FC St. Pauli Jahresrückblick 2022 – Teil 2

FC St. Pauli Jahresrückblick 2022 – Teil 2

Das Jahr 2022 ist für den FC St. Pauli alles in allem wohl ein Jahr zum Vergessen. Nach dem verpassten Aufstieg folgte eine schwache Hinrunde, an deren Ende Timo Schultz entlassen wurde. Wir schauen uns das Jahr in zwei Artikeln rückblickend an.
(Titelbild: Stefan Groenveld)

Den Rückblick auf das erste Halbjahr 2022 und den verpassten Aufstieg findet Ihr hier.
(Ja, Clickbait mit richtig geilen Verlockungen kann ich… aber das zweite Halbjahr wird ja auch nicht besser.)

Juli 2022

Neue Saison, neues Glück? Zweifel bestanden, denn nach dem Aderlass an Erfahrung hat der FCSP das jüngste Team der 2. Bundesliga, was Tim in „Zwischen Potential und Sicherheit“ thematisierte. Wir schauten endlich mal wieder auf die Dauerkartenpreise der beiden Bundesligen und fragten Euch nach Eurer Saisonprognose – immerhin 272 nahmen teil. Und wir widmeten uns den wirklich wichtigen Themen: Warum gibt es keine Pommes am Millerntor?!
Yannick veröffentlichte seine persönliche Saisonvorschau, in der er 19 Gespräche führte, u.a. mit Fans aller Zweitligisten, aufgeteilt in sieben Podcast-Episoden: „MillernTon Meets“

Der Verein hingegen stellte Weichen für die Zukunft – verkündete die (zumindest teilweise) Hauptamtlichkeit im Präsidium. Dabei störte weniger der Fakt, als der zeitliche Ablauf und die Kommunikation. Einen Tag vorm Saisonauftakt wurde Betim Fazliji verpflichtet, ehe die neue Saison verheißungsvoll startete. Gegen den potentiellen Kontrahenten im Aufstiegskampf (wer lacht denn da?), den 1. FC Nürnberg, wurde mit 3:2 gewonnen. „Das Team überzeugte mit Effizienz“ war einer der einleitenden Sätze… WER LACHT DENN DA, BITTE?!?!

Lorenz Adlung analysierte für uns die Relevanz von Schlafverhalten für Profisportler, ehe James Lawrence sich im ausführlichen Interview zu seiner Zeit beim FCSP sowie den Umständen seines Abschieds äußerte. Ausgeschlafen präsentierte der FCSP sich auch in Hannover, wo man ein wirklich gutes Spiel zeigte und sich dafür in der Nachspielzeit durch einen Kopfball von Jackson Irvine zumindest noch mit dem 2:2-Ausgleich belohnte.

Später Jubel in Hannover, der Vierarmige Jackson Irvine. // (c) Peter Böhmer

Der Monat endete mit unserer MillernTon-Live Sendung in den Fanräumen mit Jan-Philipp Kalla und einem souveränen Weiterkommen im DFB-Pokal beim SV Straelen.

August 2022

Eine 2:1-Niederlage am Betzenberg eröffnete den Monat, nach der Verpflichtung von Sascha Burchert folgte ein 3:0 gegen den 1. FC Magdeburg und mit Platz 7 jener „Top 25“-Tabellenplatz, der bis heute nicht mehr erreicht werden konnte.
Wir werteten dann auch die Saisonprognose aus und besagte 272 Menschen tippten den FCSP im Durchschnitt auf Platz 6. Allerdings bekam der 1. FC Nürnberg die zweitmeisten Nennungen bei den Plätzen 1-3, vielleicht ist das mit „Die Weisheit der Vielen“ doch nur ein Mythos.

„Rautendämmerung“ hieß dann ein Artikel nach erfolgter Systemumstellung, ehe wir wieder mal nach Rostock reisten und es neben der 2:0-Niederlage auf dem Rasen auch drumherum mal wieder keine schöne Reise war. Viele befürchteten nun auch gegen Paderborn eine Klatsche, doch es kam anders und immerhin holte man in einem richtig guten Spiel ein 2:2.

Und bevor der Monat zu Ende war, sorgte dann mit der Nicht-Vermietung des Millerntors an Teutonia für das DFB-Pokalspiel gegen RaBa Leipzig nochmal etwas Nicht-Sportliches für Schlagzeilen.

September 2022

Mit „Aktive Inaktivität“ wurde das Ende der Transferphase beschrieben, kein Stürmer war mehr geholt worden. In Fürth reichte es trotzdem für ein 2:2, leider folgte auch gegen den SV Sandhausen in der Folgewoche nur ein 1:1. In diesem Internet wurde hingegen der Twitter-Account von Collinas Erben so massiv angegangen, dass wir uns fast schon dankbar auch mal mit etwas anderem als Braun-Weißen Unentschieden beschäftigen durften.

Jackson Irvine und Connor Metcalfe mit der Enttäuschung im Gesicht nach dem Spiel.
Vier Arme, zwei Köpfe – aber wieder nur ein Punkt. // (c) Peter Böhmer

„Ein mittelmäßiger Zweitligist?“ war dann aber der Artikel, der uns zurück zum Thema brachte, „Die Suche nach der Null“ beschäftigte sich mit den vielen Gegentoren. Wie einfach wir die fangen, zeigte sich dann auch bei der 2:0-Niederlage in Regensburg, was Eric Smith zu der simplen Aussage brachte: „Wir machen es nicht gut genug“.

Die inzwischen schon siebte Episode „Female St. Pauli Stories“ mit Leah, Laura und Svenja hingegen läutete langsam die Feierlichkeiten zu „20 Jahre USP“ ein, was auch im Gastartikel von Finn „Ob organisch oder chemisch – 20 Jahre Ultrà am Millerntor“ gewürdigt wurde. // YouTube

Mindestens ebenso gefeiert wurde bei den Blindenfußballer*innen, die in Köln zum dritten Mal insgesamt und zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister wurden.

Der dritte Titel, erneut unterm Kölner Dom. // (c) Stefan Groenveld

Sportlich stand man aber inzwischen auf Rang 12 und nur noch zwei Punkte über den Abstiegsrängen. Global Soccer Network lieferte uns eine Kaderanalyse, während auch nach außen sichtbar intern „Risse statt Energie“ sichtbar wurden.
Die 1. Frauen war zwischenzeitlich auch in die Saison gestartet, hatte aber ein sehr undankbares Auftaktprogramm und viel Verletzungspech, was leider auch zu einer knappen Derbyniederlage führte – immerhin bekam das bis dahin vierköpfige Team der schreibenden Spielerinnen mit Julia „Hechti“ Hechtenberg Verstärkung.

Oktober 2022

Bevor es wieder sportlich wurde, hatte ich an der Gedenkstättenfahrt mit dem Fanladen nach Oświęcim / Auschwitz teilnehmen dürfen.
Sportlich besser sollte es werden, musste es werden – wurde es aber nicht. Gegen den 1. FC Heidenheim reichte es zuhause mal wieder nur zu einem Punkt, immerhin gab es beim 0:0 mal kein Gegentor. „Abschluss-Schwäche oder Pech im Abschluss?“ war dann aber die Frage, die man sich langsam stellen musste – und bei der 2:1-Niederlage in Braunschweig auch keine wirkliche Antwort darauf fand, außer mit jenem sehenswerten Distanzschuss von Saliakas. „Aufwand ungleich Ertrag“ hieß es danach bei Tim.

Das Derby stand an, „Die Schönheit der Chance“ wenn es sonst nicht läuft. Terminlich passend wurde vorher noch die Vertragsverlängerung von Jackson Irvine verkündet. Und tatsächlich: Bämm, 3:0, Derbysieger! Zeit, auch nochmal die besonderen Derbymomente zusammenzufassen.
Gerne verzichtet hätte man hingegen auf die Momente vor Anpfiff mit der Polizeigewalt, was uns auch ein paar Tage später noch beschäftigte.

Hamburg, Deutschland, 14.102022 - Die Spieler des FC St. Pauli feiern einen eigenen Treffer im Spiel gegen den Hamburger SV. Copyright: Stefan Groenveld
Heimsieg! // (c) Stefan Groenveld

War dies die Wende, würde nun alles gut werden? Über 90 Minuten lang sah es so aus, denn auch im DFB-Pokal beim SC Freiburg führten wir – ehe uns zwei sehr späte Gegentore zuerst in die Verlängerung und dann um ein Elfmeterschießen brachten.
Nachdem wir das Thema „Aufbaugegner“ beleuchtet hatten, ging es zu Arminia Bielefeld – und wir erfüllten quasi nachträglich die gefühlte Wahrheit des eben erwähnten Artikels, nachdem wir die erste Hälfte dominiert hatten aber dann doch 2:0 verloren.

Während die Frustration beim Profiteam immer mehr zu nahm („An den Enden fehlt es beim FC St. Pauli“) und ein 1:1 gegen ein ersatzgeschwächtes Darmstadt diese nur teilweise auflösen konnte, holten zumindest die 1. Frauen endlich den ersten Saisonsieg und startetengleichzeitigeinebeachtlicheSiegesserie.

November 2022

In der Monatssendung befassten wir uns nochmals mit der Polizeigewalt beim Derby, während Tim sich im Detail mit der Auswärtsschwäche des FCSP auseinandersetzte. Noch war ja Zeit diese zu beenden… aber es folgte eine 1:0-Niederlage in Düsseldorf.
Und was folgte oft auf Auswärtsniederlagen? Ein Unentschieden zuhause, korrekt… mit dem 0:0 gegen Holstein Kiel auch mal wieder ein torloses. „Dysbalancen beim FCSP“ also, nur noch eine Gelegenheit das Gleichgewicht zwischen offensiver Power und defensiver Stabilität zu finden – und dann spielt man beim Karlsruher SC 4:4.

Fin Bartels in ungewohnten Farben // (c) Peter Böhmer

Während die Weltmeisterschaft in Katar am Horizont auftauchte, bereitete Oke Göttlich schon mal verbal die Freistellung von Timo Schultz vor und das Vereinsmuseum feierte den 10. Geburtstag.

Dezember 2022

Den Dezember hindurch begleiteten wir Euch mit unserem Adventskalender und täglichen Rätseln rund um Spieler der letzten Jahrzehnte, die die teils hohen Erwartungen in aller Regel nicht erfüllen konnten.
Ansonsten wäre es wohl abgesehen von den Neuverpflichtungen Elias Saad und Maurides ein recht ruhiger Monat gewesen – wenn da nicht noch die FreistellungvonTimoSchultzgewesen wäre.
Früh zeichnete sich ein „Vertrauen in Hürzeler“ ab, was sich am Tag vor Heiligabend auch bestätigte.

Rund um die Mitgliederversammlung sprachen wir vorab mit den ausscheidenden Aufsichtsräten, schauten vor der Versammlung auf die Wahlen und Anträge und konnten danach zumindest feststellen, dass das höchste Organ des Vereins funktioniert.

Mitgliederversammlung // (c) FC St. Pauli

Und falls Ihr Euch mal wieder fragt, warum man Jahresrückblicke nicht zu früh veröffentlichen sollte: Weil auch am 27. Dezember noch ein Co-Trainer verpflichtet werden kann – Herzlich Willkommen, Peter Németh. Sollte es jetzt vor Silvester noch eine weitere Personalie oder ähnliches geben – okay, dann holen wir das im neuen Jahr nach.

Ausblick auf 2023

Und was wird nun? Wir gehen in die Rückrunde der 2. Liga als eines von drei Teams ohne Heimniederlage – von den acht Spielen wurden aber auch nur drei gewonnen. Wir sind außerdem das einzige Team ohne Auswärtssieg, das Team mit den wenigsten Siegen insgesamt. Dies lässt uns punktgleich mit Relegationsrang und direktem Abstiegsplatz auf Rang 15 einlaufen.
Die Spiele in Nürnberg (nur zwei Punkte vor uns) und gegen Hannover (nur zwei Plätze hinter dem Aufstieg) dürften wegweisend werden und uns früh in entspannte Fahrwasser oder aber einen brausenden Sturm bringen.

Während der Gesamtverein sich mit neuem Aufsichtsrat und den Baustellen der Mitgliederversammlung (Hauptamtlichkeit und Tarifvertrag) auseinandersetzen muss, steckt auch die U23 tief im Abstiegskampf und muss einiges dafür tun, nächstes Jahr nicht in der Oberliga Hamburg antreten zu müssen.
Die 1. Frauen hingegen sieht einer entspannten Rückrunde entgegen und hat mit dem Hamburger Pokal noch ein hohes Saisonziel. Gleiches gilt für die U19 und die U17 sowie die Handballerinnen, während die Handballer für den Klassenerhalt in der Oberliga noch ein bisschen was tun müssen.

Sicher ist: Langweilig wird uns nicht. Und am 2. Januar erscheint die nächste „Lage“.
Guten Rutsch, Forza St. Pauli!
// Maik

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10 thoughts on “FC St. Pauli Jahresrückblick 2022 – Teil 2

  1. Guten Rutsch an alle Schreibenden, Sprechenden, Fotografierenden, Diskutierenden, Lesenden.

    Danke dem Millernton- Team für die Wünsche und die sehr gute „Arbeit“ in 2022.

    Für 2023 ich wünsche euch einen guten Rutsch und mehr Freude beim Formulieren der Spielberichte.
    Tim wünsche ich zusätzlich trockene, Gegenwindfreie Fahrten an die Kollau.
    (Da hätte ich als Dauerfahrradfahrer auch etwas davon.)

    Bleibt aufmerksam und besonnen, drückt weiterhin auf die Stellen, wo es dem Verein
    weh tut.

    Ich jedenfalls freue mich schon auf jeden frischen, neuen Morgen in 2023, wenn ich eure Berichte
    lese darf.

    Walk on!

    euer Käpt´n Queerpass
    ,

  2. Danke für die Analyse

    Ja, das Schalke Spiel (ich war auch vor Ort) beschreibt die Saison bis Halbjahr 2022 perfekt.

    Es beschreibt auch meine Gefühle ziemlich gut. Ich wollte allem eine Chance geben. In mir grummelte es nämlich auch während unserer „Hochphase“ bis zum Winter 2021 mächtig. Mit gefiel der Umgang mit den Spielern, die „es nicht mehr so brachten“ gar nicht. Ich kann und will, bei allem Verständnis für sportliche Entscheidungen oder leistungsorientierte Begründungen, meine Sozialromantik nicht ad acta legen. Die Begründung, dass der Verein nun professioneller auftreten müsse und dabei auch die gehobelten Späne fliegen, ist mir auch zu schwach, weil eben auch die Begründungen das Problem haben, das sportliche Leistung extrem schwer zu beurteilen ist. Das gilt auch für die Bewertung des Trainerteams.

    Ich kann es auch klarer formulieren, mit der Entlassung von Thomas Meggle hat sich bei mir ein Riss aufgetan der sich von Personalentscheidung zu Personalentscheidung vergrößert hat. Sämtliche Entscheidungen waren zwar nachvollziehbar, aber es hat sich bai fast allen Entscheidungen ein Stil eingeschlichen, den ich überhaupt nicht schätze. Es wurde immer wieder mit Durchstechereien nachgetreten und angebliche Defizite der Entlassenen versucht die Entscheidungen zu begründen. Mit Lienen hat man noch eine friedliche Lösung gefunden, bei allen anderen krachte und knirschte es immer wieder im Gebälk. Dazu gehören die Personalien, Boll, Himmelmann, Meggle, Lienen, Kauczinski, Knoll, Buballa, Schultz, Hain, Trulsen und wahrscheinlich noch ein paar mehr.

    Alle diese Personalien sind als Schritt nach vorn verkauft worden, diesen hat es jedoch nie gegeben. Die Schwalbe tanzte immer nur einen Sommer.

    Kombiniert mit der chronischen Underperformance hat mich das sehr zermürbt. Auch unter den Fans gefällt mir die fehlende gegenseitige Akzeptanz nicht. Immer wieder kommt es auch auf den Tribünen zu Auseinandersetzungen. Fans werden klassifiziert und abgewertet, wenn sie nicht einem bestimmen Kanon folgen.

    So werden Menschen auf der JHV lächerlich gemacht und beschimpft und es wird auch noch zusätzlich nachgetreten. Auch im Umgang untereinander und zwischen den Fans ist das nicht unüblich, wenn Kritik geübt wird.

    So verblassen die Erfolge mit den Versuchen nachhaltiger aufgestellt zu sein und dem Aufbau der eigenen Marke hinter der für mich einfach unseligen Entscheidung die „alten bösen“ Geister auszukehren und das Ganze mit Wohlfühloasen, Selbstgefälligkeit, Bequemlichkeit, Vetternwirtschaft zu geißeln und verschwinden bei mir hinter einem dunklen Grollen. Die Vetternwirtschaft haben wir jetzt auch, sie ist halt das schmale Telefonbuch des Andreas Bornemann. Ausgetauscht wurden die Menschen, der sportliche Erfolg ist nicht vorhanden. Die Jugendmannschaft ist runtergerockt, die Talente wurden verkloppt, die erste Mannschaft spielt im Niemandsland mit Tendenz nach unten.

    Trotzdem haben sich alle gaaaaanz lieb und wir haben nun einen supitollen Aufsichtsrat und die große Hoffnung, das Alles viel viel besser wird. Darauf warte ich nun auch schon sehr lange. Ich gebe zu, meine Geduld ist begrenzt, meine Sicht ist subjektiv. Ich kann objektiv keine Freude an den Entscheidungen Göttlichs und seines Adlatus haben. Göttlich hat sich selbst jetzt zum gut bezahlten Manager gemacht. Zusammen mit den Vergütungen aus der DFL verdient er jetzt dann doch gut im mittleren sechsstelligen Bereich. Soviel zur Wohlfühloase.

    1. Wow, Danke für diese grossartige Zusammenfassung, geht mir haargenau so! Die Frage lautet nur: Was tun?? Versuchen eine Opposition inner- oder ausserhalb des Vereins zu organisieren? Nicht mehr hingehen und nach 37 Jahren das Emotionale aufs Nötigste runterfahren?? Denn so gehts für mich nicht mehr weiter, und v.a. geht es schon zu lange sportlich und menschlich den Bach runter, ich erinnere nur mal zusätzlich an das Ins-Boot-holen der Drecksfirma „Under Armour“ Das Merkwürdige ist nur, das in meinem Umfeld, das aus sehr vielen langjährigen FCSP-Fans besteht, niemand, wirklich niemand mehr diesen Kurs unterstützt, aber sehr viele davon nicht die Zeit/die Energie/das Geld haben, z.B. zur MV zu fahren und dann gehört ja auch Traute dazu, sich ans Mikro zu stellen…(ach so, und klar ist natürlich auch, das sind alles ausnahmslos „alte weisse Männer“ und damit mundtot. Logo.) Ziemlich hoffnungslos das Ganze, und mittlerweile ist soviel kaputt gegangen, das selbst ein, zwei Siege demnächst das nicht mehr kitten WÜRDEN….

  3. Danke für ein Jahr erstklassige Berichterstattung rund um den FCSP!

    An dieser Stelle ein Verbesserungsvorschlag: ich habe oft Probleme, bzw es dauert recht lange alte Artikel wiederzufinden. Grade so Artikel wie Spielerprofile und -analysen, Hin-/Rückrundenanalysen oder Artikel zu Taktiken würd ich mir auch gerne später nochmal durchlesen. Durch die Suchfunktion funktioniert das mal, aber auch oft nicht und durch den Blog scrollen ist auch recht zeitaufwändig, grade wenn man nicht genau weiß wann der Artikel erschien.
    Grade für feste Formate (Spielerprofil, Vorbericht, Nachbericht,..) könntet ihr da ja eine Linkliste erstellen oder einen eigenen Reiter (wie es ihn zb für die Lage schon gibt). Man könnte auch eine Seite erstellen wo es für jeden Spieler eine Linksammlung gibt, die über diesen geschrieben wurde oder wo dieser eine zentrale Rolle spielt. Beispiel:
    Manolis Saliakas
    -Spielerprofil
    -Wie gut ist eigentlich Saliakas
    -Hinrundenanalyse: Rechtsverteidiger

    Gerne dann auch zu Spielern, die gar nicht mehr für uns spielen.

    Ich hätte viel Spaß daran mir sowas nochmal durchzulesen und mit dem Wissen von heute zu überprüfen wo ihr Recht hattet und wo nicht.
    Guten Rutsch!

  4. Liebe MillernTons,
    Mund abwischen und weitermachen, Blick nach vorne richten und so ist alles schön und gut und richtig, Tatsache ist aber, dass mich im Zusammenhang mit dem FCSP aktuel fast alles nervt, außer meinen St. Pauli-Freunden und dem MillernTon. Für letzteres euch ein dickes Dankeschön.
    Macht weiter so und kommt gut ins neue Jahr mit hoffentlich, bestimmt, diesmal aber wirklich und in echt glorreicher braun-weißer Zukunft.
    Cheers

  5. Wieder großartig, der Rückblick. Find mich da oft wieder mit euren Einschätzungen!
    Liebe Millerntons, an dieser Stelle (wüsste nicht wo sonst) einen großen Dank für annähernd 365 Tage im Jahr Recherche, Herzblut, Zerfleischung, vielen Zahlen, Emotionen,Analysen, einfach Infos verpackt so wie ich es jeden Tag gerne lese! Das seid ihr! Großes Dankeschön! Als aus Auxburg kommender ist der MillernTon mein täglicher Begleiter! Nun euch einen guten Rutsch und weiterhin den Enthusiasmus und die Liebe beibehalten, immer mit der nötigen Kritik! Viele Grüße Henry
    Ps: Ich tu mich grad schwer Infos zu bekommen ob und wie wann in Benidorm-Triningslager vorbeischauen kann, bin ab morgen eine Woche an der Costa Blanca! Über Infos Freu ich mich

    1. Danke Dir!
      Zum Spiel gegen Lugano wirst Du sicher problemlos Einlass erhalten.
      Bei den Trainingseinheiten könnte es schwieriger werden, da wäre eine direkte Anfrage an den Verein (z.B. homepage@fcstpauli.com) sicher sinnvoll. Da müsste man Dir zumindest 1-2 Tage vorher auch jeweils die Trainingszeiten nennen können.

  6. Vielen Dank@Maik für deine Antwort! Hab mein Glück versucht und einfach mal angeschrieben!
    Guten Start ins neue liebe alle MillertonerInnen!
    Immer voran FCSP

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