2. Bundesliga Adventskalender – Türchen 16

2. Bundesliga Adventskalender – Türchen 16

Der MillernTon präsentiert: Den Adventskalender 2023.
Thema in diesem Jahr: Die 2. Bundesliga der Männer, ihre Rekorde und besonderen Momente.
Titelfoto: Stefan Groenveld

Seit 13 Jahren spielt der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga. Der Club und diese Spielklasse sind inzwischen enorm eng miteinander verwachsen. Zu jedem Rekord, jeder Kuriosität gibt es eigentlich einen Bezug zum FCSP. Aber was gab es für Rekorde? Was für Kuriositäten? Der MillernTon-Adventskalender möchte Euch dieses Jahr auf eine Reise durch die 2. Bundesliga schicken.

Der Ablauf bleibt ähnlich wie in den Jahren zuvor: Morgens um 07.00h öffnet sich ein Türchen. Ihr habt dann bis zum Folgetag um 06.59h Zeit, dieses zu lösen. Die Antworten schreibt Ihr bitte als Kommentar unter das entsprechende Türchen. Damit alle Rätselspaß haben, werden wir die Kommentare erst am Folgetag veröffentlichen. Dann erscheint auch eine Auflösung des Rätsels, jeweils unter dem neuen Rätseltext.

Und nun: Viel Spaß mit dem heutigen Rätsel!

Rätsel – 16. Dezember

Wieder sind wir in Drei-Punkt-Gefilden gefangen, weil mir die Rechnung sonst zu komplex wird. Der FC St. Pauli kam mal nahe ran, kurz nach dem Abstieg. Doch am Ende fehlten sie (eigentlich sogar noch viel weniger), sowohl für die Spiele gegen den Bären (oder ist es eine alte Bärin? – ich bin verwirrt!), aber auch für den Rekord. Diesen hat ein anderer Club inne. Der war ein Jahr später übrigens dann auf FCSP-Spuren (Um chronologisch sauber zu bleiben: Der FCSP wandelte hier auf den Spuren).

Und meine Güte, was das für ein Kader damals gewesen ist! Vater eines ehemaligen deutschen Nationalspielers, ehemaliger deutscher Nationalspieler. Zwei Spieler, die mal Trainer von Bundesligisten waren. Ein aktueller Bundesligatrainer, der seinen Torwart von damals nun an der Seitenlinie hat. Die Rekord-Saison war auf jeden Fall das erste richtig fette Ausrufezeichen eines anderen Trainers. Übrigens folgte nach Rekord und Fast-Rekord ein weiterer Rekord, allerdings in negativer Hinsicht. Das wird dem Club aber ziemlich egal gewesen sein.

Welchen Verein und welche „Bestmarke“ suchen wir?

Auflösung – 15. Dezember

Nein, das ist sicher kein Rekord, den man in den Rekordbüchern findet. Am Ende der Saison 95/96 stieg der VfL Bochum auf und wies damit erneut nach, dass er “unabsteigbar” ist. Die beiden anderen Aufsteiger, Bielefeld und Duisburg, sind aktuell drittklassig. Der FC St. Pauli, momentan Spitzenreiter, war damals Bundesligist. Sowieso befanden sich nur drei Clubs in der Saison 95/96 in der Liga, die auch heute Zweitligisten sind. Die Saison von Hertha, Nürnberg und Hannover war allerdings sehr unerfolgreich. Hertha rettete sich auf Platz 14, Hannover und Nürnberg stiegen am Saisonende ab.

Klarheit über den Rekord schafft das nicht. Es sei denn, man hat sich die Abschlusstabelle der Saison genau angeschaut und festgestellt, dass beim FSV Zwickau irgendetwas komisch ist. Denn das Team landete, auch dank 14 Treffern von Jörg Kirsten (keine Verbindungen zu Namensvetter Ulf), am Saisonende auf dem fünften Tabellenplatz. Und das trotz, und jetzt kommt endlich der Rekord, eines negativen Torverhältnisses. 39:48 lautete das am Saisonende. Nach 29 Spieltagen stand Zwickau noch auf einem Aufstiegsplatz (auch schon mit negativem Torverhältnis). Aus den letzten fünf Spielen gab es aber nur noch einen Punkt und so stand man am Ende mit einem Torverhältnis von -9 auf dem fünften Platz. Je nach Sichtweise ist er positiv oder negativ, ein Rekord ist es aber in jedem Fall.

// Tim

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19 thoughts on “2. Bundesliga Adventskalender – Türchen 16

  1. [Antwort nach dem Kommentar zur gestrigen Lösung abgetrennt, damit der Kommentar schon vorher veröffentlicht werden konnte. / Maik]

    Das heutige Rätsel scheint ja vermeintlich einfach zu sein…

    Zumindest, wenn es sich um den FSV Mainz 05 handelt. Der hatte nämlich in der Saison 01/02 64 Punke und hat damit den Rekord desjenigen, der mit den meisten Punkten nicht aufgestiegen ist.

    Ein Jahr später hätte Mainz diesen Rekord fast wieder kassiert, blieb mit 62 Punkten und 25 Toren auf dem 4. Platz jedoch knapp darunter.

    62 Punkte und 25 Tore, hatte der FC St Pauli in der Saison 11/12 und wäre mit 64 Punkten dritter geworden, was mit der Relegation gegen Bärlin belohnt worden wäre.

    Wobei uns damals auch 5 Punkte gereicht hätten, Das direkte Duell gegen Düsseldorf haben wir damals verloren.

    Die Spieler zähle ich jetzt nicht alle auf. Dafür sitzt der Stachel von gestern noch zu tief. Aber das Lieberknecht mittlerweile mit einem Torwarttrainer namens Dimo Wache in Darmstadt arbeitet, sollte man wissen.

  2. Negative Tordifferenz auf dem 5. Platz… Alter! Was sind denn das für Antworten???
    Was kommt als nächstes? Der Verein mit den meisten Vokalen im Vereinsnamen??

    O.k. Mario. Ganz locker in die Meditations-Stellung gehen und die Blutdruck-Tabletten inhalieren. Bloß nicht aufregen…

    Das heutige Rätsel scheint ja vermeintlich einfach zu sein…

    1. Tiiiiiim! Er hat das morgige Rätsel schon erraten!!!

      (Deine folgende Lösung hab ich manuell abgetrennt, die ist also nicht verloren. Ob sie richtig ist, sag ich aber natürlich noch nicht.)

  3. In der Saison 2001/02 hatten FSV Mainz O5 unter Kloppo, mit Lieberknecht und Dimo Wache, Manuel Friedrich, Voronin und Sandro Schwarz die höchste Punktzahl in der 2. Liga erreicht OHNE unter die ersten drei zu kommen.
    64 Punkte sind einsamer Rekord für den 4.Tabellenplatz.

  4. Ich schreibe mal, obwohl das wahrscheinlich schon wieder alles nicht gesucht ist. Saison 01/02 Mainz steigt (Mit Lieberknecht/Wache) im Kader trotz 18 Siegen nicht auf. Selbiges schaffte der FCSP 11/12. Saison 02/03 Mainz steigt (Ohne Lieberknecht im Kader(!!) der war da nämlich schon weg, ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich eh nicht mehr weiß, welcher Hinweis für welche Saison gilt) mit Trainer Klopp trotz 19 Siegen nicht auf.

    Krass übrigens damals der letzte Spieltag, von dem ich bis heute felsenfest glaube, dass die Nummer in Frankfurt nicht mit rechten Dingen zuging. Andererseits hätte Mainz bei Absteiger Braunschweig nicht bei einer 4:0 Führung das Tor schießen lassen dürfen, obwohl ich fest glaube, dass Frankfurt dann noch ein Tor gemacht hätte. Wie gesagt. Ich glaube nicht an dieses Wunder.

    In der Saison drauf stieg Mainz dann endlich auf. Mit lediglich 13 Siegen, dafür aber mit sagenhaften 15 Unentschieden.

    So wie ich das hier aber kenne, ging es bei diesem Rätsel um etwas anderes.

  5. Moin, ich glaube es handelt sich um den FSV Mainz 05 in der Saison 2001/2 und die erste Herbstmeisterschaft die nicht zum Aufstieg gereicht hat.

  6. Bevor ich mich noch weitere Runden im Kreis drehe, lege ich mich auf den FSV Mainz 05 fest.
    In der Saison 2001/02 wurde Mainz unter Jürgen Klopp mit 64 Punkten punktbester Nichtaufsteiger der 2.Liga.
    Damals stand Torsten Lieberknecht im Kader, der aktuell, gemeinsam mit seinem damaligen Mannschaftskollegen und Torwart Dimo Wache, bei Darmstadt 98 als Trainer an der Seitenlinie steht.
    Der negative Rekord, der den Mainzern wohl völlig egal sein dürfte, ist der, dass sie in der Saison 2003/04 als bisher einzige Mannschaft mit lediglich 54 Punkten den Aufstieg in die 1.Liga feiern konnten.

  7. Okay, einfach war das nicht, trotz der Kombo Lieberknecht/Wache, die den Verein recht schnell eingrenzte. Aber wer ist aus dem Kader der Saison 2001/02 (die Mainz 05 übrigens zum punktbesten Nicht-Aufsteiger der 2. Liga-Historie macht (und ich dachte bisher, das hätte der Tom Wolter-Verein letztes Jahr geschafft…)) ist denn der Vater eines ehemaligen Nationalspielers???

    Manuel Friedrich, Jürgen Kramny, Sandro Schwarz… das passt schon.

    Und ja, im Jahr später sind sie dann aufgestiegen, mit den wenigsten Punkt ever. Das wäre dann der nächste Rekord.

    Und Ralf Rangnick war mal Trainer in Hannover, das war mir auch neu…

    Aber wer ist der Vater?

  8. Des Rätsels Lösung – 16. Türchen:
    Gesucht ist der FSV Mainz 05.
    Mainz hält bis heute den Rekord des bunktbesten Nichtaufsteigers mit 64 Punkten in der Saison 01/02. Auch den Rekord des punktschlechtesten Aufsteigers hält Mainz (Saison 03/04 mit 54 Punkten).
    Trainer bei beiden Rekorden war Jürgen Klopp.

  9. Alter! Ich war wegen euch eben schon auf den Homepages von Wolfsburg, Energie Cottbus, RB Leipzig… muss ich jetzt echt wieder meine Cookies löschen, bevor das jemand bemerkt?

    Ich sag jetzt einfach, dass es Mainz 05 mit den wenigsten Punkten, die zum Aufstieg gereicht haben, war.
    Alle Punkte habe ich noch nicht gefunden, aber ein paar passen und ich will meinen Verlauf nicht noch mehr ruinieren!

    Wusstet ihr eigentlich, dass nächsten Sommer im Stadion von Dynamo Dresden Monstertruckrennen und ein Konzert von dem tiroler Volksschlagermusikheini stattfindet!? Es ist ganz schlimm und ich musste es irgendwo mal los werden…

  10. Der FSV Mainz 05 schaffte es trotz 64 Punkten in der Saison 2001/2002 als Vierter nicht in die Bundesliga – das einzige Mal, dass diese Ausbeute nicht für den Aufstieg reichte. Nachdem im Jahr darauf mehr als ordentliche 62 Punkte wieder nur für Platz 4 genügten, zeigte der junge Jürgen Klopp erstmals sein ganzes Genie als Trainer und dachte sich: „Wenn viele Punkte nicht reichen, versuchen wir es mal mit wenigen…“. Und siehe, die Mainzer schafften 2003/2004 den Aufstieg als Dritter einfach mal mit nur 54 Punkten – schon wieder Rekord.
    Zum 2001/2002er-Kader gehörten unter anderem: Uwe Neustädter (Vater von Roman, der A-Länderspiele sowohl für Deutsch- als auch Russland vorweisen kann), Nationalspieler Manuel Friedrich, die früheren Bundesliga-Trainer Jürgen Kramny und Sandro Schwarz sowie der aktuelle Lilien-Coach Torsten Lieberknecht, zu dessen Trainerstab auch der damalige Mainzer Torwart Dimo Wache zählt.

  11. 2001/02 – FSV Mainz 05.
    Lieberknecht ist aktuell mit Dimo Wache in Darmstadt, Marco Rose trainiert auch schon länger Bundesliga

    Manuel Friedrich und Roman Neustädter liefen beide für den DFB auf, letzterer konnte aber später den Verband wechseln.

    Der Rekord: die meisten Punkte ohne Aufstiegs- bzw Relegationsplatz? 64 ist ja schon eine Hausnummer.

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