah Luca Zander im Zweikampf mit Peterson ziemlich unglücklich aus. Sekunden später verlor Paqarada Gegenspieler Klaus aus den Augen, der den abgewehrten Schuss von Peterson zum 1-0 unbedrängt einschieben konnte.
Spätestens mit dem 1-0 verlor der FCSP endgültig die Ruhe. Nüchtern und ohne Vereinsbrille betrachtet, erspielte sich die Fortuna in der Folge Chancen im Minutentakt. Mehr als Hinterherlaufen und lange Bälle (über 12% der Pässe des FCSP waren lange Bälle – eine Quote, die seit dem 0-0 in Karlsruhe nicht mehr so hoch war) waren bis zum Halbzeitpfiff vom FCSP nicht mehr zu sehen.

Abwärtsspirale

Die Dynamik, die Fußballspiele annehmen können, ist manchmal schwer bis gar nicht erklärbar. Die Spieler des FC St. Pauli wirkten zwar absolut gewillt, aber irgendwie konnten sie zu selten die richtigen Aktionen setzen. Sei es ein unglückliches Stellungsspiel, der nicht gut getimte Pass oder eine schlechte Ballannahme – vieles was in den letzten Wochen häufig gelang, war gegen Düsseldorf kollektiv fehlerbehaftet. Es wirkte wie ein bleierner Mantel, den die Spieler des FCSP trugen, der mit jeder Spielminute schwerer wurde.

(c) Peter Böhmer

Was am Ende der ersten Halbzeit begann, wurde also in der zweiten Halbzeit noch schlechter. Fortuna Düsseldorf wirkte physisch deutlich überlegen. Das lag zum einen wirklich an der rein physischen Überlegenheit, aber eben auch an der aggressiven Spielweise der Düsseldorfer. Gerade diese Aggressivität ist etwas, dass dem FCSP noch zu häufig fehlt, wenn ein Spiel mal nicht wie geschmiert läuft. Zuletzt ist der FC St. Pauli immer in Führung gegangen. Die Spiele liefen also immer nach Plan. Gegen Düsseldorf beschlich mich aber das Gefühl, dass es nach dem Rückstand in eine Art Abwärtsspirale ging. Aus dieser konnte sich der FCSP nicht mehr befreien.

Passend zum vorherigen Absatz Physis/Aggressivität, kommen wir zum zweiten Düsseldorfer Tor. Dort zeigte Kevin Danso nämlich genau diese Attribute und köpfte nach einer Ecke per Kopf unter Einsatz seines gesamten Körpers ein. Ich denke auch wenn Danso nicht so sträflich frei gewesen wäre, hätten ihn auch mehrere Sandsäcke über den Schultern nicht von diesem Kopfball abbringen können.
Das dieser Treffer nicht hätte fallen dürfen, da der Eckball selbst eine Fehlentscheidung war – geschenkt. Mein Gefühl sagte mir, dass ein zweites Düsseldorfer Tor ohnehin gefallen wäre.

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Ein anderes Gesicht

Dieses Spiel offenbarte ein anderes Gesicht des FC St. Pauli. Ein Gesicht das wir schon kannten und von dem ich jetzt einfach mal hoffe, dass wir es sobald nicht wieder sehen werden. Es ist ja nicht so, dass das Spiel des FCSP in den letzten Wochen perfekt gewesen ist. Es gab schon immer an der ein oder anderen Stelle Dinge zu bemängeln. Genau diese Dinge wurden gestern von Fortuna Düsseldorf unters Brennglas gelegt.

(imago images/via OneFootball)

Ganz exemplarisch müssen wir leider über Afeez Aremu sprechen, der bereits kurz nach Wiederanpfiff den Platz verlassen musste. Sein Problem war vor allem, dass er als defensiver Mittelfeldspieler in so zentraler Rolle agierte, dass seine individuellen Probleme im Spiel (Stellungsspiel (nur zwei Interceptions – sonst hat er im Schnitt sieben pro Spiel), ungenaue Zuspiele) Auswirkungen auf die Leistung des restlichen Teams hatten. Zum Zeitpunkt der Auswechslung sind mir spontan noch einige weitere Spieler aufgefallen, die in diesem Spiel nicht an ihr Limit gekommen sind (was nicht bedeutet, dass sie es nicht versucht hätten). Denn nicht nur Afeez Aremu gewann zu wenige Bälle per Interceptions: Insgesamt waren es nur 20. Das ist bei einem Durchschnitt von 47 erschreckend wenig (der alte Negativ-Rekord lag bei 35…). Dem gegenüber waren die 65 Interceptions von Fortuna Düsseldorf der Top-Wert von Gegnern in Spielen gegen den FCSP.
Ein wirklich unglücklicher Auftritt von Aremu, der eigentlich, wie auch seine Teamkollegen, sehr ordentlich in die Partie gestartet ist. Ich hoffe sehr, dass wir ihn in dieser Saison noch in einem 3-5-2 auf der Doppel-Sechs sehen werden. Ich habe immer das Gefühl, dass Afeez mit ein klein wenig Sicherheit um sich herum zu ganz großen Leistungen fähig ist. Aber er scheint aktuell noch nicht soweit zu sein, um selbst für die Sicherheit um sich herum zu sorgen.

Da ist aber auch Omar Marmoush, der in bisher allen Spielen ganz großartige Dinge mit dem Ball vollbrachte, aber der eben auch immer eine hohe Anzahl an Fehlern machte. Es kommt nicht von ungefähr, dass Timo Schultz nach dem Sieg gegen Braunschweig durchaus kritisch mit seinen Offensivspielern umging. Er kritisierte, dass diese „zu verspielt“ seien und es „zu schön“ machen wollen. Das war auch gegen Düsseldorf ein Problem. Noch problematischer war aber im Fall von Marmoush, dass er gegen Düsseldorf nahezu konsequent falsche Entscheidungen traf (im Spiel gewann er z.B. nur jedes fünfte Dribbling). Viel zu häufig schien er sich vorgenommen zu haben, diesen Rückstand ganz alleine in einen Vorsprung umzuwandeln. Das ist natürlich Gift für das Offensivspiel und alles andere als eine gute Eigenschaft in einem Teamsport. Die Auswechslung in der 73.Minute kam aus meiner Sicht sehr, sehr spät.

(imago images/via OneFootball)

Ich könnte hier jetzt noch eine ganze Reihe von Spielern rauspicken, die ihr Leistungsniveau gestern nicht erreicht haben. Marmoush und Aremu habe ich auch deshalb erwähnt, da sie zumindest im Spiel auffällig gewesen sind. Eine Eigenschaft, die nicht alle Spieler haben, wenn es bei ihnen nicht läuft. Einige Spieler waren schlicht nicht sichtbar auf dem Platz und haben entsprechend wenig dazu beitragen können, um dieses Spiel noch irgendwie positiv zu gestalten. Hier verlasse sogar ich den Pfad des Messbaren und schreibe: Die Körpersprache war gestern bei den meisten Spielern ungenügend.

Letztlich darf sich der FCSP nicht beschweren, wenn noch zwei-drei Tore mehr für Düsseldorf fallen. Am Ende stehen 22 Düsseldorfer Torschüsse in den Statistiken – Mehr hatte bisher nur Paderborn im gruseligen Hinspiel gegen den FCSP zustande gebracht. Entsprechend lesen sich auch die xG-Werte: 3.3 – 0.5. Nur einmal in der Saison hat ein Gegner einen höheren xG gehabt (Paderborn im Hinspiel) und nur beim schwachen Spiel in Fürth hat der FCSP einen niedrigeren Wert gehabt. Das ist schon eine hochverdiente Niederlage gewesen.
Die Einwechslung von Benatelli brachte zwar wieder etwas mehr Ballbesitz und damit auch etwas Ruhe in das FCSP-Spiel, aber die Fortuna zeigte sich weiter giftig und aggressiv. Dies führte auch weiterhin zu teils eklatanten Ballverlusten, während ich mir auf Seiten des FCSP nur insgesamt drei Torchancen notiert habe (Marmoush in der ersten Halbzeit, Zalazar per Fernschuss Mitte und Burgstaller per Kopf Ende der zweiten Halbzeit).
An diesen generellen Problemen änderte entsprechend auch die Umstellung auf ein 3-5-2 mit der Einwechslung von Wieckhoff in der 65.Minute nichts. Einen Spieler namens A. Ggressivität stand leider nicht zur Einwechslung bereit.

Die Saison ist zu Ende?

Nach oben und nach unten geht nichts mehr. Der FC St. Pauli befindet sich nach 30 Spieltagen im Nirgendwo der Tabelle. Nun ist alles bereit, um die Planungen für die nächste Saison gesichert fortzuführen. Dazu gehört neben einer gescheiten Kader-Planung natürlich auch das Austesten von Formationen (und auch Spielern), ohne aber den notwendigen Druck in den Spielen vermissen zu lassen.
Das dieser Fokus auf die neue Saison jetzt gesetzt werden kann, ist eine ganz fantastische Nachricht! Vor allem, da es Anfang Januar alles andere als danach aussah, dass diese Sicherheit nach 30 Spieltagen gegeben ist.

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Vorerst muss ich mich aber davon erholen, dass der FC St. Pauli mal nicht das überlegene Team gewesen ist und völlig verdient verloren hat. Eine ebenfalls ungewohnte Situation, nach den erfolgreichen letzten Wochen. Niederlagen sind mir zuletzt fremd geworden, vor allem auswärts. So komisch das auch klingt, aber auch das ist irgendwie ein gutes Gefühl.
// Tim

(Sofern nicht anderweitig markiert, stammen sämtliche Statistiken von Wyscout)

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12 thoughts on “Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 2:0 – Im Tal der falschen Entscheidungen

  1. Moin, dies ist ein guter Bericht und absolut treffend. Mir ist zum Thema Physis noch eingefallen, dass unsere Offensive zu viel mit Schönheit lösen will, anstatt mal körperlich richtig gegen zu gehen. Davon gab es gestern sehr viele Beispiele. Düsseldorf zog uns gestern in dem Bereich den Zahn. An dem gestrigen Spiel sah man, dass es noch ein weiter Weg ist für Liga 1; auch was die Einzelspieler betrifft. Eine Frage, die auch noch offen ist, ist, warum Marmoush bei der Ecke gegen Danso in den Kopfball geht. Marmoush ist für unsere Verhältnisse ein absoluter Top-Stürmer, aber ich würde als 9er manchmal die Krise kriegen bezüglich der falschen Entscheidungen. Naja, meckern auf hohem Niveau. Jetzt noch die 50-Punkte-Marke anstreben und Attacke. Braun-Weisse Grüße OGG

  2. Mal wieder ne sehr sachliche und gute, aber auch ne notwendigerweise emotionale Analyse! Mir kam das so vor, als wenn wir irgendwie nur diesen einen Stiefel spielen können, dieses eine System, was eben dann bei solchen sehr gut darauf eingestellten Gegnern nicht flexibel genug ist, und eben auch zu keinem echten Aufbäumen führt. Dazu viele individuelle Fehler und ne insgesamt zumindest in der zwoten Halbzeit nicht vorhandene Körpersprache. Aber vielleicht hat dieses Spiel ja trotzdem was Gutes, nämlich dann, wenn sich die Analysten von SGE und Wolfsburg ihre Schützlinge genau angeguckt haben, kann die Entscheidung eigentlich nur lauten: lasst sie mal schön sich weiter in der 2.Liga am Millerntor entwickeln!

    1. Die Umstellung auf das 3-5-2 ist ja erfolgt, aber brachte eben nicht wirklich die Stabilität (wegen der von dir erwähnten vielen Fehler). Bei der formation geht auch aufgrund der wenig offensiven Flügelverteidiger auch ein wenig die offensive Power flöten. Grundsätzlich hätte aber gefühlt gestern die beste Formation nicht helfen können.

  3. Moin Tim,
    ist mal wieder eine sehr gute Analyse zu einem nicht so guten Spiel. Aber ich hab mal ne Frage, hast du eine Liste wie hoch die Punkte Ausbeute in dieser Saison ist wenn der Torwart im dritten Trikot aufläuft? Gefühlt ist da in dieser Saison nichts bei rum gekommen.

    1. Hi Luca,
      nein, ahbe ich nicht. Aber das sind genau die Statistiken, die mir am meisten Spaß bereiten. Ich schau mal, ob ich ein wenig zeit dafür finde.

  4. Moin Tim, Deine Spielanalysen finde ich ja im Prinzip schön zu lesen, aber mit ner Interception im Fußball/Soccer kann ich nicht wirklich was mit anfangen, wäre vielleicht mal hier dann doch ne Xtra Erklärung wert. Ansonsten ist das nur ein weiteres „Denglischwort“ für mich, höchstwahrscheinlich aus dem Bezahlfernsehen.

    1. Klar, das erkläre ich gern. Eine Interception ist ein abgefangener Pass.
      Das Wort habe ich aus dem American Football übernommen, weil es in der Nutzung einfach leichter ist (Schreibweise ist kürzer).
      Danke für die lobende Worte und dir ein schönes Wochenende!

  5. Moin Tim,
    Danke für Deine Rückmeldung, als Sankt Paulianer „verfolge“ ich schon lange die „Käseköpfe“ dort, besonders in der letzten Saison… Zählt dann für Dich ein von der Abwehr herausgeköpfter (Flanken/Pass)Ball auch als Interception? Und was hilft mir dieses dann bei der (Deiner) Analyse, denn es gibt doch wohl auch schlechte Pässe als auch Flanken beim Fussie, oder?
    GlG
    Micky

    1. Hi Micky,
      sowas geht üblicherweise als „Klärung“ in die Statistiken ein. Wie da die Grenze zur Interception gezogen wird? Bei der Interception giobt es gleich Ballkontrolle, bei der Klärung wird ja erst einmal nicht zielgenau gepasst. Das ist ein Unterschied, wenngleich es sicher Fheler in der Aufnahme der Statistiken gibt (Klärung wird als Interception markiert und andersrum).
      Ja, natürlich, die Bälle können auch einfach immer schlecht gespielt sein. Sind sie ja in gewisser Art und Weise auch, wenn der Gegner den Ball bekommt. Allerdings sich Interceptions auch immer ein deutlicher Anzeiger für eine gute Positionierung einzelner Spieler, aber auhc des gesamten Teams.

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