Lage am Millerntor – 12. Februar 2024

Lage am Millerntor – 12. Februar 2024

Der FC St. Pauli verliert beim 1. FC Magdeburg erstmals in dieser Saison ein Ligaspiel, die Polizei macht Dinge, Fans protestieren, Taylor Swift trinkt mit und U23 und U19 gewinnen. Die Lage am Montag.

FCSP-News

0:1 beim 1. FC Magdeburg

Es musste ja so kommen: 25 Ligaspiele ohne Niederlage. Außerdem noch nie in der Vereinsgeschichte gegen Magdeburg verloren. Wenn zwei solche Serien aufeinandertreffen… naja.
Trotzdem hätte der FCSP hier in Führung gehen (Chance durch Eggestein) oder zumindest einen Punkt holen können.

Einerseits in Anbetracht der anderen Ergebnisse des Wochenendes eine große verpasste Chance, denn man hätte den bereits vorhandenen Vorsprung weiter ausbauen können. Andererseits natürlich genau deswegen eben auch ein Spieltag, an dem so eine Niederlage eher zu verschmerzen ist, als es beispielsweise letzte Woche eine Niederlage gegen Fürth gewesen wäre.

Die ausführliche Analyse von Tim findet Ihr hier: „Schwache Leistung auf schwachem Platz“
Auch das „Nach dem Spiel“-Gespräch von Casche mit Thomas vom „Nur der FCM“-Podcast ist bereits online, wo auch die „Erlebnisse“ mit Ordnungsdienst und Polizei Thema waren, dazu gleich noch mehr.

Das Gegentor

Hier jetzt auf Nikola Vasilj einzuprügeln ist mir viel zu billig. Ja, der Pass vor dem Gegentor war zu lasch. Ja, auch vorher hätte es schon ein Gegentor nach einem Fehlpass geben können. Ja, sein Fehler. Ja, auch Karol Mets hätte besser reagieren können.
Aber genau dieses anspruchsvolle Kurzpassspiel hinten raus hat uns umgekehrt schon in so vielen Situationen geholfen und brachte auch in Magdeburg durch anschließende, öffnende Pässe viele Vorteile. Geht das dann mal schief, sieht man doof aus, klar. Vielleicht war auch die Wahrscheinlichkeit auf holprigem Geläuf etwas höher, dass dies passiert.
Passiert dann halt auch. Weitermachen.

Der Platz

Ja, der war schlecht. Deswegen wird er jetzt auch ausgetauscht.
Nein, das war nicht der Grund für die Niederlage, auch wenn es vielleicht dem Gegner etwas mehr in die Karten spielte. Unterm Strich hat auch der FCM auf diesem Rasen gespielt und eben ein Tor mehr erzielt als wir.

Der Schiedsrichter

Fabian Hürzeler zürnte (wie so oft allerdings), auch Tim äußerte in seinem Bericht dezente Kritik an Schiedsrichter Max Burda aus Berlin.
Schiedsrichterbeurteilungen sind nun mal sehr subjektiv, häufig fallen sie auch je nach Ergebnis in die eine oder andere Richtung aus. Ich selbst fand die Leitung von Burda sehr gut, da er eine einheitliche Bewertung der Zweikämpfe hatte und auf beiden Seiten sehr viel laufen ließ. Dass da im Laufe der 90 Minuten auch mal eine Entscheidung bei ist, die man nicht so teilt, liegt in der Natur der Sache – am Schiedsrichter-Gespann lag die Niederlage aber ganz sicher noch weniger als am Platz.

Ordner- und Polizeieinsatz

Die Hinreise funktionierte überraschend gut, auch beim Umsteigen in Uelzen sowie dem Marsch zum Stadion gab es keinerlei Probleme. Die Kontrollen am Stadion erschienen bereits leicht unverhältnismäßig, teilweise wurden medizinische oder Hygiene-Artikel einbehalten, zudem wirkte der Ordnungsdienst alles andere als deeskalierend, vorsichtig formuliert.

Nach Abpfiff gab es dann nur drei Shuttlebusse, diese fuhren nach Herrengraben. Von dort sollte es, wie schon auf dem Hinweg, nach Neustadt gehen, allerdings fehlte ja noch eine Shuttlebus-Besatzung. Diese sollte dann direkt nach Neustadt geshuttlet werden.
In Neustadt wollte man dann auf eben diesen Bus warten, was die Polizei aber offenbar anders sah und die Wartenden ohne Not auf unverhältnismäßige Art und Weise in die Züge zwang, vereinzelt kam es zu Verletzungen. Und wofür? Damit man dann im Zug noch 45 Minuten auf das Eintreffen des anderen Busses warten konnte. Danke an die Magdeburger Fans, die sich hier solidarisch verhielten.
Wenn Ihr von dem Polizeieinsatz betroffen seid, meldet Euch bei der Braun-Weißen Hilfe. Diese wird voraussichtlich im Verlauf des Tages auch noch eine Stellungnahme veröffentlichen.
+++ Update +++ Da ist sie auch schon: // Instagram

Auch die Fanhilfe Magdeburg kritisierte in ihren Instagram-Stories sowohl die Bundespolizei als auch die sehr einseitige Darstellung dieser, die dann leider, wie üblich, über die Pressestelle auch wieder unkommentiert den Weg in die überregionalen Medien fand.

Weitere Links

Hauke Wahl beim NDR

Wie in solchen Konstellationen üblich, hatte Hauke Wahl gestern einen Doppeltermin beim NDR. Zunächst traf er sich zum Gespräch bei NDR 90,3 (15min), anschließend saß er im N3-Sportclub (noch nicht online).

Kollaustraße Mallorca

Wie berichtet, verlegt der FC St. Pauli seine Trainingswoche nach Mallorca, da die Bedingungen an der Kollaustraße eine vernünftige Vorbereitung auf das nächste Pflichtspiel nicht hergeben und der Rasen an der Kollaustraße ausgetauscht werden soll. Der Verein ist aktuell bemüht, den entstandenen PR-Schaden mit Fahrrad- und Klima-Artikeln auszugleichen.
Sollte von Euch sich jemand mit dem Rad auf zum Training machen wollen, fahrt ruhig schon los – auch wenn die genauen Trainingszeiten noch nicht bekannt gegeben wurden. Heute ist jedenfalls erst mal Anreisetag, zwei Tage nach dem Spiel wäre sonst aber ja auch trainingsfrei gewesen.

Lage der Liga

Freitag

Der Hamburger SV traf auf Hannover 96 und es entwickelte sich ein wildes Spiel, ähnlich dem letzten Heimspiel des Nachbarn gegen den KSC, mit dem gleichen Endergebnis von 3:4 (1:3). Nach einem schnellen 0:2 und einem 1:3 zur Pause kam man durch Glatzel in der 86. Minute zum Ausgleich. Doch die 16 Minuten Nachspielzeit (zu Fanprotesten generell: siehe Döntjes) nutzte man nicht zur Führung, sondern zur Dezimierung. Benes stieg im Mittelfeld überhart von hinten ein und kassierte VAR-Rot, Hannover erzielte die Führung und schließlich durfte auch der zur Pause eingewechselte Hadzikadunic noch mit Gelb-Rot vorzeitig das Geläuf verlassen.
Medial erhebt sich nun eine Trainerdiskussion. Unverständlich, wo Welttrainer Tim Walter mit dieser Rumpeltruppe doch immer noch auf Rang 3 liegt. // Sportschau-Highlights
+++ Update +++ Mein Gott, Walter…

Schiedlich, friedlich trennen sich der SV Wehen Wiesbaden und der 1. FC Nürnberg mit 1:1 (0:0). Prtajin hatte die Gastgeber dabei nach einer Stunde in Führung gebracht, Márquez glich zehn Minuten später aus – und viel mehr gibt es auch nicht zu erzählen. Beide verharren damit im Mittelfeld der Tabelle. // Sportschau-Highlights

Samstag

Fortuna Düsseldorf verpasste gegen die SV Elversberg einen Sieg und musste am Ende mit einem 1:1 (1:0) leben. Dabei hätte die mit zahlreichen Karnevalskostümen gefüllte Heimkurve durchaus in der ersten Hälfte mehr Tore bejubeln können. In der zweiten Hälfte kam die SVE aber zum Ausgleich und der Fortuna fehlten die Mittel, um mit einem weiteren Treffer näher an die Aufstiegsplätze heranzurücken. Zwei Punkte aus den vier Ligaspielen dieses Jahres deuten daraufhin, dass man sich wohl auf das Pokalhalbfinale in Leverkusen konzentrieren muss, wenn es am Saisonende etwas zu feiern geben soll. // Sportschau-Highlights

Back in business ist Eintracht Braunschweig nach dem 2:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC. Bärenstarke vier Siege aus den letzten fünf Spielen hat unser nächster Gegner damit eingefahren und somit die Abstiegsränge vorerst verlassen. Ein Strafstoß und ein Abstaubertor sorgten für die Treffer, zusätzlich wurden einige gute Kontermöglichkeiten nicht ausgenutzt. // Sportschau-Highlights

Abendspiel

Abstiegsangst auf dem Betzenberg: Der 1. FC Kaiserslautern verliert nach Pausenführung gegen den SC Paderborn mit 1:2 (1:0). Dabei war mit dem frühen Führungstreffer durch Elvedi (3.) alles gut losgegangen, weitere Treffer hätten durchaus folgen können.
Doch ein (absolut berechtigter) VAR-Handelfmeter und ein Gegentor nach Ecke drehen die Begegnung, der FCK fällt nach dem Spieltag auf den Relegationsplatz. // Sportschau-Highlights

Sonntag

Big Points für Holstein Kiel! Während oben alle anderen Teams Federn ließen, gewannen die Störche gegen Schalke 04 völlig verdient mit 1:0 (0:0) und springen damit auf Rang zwei. Während Schalke quasi ohne Torchance das Spiel beendete, war Holstein das klar bessere Team und erzielte durch Steven Skrzybski in der 55. Minute volley nach Ecke das Tor des Tages.
Während der KSV heute gerne auf die Tabelle schaut, ist Gelsenkirchen nur noch zwei Punkte vom direkten Abstiegsplatz entfernt. // Sportschau-Highlights

Die SpVgg Fürth verliert gegen Hertha BSC mit 1:2 (0:1) und verpasst so die Chance, wieder am HSV vorbeizuziehen. Dabei erzielte Marc-Oliver Kempf gleich zweimal per Kopf die Führung (34. und 63.), nach Ecke und Freistoß. Beim zweiten Treffer aber knickte er um und musste verletzt ausgewechselt werden. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Branimir Hrgota nach einer knappen Stunde erzielt. In der Nachspielzeit bekam Andreas Niederlechner (Hertha) noch Gelb-Rot für eine leichte Unsportlichkeit. // Sportschau-Highlights

Haste Scheiße am Fuß… VfL Osnabrück und Hansa Rostock trennen sich 0:0. Spiel auf ein Tor, Chancenwucher, Pech – und Markus Kolke. Osnabrück hat „nur“ elf Spiele verloren und damit weniger als die vier Teams vor ihnen. Allerdings hat man neun Spiele Unentschieden gespielt, so auch hier – und das gibt mit der Drei-Punkte-Regel einfach zu wenig Punkte. Bester Beweis: Aus den letzten sechs Spielen gab es nur eine Niederlage – aber eben auch nur fünf Punkte aus fünf Remis. Dabei waren insbesondere gestern die Chancen durchaus da, aber der Ball wollte einfach nicht rein. // Sportschau-Highlights

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Regionalliga Nord (m/w)

U23 holt drei Punkte in Lohne

Die U23 setzt ihre gute Kalenderjahresbilanz fort und holt mit einem 3:1 (1:1) bei Blau-Weiß Lohne die nächsten drei Punkte. Dabei betrieb Lohne besonders in der ersten Halbzeit Chancenwucher und hätte deutlich führen müssen, traf aber erst nach 32 Minuten nach einer Ecke mit einem abgefälschten Schuss aus dem Gewühl heraus zur Führung. Kurz vor der Pause gelang dem FCSP durch Luca Günther der Ausgleich (43.).
Beim 1:2-Führungstreffer (47.) eroberte Lee zunächst hinten den Ball, machte sich auf den Weg nach vorne, bekam den Ball wieder, schickte noch einen Gegner ins Karussell und erzielte dann überlegt die Führung. Beim 1:3 (56.) stand dann der Gegner mit einem Luftloch nach langem Torwartabschlag Pate, welches Mika Clausen mit einem sehenswerten Heber ausnutzen konnte. Anschließend spielte das Team den Auswärtssieg souverän herunter.

Ein Thema, welches die U23 ebenfalls betrifft: Die Gegengerade im Edmund-Plambeck-Stadion war seit Saisonbeginn von der Feuerwehr aufgrund von Sicherheitsmängeln gesperrt, weshalb nur noch die Kurve hinter dem Tor und die Sitzplatztribüne genutzt werden durften. Die Stadt Norderstedt als Eigentümerin des Stadions hat nun zumindest schon mal das Budget für eine Sanierung bewilligt. // Facebook

Testspielsieg der 1. Frauen

Die 1. Frauen bestritten ihr erstes Testspiel des Kalenderjahres. Gegen den Oberligisten SpVg Aurich gelang an der Feldstraße ein 1:0 (1:0)-Erfolg, den Madeline Gieseler in der 17. Minute sicherstellte. Gieseler war erst in der Winterpause vom TSV Siems zum FCSP gewechselt – nach dem Einstand nach Maß folgte aber leider zu Beginn der 2. Hälfte eine Verletzung, wir wünschen gute Besserung.
Fotos: Matthias von Schramm (FB)

Junioren-Bundesliga

U19 dreht Heimspiel gegen Hansa Rostock

Zur Pause stand es am Brummerskamp zwischen der U19 und Hansa Rostock noch 0:0, die Gäste hatten sich aber bereits durch eine Gelb-Rote Karte (31.) dezimiert. Umso ärgerlicher, dass Claas Zamzow in der 54. Minute das 0:1 erzielen konnte. Allerdings ließ sich die U19 nicht aus der Ruhe bringen und konnte durch Luis Jahraus (75.) und Noah Palapies (85.) noch den 2:1-Heimsieg einfahren.
In der Tabelle bedeutet dies Rang sechs, nächste Woche geht es zum Tabellennachbarn Hannover 96.

Fanszene-News

Braun-Weiße Hilfe: Video-Überwachung am Millerntor

Die Düsseldorfer Gästefans wurden beim Pokalspiel permanent und ohne erkennbaren Grund durch die Polizei gefilmt, wie die Braun-Weiße Hilfe auf Instagram mitteilte.
Umso unverständlicher, wenn das Stadion ohnehin schon flächendeckend videoüberwacht ist – mehr als plumpe Provokation fällt einem da als Grund nicht wirklich ein.

Video zur Demo gegen Rechts

USP hat ein Video zur Demonstration gegen Rechts veröffentlicht, welche letzte Woche nach dem Heimspiel gegen Fürth stattfand. // YouTube

Döntjes

Fanproteste gegen den DFL-Investoreneinstieg

Kurz noch ein Nachtrag zu Freitag: Mehrere Fanbündnisse (BAFF, F_In, FC Fairplay!, Queer Football Fanclubs und Unsere Kurve e. V.) veröffentlichten ein gemeinsames Statement als Antwort auf die DFL. Tenor: „Ohne Verhandlungsmasse kein Dialog“.

Ansonsten gab es wieder einiges an Protesten und auch längerfristigen Unterbrechungen. Das Ziel, die DFL durch die Unterbrechungen insbesondere auch an ihrer bisherigen Verlässlichkeit für die TV-Planung zu treffen, wird dabei immer konsequenter verfolgt. Mit flüssigen Farbbeuteln (Nürnberg), Fahrradschlössern (HSV) und Würfeln (Kiel) waren auch wieder neue Ideen dabei, so dass die Proteste weiterhin für die DFL unberechenbar bleiben. Blöd, blöd…

Besondere Aufmerksamkeit erzielte dabei Hannover 96, die Martin Kind ins Fadenkreuz setzten und damit dafür sorgten, dass beide Teams vom Schiedsrichter in die Kabinen gebeten wurden. Dazu habe ich mich bereits am Samstag ausführlicher geäußert.
Da das auch in den Kommentaren kontrovers (aber absolut überwiegend sehr respektvoll und sachlich) diskutiert wurde, möchte ich noch ergänzen: Der Kommentar erschien insbesondere als Counterpart zu der bis dahin herrschenden, medialen Darstellung à la „Ekelhafte Grenzüberschreitung“. Ich selbst würde auch keinen Doppelhalter mit einem Fadenkreuz hochhalten. Mir fehlt aber die Einordnung in den Gesamtkontext und Kinds Rolle bei den aktuellen DFL-Protesten sowie die Thematisierung von Saudi-Arabien als potentieller (indirekter) Partner und außerdem ein ähnlicher Aufschrei bei vergleichbaren, anderen Protesten. Beispielsweise fertigten nach Dynamo auch Braunschweiger Fans am Wochenende eine queerfeindliche Tapete zum Thema „Geschlechter“ an (queer.de). Aufschrei, Spielunterbrechung und anschließende mediale Skandaldiskussion? Fehlanzeige.

Dresden gegen Lübeck startet verspätet aufgrund von Polizeimaßnahmen

Verzögerungen des Anpfiffs sind bekanntlich für DFB und DFL fast so schlimm wie Spielunterbrechungen. Dementsprechend dürfte dann ja der Polizei in Sachsen demnächst eine fette Rechnung ins Haus stehen, denn die war Schuld, dass der Anpfiff der Partie Dynamo Dresden gegen den VfB Lübeck etwa 15 Minuten später stattfand.
Klingt harmlos – tatsächlich aber gab es laut VfB Lübeck eine Identitätsfeststellung bei etwa 200 Personen, die drei Stunden(!) dauerte. Grund hierfür sollen Straftaten Einzelner beim Spiel in Aue zwei Wochen zuvor gewesen sein.

Superbowl Commercial

Nein, keine Angst. Kein Spoiler.
Ich verrate auch nicht, wie viele Shots Taylor Swift getrunken hat, als sie lachend beim „Taylor Swift-Trinkspiel“ teilnahm und sich einen genehmigte, wann immer sie auf der Leinwand gezeigt wurde. Aber zumindest einen Werbebeitrag möchte ich hier dann doch einbetten: // YouTube

125 Jahre Werder Bremen

Ich war immerhin etwa dreizehn Jahre fußballspielendes, aktives Mitglied des SV Werder Bremen von 1899 e. V., daher nutze ich diese Plattform, um ganz herzlich zum 125. Geburtstag zu gratulieren, was im Stadion auch mit einer 360-Grad-Choreo zelebriert wurde. Das Heimspiel gegen Heidenheim endete trotzdem mit einer 1:2-Niederlage.

Choreo im Weserstadion beim Spiel Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim, anlässlich des 125. Geburtstages des SV Werder.
Choreo im Weserstadion beim Spiel Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim, anlässlich des 125. Geburtstages des SV Werder.
// (c) Stuart Franklin / Getty Images via OneFootball

Stop making stupid people famous

Heute: Fredi B.

Zu guter Letzt

Flachköpper! // Instagram
(Babelsberg kam später noch zum 1:1-Ausgleich.)

Forza St. Pauli!
// Maik

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11 thoughts on “Lage am Millerntor – 12. Februar 2024

  1. Moin, kann mir mal jemand erklären warum unsere Spieler (meistens die Abwehrspieler) bel den Kicker Noten immer so schlecht wegkommen. Man muss sich nur die durschnittsnote von Nikola Vasilj angucken. Auch Magdeburg hat kein gutes Spiel gemacht, die schlechteste Note dort ist allerdings 1(!) 4. Afolayan dee mMn ein gutes spiel gemacht hat, bekommt auch nur eine 4. Was für ein Schwachsinn.

  2. Sorry Maik, ich verstehe ja, dass du als Kollege, sozusagen, eher Verständnis für einen Schiedsrichter aufbringen kannst als jemand der das Geschehen nur als Fan bewertet aber ich bin ganz bei Tim: das war doch keine Linie. Fouls z.B. gegen Dapo die einmal mindestens Gelb und einmal schon eher dunkelgelb waren überhaupt nicht zu pfeifen, uns dann aber für ein absolutes Allerweltsfoul Gelb zu zeigen ist einfach unterirdisch.

    Mag sein, dass Fabi sich mitunter zu sehr an den Schiris abarbeitet (diesmal war wohl der Hauptkritikpunkt, dass die Magdeburger teilweise mit drei, vier Leuten gleichzeitig den vierten Offiziellen bedrängt haben während er regelmäßig für weit weniger Gelb sieht) aber ich ertappe mich schon recht oft dabei ihm in der Sache, wenn auch vielleicht nicht der Form, zuzustimmen.

    Klar waren letztlich weder Schiri noch Platz daran Schuld, dass wir verloren haben. Aber sie machen es halt auch nicht leichter das mit Gelassenheit zu ertragen.

    1. Haha, lustigerweise hatten Tim und ich (wie Du Dir denken kannst) heute schon eine recht ähnliche Diskussion.
      Tim hat auch explizit auf zwei Situationen mit Dapo verwiesen, bei der er jeweils gerne Gelb gesehen hätte, einmal aber nicht mal gepfiffen wurde.
      Ich blieb dabei, dass ich bei der einen Situation auch kein Gelb sehe und man bei der anderen durchaus auf „kein Foul“ entscheiden kann.
      Es endete dann mit einer unflätigen „Geh in Deine Schiri-WhatsApp-Gruppe“ Beschimpfung 🙂

      Ich kann verstehen, dass man das als FCSP-Fan so sieht… und im Stadion sieht das alles auch nochmal anders aus. Aber wenn ich die Szenen jetzt so sehe… kann man sicher auch anders entscheiden, passt aber für mich so.

      Kollegiale Grüße 😬

    2. Dem schließe ich mich an. Drei gelbwürdige Fouls gegen Dapo, alles nicht mal gepfiffen. Die ersten beiden kamen – nach meiner Erinnerung – von ein und dem selben Spieler (glaube Bell Bell). Da hätte es Gelb-Rot geben müssen. Wir reden hier also nicht über Klimbim.

  3. Max Burda hatte schon einige wilde Entscheidungen dabei. Man kann es als Linie bezeichnen, auch wenn er diese 2. Halbzeit nicht mehr halten kann. Leider eher zu unseren Ungunsten.
    Das Problem beschreibt Tim damit, dass Magdeburg besser darauf eingestiegen ist. Sehe ich ähnlich. Auch schon aus Stadionsicht. Unser Team hat es leider verpasst, mal einem Magdeburger (im Rahmen des vermeintlich Erlaubten) weh zu tun und so den Schiedsrichter in Zugzwang zu bringen. Dass wir auch dreckig können, haben wir schon in anderen Spielen bewiesen.

  4. Thema Walter:

    > Merlin Polzin übernimmt einstweilen die Trainingsarbeit und die Vorbereitung für das Auswärtsspiel am Sonnabend (17.02.24) beim F.C. Hansa Rostock. Unterstützt wird er dabei durch Loic Fave, der in der Winterpause als Leiter Sport des Nachwuchsleistungszentrums verpflichtet worden war, und Torwart-Trainer Sven Höh.

    Loic Favé jetzt vorerst beim HSV auf der Trainerbank der zweiten Liga. Tut ein wenig weh.

    1. Tut weh in dem Sinne, dass da jetzt echte Kompetenz auf der Bank sitzt, ja 😉

      Aus fussballromantischer Sicht würde ich ihm keinen Vorwurf machen wollen. Er war ja nun wirklich nicht super lange bei uns.

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